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Personalien

Juli 2016

 

Einen Ruf nach Heidelberg haben erhalten:

Dr. Sylvia Erhardt, Universität Heidelberg, auf die W2-Professur „Zentromerbiologie“ (Fakultät für Biowissenschaften)

Prof. Dr. Thomas Schick, Universität Göttingen, auf die W3-Professur „Reine Mathematik“ (Fakultät für Mathematik und Informatik)


Einen Ruf nach Heidelberg haben angenommen:

Priv.-Doz. Dr. Thomas Greb, Universität Heidelberg, auf die W3-Heisenberg-Professur „Entwicklungsphysiologie“ (Fakultät für Biowissenschaften)

Dr. Fabian Krüger, Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS), auf die W1-Juniorprofessur „Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Empirische Wirtschaftsforschung“ (Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)

Prof. Dr. Anja Seibert-Fohr, Universität Göttingen, auf die W3-Professur „Öffentliches Recht“, Stiftungsprofessur der Hengstberger-Stiftung (Juristische Fakultät)


Zum Honorarprofessor wurden bestellt:

Dr. Matthias Siegmann, Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof (Juristische Fakultät)

Dr. Andreas Deutsch, Leiter der Forschungsstelle Deutsches Rechtswörterbuch an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Juristische Fakultät)


Die Bezeichnung „Außerplanmässiger Professor“ wurde verliehen an (für die Dauer der Lehrbefugnis):

Priv.-Doz. Dr. Christian Laue (Juristische Fakultät)

Priv.-Doz. Dr. Johannes Mente (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Christian Schwerk (Medizinische Fakultät Mannheim)


Alexander von Humboldt-Stiftung
Preisträger / Stipendiaten an der Universität Heidelberg:

Prof. Dr. Panayotis Kevrekidis (Theoretische Physik), University of Massachusetts, Amherst (USA) / Friedrich-Wilhelm-Bessel-Forschungspreis
Gastgeber: Prof. Dr. Markus Oberthaler, Universität Heidelberg, Kirchhoff-Institut für Physik


Ehrungen – Auszeichnungen – Ernennungen:

Prof. Dr. Eva Grebel
Prof. Dr. Eva Grebel

Die Astronomin Prof. Dr. Eva Grebel ist für eine zweite Amtszeit in den Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt worden. Die Wissenschaftlerin wird dort in den kommenden vier Jahren wie zuvor den Bereich Experimentelle Physik vertreten. Während der DFG-Mitgliederversammlung, die Anfang Juli in Mainz stattgefunden hat, wurden insgesamt fünf Senatsmitglieder in ihrem Amt bestätigt; außerdem stand die Wahl von acht neuen Senatsmitgliedern an. Prof. Grebel forscht am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg (ZAH) und ist Direktorin des Astronomischen Rechen-Instituts am ZAH. Die Wissenschaftlerin wurde am 12. Juli 2016 zur Vizepräsidentin der Hector Fellow Academy, einem interdisziplinären Netzwerk für Spitzenforschung und Nachwuchsförderung, gewählt. An der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ist sie zudem seit April dieses Jahres stellvertretender Sekretar der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Klasse. Für herausragende Beiträge in der Physik sowie exzellente Kommunikationsfähigkeiten wurde Prof. Grebel zuvor von der Universität Lund mit einer Gastdozentur ausgezeichnet. Die Preisträger werden eingeladen, im Rahmen der „Källén Seminar Series for Breakthrough Discoveries“ vier Vorträge in Lund zu halten. Dazu war Prof. Grebel im März zu Gast an der schwedischen Universität.

Dr. Christian V. Guthier, Physiker in der Abteilung Experimentelle Strahlentherapie an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, hat ein Verfahren entwickelt, mit dem eine nahezu optimale Planung der sogenannten Brachytherapie möglich ist. Dabei handelt es sich um eine neue Klasse von mathematischen Optimierungstechniken. Dr. Guthier ist dafür von der American Association of Physicists in Medicine (AAPM) mit dem Preis „Best in Physics“ ausgezeichnet worden. Seine Methode führt der Wissenschaftler derzeit bei langjährigen Kooperationspartnern am Birmingham and Women's Hospital der Harvard University in Boston (USA) ein und entwickelt sie dort weiter. Christian V. Guthier arbeitet auf dem Gebiet der computergestützten Physik. Seine ausgezeichnete Arbeit wurde am 31. Juli 2016 während der Jahrestagung der AAPM in Washington D.C. (USA) vorgestellt.

Sebastian Hauke
Sebastian Hauke

Für seine Masterarbeit im Bereich der chemischen Biologie und Proteinbiochemie wird Doktorand Sebastian Hauke von der Rainer-Rudolph-Stiftung ausgezeichnet. Seine Arbeit beschäftigt sich mit der selektiven Markierung von Proteinen in lebenden Zellen mit Hilfe von sogenannten permeablen Fluorophor-Konjugaten, die Mikroskopieexperimente ohne Auflösungsbegrenzung ermöglichen. Sebastian Hauke schloss 2015 sein Studium der Molekularen Biotechnologie an der Universität Heidelberg ab. Aktuell arbeitet er im Rahmen des Promotionsprogramms der Fakultät für Biowissenschaften am European Molecular Biology Laboratory an seiner Dissertation. Die Stiftung vergibt jährlich bis zu drei mit jeweils 1.000 Euro dotierte Preise für herausragende Abschlussarbeiten im Bereich Proteinbiochemie und Biotechnologie. Die Preisverleihung findet am 22. Oktober 2016 in Halle (Saale) statt.

Die Heidelberger Doktorandin Svenja Nagel hat den diesjährigen PHILIPPIKA-Preis erhalten: Die vom Harrassowitz Verlag (Wiesbaden) gestiftete Auszeichung wird für herausragende interdisziplinäre Dissertationen in den Altertumswissenschaftlen vergeben. Sie gilt ihrer Arbeit mit dem Titel „Die Ausbreitung des Isiskultes im Römischen Reich: Tradition und Transformation auf dem Weg von Ägypten nach Rom“, die am Ägyptologischen Institut der Ruperto Carola entstanden ist. Mit dem Preis werden erst kürzlich promovierte Nachwuchswissenschaftler bei der Drucklegung ihrer Doktorarbeiten finanziell und organisatorisch unterstützt. Die Publikation wird in der altertumswissenschaftlichen Schriftenreihe „Philippika“ des Harrassowitz Verlags veröffentlicht. Die Preisverleihung fand am 8. Juli 2016 in Heidelberg statt.

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Foto: Uniklinikum Heidelberg

Dr. Faith H. A. Osier

Mit dem Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung wird die kenianische Wissenschaftlerin Dr. Faith H. A. Osier in Heidelberg forschen. Den Preis vergibt die Stiftung jährlich an internationale Forschertalente aus. Mit dem Preisgeld von bis zu 1,65 Millionen Euro erhalten die Nachwuchswissenschaftler in einer frühen Phase ihrer Karriere eine Förderung für innovative Projekte. Sie forschen bis zu fünf Jahre lang an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen und bauen eigene Arbeitsgruppen an ihren Gastinstituten auf. Der Preis wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

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Prof. Dr. Michael Lanzer

Wissenschaftlicher Gastgeber für Dr. Osiers Vorhaben in der Medizinischen Mikrobiologie, in dem es um Fragen der Malariaforschung gehen wird, ist Prof. Dr. Michael Lanzer vom Zentrum für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg. Die Stiftung hat die sechs Preisträger dieses Jahres am 27. Juli 2016 bekanntgegeben. Die Preisverleihung wird Mitte November in Berlin stattfinden.

Der Heidelberger Mediziner Dr. Matthias Osswald hat den zum ersten Mal vergebenen „IZN Chica und Heinz Schaller Young Investigator Award“ erhalten: Ausgezeichnet wurde er für seine in „Nature“ erschienene neurowissenschaftliche Publikation „Brain tumour cells interconnect to a functional and resistant network“ ausgezeichnet. Darin zeigt Dr. Osswald erstmals, dass Zellen bösartiger Hirntumore ein Netzwerk ausbilden können, wobei diese Verbindungen zu anderen Tumorzellen die Widerstandskraft von Glioblastomen gegen eine Strahlentherapie erhöhen. Matthias Osswald ist an der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg tätig und forscht im Rahmen der Klinischen Kooperationseinheit Neuroonkologie am Deutschen Krebsforschungszentrum. Die Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten Preises hat am 11. Juli 2016 im Kloster Schöntal stattgefunden. Anlass war das jährliche Klausur-Treffen des Interdisziplinären Zentrums für Neurowissenschaften (IZN) der Universität Heidelberg.

Dr. Mihai A. Petrovici, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kirchhoff-Institut für Physik der Universität Heidelberg, ist im Juli 2016 für seine Dissertation vom Springer-Verlag ausgezeichnet worden. Der Verlag veröffentlicht herausragende Doktorarbeiten in der Reihe „Springer Theses“. Die Veröffentlichung mit dem Titel „Form Versus Function: Theory and Models for Neuronal Substrates“ beschäftigt sich unter anderem mit der Simulation neuronaler Netzwerke und sogenannten neuromorphen Computern. Die Arbeit ist in der „Electronic Vision(s)“-Gruppe entstanden. Der Verlag vergibt auch ein Preisgeld von 500 Euro. 

Für ihre fachlich exzellente Dissertation mit besonderer gesellschaftlicher Relevanz wird die Rechtswissenschaftlerin Dr. Anastasia Poulou von der Körber-Stiftung ausgezeichnet: Im Rahmen des Deutschen Studienpreises erhält sie einen zweiten Preis in der Sektion Geistes- und Kulturwissenschaften. Gewürdigt wird damit ihre Arbeit zum Thema „Der Schutz sozialer Grundrechte in Zeiten der Krise. Zur Rekonzeptualisierung der sozialen Dimension Europas“, die an der Juristischen Fakultät der Universität Heidelberg entstanden ist. Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld von 5.000 Euro verbunden. Dr. Poulou ist aktuell am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik in München tätig. Die Preisverleihung findet am 8. November 2016 in Anwesenheit von Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert in Berlin statt.

Volker Springel

Foto: HITS / Bernhard Kreutzer

Prof. Dr. Volker Springel

Prof. Dr. Volker Springel, Leiter der Forschungsgruppe Theoretische Astrophysik am Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS), ist zum Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gewählt worden. Er gehört künftig in der Klasse I – Mathematik, Natur- und Technikwissenschaften der Sektion Physik an. Der Astrophysiker, der zugleich eine Professur an der Fakultät für Physik und Astronomie der Universität Heidelberg innehat, wird seine Mitgliedsurkunde im Rahmen des jährlichen Kollquiums der Klasse I im März kommenden Jahres erhalten.

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Prof. Dr. Dr. Michael Welker

Der Theologe Prof. Dr. Dr. Michael Welker ist mit dem Karl-Barth-Preis 2016 der Union Evangelischer Kirchen (UEK) ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung, die mit einem Preisgeld von 10.000 Euro verbunden ist, gilt Prof. Welkers theologischem Gesamtwerk, das sich „den Herausforderungen von Postmoderne und Pluralismus unter Bewahrung eines reformierten Profils stellt“, so die Begründung der Jury im vergangenen Jahr. Michael Welker ist Seniorprofessor der Universität Heidelberg und leitet als Geschäftsführender Direktor das Forschungszentrum Internationale und Interdisziplinäre Theologie. Die UEK – ein Zusammenschluss von zwölf unierten und reformierten Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland – vergibt den Preis alle zwei Jahre an Persönlichkeiten, deren theologisches Werk oder öffentliches Wirken in Politik und Gesellschaft durch Karl Barth oder die von ihm maßgeblich formulierte Barmer Theologische Erklärung geprägt ist. Die Preisverleihung fand am 9. Juli 2016 in Basel (Schweiz) statt. Eine weitere Ehrung hat Prof. Welker aus Schottland erhalten: Der Theologe wurde von der University of Edinburgh eingeladen, die Gifford Lectures im akademischen Jahr 2019/2020 zu halten. Die Serie von Vorträgen wird im jährlichen Wechsel an den Universitäten Edinburgh, Aberdeen, St. Andrews und Glasgow durchgeführt und befasst sich mit Themen aus der Theologie, den Religionswissenschaften und der Philosophie sowie mit dem Dialog zwischen Religion und Naturwissenschaften.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 14.09.2016
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