Universitätsorchester

Orchester NCT
© Philipp Rothe

 

Das Universitätsorchester ist neben dem Universitätschor einer der beiden repräsentativen Klangkörper der Universität Heidelberg. Mit seinen anspruchsvollen Programmen hat es weitreichende Anerkennung erworben und sich als feste Größe im kulturellen Leben der Universität und der Stadt etabliert. Das Orchester setzt sich vor allem aus Studierenden aller Fakultäten zusammen, ihm gehören aber auch Lehrende, Alumni und externe Musiker an. Neben den Semesterkonzerten gestaltet das Orchester den musikalischen Rahmen zu besonderen Anlässen und akademischen Feiern der Universität Heidelberg.
Dirigent des Orchesters ist seit dem Sommersemester 2012 Universitätsmusikdirektor Michael Sekulla. Sein Ziel ist es, neben Repertoirewerken der Klassik und Romantik auch Raritäten, musikalische Entdeckungen sowie Werke des 20. Jahrhunderts zur Aufführung zu bringen. So wurde im Sommer 2012 Mozarts selten gespielte Schauspielmusik „Thamos, König in Ägypten“ präsentiert, während im Wintersemester 2012/2013 amerikanische Kompositionen des 20. Jahrhunderts zu hören sind: George Gershwins „Rhapsody in Blue“ und die Bach-Hommage „Bachiana Brasileira Nr. 9“ von Heitor Villa-Lobos.


Die Probenarbeit findet in der Aula der Neuen Universität statt. Bei Tutti- und Stimmproben stehen den Orchestermitgliedern neben dem künstlerischen Leiter weitere erfahrene Instrumentalpädagogen (Streicher- und Bläsercoach) zur Seite.

 


In den letzten Jahren kamen zahlreiche Sinfonien zur Aufführung. Dazu zählen Beethovens Sinfonien Nr. 1 und Nr. 9, bekannt durch die Vertonung von Schillers "Ode an die Freude", Nr. 5 („Schicksalssinfonie“) und Nr. 3 („Eroica“), Brahms’ Sinfonie Nr. 1, Schumanns Sinfonie Nr. 4 und die „Frühlingssinfonie“ sowie die beiden Schubert-Sinfonien „Die Unvollendete“ und die „Große C-Dur“. Zudem präsentierte das Orchester Konzert- und Opernouvertüren, Serenaden und Solokonzerte. Das Spektrum reicht von Werken Mozarts über Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert, Brahms’ Akademische Festouvertüre und die Haydn-Variationen bis hin zu Kompositionen von Schönberg und Poulencs Orgelkonzert. Nicht zuletzt wurden in Zusammenarbeit mit dem Großen Chor der Universität auch chorsinfonische Werke aufgeführt, darunter Brahms’ Requiem, Mendelssohn Bartholdys Elias und Bruckners Messe in f-Moll.


 

Reguläre Proben immer mittwochs, 20 Uhr bis 22:30 Uhr (s.t.), Neue Aula der Universität

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 21.02.2017
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