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Konzerte

Camerata Carolina

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium Teile 1, 3, 6

  • Muss aufgrund der aktuellen Lage leider verschoben werden!

 

Capella Carolina

J. Haydn: Die Schöpfung

  • Muss aufgrund der aktuellen Lage leider verschoben werden!

 

Allgemeine Infos & VVK

 
Vorsingtermine

Capella Carolina

Vorsingen nach Voranmeldung. Meldet euch dazu bitte beim Dirigenten (Kontakt). Die Aufnahmephase endet am 28. Oktober

 

Camerata Carolina

Einzelvorsingen nach Vereinbarung. Anmeldung telefonisch oder per Mail beim Dirigenten erforderlich.

 
Proben

Capella Carolina

Donnerstags 19:30-22 Uhr, Großer Hörsaal der Chemie, INF 252


Camerata Carolina

Dienstags 19:30-22 Uhr, Großer Hörsaal der Chemie, INF 252

 

Probenbeginn WiSe 2020/21

  • Capella: 2.9.2021 (Einstieg bis zum 28.10. möglich)
    J. Haydn: Die Schöpfung

  • Camerata: 31.8.2021        Doppelchörige Motetten von Schütz, Bach, Mendelssohn, Reger, Chorwerke von Dvořák

 

 
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Chöre des Internationalen Studienzentrums

Thumbnail Adventskranz 2021 - 1Adventskranz der Capella und Camerata Carolina – 1. Advent

Wie die Zeit vergeht – der Advent ist da! Mit dieser Aufnahme aus einer Probe der Camerata Carolina wünschen wir euch eine schöne erste Adventswoche und einen guten Start in die Weihnachtszeit. Ihr hört „Lasset uns nun gehen gen Bethlehem“ aus dem dritten Teil des bekannten Weihnachtsoratoriums von J. S. Bach. Dieses hatten wir nun seit einiger Zeit geprobt und wollten es in den kommenden Wochen vor Publikum aufführen. Nun müssen die Konzerte aufgrund der dramatischen Pandemielage leider verschoben werden – eine Situation, die uns mittlerweile bekannt vorkommt. Auch wenn wir natürlich enttäuscht und frustriert sind, geben wir die Hoffnung nicht auf. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es in schwierigen Situationen auch immer wieder bergauf ging. Musik hilft dabei, ob live oder aufgezeichnet, und so wünschen wir euch viel Freude beim Anschauen und Anhören! Jetzt hier ansehen

 


Thumbnail Ode an die FreudeGruß zum Semesterstart der Capella und Camerata Carolina

Es geht wieder los und die Präsenzlehre soll in einem Ausmaß zurückkehren, das für uns in den letzten eineinhalb Jahren fast unvorstellbar geworden ist. Wenn das kein Grund zur Freude ist! Zu diesem Anlass wollen wir euch die Ode an die Freude, basierend auf dem berühmten Text von Friedrich Schiller und der wahrscheinlich noch berühmteren Melodie von Ludwig van Beethoven, präsentieren. Der Anlass für die Erstellung der Videos in der Alten Aula der Universität Heidelberg war die Examensfeier der Juristischen Fakultät. Es singt unser Kammerchor, die Camerata Carolina. Vielen Dank an die Juristische Fakultät, dass wir diese Videos nun auch anderweitig nutzen dürfen! Hier ansehen

Wir hoffen, dass die Zeiten der Lockdowns vorbei sind, die für viele, besonders aber auch für Studierende (die im öffentlichen Diskurs leider sehr wenig beachtet worden sind), eine schwere Bürde waren. Studieren lebt von einem lebendigen Austausch – mit Dozent*innen, Mitstudierenden, Mitbewohner*innen, Freund*innen, Mitmusiker*innen und vielen mehr. Wir hoffen, dass ihr, allem Abstand zum Trotz, diesen Austausch zumindest in einem gewissen Maße erfahren konntet. In unseren Chören war es die Musik, die uns von zuhause aus über Onlineproben als Gemeinschaft zusammengehalten und uns in der Phase der Öffnung schnell wieder als Chor zusammengeführt hat (natürlich mit Sicherheitsabstand!). Also sagen wir: Thank You for the Music! Hier ansehen

 


CamCa Bodensee 2021Konzertreise der Camerata Carolina an den Bodensee

Eine besondere Woche geht für die Camerata Carolina zu Ende. Zum ersten Mal seit zwei Jahren hatten wir endlich wieder die Möglichkeit, eine Konzertreise zu unternehmen und dabei in vielen schönen Kirchen der Bodenseeregion zu singen (Lindau, Wolfhalden, Kempten, Markdorf, Konstanz). Mit doppelchörigen Motetten aus fünf Jahrhunderten der europäischen Musikgeschichte, die nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern vor allem auch zutiefst emotional sind, schafften wir es, dem Publikum und auch uns selbst immer wieder die Seele zu öffnen. Die Dankbarkeit, endlich wieder Konzerte erleben zu können, war bei uns Ausführenden wie überall beim Publikum spürbar; sie zeigte, wie wichtig der Zugang zu Kultur für viele ist, gerade nach langen, entbehrungsreichen Monaten der pandemiebedingten Zwangspause. Wir freuen uns, dass wir stets reich mit Beifall bedacht wurden und dass wir erneute Einladungen erhielten.
Neben den Konzerten konnten wir in den fünf Tagen am Bodensee viel Sonnenschein, eine wunderschöne Landschaft sowie exzellentes Essen und Trinken genießen. Wir können außerdem behaupten, dass die Reise den Chor, der viel Wert auf gelebte Gemeinschaft legt, noch weiter zusammengeschweißt hat. Nach den Monaten des Lockdowns, der für viele Kunst- und Kulturschaffende keine leichte Zeit war, waren wir schon in erstaunlich guter Form in die Präsenzproben zurückgekehrt und haben dann gleich weiter intensiv gearbeitet. Dass wir diese Reise würden durchführen können, hatte vor ein paar Monaten dennoch fast niemand erwartet. Umso schöner und bemerkenswerter ist es, dass wir diese Woche nun erleben durften. Besonderer Dank gilt unserem Chorleiter Prof. Franz Wassermann, der uns all das ermöglicht hat, sowie allen, die dabei geholfen haben, die Konzertreise auf die Beine zu stellen und den Chor über all die Onlineproben hinweg nicht nur am Leben zu erhalten, sondern unsere Liebe fürs Singen zu pflegen und neu zu entfachen.
Für außergewöhnliche und herzliche Gastfreundschaft haben wir Bezirkskantoraten, Gemeinden und Veranstaltern in Deutschland und der Schweiz zu danken.
Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen reich beschenkt freuen wir uns nun auf die kommenden Proben für Bachs Weihnachtsoratorium, das wir im Dezember in Heidelberg und im Münster Schwarzach bei Rastatt aufführen werden. Hier geht es zum ausführlichen Reisebericht

 


 

Cam 2021 1+1=11+1=1 – Camerata Carolina präsentiert doppelchörige Motetten von Schütz bis Reger

Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl, am Freitag- und Samstagabend der vergangenen Woche nach so langer Zeit wieder in der Peterskirche – der „Heimspielstätte“ der Capella und Camerata Carolina – vor Publikum singen zu dürfen. Mit doppelchörigen Motetten von Schütz bis Reger hatte sich die Camerata Carolina ein höchst anspruchsvolles Programm ausgesucht. Nach einer kurzen, aber intensiven Präsenzprobenphase im großen Hörsaal der Chemie – vielen Dank an die Verantwortlichen! – nahm der Chor die Besucherinnen und Besucher der beiden Konzerte mit auf eine Reise durch die europäische Musikgeschichte und präsentierte dabei sowohl seine virtuose als auch seine nachdenkliche und einfühlsame Seite; „Klassiker“ wie Bach (Singet dem Herrn ein neues Lied) und Mozart (Venite populi), aber auch unbekanntere Komponisten wie z.B. Bernhard Klein (Pater noster). Die solistischen Parts übernahmen Mitglieder der Camerata: Inga Conzen (Sopran), Monika Gradl (Alt), Felix Haberland (Tenor) und Alexander Hamm (Bass/Orgel). Nach einem der emotionalen Höhepunkte des Abends, Max Regers Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit war es, als ob das Publikum beeindruckt für einige Zeit den Atem anhielt. Dann brach der Applaus los, und wir erhielten Standing Ovations, was den Sängerinnen und Sängern nach so langer Zeit der Konzertabstinenz spür- und sichtbar guttat.

Für alle, die bei den Konzerten leider nicht dabei sein konnten, gibt es einen kleinen Trost: Wir haben die Stücke aufgezeichnet und werden selbstverständlich über deren Veröffentlichung informieren. Alternativ gibt es die Möglichkeit, das Programm nochmals auf unserer Bodensee-Konzertreise Ende September zu erleben, bei der wir die doppelchörigen Werke in imposanten Kirchen wieder erklingen lassen werden: im Münster Lindau, in Kempten (St. Mang), in Wolfhalden/Schweiz, in der Schlosskirche Friedrichshafen und in St. Stephan, Konstanz.

 


Cap 2021 SommerserenadeSommerserenade mit Chormusik aus aller Welt: Die Capella Carolina ist zurück!

Am 18.07. war es endlich wieder so weit: Die Capella Carolina gab ihr erstes Konzert seit eineinhalb Jahren!
In den Marsilius-Arkaden der Universität Heidelberg konnten wir uns über ein großes Publikums freuen. Das Studierendenwerk Heidelberg und das Universitätsklinikum Heidelberg als Vermieter der anliegenden Wohnungen haben uns freundlicherweise die Erlaubnis gegeben, in diesem schönen Hof zu musizieren. Natürlich hielten wir, ebenso wie das Publikum, die geltenden Abstandregeln ein.
Für die Sommerserenade – nach vielen Regentagen war es ein Sommerabend wie aus dem Bilderbuch – hatten Mitglieder des Chors Lieder aus aller Welt (Brasilien, Japan, Rumänien, Estland und England) und aus verschiedenen Jahrhunderten beigesteuert, die sich zwischen zahlreichen deutschsprachigen Liedern fanden. So präsentierte das Programm eine bunte und sehr abwechslungsreiche Palette von Chormusik und mit der Flötistin Caroline Renninger wie dem Pianisten Rafael Zinz Begabungen aus dem Talentschuppen der Carolina.
Nach nur einem Monat, in dem Präsenzproben im großen Hörsaal der Chemie möglich waren, erschien es ein wenig tollkühn, dem Publikum ein so vielgestaltiges Programm vorzustellen, doch nach intensiven und konzentrierten Proben ist es uns gelungen, mit dem Konzert unserem Publikum und auch uns selbst eine große Freude zu bereiten.
Es erforderte von allen eine intensive Zusammenarbeit und die Bereitschaft, auch einmal über den eigenen Schatten zu springen – nach all den Monaten, in denen wir einander nicht hören konnten, mit mindestens zwei Metern Abstand zueinander in einer ausgewogenen Lautstärke zu singen, ist keine leichte Aufgabe. Doch nicht umsonst ist die Capella Carolina ein Chor, in dem sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen und auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten. Darauf sind wir stolz, und so freuen wir uns schon auf die nächste Probenphase für Haydns Schöpfung, die ab dem 2. September startet. Neue Gesichter sind wie immer gerne gesehen!

 


Thumbnail Dvorak CredoCamerata Carolina – Antonín Dvořák: Messe D-Dur, Credo

Die Messe D-Dur op. 86 ist die einzige erhalten gebliebene Vertonung des Messordinariums von Dvořák, die in ihrer Urfassung für Soli, Chor und Orgel im Jahr 1887 zum ersten Mal aufgeführt wurde. Wie in den anderen, nicht wenigen geistlichen Werken des Komponisten schlägt seine glutvolle musikalische Sprache den Zuhörer und die Zuhörerin sogleich in ihren Bann.
Zum heutigen Sonntag Trinitatis (Dreifaltigkeit) haben wir für euch das äußerst vielseitige Credo aus dieser Messe ausgewählt. In seinen Ecksätzen singt der Solo-Alt vor, der Chor wiederholt bekräftigend; so legen „Vorbeter“ und „Gemeinde“ das Glaubensbekenntnis ab. Das Et incarnatus est (Er ist Mensch geworden) wird in zurückhaltenden, ruhigen Klängen vorgetragen, das Leiden und Sterben Christi ist dagegen in dramatischer Spannung von Dynamik und Akkordik gezeichnet. Bei der Verkündigung von der Auferstehung des Herrn wechseln erneut vorsingende Stimme und ganzer Chor, und nach der Reprise des Anfangs im Et in spiritum sanctum (Ich glaube an den Heiligen Geist) endet das Credo schließlich in hymnischer Begeisterung.

Im September 2020 hat die Camerata Carolina, genötigt durch die Pandemie, ihr geplantes Konzert als „Geisterkonzert“ in der Pfarrkirche Rauenberg veranstaltet, also ohne Publikum und in weiträumiger Aufstellung. Prof. Carsten Klomp, mit dem wir häufig zusammenarbeiten, hat den Orgelpart gespielt, und die Solisten – darauf sind wir stolz – kommen aus unseren eigenen Reihen.
Es war ein schönes Erlebnis, abends in der großen Kirche zu musizieren. Aber wir freuen uns über die Maßen, hoffentlich bald wieder in Präsenz mit euch Musik erleben zu können. Bleibt gesund – auf ein baldiges Wiedersehen und -hören! Jetzt hier ansehen

 


CamCa Gruppenfoto frontal 2017Capella und Camerata Carolina bei den Engagier-Dich-Tagen des Studierendenrats

Auch im Sommersemester 2021 fand die traditionelle Studienauftaktmesse – auf der sich Hochschulgruppen und studentische Initiativen den Studierenden vorstellen und sie zur Mitarbeit einladen können – leider nicht statt. Als Ersatz veranstaltete der Studierendenrat der Universität Heidelberg wieder eine virtuelle Erstimesse an insgesamt acht Abenden im April und Mai. Auch die Capella und Camerata Carolina waren vertreten und stellten sich an einem Abend vor. Weitere Infos zu den Engagier-Dich-Tagen des Studierendenrats, unter anderem eine kurze Präsentation der Chöre findet ihr hier.

 

 


Camerata 2019Der C(h)orona-Blog – Camerata Carolina

Liebe Freunde der Camerata Carolina, trotz der Kontakt-Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie probte die Camerata Carolina virtuell weiter. Einmal die Woche treffen wir uns online, sprechen gemeinsam die Musikstücke für unsere nächsten Konzerte durch und können so weiterhin die Chor-Gemeinschaft erleben, die uns so viel Freude bereitet. Mit diesem Blog wollen wir Ihnen/Euch einen Einblick in unsere Probenarbeit geben. Geschrieben ist der Blog aus Sicht von Franz Wassermanns Katzen Trixi und Sissi. Hier lesen

 

 

 


CapCa 2019Der C(h)orona-Blog – Capella Carolina

Liebe Freunde und Chorbegeisterte der Capella Carolina, wir alle wissen um die gegenwärtige Situation rund um Corona. Wir lassen uns aber nicht von der Kunst des Singens abhalten und so finden unsere Chorproben weiterhin wöchentlich online statt. Genau beobachtet werden wir dabei unter anderem vom besten weiblichen Mäusequartett im Rhein-Neckar-Kreis: Lest hier, was sie zu berichten haben.

 

 

 

 

 


Thumbnail Requiem LacrimosaCapella Carolina – Mozart/Süßmayr: Requiem in d-moll, Lacrimosa

Zu Beginn der Karwoche 2021 präsentieren wir aus dem Konzert, mit dem der Große Chor der Capella Carolina, Internationales Studienzentrum der Universität Heidelberg, und der Chor und das Orchester der Pädagogischen Fakultät der Karls-Universität zu Prag ihre Zusammenarbeit begründeten, nun das „Lacrimosa“ aus Mozarts Requiem d-moll KV 626.
Die letzten Notenzeilen, die der Komponist vor seinem Tode geschrieben hat, sind neun Takte aus diesem Satz des Requiems. Ein ihm unbekannter „grauer Bote“ hatte Mozart im Juli 1791 eine große Geldsumme als Vorauszahlung für die Komposition eines Requiems gebracht. Heute ist das Geheimnis der Auftraggeberschaft geklärt: es war ein reicher Musikliebhaber,  der die Gewohnheit hatte, bei angesehenen Künstlern inkognito Werke zu bestellen, um sie dann aufzuführen und als seine eigenen auszugeben. Der chronisch kranke, von Arbeit überlastete Mozart aber machte sich immer mehr die fixe Idee zu eigen, ein Bote aus dem Jenseits sei gekommen, ihn an seine eigene Totenmesse zu mahnen. Durch umfangreiche andere Kompositionen sehr in Anspruch genommen, konnte Mozart das Requiem nicht vollenden, wiewohl er noch auf dem Totenbette fieberhaft daran arbeitete.
Seine Gattin Constanze wandte sich, um das Resthonorar für den Auftrag zu erhalten, an Mozarts Schüler, das Werk fertigzustellen, und schließlich unterzog sich Franz Xaver Süßmayr dieser Aufgabe. So hat er auch diesen Satz fertiggestellt, wohl mit Hilfe mündlicher Angaben Mozarts. 
Das „Lacrimosa“ mit den seufzenden Geigenfiguren ruft Jesu Erbarmen an; mächtig steigert sich der Chorsatz über eineinhalb Oktaven in der Sopranlinie zum Forte, um dann wieder in flehendes Piano zurückzusinken vor der Schlusssteigerung. 
Das große gemeinsame Ensemble aus Heidelberg und Prag, hier in der Heidelberger Peterskirche, musiziert mit mächtiger Klangfülle ebenso wie mit eindrücklichem Piano. Jetzt hier ansehen

 


Thumbnail KyrieGeisterkonzert der Camerata Carolina: Antonín Dvořák, Messe D-Dur – Kyrie

Dass es zu wunderschönen Ergebnissen führen kann, wenn man sich auf ein Minimum an Mitteln besinnt, zeigt Antonín Dvořák in seiner Messe D-Dur op. 86. Sie ist in ihrer ursprünglichen Fassung für Soli, Chor und Orgel komponiert. Der Camerata Carolina kam diese vergleichsweise überschaubare Besetzung bei ihrem „Geisterkonzert“ in Rauenberg im September 2020 entgegen, das unter „Corona-konformen“ Bedingungen durchgeführt wurde.
Dvořák komponierte die Messe 1887 anlässlich der Einweihung der von Josef Hlávka entworfenen Kapelle des Schlosses Lužany im Südwesten Böhmens. Aus Platzgründen verzichtete er zunächst auf eine Orchester-Besetzung und schuf so ein Werk voller intimer und emotionaler Momente. In einem Brief  Dvořáks an Hlávka finden sich folgende Sätze: „Schließlich danke ich auch Ihnen, dass Sie mir die Anregung gaben, ein Werk in dieser Form zu schreiben, denn sonst hätte ich kaum je daran gedacht; bisher schrieb ich Werke dieser Art nur in großem Ausmaße und mit großen Mitteln. Diesmal aber schrieb ich nur mit bescheidenen Hilfsmitteln, und doch wage ich zu behaupten, dass mir die Arbeit gelungen ist.“ Da kann man dem Komponisten sicher zustimmen.
Der erste Satz, das Kyrie, das sich durch seinen Reichtum an dynamischen und harmonischen Kontrasten auszeichnet, ist in fließendem Sechsvierteltakt geschrieben, in dem die einzelnen Chorstimmen und die Orgel sich immer wieder verdichten und auflockern, sich voneinander lösen und wieder zusammenfinden. Nachdrückliche homophone Ausrufe des Chors folgen auf polyphone Bewegungen der Einzelstimmen; dies verleiht dem Stück abwechslungsreiche Spannung wie auch sakrale Würde. Jetzt hier ansehen

 


Logo Volksbank 2020Heidelberger Volksbank unterstützt Capella Carolina

Die Heidelberger Volksbank ist seit über zwanzig Jahren Hausbank der Capella Carolina und vielfach hat sie die Chöre unterstützt. So auch aktuell, da in Corona-Zeiten gerade die Kultur heftig unter dem Lockdown leidet. Auf der einen Seite fehlen die Einnahmen durch Konzerte, gleichzeitig sind zusätzliche Ausgaben notwendig, um die Hygienevorschriften einzuhalten. Diese kommen in besonderem Maße auf singende Gemeinschaften zu, wenn sie die vorsichtige Öffnung nutzen, um wieder gemeinsam zu musizieren. Wir bedanken uns herzlich für diese Zuwendung! Hier mehr lesen

 
 

ZEITWissen Podcast Corona thumbnailProf. Franz Wassermann im Interview mit ZEIT WISSEN

Manche Musik wirkt wie ein Antidepressivum, sagen Forscher im ZEIT-WISSEN-Podcast. Eine Extrasendung über Mutmachsongs, Balkonkonzerte und vernetzte Chöre in der Krise von Max Rauner und Miriam Steiner.
Dabei wurde auch das Projekt der digitalen Johannespassion der Camerata Carolina vorgestellt (ca. ab 17:20). Hören Sie gerne einmal hinein!

 

 

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Letzte Änderung: 02.12.2021
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