Bereichsbild
Konzerte

Camerata Carolina

1+1=1: Doppelchörige Motetten von Schütz bis zur Moderne

  • Freitag, 23. Juli 2021, 20 Uhr, Universitätskirche St. Peter
  • Samstag, 24. Juli 2021, 20 Uhr, Universitätskirche St. Peter

 

Capella Carolina

J. Haydn: Die Schöpfung

  • Freitag, 8. Oktober 2021, 20 Uhr, Mannheim, St. Bonifatius
  • Samstag, 9. Oktober 2021, 20 Uhr, Heidelberg, Universitätskirche St. Peter
  • Sonntag, 10. Oktober 2021, 17 Uhr, Heidelberg, Universitätskirche St. Peter

 

Allgemeine Infos & VVK

 
Vorsingtermine

Capella Carolina

Vorsingen nach Voranmeldung. Meldet euch dazu bitte beim Chorleiter (Kontakt).

 

Camerata Carolina

Einzelvorsingen nach Vereinbarung. Anmeldung telefonisch oder per Mail beim Chorleiter erforderlich.

 
Proben

Capella Carolina

Donnerstags 19:30-22 Uhr, Großer Hörsaal der Chemie, INF 252


Camerata Carolina

Dienstags 19:30-22 Uhr, Großer Hörsaal der Chemie, INF 252

 

Probenbeginn WiSe 2020/21

  • Capella: 2.9.2021
    J. Haydn: Die Schöpfung

  • Camerata: 31.8.2021        Doppelchörige Motetten von Schütz, Bach, Mendelssohn, Reger, Chorwerke von Dvořák

 

 
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Chöre des Internationalen Studienzentrums

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Wir freuen uns auf dich!

Thumbnail Dvorak CredoCamerata Carolina – Antonín Dvořák: Messe D-Dur, Credo

Die Messe D-Dur op. 86 ist die einzige erhalten gebliebene Vertonung des Messordinariums von Dvořák, die in ihrer Urfassung für Soli, Chor und Orgel im Jahr 1887 zum ersten Mal aufgeführt wurde. Wie in den anderen, nicht wenigen geistlichen Werken des Komponisten schlägt seine glutvolle musikalische Sprache den Zuhörer und die Zuhörerin sogleich in ihren Bann.
Zum heutigen Sonntag Trinitatis (Dreifaltigkeit) haben wir für euch das äußerst vielseitige Credo aus dieser Messe ausgewählt. In seinen Ecksätzen singt der Solo-Alt vor, der Chor wiederholt bekräftigend; so legen „Vorbeter“ und „Gemeinde“ das Glaubensbekenntnis ab. Das Et incarnatus est (Er ist Mensch geworden) wird in zurückhaltenden, ruhigen Klängen vorgetragen, das Leiden und Sterben Christi ist dagegen in dramatischer Spannung von Dynamik und Akkordik gezeichnet. Bei der Verkündigung von der Auferstehung des Herrn wechseln erneut vorsingende Stimme und ganzer Chor, und nach der Reprise des Anfangs im Et in spiritum sanctum (Ich glaube an den Heiligen Geist) endet das Credo schließlich in hymnischer Begeisterung.

Im September 2020 hat die Camerata Carolina, genötigt durch die Pandemie, ihr geplantes Konzert als „Geisterkonzert“ in der Pfarrkirche Rauenberg veranstaltet, also ohne Publikum und in weiträumiger Aufstellung. Prof. Carsten Klomp, mit dem wir häufig zusammenarbeiten, hat den Orgelpart gespielt, und die Solisten – darauf sind wir stolz – kommen aus unseren eigenen Reihen.
Es war ein schönes Erlebnis, abends in der großen Kirche zu musizieren. Aber wir freuen uns über die Maßen, hoffentlich bald wieder in Präsenz mit euch Musik erleben zu können. Bleibt gesund – auf ein baldiges Wiedersehen und -hören! Jetzt hier ansehen

 


CamCa Gruppenfoto frontal 2017Capella und Camerata Carolina bei den Engagier-Dich-Tagen des Studierendenrats

Auch im Sommersemester 2021 fand die traditionelle Studienauftaktmesse – auf der sich Hochschulgruppen und studentische Initiativen den Studierenden vorstellen und sie zur Mitarbeit einladen können – leider nicht statt. Als Ersatz veranstaltete der Studierendenrat der Universität Heidelberg wieder eine virtuelle Erstimesse an insgesamt acht Abenden im April und Mai. Auch die Capella und Camerata Carolina waren vertreten und stellten sich an einem Abend vor. Weitere Infos zu den Engagier-Dich-Tagen des Studierendenrats, unter anderem eine kurze Präsentation der Chöre findet ihr hier.

 

 


Camerata 2019Der C(h)orona-Blog – Camerata Carolina

Liebe Freunde der Camerata Carolina, trotz der Kontakt-Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie probte die Camerata Carolina virtuell weiter. Einmal die Woche treffen wir uns online, sprechen gemeinsam die Musikstücke für unsere nächsten Konzerte durch und können so weiterhin die Chor-Gemeinschaft erleben, die uns so viel Freude bereitet. Mit diesem Blog wollen wir Ihnen/Euch einen Einblick in unsere Probenarbeit geben. Geschrieben ist der Blog aus Sicht von Franz Wassermanns Katzen Trixi und Sissi. Hier lesen

 

 

 


CapCa 2019Der C(h)orona-Blog – Capella Carolina

Liebe Freunde und Chorbegeisterte der Capella Carolina, wir alle wissen um die gegenwärtige Situation rund um Corona. Wir lassen uns aber nicht von der Kunst des Singens abhalten und so finden unsere Chorproben weiterhin wöchentlich online statt. Genau beobachtet werden wir dabei unter anderem vom besten weiblichen Mäusequartett im Rhein-Neckar-Kreis: Lest hier, was sie zu berichten haben.

 

 

 

 

 


Thumbnail Requiem LacrimosaCapella Carolina – Mozart/Süßmayr: Requiem in d-moll, Lacrimosa

Zu Beginn der Karwoche 2021 präsentieren wir aus dem Konzert, mit dem der Große Chor der Capella Carolina, Internationales Studienzentrum der Universität Heidelberg, und der Chor und das Orchester der Pädagogischen Fakultät der Karls-Universität zu Prag ihre Zusammenarbeit begründeten, nun das „Lacrimosa“ aus Mozarts Requiem d-moll KV 626.
Die letzten Notenzeilen, die der Komponist vor seinem Tode geschrieben hat, sind neun Takte aus diesem Satz des Requiems. Ein ihm unbekannter „grauer Bote“ hatte Mozart im Juli 1791 eine große Geldsumme als Vorauszahlung für die Komposition eines Requiems gebracht. Heute ist das Geheimnis der Auftraggeberschaft geklärt: es war ein reicher Musikliebhaber,  der die Gewohnheit hatte, bei angesehenen Künstlern inkognito Werke zu bestellen, um sie dann aufzuführen und als seine eigenen auszugeben. Der chronisch kranke, von Arbeit überlastete Mozart aber machte sich immer mehr die fixe Idee zu eigen, ein Bote aus dem Jenseits sei gekommen, ihn an seine eigene Totenmesse zu mahnen. Durch umfangreiche andere Kompositionen sehr in Anspruch genommen, konnte Mozart das Requiem nicht vollenden, wiewohl er noch auf dem Totenbette fieberhaft daran arbeitete.
Seine Gattin Constanze wandte sich, um das Resthonorar für den Auftrag zu erhalten, an Mozarts Schüler, das Werk fertigzustellen, und schließlich unterzog sich Franz Xaver Süßmayr dieser Aufgabe. So hat er auch diesen Satz fertiggestellt, wohl mit Hilfe mündlicher Angaben Mozarts. 
Das „Lacrimosa“ mit den seufzenden Geigenfiguren ruft Jesu Erbarmen an; mächtig steigert sich der Chorsatz über eineinhalb Oktaven in der Sopranlinie zum Forte, um dann wieder in flehendes Piano zurückzusinken vor der Schlusssteigerung. 
Das große gemeinsame Ensemble aus Heidelberg und Prag, hier in der Heidelberger Peterskirche, musiziert mit mächtiger Klangfülle ebenso wie mit eindrücklichem Piano. Jetzt hier ansehen

 


Thumbnail KyrieGeisterkonzert der Camerata Carolina: Antonín Dvořák, Messe D-Dur – Kyrie

Dass es zu wunderschönen Ergebnissen führen kann, wenn man sich auf ein Minimum an Mitteln besinnt, zeigt Antonín Dvořák in seiner Messe D-Dur op. 86. Sie ist in ihrer ursprünglichen Fassung für Soli, Chor und Orgel komponiert. Der Camerata Carolina kam diese vergleichsweise überschaubare Besetzung bei ihrem „Geisterkonzert“ in Rauenberg im September 2020 entgegen, das unter „Corona-konformen“ Bedingungen durchgeführt wurde.
Dvořák komponierte die Messe 1887 anlässlich der Einweihung der von Josef Hlávka entworfenen Kapelle des Schlosses Lužany im Südwesten Böhmens. Aus Platzgründen verzichtete er zunächst auf eine Orchester-Besetzung und schuf so ein Werk voller intimer und emotionaler Momente. In einem Brief  Dvořáks an Hlávka finden sich folgende Sätze: „Schließlich danke ich auch Ihnen, dass Sie mir die Anregung gaben, ein Werk in dieser Form zu schreiben, denn sonst hätte ich kaum je daran gedacht; bisher schrieb ich Werke dieser Art nur in großem Ausmaße und mit großen Mitteln. Diesmal aber schrieb ich nur mit bescheidenen Hilfsmitteln, und doch wage ich zu behaupten, dass mir die Arbeit gelungen ist.“ Da kann man dem Komponisten sicher zustimmen.
Der erste Satz, das Kyrie, das sich durch seinen Reichtum an dynamischen und harmonischen Kontrasten auszeichnet, ist in fließendem Sechsvierteltakt geschrieben, in dem die einzelnen Chorstimmen und die Orgel sich immer wieder verdichten und auflockern, sich voneinander lösen und wieder zusammenfinden. Nachdrückliche homophone Ausrufe des Chors folgen auf polyphone Bewegungen der Einzelstimmen; dies verleiht dem Stück abwechslungsreiche Spannung wie auch sakrale Würde. Jetzt hier ansehen

 


Logo Volksbank 2020Heidelberger Volksbank unterstützt Capella Carolina

Die Heidelberger Volksbank ist seit über zwanzig Jahren Hausbank der Capella Carolina und vielfach hat sie die Chöre unterstützt. So auch aktuell, da in Corona-Zeiten gerade die Kultur heftig unter dem Lockdown leidet. Auf der einen Seite fehlen die Einnahmen durch Konzerte, gleichzeitig sind zusätzliche Ausgaben notwendig, um die Hygienevorschriften einzuhalten. Diese kommen in besonderem Maße auf singende Gemeinschaften zu, wenn sie die vorsichtige Öffnung nutzen, um wieder gemeinsam zu musizieren. Wir bedanken uns herzlich für diese Zuwendung! Hier mehr lesen

 
 

ZEITWissen Podcast Corona thumbnailProf. Franz Wassermann im Interview mit ZEIT WISSEN

Manche Musik wirkt wie ein Antidepressivum, sagen Forscher im ZEIT-WISSEN-Podcast. Eine Extrasendung über Mutmachsongs, Balkonkonzerte und vernetzte Chöre in der Krise von Max Rauner und Miriam Steiner.
Dabei wurde auch das Projekt der digitalen Johannespassion der Camerata Carolina vorgestellt (ca. ab 17:20). Hören Sie gerne einmal hinein!

 

 

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Letzte Änderung: 31.05.2021
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