Karolin Bůžek

Karolin Buzek

Akademischer Werdegang

2015–2016

Masaryk-Universität Brünn     

DAAD-Sprachassistentin an der Philosophischen Fakultät, Institut der Germanistik, Nordistik und Nederlandistik

2011–2015

Universität Leipzig

Master of Education, Höheres Lehramt für Gymnasien Deutsch und Ethik/Philosophie

2012

Karls-Universität Prag

Philosophische Fakultät, Auslandsstudium, ERASMUS-Stipendium

2008–2011

Universität Leipzig

Bachelor of Arts, polyvalenter Bachelor Lehramt Deutsch und Ethik/Philosophie

 

Publikationen

  • Bruchstückhafte mythische und märchenhafte Elemente in Transit von Anna Seghers und Die Schiffskarte von Lenka Reinerová. In: Viera Glosíková, Sina Meißgeier und Ilse Nagelschmidt (Hrsg): "Mir hat immer die menschliche Solidarität geholfen." Die jüdischen Autorinnen Lenka Reinerová und Anna Seghers. Berlin: Frank & Timme 2016, S. 47-52.
  • Peter Nymans Suche nach Versatzstücken seiner Heimat entlang der Straße des Verrats. In: Viera Glosíková, Sina Meißgeier und Ilse Nagelschmidt: "Ich träumte: ich saß in der Schule der Emigranten..." Der jüdische Schriftsteller und Journalist Hans Natonek aus Prag. Berlin: Frank & Timme 2016, S. 211-215.
  • Einführung: Die literarische Reportage des Egon Erwin Kisch oder ‚Die Reportage der Sensationen‘ In: Viera Glosíková, Sina Meißgeier und Ilse Nagelschmidt (Hrsg.): Im Einzelschicksal die Weltgeschichte: Egon Erwin Kisch und seine literarischen Reportagen. Berlin: Frank & Timme 2016, S. 11-15.

 

Kurzexposé

Zum Traditionsverhalten in der Lyrik der Wiener Moderne in Literaturzeitschriften vor der Jahrhundertwende (Arbeitstitel)

Die Dissertation untersucht lyrische Texte von Autoren der Wiener Moderne, im Besonderen von Lyrikern, die der Gruppe ‚Jung-Wien‘ zugeordnet werden. Analysiert werden Gedichte, die in Literaturzeitschriften und weiteren Kulturperiodika aus dem Wiener Umfeld im letzten Jahrzehnt vor der Jahrhundertwende erschienen sind. Die Periodika beanspruchen eine ‚moderne‘ Programmatik für sich beziehungsweise labeln sich explizit ‚modern‘. Die Gedichte in diesen Zeitschriften werden nach ihrem literarischen Traditionsverhalten analysiert. Dabei wird die Frage verfolgt, welche Formen von Traditionsverhalten in der Lyrik der Moderne spezifisch sind. Dies ermöglicht die Rekonstruktion einer Gemengelage unterschiedlicher literarischer Tendenzen, die partiell verschiedene Formen von Traditionsverhalten implizieren, und eine vergleichende Konfrontation mit der in den Zeitschriften untersuchten Programmatik.

 

Seitenbearbeiterin Iris Hoffman: E-Mail
Letzte Änderung: 23.05.2017
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