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Personalien

November 2016


Einen Ruf nach Heidelberg haben erhalten:

Prof. Dr. Peter Albers, Universität Münster, auf die W3-Professur „Reine Mathematik“ (Fakultät für Mathematik und Informatik)

Prof. Dr. Ute Hüsken, Universität Oslo (Norwegen), auf die W3-Professur „Klassische Indologie“ (Philosophische Fakultät)

Dr. Marius K. Lemberg, Universität Heidelberg, auf die W2-Professur „Intramembranproteasen zellulärer Organellen“ (Fakultät für Biowissenschaften)


Einen Ruf nach Heidelberg haben angenommen:

Dr. Florian K. Diekert, Universität Oslo (Norwegen), auf die W1-Juniorprofessur „Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Behavioral Common-Property Resource Economics“ (Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)

Dr. Steffen Lemke, Universität Heidelberg, auf die W1-Juniorprofessur „Evolution der organismischen Morphogenese“ (Fakultät für Biowissenschaften)


Einen Ruf nach Heidelberg haben abgelehnt:

Juniorprofessor Dr. Christoph Garth, Technische Universität Kaiserslautern, auf die
W3-Professur „Wissenschaftliche Visualisierung“ (Fakultät für Mathematik und Informatik / Heidelberger Institut für Theoretische Studien)

Prof. Dr. Thomas Schick, Universität Göttingen, auf die W3-Professur „Reine Mathematik“ (Fakultät für Mathematik und Informatik)


Einen Ruf nach auswärts hat angenommen:

Prof. Dr. Roland Wenzlhuemer, Philosophische Fakultät, auf die W3-Professur „Neuere und Neueste Geschichte“ (Ludwig-Maximilians-Universität München)


Einen Ruf nach auswärts hat abgelehnt:

Prof. Dr. Christian Conrad, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, auf die Professur „Ökonometrie und Empirische Wirtschaftsforschung“ (Universität Graz, Österreich)


Die Bezeichnung „Außerplanmässiger Professor“ wurde verliehen an (für die Dauer der Lehrbefugnis):

Priv.-Doz. Dr. Ulf Baumgärtner (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Sven Externbrink (Philosophische Fakultät)

Priv.-Doz. Dr. Dr. Christian Freudlsperger (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Georg Linke (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Thomas Sträter (Neuphilologische Fakultät)


Alexander von Humboldt-Stiftung
Preisträger / Stipendiaten an der Universität Heidelberg:

Dr. Vasileios Liotsakis (Klassische Philologie), Aristoteles-Universität Thessaloniki
(Griechenland) – Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden
Gastgeber: Prof. Dr. Jonas Grethlein, Universität Heidelberg, Seminar für Klassische Philologie

Dr. Bin Liu (Biochemie), Nankai-Universität, Tianjin (China)
Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden
Gastgeber: Prof. Dr. Christine Clayton, Universität Heidelberg, Zentrum für Molekulare Biologie


Ehrungen – Auszeichnungen – Ernennungen:

Der Ägyptologe Prof. Dr. Jan Assmann (Heidelberg / Konstanz) hat den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa 2016 erhalten. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnug wird von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung vergeben. Geehrt werden damit Wissenschaftler, die durch einen herausragenden Sprachstil zur Entwicklung des Sprachgebrauchs in ihrem Fachgebiet beitragen. Mit der Vergabe an Prof. Assmann werden insbesondere der begriffliche Scharfsinn und die Analysekraft des Wissenschaftlers sowie die wegweisende Verbindung von Archäologie und Gedächtnisgeschichte in seinen Forschungsarbeiten gewürdigt. Jan Assmann lehrte und forschte von 1976 bis 2003 am Institut für Ägyptologie der Ruperto Carola. Die Ehrung hat am 5. November 2016 während der Herbsttagung der Akademie in Darmstadt stattgefunden.

Prof. Dr. Bernhard Eitel
Prof. Dr. Bernhard Eitel

Die Deutsche Bischofskonferenz hat Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor der Ruperto Carola, zum ständigen Berater der Bischöflichen Kommission für Wissenschaft und Kultur gewählt. Die Wahl fand während der Vollversammlung aller katholischen Bischöfe in Deutschland im Herbst dieses Jahres in Fulda statt. Aufgabe der insgesamt 14 Kommissionen ist es, aktuelle Entwicklungen in den jeweiligen Sachgebieten zu beobachten und Stellungnahmen vorzubereiten. Sie kümmern sich zudem um die Umsetzung von Beschlüssen, die von der Vollversammlung oder dem Ständigen Rat der Bischöfe getroffen werden. Prof. Eitel wird die Beratungsaufgabe für eine fünfjährige Arbeitsperiode bis zur Herbst-Vollversammlung 2021 übernehmen.

Dr. Henri G. Jarecki
Prof. Dr. Bernhard Eitel

Dr. Henri G. Jarecki, Alumnus und Ehrensenator der Ruperto Carola, ist mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet worden. Er erhielt die Ehrung für seinen herausragenden Einsatz zur Förderung der Wissenschaften in Deutschland, insbesondere am Standort Heidelberg. Gewürdigt wird auch sein jahrzehntelanges Eintreten für die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Henri Jarecki, der der Universität Heidelberg seit seinem Medizinstudium in den 1950er Jahren verbunden ist, unterstützt mit der Max-Jarecki-Stiftung die Wissenschaften an seinem ehemaligen Studienort. An der Ruperto Carola setzte er sich vor allem für medizinische Forschungsprojekte und die Anatomische Sammlung ein. Der langjährige Förderer der Alumnivereinigung in den Vereinigten Staaten, Heidelberg Alumni US (HAUS), ist seit 2013 auch Mitglied des Beirats der Heidelberg University Association in New York. Der Unternehmer ist zudem Mitbegründer des Scholar Rescue Fund, der verfolgten Wissenschaftlern eine Fortsetzung ihrer Arbeit in sicheren Ländern ermöglicht. Die Ehrung hat am 17. November 2016 in der Aula der Alten Universität stattgefunden.

Dr. Maria Saager, Doktorandin der Universität Heidelberg, ist mit dem Christoph-Schmelzer-Preis 2016 ausgezeichnet worden. Die Wissenschaftlerin am Deutschen Krebsforschungszentrum erhielt die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Disseration zur Bestimmung der sogenannten Relativen Biologischen Wirksamkeit von Kohlenstoff-Ionen. Mit dem Preis prämiert der Verein zur Förderung der Tumortherapie mit schweren Ionen jährlich herausragende Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern auf diesem Themengebiet. In diesem Jahr wurden eine Master- und zwei Doktorarbeiten ausgezeichnet. Die Preisverleihung hat am 24. November 2016 am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt stattgefunden.

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Foto: Friederike Elias

Prof. Dr. Joachim Wambsganß

Der Astrophysiker Prof. Dr. Joachim Wambsganß wird von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft mit dem Georg-Kerschensteiner-Preis für Beiträge zur Didaktik und Schulphysik ausgezeichnet. Der Wissenschaftler vom Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg erhält den Preis für das Multimedia-Projekt „Universum für alle!“, das auf einer Vortragsreihe – der „Akademischen Mittagspause“ – beruht. Dabei haben Wissenschaftler Kurzvorträge zu astronomischen Themen gehalten, die auf Video aufgezeichnet und in Buchform publiziert wurden. Mit dieser Form der Wissensvermittlung, so die Jury, ist es Prof. Wambsganß gelungen, deutschlandweit Studierende, Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Laien für astrophysikalische Forschungsergebnisse zu begeistern. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich vergeben. Die Preisverleihung findet im kommenden Jahr statt.

Für ihre herausragenden wissenschaftlichen Publikationen sind sechs junge Forscher mit den Ruprecht-Karls-Preisen der Stiftung Universität Heidelberg ausgezeichnet worden. Die mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preise werden jährlich an Nachwuchswissenschaftler der Ruperto Carola vergeben, die eine außerordentliche Forschungsleistung erbracht haben. Träger der diesjährigen Ruprecht-Karls-Preise sind Dr. Susanne Bach (Germanistik), Dr. Kristina Meyer (Physik), Dr. Lutz Ohlendorf (Rechtswissenschaften), Dr. Ricarda Stegmann (Religionswissenschaften) und Dr. Christian Thome (Rechtswissenschaften). Den Umweltpreis der Viktor und Sigrid Dulger Stiftung, mit dem herausragende Leistungen junger Heidelberger Wissenschaftler auf dem Gebiet der Umweltforschung gewürdigt werden, erhielt der Politikwissenschaftler Dr. Marlon Barbehön. Damit verbunden ist ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die Ehrungen haben am 16. November 2016 in Heidelberg stattgefunden.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 11.01.2017
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