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Personalien

Februar 2016

 

Einen Ruf nach Heidelberg haben erhalten:

Prof. Dr. Steffen Martus, Humboldt-Universität zu Berlin, auf die W3-Professur „Neuere deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Moderne“ (Neuphilologische Fakultät)

Dr. Beatrice Pozzetti, University of Warwick (Großbritannien), auf die W1-Juniorprofessur „Reine Mathematik“ (Fakultät für Mathematik und Informatik)

Dr. Susanne Westhoff, Universität Heidelberg, auf die W1-Juniorprofessur „Theoretische Physik“ (Fakultät für Physik und Astronomie)


Einen Ruf nach auswärts hat angenommen:

Prof. Dr. Oliver Trapp, Fakultät für Chemie und Geowissenschaften, auf die W3-Professur „Organische Chemie“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München


Einen Ruf nach auswärts hat abgelehnt:

Prof. Dr. Ralf S. Klessen, Fakultät für Physik und Astronomie, auf eine Forschungsprofessur an der School of Physics and Astronomy der Monash University in Melbourne (Australien)


Die Bezeichnung "Außerplanmäßiger Professor" wurde verliehen an (für die Dauer der Lehrbefugnis):

Priv.-Doz. Dr. David Czock (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Thomas Henzler (Medizinische Fakultät Mannheim)

Priv.-Doz. Dr. Jens Hillengaß (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Arash Moghaddam-Alvandi (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Ulrich Schmidt (Fakultät für Physik und Astronomie)

Priv.-Doz. Dr. Markus Wallwiener (Medizinische Fakultät Heidelberg)


Ehrungen – Auszeichnungen – Ernennungen:

Lorenz Cederbaum
Prof. Dr. Lorenz S. Cederbaum

Prof. Dr. Lorenz S. Cederbaum vom Physikalisch-Chemischen Institut der Universität Heidelberg erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Debrecen. Diesen Beschluss hat der Senat der ungarischen Hochschule mit einstimmigem Votum gefasst. Gewürdigt werden damit Prof. Cederbaums herausragende, international anerkannte Forschungsleistungen. Der Wissenschaftler forscht auf den Gebieten der Chemie und der Physik insbesondere zum sogenannten „Intermolecular Coulombic Decay“-Phänomen, das einen ultraschnellen Energietransfer zwischen Molekülen von Relevanz auch in biologischen Systemen beschreibt. Lorenz S. Cederbaum unterhält intensive Wissenschaftskontakte nach Debrecen. Die Ehrung soll im Juni dieses Jahres erfolgen. 

Prof. Dr. Andreas von Deimling
Prof. Dr. Andreas von Deimling

Der Heidelberger Neuropathologe Prof. Dr. Andreas von Deimling ist für seine wegweisenden wissenschaftlichen Arbeiten mit dem Deutschen Krebspreis in der Kategorie „Transferforschung“ ausgezeichnet worden. Gewürdigt wird damit eine erfolgreiche Umsetzung experimenteller Forschungsergebnisse in den klinischen Bereich. Prof. von Deimling entwickelt gemeinsam mit seinem Team und Partnern neue Methoden, um molekulare Auffälligkeiten an Krebszellen sicher zu erkennen und für eine differenzierte Diagnose zu nutzen. Der Mediziner ist Ärztlicher Direktor der Abteilung für Neuropathologie am Universitätsklinikum Heidelberg sowie Leiter der Klinischen Kooperationseinheit Neuropathologie am Deutschen Krebsforschungszentrum. Der Deutsche Krebspreis, gestiftet von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebsstiftung, wird neben der translationalen Forschung in zwei weiteren Kategorien – der experimentellen onkologischen Grundlagenforschung sowie der Tumordiagnostik und Tumorbehandlung – vergeben. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 7.500 Euro dotiert. Die Preisverleihung fand am 25. Februar 2016 im Rahmen des Deutschen Krebskongresses in Berlin statt.

Prof. Dr. Wolfgang U. Eckart, Medizin- und Wissenschaftshistoriker an der Universität Heidelberg, ist mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Der Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Medizinischen Fakultät Heidelberg erhält diese Ehrung in Anerkennung seiner Verdienste um das Gemeinwohl. Prof. Eckart forscht zur frühneuzeitlichen und neuzeitlichen Medizin, insbesondere zum Verhältnis von Medizin und Politik in Deutschland. Weitere Forschungsbereiche sind die Medizin im Ersten und Zweiten Weltkrieg sowie im Nationalsozialismus. Wolfgang U. Eckart engagiert sich zudem gesellschaftspolitisch für die Etablierung der Psychotraumatologie. Für das Fachgebiet Medizingeschichte wirkt er als Fachleiter und Autor maßgeblich an der „Enzyklopädie der Neuzeit“ mit. Der Wissenschaftler lehrt sowohl an der Medizinischen als auch an der Philosophischen und der Neuphilologischen Fakultät der Ruperto Carola. Er ist Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin sowie der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften. Die Übergabe des Bundesverdienstkreuzes wird noch folgen.

Axel Michaels
Prof. Dr. Axel Michaels

Für seine herausragenden und wegweisenden Forschungsarbeiten, mit denen Prof. Dr. Axel Michaels außereuropäische Kulturen in den Blick nimmt, ist der Heidelberger Indologe mit dem Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der Universität Vechta vergeben. Wie es in der Würdigung heißt, liegt der besondere Verdienst von Axel Michaels im Vergleich asiatischer und europäischer Kulturen im Rahmen großer internationaler Forschungsprojekte. Dabei sei seine transdisziplinäre und transkulturelle Forschung breit angelegt und hochdifferenziert, zudem umfasse sie eine große Vielfalt kulturwissenschaftlicher Themen. Prof. Michaels ist Direktor des Exzellenzclusters „Asien und Europa im globalen Kontext“ und leitet am Südasien-Institut der Universität Heidelberg die Abteilung Kultur- und Religionsgeschichte Südasiens. Der Wissenschaftler konnte den Preis am 4. Februar 2016 in Vechta entgegennehmen.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 13.05.2016
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