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Vg26-0480 Große Messe A3

 

W. A. Mozart: Messe in c-moll KV 427

Mozarts Große Messe c-moll ist ein Torso geblieben – allerhand hat man gerätselt über die Gründe dafür. Den ersten ernstzunehmenden Versuch, das Werk zu vervollständigen, unternahm vor genau 125 Jahren, im Jahr 1901, der Dresdener Kapellmeister Alois Schmitt. Dabei hielt er sich pietätvoll mit eigenen Komplettierungen zurück; er ergänzte die teilweise unvollständige Instrumentierung und arbeitete die Orgelstimme aus. Für die fehlenden Teile des Credo zog er Sätze aus früheren kirchenmusikalischen Werken Mozarts heran, und für das Agnus verwendete er, damit eine zyklische Form bildend, wieder das Kyrie. Die Schmittsche Version zeigt sehr offenkundig, wie Mozarts Stil sich entwickelt hat, wie er durch die Beschäftigung mit Bach und Händel die vorwiegend spielerische Form früherer Werke - ohne seine Melodienfreudigkeit zu verlieren - in ernsthafte, gewichtige Komposition verwandelt.   

Die CAPELLA CAROLINA präsentiert dieses Werk am Sonntag, 12. Juli 2026, um 19 Uhr in der Peterskirche Heidelberg, Plöck 70. Übrigens: ein Sonntag, an dem kein WM-Spiel stattfindet!

Der Große Chor der Capella Carolina, in dem über 100 Studierende und Nachwuchswissenschaftler/innen jedes Semester ein oratorisches Werk erarbeiten, musiziert unter der Leitung von Prof. Franz Wassermann zusammen mit Katharina Persicke (Sopran), Shachar Lavi (Mezzo), Falk Hoffmann (Tenor), Josua Bernbeck (Bass) und dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim.

 

Vokalsolisten

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Von links nach rechts: Katharina Persicke, Shachar Lavi, Falk Hoffmann, Josua Bernbeck.

 

Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim

2025-10-orchesterfoto-foyer _1 _© Thommy Mardo

 

Großer Chor Capella Carolina

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Dirigent Franz Wassermann

Dirigent Franz Wassermann

 

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 20.07.2026
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