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Personalien

Dezember 2016


Einen Ruf nach Heidelberg haben erhalten:

Juniorprofessor Dr. Bernhard Höfle, Universität Heidelberg, auf die W2-Professur „Geoinformatik und 3D Geodatenverarbeitung“ (Fakultät für Chemie und Geowissenschaften)

Prof. Dr. Timm John, Freie Universität Berlin, auf die W3-Professur „Mineralogie“ (Fakultät für Chemie und Geowissenschaften)

Prof. Dr. Ben Schweizer, Technische Universität Dortmund, auf die W3-Professur „Angewandte Mathematik“ (Fakultät für Mathematik und Informatik)

Prof. Dr. Daniel Weiskopf, Universität Stuttgart, auf die W3-Professur „Wissenschaftliche Visualisierung“ (Fakultät für Mathematik und Informatik / Heidelberger Institut für Theoretische Studien)


Einen Ruf nach Heidelberg haben angenommen:

Priv.-Doz. Dr. Lena Maier-Hein, Deutsches Krebsforschungszentrum, auf die W3-Professur „Computer-assistierte medizinische Interventionen“ (Medizinische Fakultät Heidelberg, gemeinsame Berufung mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum)

Dr. Marius K. Lemberg, Universität Heidelberg, auf die W2-Professur „Intramembranproteasen zellulärer Organellen“ (Fakultät für Biowissenschaften)


Einen Ruf nach Heidelberg haben abgelehnt:

Prof. Dr. Juliane Gross, Rutgers University – New Brunswick (USA), auf die W3-Professur „Mineralogie“ (Fakultät für Chemie und Geowissenschaften)

Prof. Dr. László Székelyhidi, Universität Leipzig, auf die W3-Professur „Angewandte Mathematik“ (Fakultät für Mathematik und Informatik)


Die Bezeichnung „Außerplanmässiger Professor“ wurde verliehen an (für die Dauer der Lehrbefugnis):

Priv.-Doz. Dr. Susanne Dihlmann (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Thomas Dreher (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Andreas Fischer (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Philipp Geisbüsch (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Miriam Klauß (Medizinische Fakultät Heidelberg)


Alexander von Humboldt-Stiftung
Preisträger / Stipendiaten an der Universität Heidelberg:

Dr. Akimasa Kataoka (Japan), Astrophysik, Universität Heidelberg
Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden
Gastgeber: Prof. Dr. Cornelis P. Dullemond, Universität Heidelberg, Zentrum für Astronomie, Institut für Theoretische Astrophysik


Ehrungen – Auszeichnungen – Ernennungen:

Dr. Georg Gdynia

Bild: privat

Dr. Georg Gdynia

Dr. Georg Gdynia, Wissenschaftler am Pathologischen Institut des Universitätsklinikums Heidelberg, hat den mit 100.000 Euro dotierten Landesforschungspreis Baden-Württemberg erhalten. Ausgezeichnet wurden Dr. Gdynia und sein Forschungsteam für ihre Erkenntnisse auf dem Gebiet der molekularen Tumorpathologie, insbesondere der Bekämpfung maligner Tumorzellen mit körpereigenen Waffen und Abwehrmechanismen. Mit ihrer Forschung haben die Wissenschaftler in natürlichen Killerzellen ein Protein entdeckt, das einen Mechanismus der Energiegewinnung lahmlegt und als neuer Wirkstoff im Bereich der Therapie von Krebserkrankungen eingesetzt werden kann. Darüber hinaus hat Dr. Gdynia das Diagnoseverfahren des sogenannten Energetic Fingerprinting entwickelt. Neben dem Preis für herausragende Leistungen in der angewandten Forschung, mit dem in diesem Jahr Dr. Gdynia ausgezeichnet wurde, wird jeweils ein weiterer Preis auf dem Gebiet der Grundlagenforschung vergeben. Georg Gdynia ist kommissarischer Leiter der Sektion Molekulare Tumorpathologie. Die Preisverleihung hat am 5. Dezember 2016 in Stuttgart stattgefunden.

Matthias Hentze
Prof. Dr. Matthias Hentze

Für seinen Einsatz bei der Realisierung der Molecular Medicine Partnership Unit (MMPU), einer institutionenübergreifenden Forschungskooperation auf dem Gebiet der Molekularen Medizin, hat Prof. Dr. Matthias Hentze den „HMLS Investigator Award“ erhalten. Der Wissenschaftler habe mit seinem Engagement einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Forschungsstandortes Heidelberg geleistet, so die Würdigung der Jury. Der mit 100.000 Euro dotierte Preis gilt zugleich Prof. Hentzes hervorragender Forschung zur Kontrolle der Genregulation. Matthias Hentze forscht am European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg und ist einer der beiden Direktoren der MMPU, die als Joint Venture von der Medizinischen Fakultät Heidelberg und dem EMBL getragen wird. Der Award wird von der Initiative „Heidelberg Molecular Life Sciences“ (HMLS) vergeben. Sie ist Teil des im Zukunftskonzept der Universität Heidelberg verankerten Forschungsfeldes „Molekular- und zellbiologische Grundlagen des Lebens“. Darin eingebunden sind die Fakultät für Biowissenschaften und die beiden Medizinischen Fakultäten der Ruperto Carola sowie neben dem EMBL zwei weitere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Heidelberg. Die Preisverleihung hat am 14. Dezember 2016 stattgefunden.

Die Virologin Dr. Susann Kummer vom Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg ist Trägerin des Anita- und Friedrich-Reutner-Preises 2016. Ausgezeichnet wurde sie für ihre Arbeiten zu den Interaktionen zwischen Grippe-Virus und Lungenzelle im Verlauf der Virusvermehrung, den Dr. Kummer mithilfe moderner, hochauflösender Mikroskopietechnik erforscht. Im Mittelpunkt ihrer Untersuchungen steht dabei die Frage, was sich bei einer Infektion mit dem Influenza A-Virus in befallenen Zellen der Lunge auf molekularer Ebene abspielt. Mit dem jährlich vergebenen Preis unterstützt Stifter Prof. Dr. Friedrich Reutner, der Ehrensenator der Ruperto Carola ist, Nachwuchswissenschaftlerinnen der Medizinischen Fakultät Heidelberg bei ihren Forschungsvorhaben. Die mit 7.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt insbesondere Leistungen, die klinisch relevante Forschungsfragen aufgreifen. Die Preisverleihung hat am 1. Dezember 2016 in Heidelberg stattgefunden.

Für seine Masterarbeit im Bereich der Geschichtswissenschaften wird Theo Müller mit dem Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) ausgezeichnet. Seine Arbeit beschäftigt sich mit der Kommunikation westdeutscher und französischer Hauptstadtjournalisten mit Spitzenpolitikern in den 1970er und 1980er Jahren. Der mit jeweils 1.500 Euro dotierte Preis wird jährlich an mehrere DFH-Absolventen vergeben, die ihre fachliche und interkulturelle Kompetenz durch hervorragende Studienabschlüsse unter Beweis gestellt haben. Theo Müller absolvierte ein binationales Masterstudium an der Universität Heidelberg und der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris. Mit dem Ehrenpreis der Jury wird Katharina Erhardt von der Deutsch-Französischen Hochschule ausgezeichnet. Sie erhält die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung für ihre Dissertation auf dem Gebiet der Biologie, in der sie sich mit neuen Wirkstoffen gegen Malariaparasiten auseinandersetzt. Katharina Erhardt wurde im Rahmen eines binationalen Verfahrens an der Ruperto Carola und der Université de Strasbourg promoviert. Die Preisverleihung findet Ende Januar 2017 in Berlin statt.

Joachim Spatz

Bild: Wolfram Scheible

Prof. Dr. Joachim Spatz

Für seine herausragende Forschung an der Grenze von Materialwissenschaft und Zellbiophysik wird Prof. Dr. Joachim P. Spatz, Wissenschaftler an der Universität Heidelberg und Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart, mit dem Leibniz-Preis 2017 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgezeichnet. Bei der Auszeichnung handelt es sich um den wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland. Er ist mit einem Preisgeld von 2,5 Millionen Euro verbunden, das für künftige Aktivitäten in der Forschung vorgesehen ist. Joachim Spatz leitet am Physikalisch-Chemischen Institut der Ruperto Carola die Arbeitsgruppe „Biophysikalische Chemie“, am MPI ist er Leiter der Abteilung „Neue Materialien und Biosysteme“. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Zelladhäsion, also der Haftung und Bindung von Zellen aneinander und deren Anhaftung auf Oberflächen. Dank einer „beispielhaften experimentellen Herangehensweise“ ist es dem Wissenschaftler gelungen, präzise Einblicke in die Kontrolle der Zelladhäsion bis hin zu den physiologischen Prozessen zu gewinnen, wie es in der Würdigung der DFG heißt. „Die wissenschaftliche Leistung von Joachim Spatz besteht darin, dass er mithilfe origineller materialwissenschaftlicher und physikalischer Konzepte die Kommunikationsmechanismen zwischen Zellen auf neuartige Weise untersuchen kann“, so die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die die Preisträger am 8. Dezember 2016 bekannt gegeben hat. Die Preisverleihung findet Mitte März 2017 in Berlin statt.

Mohamed Tail
Mohamed Tail

Der aus Österreich stammende Medizinstudent Mohamed Tail ist mit dem DAAD-Preis für ausländische Studierende ausgezeichnet worden. Mit dem Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist, werden seine akademischen Leistungen ebenso wie sein soziales und gesellschaftliches Engagement gewürdigt. Mohamed Tail studiert seit 2012 an der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Mit einer Note von 1,0 im Ersten Staatsexamen zählt er zu den besten fünf Prozent der Medizinstudierenden in Deutschland. Zudem engagiert er sich in mehreren sozialen Initiativen. Dazu gehören das Organisationsteam des Teddybär-Krankenhauses Heidelberg, mit dem Studierende Kindern die Angst vor einem Arztbesuch nehmen möchten, sowie das MediNetz Rhein-Neckar, das Menschen ohne Papiere eine medizinische Sprechstunde anbietet. Überreicht wurde die Auszeichnung im Rahmen des DAAD-Stipendiatentreffens, zu dem die Universität Heidelberg gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) am 8. Dezember 2016 in die Aula der Alten Universität eingeladen hatte.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 12.01.2017
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