Bereichsbild
Konzerte

Camerata Carolina

J. S. Bach: Weihnachtsoratorium

  • Musste aufgrund der aktuellen Lage leider abgesagt werden!
  • Ersatztermine am 3., 4. und 18. Dezember 2022

 

Capella Carolina

J. Haydn: Die Schöpfung

  • Musste aufgrund der aktuellen Lage leider abgesagt werden!
  • Ersatztermin am 24. April

 

Allgemeine Infos & VVK

 
Vorsingtermine

Capella Carolina

Vorsingen nach Voranmeldung. Meldet euch dazu bitte beim Dirigenten (Kontakt). Im Januar 2022 können Chorsänger*innen, die Die Schöpfung bereits kennen, noch einsteigen.

 

Camerata Carolina

Einzelvorsingen nach Vereinbarung. Anmeldung telefonisch oder per Mail beim Dirigenten erforderlich.

 
Proben

Capella Carolina

Donnerstags 19:30-22 Uhr, Großer Hörsaal der Chemie, INF 252


Camerata Carolina

Dienstags 19:30-22 Uhr, Großer Hörsaal der Chemie, INF 252

 

Proben ab Januar 2022

  • Capella: 20.1.2022
    J. Haydn: Die Schöpfung

  • Camerata: 11.1.2022         J.S. Bach: Johannespassion

 

 
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Chöre des Internationalen Studienzentrums

CamCa Bodensee 2021Konzertreise der Camerata Carolina an den Bodensee

Ende September des vergangenen Jahres hatten wir zum ersten Mal seit zwei Jahren endlich wieder die Möglichkeit, eine Konzertreise zu unternehmen und dabei in vielen schönen Kirchen der Bodenseeregion zu singen (Lindau, Wolfhalden/CH, Kempten, Markdorf, Konstanz). Mit doppelchörigen Motetten aus fünf Jahrhunderten der europäischen Musikgeschichte, die nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern ebenso auch emotionalanrührend sind, vermochten wir dem Publikum und auch uns selbst immer wieder die Seele zu öffnen. Die Dankbarkeit, nun wieder Konzerte erleben zu können, war bei uns Ausführenden wie überall beim Publikum spürbar; sie zeigte, wie wichtig der Zugang zu Kultur für viele ist, gerade nach langen, entbehrungsreichen Monaten der pandemiebedingten Zwangspause. Wir freuen uns, dass wir stets reich mit Beifall bedacht wurden und dass wir erneute Einladungen erhielten.
Neben den Konzerten konnten wir in den fünf Tagen am Bodensee viel Sonnenschein, eine wunderschöne Landschaft sowie exzellentes Essen und Trinken genießen. Wir können außerdem behaupten, dass die Reise den Chor, der viel Wert auf gelebte Gemeinschaft legt, noch weiter zusammengeschweißt hat. Nach den Monaten des Lockdowns, der für viele Kunst- und Kulturschaffende keine leichte Zeit war, waren wir schon in erstaunlich guter Form in die Präsenzproben zurückgekehrt und haben dann gleich weiter intensiv gearbeitet. Dass wir diese Reise würden durchführen können, hatte vor ein paar Monaten dennoch fast niemand erwartet. Umso schöner und bemerkenswerter ist es, dass wir diese Woche nun erleben durften. Besonderer Dank gilt unserem Chorleiter Prof. Franz Wassermann, der uns all das ermöglicht hat, sowie allen, die dabei geholfen haben, die Konzertreise auf die Beine zu stellen und den Chor über all die Onlineproben hinweg nicht nur am Leben zu erhalten, sondern unsere Liebe fürs Singen zu pflegen und neu zu entfachen.
Für außergewöhnliche und herzliche Gastfreundschaft haben wir Bezirkskantoraten, Gemeinden und Veranstaltern in Deutschland und der Schweiz zu danken.
Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen reich beschenkt freuen wir uns nun auf die kommenden Proben mit Bachs Johannespassion, die wir im März und April in und um Heidelberg sowie in Molsheim/Elsass aufführen wollen. Hier geht es zum ausführlichen Reisebericht

 


Cam 2021 1+1=11+1=1 – Camerata Carolina präsentiert doppelchörige Motetten von Schütz bis Reger

Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl, am Freitag- und Samstagabend der vergangenen Woche nach so langer Zeit wieder in der Peterskirche – der „Heimspielstätte“ der Capella und Camerata Carolina – vor Publikum singen zu dürfen. Mit doppelchörigen Motetten von Schütz bis Reger hatte sich die Camerata Carolina ein höchst anspruchsvolles Programm ausgesucht. Nach einer kurzen, aber intensiven Präsenzprobenphase im großen Hörsaal der Chemie – vielen Dank an die Verantwortlichen! – nahm der Chor die Besucherinnen und Besucher der beiden Konzerte mit auf eine Reise durch die europäische Musikgeschichte und präsentierte dabei sowohl seine virtuose als auch seine nachdenkliche und einfühlsame Seite; „Klassiker“ wie Bach (Singet dem Herrn ein neues Lied) und Mozart (Venite populi), aber auch unbekanntere Komponisten wie z.B. Bernhard Klein (Pater noster). Die solistischen Parts übernahmen Mitglieder der Camerata: Inga Conzen (Sopran), Monika Gradl (Alt), Felix Haberland (Tenor) und Alexander Hamm (Bass/Orgel). Nach einem der emotionalen Höhepunkte des Abends, Max Regers Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit war es, als ob das Publikum beeindruckt für einige Zeit den Atem anhielt. Dann brach der Applaus los, und wir erhielten Standing Ovations, was den Sängerinnen und Sängern nach so langer Zeit der Konzertabstinenz spür- und sichtbar guttat.

 


Cap 2021 SommerserenadeSommerserenade mit Chormusik aus aller Welt: Die Capella Carolina ist zurück!

Am 18.07. war es endlich wieder so weit: Die Capella Carolina gab ihr erstes Konzert seit eineinhalb Jahren!
In den Marsilius-Arkaden der Universität Heidelberg konnten wir uns über ein großes Publikums freuen. Das Studierendenwerk Heidelberg und das Universitätsklinikum Heidelberg als Vermieter der anliegenden Wohnungen haben uns freundlicherweise die Erlaubnis gegeben, in diesem schönen Hof zu musizieren. Natürlich hielten wir, ebenso wie das Publikum, die geltenden Abstandregeln ein.
Für die Sommerserenade – nach vielen Regentagen war es ein Sommerabend wie aus dem Bilderbuch – hatten Mitglieder des Chors Lieder aus aller Welt (Brasilien, Japan, Rumänien, Estland und England) und aus verschiedenen Jahrhunderten beigesteuert, die sich zwischen zahlreichen deutschsprachigen Liedern fanden. So präsentierte das Programm eine bunte und sehr abwechslungsreiche Palette von Chormusik und mit der Flötistin Caroline Renninger wie dem Pianisten Rafael Zinz Begabungen aus dem Talentschuppen der Carolina.
Nach nur einem Monat, in dem Präsenzproben im großen Hörsaal der Chemie möglich waren, erschien es ein wenig tollkühn, dem Publikum ein so vielgestaltiges Programm vorzustellen, doch nach intensiven und konzentrierten Proben ist es uns gelungen, mit dem Konzert unserem Publikum und auch uns selbst eine große Freude zu bereiten.
Es erforderte von allen eine intensive Zusammenarbeit und die Bereitschaft, auch einmal über den eigenen Schatten zu springen – nach all den Monaten, in denen wir einander nicht hören konnten, mit mindestens zwei Metern Abstand zueinander in einer ausgewogenen Lautstärke zu singen, ist keine leichte Aufgabe. Doch nicht umsonst ist die Capella Carolina ein Chor, in dem sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen und auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten. Darauf sind wir stolz, und so freuen wir uns schon auf die nächste Probenphase für Haydns Schöpfung, die ab dem 2. September startet. Neue Gesichter sind wie immer gerne gesehen!

 


Thumbnail Dvorak CredoCamerata Carolina – Antonín Dvořák: Messe D-Dur, Credo

Die Messe D-Dur op. 86 ist die einzige erhalten gebliebene Vertonung des Messordinariums von Dvořák, die in ihrer Urfassung für Soli, Chor und Orgel im Jahr 1887 zum ersten Mal aufgeführt wurde. Wie in den anderen, nicht wenigen geistlichen Werken des Komponisten schlägt seine glutvolle musikalische Sprache den Zuhörer und die Zuhörerin sogleich in ihren Bann.
Zum heutigen Sonntag Trinitatis (Dreifaltigkeit) haben wir für euch das äußerst vielseitige Credo aus dieser Messe ausgewählt. In seinen Ecksätzen singt der Solo-Alt vor, der Chor wiederholt bekräftigend; so legen „Vorbeter“ und „Gemeinde“ das Glaubensbekenntnis ab. Das Et incarnatus est (Er ist Mensch geworden) wird in zurückhaltenden, ruhigen Klängen vorgetragen, das Leiden und Sterben Christi ist dagegen in dramatischer Spannung von Dynamik und Akkordik gezeichnet. Bei der Verkündigung von der Auferstehung des Herrn wechseln erneut vorsingende Stimme und ganzer Chor, und nach der Reprise des Anfangs im Et in spiritum sanctum (Ich glaube an den Heiligen Geist) endet das Credo schließlich in hymnischer Begeisterung.

Im September 2020 hat die Camerata Carolina, genötigt durch die Pandemie, ihr geplantes Konzert als „Geisterkonzert“ in der Pfarrkirche Rauenberg veranstaltet, also ohne Publikum und in weiträumiger Aufstellung. Prof. Carsten Klomp, mit dem wir häufig zusammenarbeiten, hat den Orgelpart gespielt, und die Solisten – darauf sind wir stolz – kommen aus unseren eigenen Reihen.
Es war ein schönes Erlebnis, abends in der großen Kirche zu musizieren. Aber wir freuen uns über die Maßen, hoffentlich bald wieder in Präsenz mit euch Musik erleben zu können. Bleibt gesund – auf ein baldiges Wiedersehen und -hören! Jetzt hier ansehen

 


Thumbnail Requiem LacrimosaCapella Carolina – Mozart/Süßmayr: Requiem in d-moll, Lacrimosa

Zu Beginn der Karwoche 2021 präsentieren wir aus dem Konzert, mit dem der Große Chor der Capella Carolina, Internationales Studienzentrum der Universität Heidelberg, und der Chor und das Orchester der Pädagogischen Fakultät der Karls-Universität zu Prag ihre Zusammenarbeit begründeten, nun das „Lacrimosa“ aus Mozarts Requiem d-moll KV 626.
Die letzten Notenzeilen, die der Komponist vor seinem Tode geschrieben hat, sind neun Takte aus diesem Satz des Requiems. Ein ihm unbekannter „grauer Bote“ hatte Mozart im Juli 1791 eine große Geldsumme als Vorauszahlung für die Komposition eines Requiems gebracht. Heute ist das Geheimnis der Auftraggeberschaft geklärt: es war ein reicher Musikliebhaber,  der die Gewohnheit hatte, bei angesehenen Künstlern inkognito Werke zu bestellen, um sie dann aufzuführen und als seine eigenen auszugeben. Der chronisch kranke, von Arbeit überlastete Mozart aber machte sich immer mehr die fixe Idee zu eigen, ein Bote aus dem Jenseits sei gekommen, ihn an seine eigene Totenmesse zu mahnen. Durch umfangreiche andere Kompositionen sehr in Anspruch genommen, konnte Mozart das Requiem nicht vollenden, wiewohl er noch auf dem Totenbette fieberhaft daran arbeitete.
Seine Gattin Constanze wandte sich, um das Resthonorar für den Auftrag zu erhalten, an Mozarts Schüler, das Werk fertigzustellen, und schließlich unterzog sich Franz Xaver Süßmayr dieser Aufgabe. So hat er auch diesen Satz fertiggestellt, wohl mit Hilfe mündlicher Angaben Mozarts. 
Das „Lacrimosa“ mit den seufzenden Geigenfiguren ruft Jesu Erbarmen an; mächtig steigert sich der Chorsatz über eineinhalb Oktaven in der Sopranlinie zum Forte, um dann wieder in flehendes Piano zurückzusinken vor der Schlusssteigerung. 
Das große gemeinsame Ensemble aus Heidelberg und Prag, hier in der Heidelberger Peterskirche, musiziert mit mächtiger Klangfülle ebenso wie mit eindrücklichem Piano. Jetzt hier ansehen

 


Logo Volksbank 2020Heidelberger Volksbank unterstützt Capella Carolina

Die Heidelberger Volksbank ist seit über zwanzig Jahren Hausbank der Capella Carolina und vielfach hat sie die Chöre unterstützt. So auch aktuell, da in Corona-Zeiten gerade die Kultur heftig unter dem Lockdown leidet. Auf der einen Seite fehlen die Einnahmen durch Konzerte, gleichzeitig sind zusätzliche Ausgaben notwendig, um die Hygienevorschriften einzuhalten. Diese kommen in besonderem Maße auf singende Gemeinschaften zu, wenn sie die vorsichtige Öffnung nutzen, um wieder gemeinsam zu musizieren. Wir bedanken uns herzlich für diese Zuwendung! Hier mehr lesen

 
 

ZEITWissen Podcast Corona thumbnailProf. Franz Wassermann im Interview mit ZEIT WISSEN

Manche Musik wirkt wie ein Antidepressivum, sagen Forscher im ZEIT-WISSEN-Podcast. Eine Extrasendung über Mutmachsongs, Balkonkonzerte und vernetzte Chöre in der Krise von Max Rauner und Miriam Steiner.
Dabei wurde auch das Projekt der digitalen Johannespassion der Camerata Carolina vorgestellt (ca. ab 17:20). Hören Sie gerne einmal hinein!

 

 

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Letzte Änderung: 17.01.2022
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