Bereichsbild
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Monografie
Schriftenreihe zur Erinnerungskultur in Norddeutschland, Bd. 1
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Sammelband
Papers from the 21st Workshop on the History and Memory of National Socialist Camps and Extermination Sites, edited with Karline Georg and Paula A. Oppermann
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Verena Meier

Forschungsstelle Antiziganismus
 

Funktion/Position

ehem. Doktorandin/Stipendiatin der Forschungsstelle Antiziganismus
 

Kontakt

E-Mail: verena.meier@zegk.uni-heidelberg.de
 

Zur Person

  • 8/2018-4/2024: Promotionsstipendiatin an der Forschungsstelle Antiziganismus

  • 11/2018-9/2019: Post-graduate Certificate Program "Exhibiting the 20th Century" der Friedrich-Schiller Universität Jena, Historisches Institut, Europäisches Kolleg - Das 20. Jahrhundert und seine Repräsentationen

  • Seit 4/2010-12/2019: Studium der Erweiterungsfächer Europäische Kunstgeschichte und Philosophie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und Hebrew University Jerusalem (Staatsexamen mit Gymnasiallehramt)

  • 10/2009-5/2016: Studium der Hauptfächer Geschichte und Anglistik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Staatsexamen mit Gymnasiallehramt)

  • 2008: Abitur am Gymnasium Sulingen, Niedersachsen

  • 2005: Realschulabschluss, Realschule Uchte

Stipendien und Auszeichnungen

Beschäftigungen und Praktika

Forschungsschwerpunkte

  • Historische Antiziganismus- und Antisemitismusforschung

  • Nationalsozialismus

  • Minderheitengeschichte

  • Ideengeschichte

 

Kurzdarstellung Dissertationsprojekt: Kriminalpolizei und Völkermord. Die nationalsozialistische Verfolgung von Sinti und Roma in Magdeburg und die Aufarbeitung dessen unter den Alliierten sowie in der DDR (Arbeitstitel)


Neben der umfangreichsten Überlieferung des Kölner Bestandes an 810 kriminalpolizeilichen „Zigeunerpersonalakten“ findet sich im Landesarchiv Sachsen-Anhalt ein Bestand mit 587 Akten, die im Zeitraum von 1927 bis 1948 von der  Magdeburger Kriminalpolizeistelle geführt wurden. Dieser Quellentypus gilt in der Forschung als „Schlüsseldokument für den Völkermord an Sinti und Roma“. Sie wurden als geschlossener Bestand in der Kriminalpolizeistelle Magdeburg geführt und enthalten administrative und gleichförmige Formblätter und Dokumente wie Erfassungsbögen, erkennungsdienstliches Material und „Rassegutachten“ von der Rassenhygienischen Forschungsstelle. Dieser umfangreiche und gesicherte Quellenbestand ist Ausgangspunkt des Promotionsprojektes zur regionalgeschichtlichen Untersuchung der nationalsozialistischen Verfolgung von Sinti und Roma in Magdeburg.


Der Völkermord an Sinti und Roma im Nationalsozialismus war ein staatlich organisierter Genozid, der arbeitsteilig umgesetzt wurde. Kern der „arbeitsteiligen Täterschaft“ (Herbert Jäger) bzw. des arbeitsteilig ausgerichteten „Netzwerkes von Täter-Kollektiven“ (Frank Bajohr) war der „wissenschaftlich-polizeiliche Komplex“ (Michael Zimmermann), bestehend aus der Kriminalpolizei und Rassenhygienischen Forschungsstelle. Die Täterforschung ist damit der perspektivische Fokus des Projektes, wobei strukturelle und institutionelle Ansätze mit der Lokalgeschichte verbunden werden. So wird nach der institutionellen und fluiden Handlungspraxis des „Netzwerkes von Täter-Kollektiven“ gefragt und das Wechselspiel zwischen lokalen, regionalen und reichsweiten Maßnahmen und der sukzessiven Radikalisierung der nationalsozialistischen Verfolgung in Magdeburg sowie der Einfluss und Handlungsspielraum von kommunalen Behörden und städtischen Institutionen untersucht. Die Protagonisten der nationalsozialistischen Verfolgung von Sinti und Roma werden in ihrem Beziehungsgeflecht von Akteuren und Institutionen herausgearbeitet. Handlungspraktiken des „Netzwerkes von Täter-Kollektiven“ werden nicht nur inner-institutionsgeschichtlich analysiert, sondern im gesamtgesellschaftlichen Kontext situiert. So wird die Rolle der „Bystander“,  der sich passiv Verhaltenden oder Angepassten sowie jener Personen, die Formen des Widerstand in Magdeburg und Umgebung leisteten, innerhalb dieser Handlungspraxis untersucht und nach den Handlungsspielräumen der Verfolgten gefragt.


Eine Regionalstudie ermöglicht das konkrete Aufzeigen der Verfolgungspraxis sowie eine differenzierte Herausarbeitung der zugrundeliegenden Ideologien der Protagonisten der Verfolgung. Die vielfältigen Ausdrucksformen des Antiziganismus werden auf lokaler Ebene untersucht und zum Beispiel gefragt, ob  die antiziganistischen Grundhaltungen bei Kriminalbeamten in Magdeburg deckungsgleich mit den größtenteils wissenschaftlich-biologistischen Rassismen der Täter aus den übergeordneten zentralen Apparaten der Verfolgung wie der Rassenhygienische Forschungsstelle und der Reichszentrale zur Bekämpfung des Zigeunerunwesens waren. Darüberhinaus werden die Handlungs- und Ermessungsspielräume sowie die Initiativen lokaler Kriminalbeamtinnen und -beamter bei der NS-Verfolgung im Zusammenhang mit den übergeordneten Direktiven untersucht.


Der Untersuchungszeitraum des Dissertationsprojekts begrenzt sich nicht auf den Zeitraum 1933 bis 1945 sondern ist weiter gefasst: von der ausgehenden Weimarer Republik bis in die 1980er-Jahre. Diese Periodisierung ermöglicht Kontinuitäten und Brüche stärker aufzuzeigen als eine Fokussierung auf die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur. Gleichzeitig können so die Spezifika der Verfolgung von Sinti und Roma unter nationalsozialistischer Herrschaft verdeutlicht werden. Unter Rückgriff auf das erweiterte Konzept der „Transitional Justice“ wird u.a. untersucht, ob Täter des nationalsozialistischen Regimes unter alliierter Besatzung und in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) strafrechtlich verfolgt oder amnestiert wurden, inwiefern Opfer Entschädigungsleistungen erhielten und Maßnahmen zum Gedenken ergriffen wurden. Gerade im Bereich der Strafverfolgung von NS-Verbrechen an Sinti und Roma in der Nachkriegsjustiz sowie Untersuchungen mit Fokus auf das Gebiet der SBZ und DDR gibt es bislang wenige Forschungsarbeiten, sodass dieses Dissertationsprojekt einen wichtigen Beitrag zur Antiziganismusforschung leisten wird.

 

 

Veröffentlichungen

Monografien

  • Das Lager und die Gedenkstätte für sowjetische Kriegsgefangene in Gudendorf (Schriftenreihe zur Erinnerungskultur in Norddeutschland, Bd. 1), hrsg. von der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten, Husum 2021.

Herausgeberschaften

  • Between Collaboration and Resistance. Papers from the 21st Workshop on the History and Memory of National Socialist Camps and Extermination Sites, Berlin 2020 (mit Karoline Georg & Paula Oppermann).

  • Spurensuche – Heidelberg im Nationalsozialismus. Materialheft mit lokalhistorischen Quellen, Heidelberg 2017 [Link].

Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften

  • Täterinnen der Weiblichen Kriminalpolizei bei der NS-Verfolgung von Sinti*ze und Rom*nja, in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 33 (2022), S. 144-166 (Peer Reviewed).

  • The Memorial of Soviet Prisoners of War  in Gudendorf – Memories During the Cold War, in: Holocaust Studies: a Ukrainian Focus, Volume 11 (Special Issue), hrsg. von Igor Shchupak et al., Dnipro 2020, S. 220–245.

  • Die Gedenkstätte  für sowjetische Kriegsgefangene in Gudendorf – Erinnerung im Kalten Krieg, in: ПРОБЛЕМИ  ІСТОРІЇ ГОЛОКОСТУ: УКРАЇНСЬКИЙ ВИМІР. Реферований щорічний журнал No. 11, hrsg. von Igor Shchupak et al., Dnipro 2019, S. 238–261.

  • Bericht über das Forschungsprojekt „Lagergeschichte Gudendorf”, in: Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein (Hg.): Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte Nr. 59/60 (2020) (in Drucklegung).

  • 'Neither bloody persecution nor well intended civilizing missions changed their nature or their number': A Postcolonial Approach to Protestant 'Zigeuner' Missionary Efforts in the Nineteenth and Twentieth Centuries, in: Maria Bogdan, Jekaterina Dunajeva, Timea Junghaus, Angéla Kóczé, Iulius Rostas, Márton Rövid et al. (Hg.): Critical Romani Studies, S. 86–126, DOI 2018 [Link].

Artikel in Tagungs- und Sammelbänden

  • Technocrats and their Tools of Genocide: The “Scientific-Police Complex” and the Persecution of Sinti and Roma under the Nazi-regime, 1938-1943, in: Genocidal Violence: Concepts, Forms and Impact (= Genocide and Mass Violence in the Age of Extremes, Bd. 5), ed. by Frank Jacob and Kim Sebastian Todzi, Berlin/Boston 2023, S. 163-189, DOI https://doi.org/10.1515/9783110781328-008 (zusammen mit Théophile Leroy).

  • The 'Prevention Department' within the Criminal Police, An Example of Learning Administrations and the Core of Organizing Transports of Sinti and Roma to Concentration Camps, in: Henning Borggräfe and Akim Jahr (Ed.): Deportations in the Nazi Era - Sources and Research, Berlin/Boston 2023, S. 181-206, DOI https://doi.org/10.1515/9783110746464 .

  • "Menschliche Arbeitsmaschinen". Philosophische Überlegungen zum Diskurs des NS- Regimes über sowjetische Kriegsgefangene im Arbeitseinsatz, in: Daniela Gress (Hg.): Minderheiten und Arbeit im 19. und 20. Jahrhundert. Aspekte einer vielschichtigen Beziehungsgeschichte, Heidelberg 2019 [Link].

  • "We are the masters, you are the slaves". Economic exploitation of Soviet prisoners of war as forced labourers in the propellants factory at Liebenau, in: Frédéric Bonnesour, Philipp Dinkelaker, Sarah Kleinmann, Jens Kolata, Anja Reuss (Hg.): Occupation Annihilation Forced Labour. Papers from the 20th Workshop on the History and Memory of National Socialist Concentration Camps, Berlin 2017, S. 148–168.

  • "Wir sind die Herren, ihr seid die Sklaven". Die ökonomische Ausbeutung von sowjetischen Krigesgefangenen als Zwangsarbeiter in der Pulverfabrik Liebenau, in: Frédéric Bonneseour, Philipp Dinkelaker, Sarah Kleinmann, Jens Kolata, Anja Reuss (Hg.): Besatzung – Vernichtung – Zwangsarbeit. Beiträge des 20. Workshops zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Berlin 2017, S. 153–176.

Sonstige wissenschaftliche Publikationen

  • Rezension zu Eveline Diener: Das Bayerische Landeskriminalamt und seine „Zigeunerpolizei“. Kontinuitäten und Diskontinuitäten der bayerischen „Zigeunerermittlung“ im 20. Jahrhundert (= Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V.; Bd. 25). Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt 2021, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft Bd. 2 (2003), S. 190-191.

  • Rezension zu Hans Hesse: ...wir sehen uns in Bremerhaven wieder... Die Deportation der Sinti und Roma am 16./20. Mai aus Nordwestdeutschland. Gedenkbuch zur national- sozialistischen Verfolgung der Sinti und Roma aus Nordwestdeutschland Teil I (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bremerhaven 27), Bremerhaven 2021, in: Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Band 110 (2023), Heft 1, S. 100-101.

  • Rezension zu Markus Hawlik-Abramowitz/Simone Trieder: Sinti in der DDR. Alltag einer Minderheit, hg. Verein für Zeitgeschichte(n) (= Edition Zeit-Geschichte(n), Bd. 7), Halle/Saale 2020, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 6 (2021), S. 602-604.

  • Tagungsbericht: Künstlerische Alternativen zum antiziganistischen Blick, 01.11.2021 –02.11.2021 digital (Heidelberg), in: H-Soz-Kult, 20.12.2021. [Link]

  • Rezension zu: Johannes Kaiser: Verfolgung von Sinti unn Roma in Karlsruhe im Nationalsozialismus – Die städtische und kriminalpolizeiliche Praxis, Karlsruhe 2020, in: Newess 2020, hrsg. vom Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg, S. 266-117. [Link]

  • Ausstellungsrezension: The German Hygiene Museum’s Exhibition ‘Racism. The Invention of Human Races’, in: Cultures of Memory Forum, 4.3.2019, DOI 10.25626/0095. [Link]

  • Artikel: Heidelberg im Nationalsozialismus unter die Lupe genommen – Projektbericht der Heidelberger Lupe e.V., in: Heidelberger Geschichtsverein (Hg.): Jahrbuch 2019, Heidelberg 2018 (mit Felix Pawlowski, Jasmin Elsner-Huber, Nadine Povoden).

  • Artikel: Präsentation des Gutachtens zum Forschungsstand zum Thema "Protestantismus und Antiziganismus", in: Gemeinschaftswerk Evangelischer Publizistik (Hg.): Protestantismus und Antiziganismus (Fachtagung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma mit der Evangelischen Akademie zu Berlin und der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus, 20. September 2017), epd Dokumentation Nr. 9 (2018), S. 8–16 [Link].

  • Gutachten: "Forschungsstand zum Thema 'Protestantismus und Antiziganismus'", im Auftrag des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Heidelberg 2017 [Link].

  • Tagungsbericht: 20. Workshop zur Geschichte und Gedächtnisgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager: Besatzung, Zwangsarbeit, Vernichtung, H-Soz-Kult, 8.9.2015. (mit Paula Oppermann) [Link].

Veröffentlichungen im Bereich der historisch-politischen Vermittlung

  • Gast bei „WDR Lebenszeichen" zum Thema „Glauben von Sinti und Roma“ in Deutschland. [Link zum Feature]

  • Podcast-Beitrag "Antigypsyism in the past and now" bei "Never again is now", 13.10.2022, [Link].

  • Podiumsdiskussion beim Campus-Forum des Stasi Unterlagen Archivs: Zwischen Freiheit & Vorurteil. Geschichte & Gegenwart der Sinti & Roma in Deutschland, 5.05.2022, [Link].

  • Jugend und Erziehung im Nationalsozialismus, in: Heidelberger Lupe (Hg.): Spurensuche – Heidelberg im Nationalsozialismus. Materialheft mit lokalhistorischen Quellen, Heidelberg 2017, S. 29–48 (mit Jacqueline Dotzer) [Link].

  • Frauen im Nationalsozialismus, in: Heidelberger Lupe (Hg.): Spurensuche – Heidelberg im Nationalsozialismus. Materialheft mit lokalhistorischen Quellen, Heidelberg 2017, S. 49–68 (mit Helen Wiedmeier) [Link].

  • NS-Euthanasie, in: Heidelberger Lupe (Hg.): Spurensuche – Heidelberg im Nationalsozia.lismus. Materialheft mit lokalhistorischen Quellen, Heidelberg 2017, S. 127–146 (mit Felix Pawlowski) [Link].

  • Was tun? – Möglichkeiten des Handelns in der Ohnmacht, in: Schalom-Шалом, Heidelberg. Magazin der JKGH (2015), Nr. 6, S. 8–9 (mit Ronja Hochstrat, Juliane Hoheisel, Laura Notheisen, Anna Parrisius und Felix Pawlowski) [Link].

  • 75 Jahre danach – Ein Blick zurück auf die Deportation der Heidelberger Juden, in: Schalom-Шалом, Heidelberg. Magazin der JKGH (2015), Nr. 4, S. 10–11 (mit  Jessica Krozoska, Laura Notheisen Felix Pawlowski, Angelika Rüger und Anna Valeska Strugalla) [Link].

Lehrveranstaltungen

  • Wintersemester 2023/24:
    Übung:  Die Strafverfolgung von NS-Verbrechen an Sinti:zze und Rom:nja im geteilten Deutschland  (zusammen mit Lara Raabe).

  • Sommersemester 2023:
    Übung: „Zeitzeugenschaft im Generationswechsel“- Theorie und Praxis der Oral History (zusammen mit Joey Rauschenberger).

  • Wintersemester 2022/23:
    Methodik-Übung: Täter*innen, Mitläufer*innen, Widerständler*innen: Der Holocaust und Völkermord an Sinti*zze und Rom*nja aus geschlechterhistorisch differenzierten Perspektiven.

  • 21.04. und 20.05.2023:
    vier Sitzungen beim 1. und 2. Blockseminar zu den Themen „Protestantismus und Antiziganismus“ sowie „Archivrecherche und Quellenarbeit“ im Rahmen der Ausbildung der Bildungsbotschafter*innen gegen Antiziganismus, Projekt des Landesrat deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V., der Evangelische Akademie zu Berlin und des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma mit Teilnehmenden des Studierendenverbandes der Sinti und Roma in Deutschland.

  • 04.09. 2023:
    „Nazi Genocide of Sinti and Roma and Postwar Struggles for Compensation as well as Justice in East Germany“, vier Sitzungen im Rahmen der internationalen Summer School “Post-Holocaust-Remedies“, juristische Fakultäten der Reichmann University Herzliya and Justus-Liebig University Gießen.

Vorträge

  • “Post-war Migration and Building a New Life in the Shadows of Antigypsist Continuities: Reunion of Scattered Families and Continued Oppression”, Vortrag  auf dem Workshop “Transnational Migration in Romani History: Agency, Media and Policing”, 06.-07.03.2023, Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Universität Bielefeld.

  • „Sinti und Roma in Magdeburg: Der Völkermord im Nationalsozialismus und eine Anerkennung als 'Opfer des Faschismus' nach 1945“, Vortrag im Rahmen des Dietrich-Moderhack-Stipendiums der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt, 11.07.2023 , Kaiserin-Adelheid-Foyer des Alten Rathauses in Magdeburg.

  • Vorstellung der Dissertation im Kolloquium Neuere und Neueste Geschichte und Zeitgeschichte von Prof. Dr. Patrick Wagner und Prof. Dr. Theo Jung, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 22.06.2023.

  • „New Perspectives on the Recognition of Sinti and Roma as ‘Victims of Fascism’ in the Soviet Occupied Zone and GDR”, Vortrag auf der 47th Annual Conference der German Studies Association, 05.-08.10.2023, Montréal, Canada.

  • „The Genocide of Sinti and Roma from a Gender-historical Perspective”, Vortrag auf der  First Annual Conference on Women in the Holocaust, WHISC, 10.-12.10.2023, Belgrad, Serbien. Aufzeichnung

  • „Voices of Resistance by Sinti and Roma in Petitions for the Release from Concentration Camps – Ego-documents and Speech Acts in a Broader Communicative and Societal Context of Policing”, Vortrag auf der Konferenz „Critical Engagement with the History of Sinti and Roma. Memory, Representation, and Reparations“, 09.11.2023, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI).

  • „Die Rolle der Weiblichen Kriminalpolizei bei der Verfolgung von Sinti:zze und Rom:nja“,  Vortrag auf dem Workshop „Ausbildungswege, Verfolgungspraktiken und Diskriminierung – Polizistinnen in Deutschland in historischer Perspektive“ , 09.-10.11.2023, Zentrum für Antisemitismusforschung/Technische Universität Berlin.

  • Transitional Justice of Nazi Crimes agaisnt Sinti and Roma in the Soviet Zome of occupation and GDR. Beyond Camps and Forced Labour, Birkbeck-University of London, The Wiener Holocaust Library, London, 04-06.01.2023.

  • Kriminalpolizei und Völkermord. Die nationalsozialistische Verfolgung von Sinti*zze und Rom*nja in Magdeburg und die Aufarbeitung dessen unter den Alliierten sowie der DDR, 30.11.2022, Oberseminar von Prof. Dr. Margit Szöllösi-Janze, LMU, Neuere Forschungen zur Zeitgeschichte.

  • "Magdeburg - Sachsenhausen - Niederhagen/Wewelsburg. Wege verfolgter Sinti und Roma im KZ-System nach der Aktion 'Arbeitsscheu Reicht' 1938", 20.11.2022 Kreismuseum Wewelsburg.

  • "Die Verfolgung von Sinti*zze und Rom*nja im Nationalsozialismus aus tätergeschichtlicher Perspektive", 23.11.2022, Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne.

  • Kriminalpolizei und Völkermord. Vortrag und Werkstattbericht, 03.02.2022, Dokumentations- und Kulutrzentrum Deutscher Sinti und Roma, [Link].

  • Die NS-Verfolgung von Sinti und Roma durch die Kriminalpolizei aus geschlechtshistorischer Perspektive: Weibliche Kriminalpolizei sowie das antiziganistische Motiv der Wahrsagerei, Arbeitsam arbeits/arm in Geschlechterverhältnissen (ca. 1680 – 2000), 14. Workshop des Forschungsschwerpunkts Frauen- und Geschlechtergeschichte, Universität Wien, 05.-06.11.2020.

  • Die Deportation von Sinti und Roma aus Magdeburg in die Konzentrations- und Vernichtungslager durch die Kriminalpolizei, Deportationen im Nationalsozialismus – Quellen und Forschung | Online-Konferenz der Arolsen Archives, 02.-04.11.2020.

  • Die Verfolgung von Sinti und Roma in Magdeburg unter nationalsozialistischer Herrschaft, Nachwuchs-Workshop der AG Landesgeschichte im VHD: Methoden der Landesgeschichte, Stuttgart 12.12.-14.12.2019.

  • From “Dishonest” and “Criminal” means to earn a Living to Unfree Labor? – The Significance of Work in Antigypsyist Stereotypes and the Persecution of Sinti and Roma, Summer Academy 2019 Unfree Labour Old and New, University of Addis Ababa und re:work der Humboldt Universität Berlin, Addis Abeba, Ethiopien, 03.11.2019-10.11.2019.

  • The Persecution of Sinti and Roma in Magdeburg – a Regional Manifestation of a „Racial State“?, German Studies Association (GSA) Seminar: Beyond the Racial State. New Perspectives on Race in Nazi Germany, Jahreskonferenz der GSA 2019, Portland (Oregon), USA, 03.10.2019-06.10.2019.

  • "Zur Erinnerung an etwa 3.000 sowjetische Kriegsgefangene - The Camp for Soviet POWS in Gudendorf and the Weary Process of Initiating a Memorial Site, Fifth Annual Conference of the German-Ukrainian Historical Commission: Memories of the Second World War in Germany and Ukraine since 1945 , Dnipro, Ukraine, 05.9.-06.9.2019.

  • Fortune-telling as a Fraudulent Profession? The Gendered Antigypsyist Motive of Fortune-telling and the Persecution of Fortune-tellers by the Police, Konferenz "Critical Approaches to Romani Studies" der Central European University in Budapest, Ungarn, 15.5.-17.5.2019.

  • "'Als sehr gut brauchbar für unser Volkstum oder als ungenügend zu gelten' – Die 'Germanisierung' von Kindern aus dem Banat im Deutschen Reich zwischen Inklusion und Exklusion", Tagung "Zwischen Verfolgung und 'Volksgemeinschaft'. Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus" der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Gedenkstätte Bergen-Belsen, 1.6.-2.6.2018.
  • Vortrag über die Juden in Nordafrika während des Zweiten Weltkriegs im Zuge des Jom haZikaron laScho'a weLaGwura ("Tag des Gedenkens an den Holocaust und Heldentum"), Rothberg International School der Hebrew University in Jerusalem, Israel  11.4.2018.

  • "In the Memory of 3000 Soviet POWs' – The Camp and Memorial in Gudendorf", Internationales Forum "Cycles of Commemoration. Forced Labor in Europe during World War II." der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft (EVZ) und dem Willy Brandt Center Breslau, Polen 27.9.-30.9.2017.

  • "Vorstellung des Gutachtens zum Forschungsstand zum Thema 'Protestantismus und Antiziganismus'", Fachtag "Protestantismus und Antiziganismus. Kirche und Wissenschaft im Dialog zum aktuellen Forschungsstand" des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, der Evangelischen Kirche zu Berlin und der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus, Berlin 20.9.2017.

  • Projektvorstellung "Forced Labour in Transnational Perspective" im NS-Zwangsarbeit-Dokumentationszentrum in Berlin-Schöneweide, 29.6.2017.

  • "'Neither bloody persecution nor well intended civilizing missions changed their nature or their number'. A postcolonial approach to Protestant gypsy-missionary efforts", Konferenz "Critical Approaches to Romani Studies" der Central European University in Budapest, Ungarn 25.5.-26.5.2017.

  • "Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der Geschichte und Erinnerung an die Ausbeutung von sowjetischen Kriegsgefangenen als Zwangsarbeiter", Nachwuchsworkshop "Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg in Deutschland und der Ukraine" der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission in Odessa, Ukraine, 27.10.-31.10.2016.

  • "Dehumanisierung und Instrumentalisierung von sowjetischen Kriegsgefangenen als 'menschliche Arbeitsmaschine'", Workshop "Zwangsarbeit in Europa unter NS-Herrschaft. Unfreie Arbeit im Transnationalen Vergleich" im Museum Arbeitswelt in Steyr, Österreich, 8.9.-10.9.2017.

  • "Regional example of forced labor: Powder factory Liebenau and a case study of the exploitation of Soviet POWs", Bilaterales Seminar "Forced Labor during World War II as a Transnational Phenomenon. German-South Korean Seminar for Educators" des NS-Zwangsarbeit Dokumenationszentrums in Berlin und dem Institut für kritische Globalgeschichte an der Sogang University in Seoul, Südkorea, 14.8.-21.8.2016 (Berlin) und 7.5.-15.5.2017 (Seoul).

  • Vortrag "Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus: Fremdenfeindlichkeit damals und heute und die Herausforderungen der Bildungsarbeit in Heidelberg" im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus in Heidelberg 2016, 22.3.2016.

  • "Approaches to Holocaust Education with a regional focus exemplified by the city of Heidelberg", Post-Konferenz "International Research Conference on Education about the Holocaust. Concluding Conference of the IHRA Education Research Project" der Pädagogischen Hochschule in Luzern und der International Holocaust Remembrance Alliance in Luzern, Schweiz, 17.2.2016.

  • "Wir sind die Herren, ihr seid die Sklaven – die ökonomische Ausbeutungspolitik von sowjetischen Kriegsgefangenen in der Pulverfabrik Liebenau", Symposium "An die Arbeit! Minderheiten und Erwerbserfahrungen im 19. und 20. Jahrhundert" des Arbeitsbereiches Minderheitengeschichte und Bürgerrechte in Europa in Heidelberg, Deutschland, 25.6.-26.6.2015.

  • "The employment of Soviet prisoners of war in the Pulverfabrik Liebenau as a regional example of the organization of forced labor employment of Soviet prisoners of war in Germany’s armaments industry 1941/42", Nachwuchsworkshop, "20th Workshop on the History and Memory of National Socialist Camps and Extermination Sites: Occupation – Forced Labor – Extermination" in Minsk, Belarus, 7.4.-12.4.2015.

  • Gestaltung der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar im Rathaus der Stadt Heidelberg im Zuge eines Seminars von Daniela Gress, M.A., 27.1.2015.

Mitgliedschaften

Seitenbearbeiter: Schmierer
Letzte Änderung: 03.06.2024
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