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Abteilung 4.3: Finanzbuchhaltung
Svetlana Gregor
Tel. +49 6221 54-12438
gregor@zuv.uni-heidelberg.de

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im Bereich Anlagenbuchhaltung/ Inventarisierung

 
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Inventarisierungsregeln

Selbstständig nutzbare Vermögensgegenstände, die langfristig (d.h. länger als ein Jahr) dem Unternehmen dienen, werden in Abhängigkeit von der Höhe der Anschaffungskosten wie folgt behandelt:

  1. Vermögensgegenstände, die über 800,00 EUR netto (bis 31.12.2017  410,00 EUR netto) kosten, sind unter Benutzung der entsprechenden Anlagenklassen (DFG-Gerätegruppenschlüssel) zu inventarisieren. Es ist eine Inventarnummer zu vergeben. Das Beiblatt „Anlagenbuchhaltung Stammblatt“ ist auszufüllen und zusammen mit der Auszahlungsanordnung an die Universitätsverwaltung zu senden. Es ist das Sachkonto 61010 in Verbindung mit einem Investitionsauftrag zu verwenden.
  2. Vermögensgegenstände, die von 250,01 EUR bis max. 800,00 EUR netto (bis 31.12.2017  150,01 EUR bis max. 410,00 EUR netto) kosten, sind wie die Gegenstände in Ziffer 1 zu inventarisieren. An Stelle des DFG-Schlüssels ist die Bezeichnung „GWG“ zu verwenden.
  3. Vermögensgegenstände, die bis 250,00 EUR netto (bis 31.12.2017  bis 150,00 EUR netto) kosten, sind als Aufwand (Verbrauch) anzusetzen. Die Verbuchung erfolgt auf den entsprechenden Sachkonten in Verbindung mit einer Kostenstelle oder einem Sachauftrag.

Beispiele

  • Sachkonto 60310 für EDV-Kleinteile, Disketten
  • Sachkonto 60340 für Diktiergeräte, Tischrechner
  • Sachkonto 60360 für Kleinmöbel
  • Sachkonto 67930 für Software u.s.w.

Nicht selbstständig nutzbare EDV-Peripheriegeräte (z.B. Rechner, Monitor, Drucker, Scanner) sind unabhängig vom Anschaffungswert unter Verwendung der entsprechenden Anlagenklassen (DFG-Schlüssel) zu inventarisieren. Das Beiblatt „Anlagenbuchhaltung Stammblatt“ ist auszufüllen und zusammen mit der Auszahlungsanordnung an die Universitätsverwaltung zu senden. Es ist das Sachkonto 61010 in Verbindung mit einem Investitionsauftrag zu verwenden.


Besonderheiten sind bei folgenden Wirtschaftsgütern zu beachten:

  • Tastaturen und Computermäuse sind bei Ersatzbeschaffung als Aufwand (Sachkonto 60310) zu verbuchen;
  • externe Festplatten und Kombigeräte (Fax-Scanner-Drucker) werden als selbstständig nutzbare Gegenstände behandelt (siehe Ziffer 1-3)
  • Software ist ebenfalls nach den in Ziffern 1-3 genannten Regeln zu behandeln.

lnventarisierungsregeln für Büroausstattung/Büromöbel

Ab dem 01.01.2018 ändern wir zusätzlich die lnventarisierungsregeln für Büroausstattung. Möbelstücke (z. B. Regalschrank, Schreibtisch) mit einem Anschaffungswert ab 250,01 EUR netto müssen einzeln inventarisiert werden; es ist das Sachkonto 61010 in Verbindung mit einem Investitionsauftrag zu verwenden. Für die Möbelstücke, die einzeln bis 250,00 EUR netto kosten, ist Sachkonto 60360 in Verbindung mit einer Kostenstelle oder einem Sachauftrag zu verwenden (siehe Ziffer 3).


Bitte beachten Sie, dass Anschaffungsnebenkosten wie Frachtkosten, Transportkosten, Versicherungen etc. zu den Anschaffungskosten gehören und diese erhöhen.

Werden Gegenstände des Anlagevermögens entsorgt oder abgegeben, denken Sie bitte an die Deinventarisierung (Inventarabgangsverfügung, Formular FIBU 19).

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 23.01.2018
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