Chöre des Internationalen Studienzentrums
Franz Wassermann erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande
Große Auszeichnung für unseren Dirigenten: Prof. Franz Wassermann wurde für sein langjähriges Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Seit über drei Jahrzehnten leitet er die Chöre am Internationalen Studienzentrum der Universität Heidelberg und bringt dabei Studierende aus aller Welt durch die Musik zusammen. In ihrer Laudatio würdigte Staatssekretärin Sabine Kurtz insbesondere seinen Beitrag zur Integration und zur Förderung von Gemeinschaftssinn. Wir gratulieren herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung!
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Foto: Franz Wassermann (Mitte) mit Staatssekretärin Sabine Kurtz und Prof. Dr. Bernhard Eitel, Rektor emeritus der Universität Heidelberg. Fotograf: Philipp Rothe.

Gut und Böse in Klassik und Pop
Das Ensemble GSG9 präsentiert „Gut & Böse in Klassik und Pop“ am Samstag, 13. Juni 2026 um 20 Uhr in der Aula der Alten Universität, Heidelberg, Universitätsplatz.
Werke von Gastoldi und Fanny Hensel-Mendelssohn beschwören die die gefährlichen Wassergeister, welche den Ahnungslosen in die Tiefe verschwinden lassen, Carmen singt warnend die Habaňera, Star Wars und der Tanz der Vampire erscheinen, und möglicherweise ist der Gärtner immer der Mörder. Aber auch das Gute kommt nicht zu kurz: Freude, der schöne Götterfunken ebenso wie die Freude, für die ABBA der Musik dankt, und tröstlich ist „You raise me up“.
Diese und noch mehr Stücke zu diesem Thema der Gegensätze stellt unser vokales Ensemble GSG9 unter der Leitung von Franz Wassermann vor, und wir laden Sie herzlich ein, uns durch die musikalische Gestaltung von Höhen und Tiefen des Daseins zu begleiten. Angenehm: der Eintritt ist frei! Dennoch werden Spenden nicht zurückgewiesen.
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W. A. Mozart: Große Messe in c-moll KV 427
Mozarts Große Messe c-moll ist ein Torso geblieben - allerhand hat man gerätselt über die Gründe dafür. Den ersten ernstzunehmenden Versuch, das Werk zu vervollständigen, unternahm vor genau 125 Jahren, im Jahr 1901, der Dresdener Kapellmeister Alois Schmitt. Die Schmittsche Version zeigt sehr offenkundig, wie Mozarts Stil sich entwickelt hat, wie er durch die Beschäftigung mit Bach und Händel die vorwiegend spielerische Form früherer Werke - ohne seine Melodienfreudigkeit zu verlieren - in ernsthafte, gewichtige Komposition verwandelt.
Der Große Chor Capella Carolina präsentiert die Heidelberger Erstaufführung am Sonntag, 12. Juli 2026, um 19 Uhr in der Peterskirche Heidelberg, Plöck 70.
Karten - ermäßigt schon ab 10 € - gibt es online im Vorverkauf (demnächst hier), bei Dürninger (Heidelberg, Sophienstraße 9), und ab 18 Uhr an der Abendkasse.
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Chormusik aus dem Ostseeraum: Ešenvalds, Gade, Pärt, Miškinis, Loewe u.a.
Auf eine musikalische Reise rund um die Ostsee nimmt Sie am Sonntag, 28. Juni, 19 Uhr in der Peterskirche Heidelberg die Camerata Carolina mit: nach Dänemark, Schweden, Finnland, in die drei baltischen Länder, nach Polen und schließlich Deutschland. Entdeckungsfreude ist garantiert: Viele unbekannte Kostbarkeiten werden vorgestellt; Komponisten der Romantik – Gade, Loewe, Moniuszko, Stenhammar, Sibelius - und der Gegenwart – Ešenvalds, Pärt, Vasks – sind gleichermaßen vertreten. Nachdenkliches gibt es zu hören und ebenso Rhythmisch-Mitreißendes.
Die Camerata ist bekannt dafür, dass sie in fein ausgearbeiteten Interpretationen einen ebenso transparenten wie warmen Chorklang präsentiert. Und noch eine Besonderheit haben wir Ihnen anzubieten: unser „special guest“ ist der international renommierte Altus Nils Wanderer, der in unserem Konzert singt; zur Zeit ist er Gast an der Metropolitan Opera New York.
Karten – für Studierende ab 10 €! – gibt es demnächst über unsere Webseite, bei Dürninger (HD, Sophienstraße 9), und ab 18 Uhr an der Abendkasse.
Reisen Sie mit uns an die Ostsee!
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Chorbegeisterte gesucht!
Für das Sommersemester suchen unsere beiden Ensembles Capella Carolina (Großer Chor) und Camerata Carolina (Kammerchor) neue Mitsängerinnen und Mitsänger in allen Stimmlagen.
Die Capella Carolina singt in diesem Semester die Große Messe in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Proben finden donnerstags abends statt. Voraussetzung sind gute stimmliche Grundlagen; Chorerfahrung ist willkommen, aber keine Voraussetzung. Interessierte können einfach zu einem der Gruppenvorsingen vor einer der ersten Proben im Sommersemester kommen (s. rechte Spalte).
Die Camerata Carolina erarbeitet ein Programm mit Chormusik von Komponisten aus dem Ostseeraum, u. a. von Ēriks Ešenvalds Niels Wilhelm Gade, Arvo Pärt, Vytautas Miškinis und Carl Loewe. Die Proben finden dienstags abends statt. Für die Camerata sind Chorerfahrung sowie ein Einzelvorsingen erforderlich.
Weitere Details zu Proben, Vorsingen und Anmeldung finden sich in der rechten Spalte.
Wa! Germany: Die Konzertreise der Camerata Carolina 2025 nach Japan
Mit Wa! Germany, der Aufschrift am deutschen Pavillon, wurden wir gleich am ersten Tag nach unserer Ankunft, dem 22.09.2025 in Osaka, auf der Weltausstellung in dieser Stadt, empfangen. Auch das Motto der Expo „Designing Future Society for Our Lives“ lässt sich durchaus auf unser Japan-Projekt übertragen. Über unsere Begegnungen und Erfahrungen mit den Universitäten Mie, Kyoto, Nara und das Konzert in Osaka hat die Camerata Carolina einen Reisebericht verfasst.
Weitere Infos und den ausführlichen Bericht zur Konzertreise gibt es hier.
Unser Dirigent erhält hohen französischen Orden "Chevalier des Arts et des Lettres"
Die Auszeichnung würdigt Prof. Franz Wassermanns außerordentliche Verdienste um die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland. Dieser wird an Persönlichkeiten verliehen, „die sich durch ihr Schaffen im künstlerischen oder literarischen Bereich oder durch ihren Beitrag zur Ausstrahlung der Künste und der Literatur in Frankreich und in der Welt ausgezeichnet haben“.
Die französische Ministerin für Kultur schreibt: „Wir bewundern Ihren bemerkenswerten Werdegang und Ihre Fähigkeit, Ihr Wissen über Grenzen hinweg weiterzugeben. Wir würdigen Ihr Talent und Ihre Fähigkeit, Musik in die ganze Welt zu tragen, mit dieser Ehrung, die wir Ihnen mit Stolz verleihen.“
Während einer Feier im Senatssaal der Alten Universität verlieh der französische Generalkonsul Gael de Maisonneuve die Insignien des Ordens an Prof. Wassermann.
In seinen Dankesworten betonte der Geehrte, dass gemäß ihrem Leitspruch „Semper apertus“ die Ruperto Carola die erfolgreiche musikalische Arbeit in den Carolina-Chören, welche Wissen und Fähigkeiten erweitert, schätze und unterstütze. Dies erfülle ihn mit tiefer Dankbarkeit.
Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Universität Heidelberg.
© Universität Heidelberg – Kommunikation und Marketing (Foto: Rothe)
Prof. Franz Wassermann im Interview mit ZEIT WISSEN


