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Personalien

Juli 2014


Einen Ruf nach Heidelberg haben erhalten:

Prof. Dr. Ekaterina Kostina, Universität Marburg, auf die W3-Professur „Numerische Mathematik“ (Fakultät für Mathematik und Informatik)

Prof. Dr. Paola Merlo, Université de Genève (Schweiz), auf die W3-Professur „Computerlinguistik“ (Neuphilologische Fakultät)

 

Einen Ruf nach Heidelberg hat angenommen:

Prof. Dr. Enno Mammen, Universität Mannheim, auf die W3-Professur „Mathematische Statistik“ (Fakultät für Mathematik und Informatik)

 

Die Bezeichnung "Außerplanmäßiger Professor" wurde verliehen an (Für die Dauer der Lehrbefugnis):

Priv.-Doz. Dr. Mathias Witzens-Harig (Medizinische Fakultät Heidelberg)

 

Ehrungen – Auszeichnungen – Ernennungen:

Die Heidelberger Doktorandin Julia Erol hat den mit 2.000 Euro dotierten Reichart Preis 2014 erhalten. Ausgezeichnet wurde sie für ihre am Historischen Seminar der Ruperto Carola entstandene Staatsexamensarbeit zum Thema „Vergangenheitspolitik in Norwegen. Die Rolle der Tageszeitung ,Aftenposten‘“. Der Nachwuchspreis wird durch die Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt in Verbindung mit verschiedenen weiteren Institutionen ausgelobt. Ausgezeichnet werden Graduierungsarbeiten aller Fachrichtungen, die einen deutlichen gemeinnützigen Anwendungsbezug erkennen lassen. Die Preisverleihung fand am 4. Juli statt.

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Dr. Stefanie Höhl

Privatdozentin Dr. Stefanie Höhl, Akademische Rätin am Psychologischen Institut der Universität Heidelberg, ist im Rahmen einer internationalen Fachkonferenz in Berlin mit dem „ISIS Early Career Award“ ausgezeichnet worden. Der Award wird alle zwei Jahre von der International Society on Infant Studies (ISIS) an Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der entwicklungspsychologischen Säuglingsforschung vergeben. Die Auszeichnung würdigt Dr. Höhls Arbeiten auf dem Gebiet der frühen sozialen und kognitiven Entwicklung. Die Wissenschaftlerin nutzt Messungen der Gehirnaktivität und der Blickbewegung, um herauszufinden, wie Babys Gesichter, Blicke und emotionale Gesichtsausdrücke wahrnehmen. In ihrer weiteren Forschung wird sie der Frage nachgehen, wie Aktivitäten des Gehirns während sozialer Interaktionen mit dem langfristigen Lernen bei Säuglingen zusammenhängen. Die Preisverleihung fand am 4. Juli 2014 statt. Der Award bietet den Preisträgern die Möglichkeit, während der „International Conference on Infant Studies“ über ihre Forschungen zu berichten.

Stefan Maul

Foto: Benjamin

Prof. Dr. Stefan M. Maul

Für seine Studie „Die Wahrsagekunst im alten Orient. Zeichen des Himmels und der Erde“ ist der Assyriologe Prof. Dr. Stefan M. Maul vom Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients der Universität Heidelberg mit dem „Preis zur Förderung exzellenter geistes- und sozialwissenschaftlicher Publikationen“ ausgezeichnet worden. Vergeben wurde diese Auszeichnung im Rahmen des Programms „Geisteswissenschaften International“. Damit prämieren der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die Fritz Thyssen Stiftung, die VG WORT sowie das Auswärtige Amt jedes Jahr hervorragende geistes- und sozialwissenschaftliche Werke und finanzieren deren Übersetzung ins Englische. Die Jury würdigt Prof. Mauls im Jahr 2013 erschienene Veröffentlichung als „ebenso materialreiche wie anschauliche Studie“. Sie eröffne ein nuanciertes vorchristliches Panorama von Möglichkeiten, aus Gegenständen, Opfertieren und Naturphänomenen die Zukunft von Individuen und Kollektiven zu bestimmen.

Stachel Johanna
Prof. Dr. Johanna Stachel

Für ihre Forschungen zum Materiezustand unmittelbar nach dem Urknall ist Prof. Dr. Johanna Stachel vom Physikalischen Institut der Universität Heidelberg mit dem Lise-Meitner-Preis für Kernphysik ausgezeichnet worden. Die Kern- und Teilchenphysikerin erhielt den Preis der Europäischen Physikalischen Gesellschaft gemeinsam mit drei Kollegen. Gewürdigt werden damit die außerordentlichen Beiträge dieser Wissenschaftler zur Erforschung des sogenannten Quark-Gluon-Plasmas, das im Rahmen des ALICE-Experiments am weltweit größten Teilchenbeschleuniger, dem Large Hadron Collider des Forschungszentrums CERN in Genf, untersucht wird. Im Mittelpunkt von Prof. Stachels Forschung steht der Materiezustand, der Sekundenbruchteile nach dem Urknall den Kosmos erfüllte. Ziel der Arbeiten am Large Hadron Collider ist es, das Quark-Gluon-Plasma unter extremer Energie- und Druckzufuhr wiederherzustellen und zu charakterisieren. Der Lise-Meitner-Preis wird alle zwei Jahre für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der experimentellen, der theoretischen oder der angewandten Kernphysik vergeben. Gemeinsam mit Prof. Stachel wurden Prof. Dr. Peter Braun-Munzinger (GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung), Dr. Paolo Giubellino (Italian National Institute for Nuclear Physics und CERN) und Dr. Jürgen Schukraft (CERN) geehrt.

Hella-Bühler-Preis 2014

Foto: Rothe

Urkunden und ein Preisgeld von insgesamt 150.000 Euro: Der Rektor der Ruperto Carola, Prof. Dr. Bernhard Eitel (Bildmitte) überreichte den Hella-Bühler-Preis 2014 an Privatdozentin Dr. Carmen Wängler und Dr. Stephan Singer

Die Radiochemikerin Privatdozentin Dr. Carmen Wängler und der Pathologe Dr. Stephan Singer haben den Hella-Bühler-Preis 2014 erhalten. Die Auszeichnung wendet sich an junge Forscher der Universität Heidelberg, die bereits durch herausragende wissenschaftliche Qualität in der Krebsforschung auf sich aufmerksam gemacht haben. Das Preisgeld dient dazu, ihre innovativen Forschungsarbeiten weiter zu fördern. Carmen Wängler ist Arbeitsgruppenleiterin am Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin, das an der Medizinischen Fakultät Mannheim angesiedelt ist. In ihren Forschungsarbeiten befasst sich Dr. Wängler mit der Entwicklung neuer Radiopharmaka für eine effizientere und individualisierte Krebsdiagnostik. Dabei geht es um neue Targetingansätze für Prostatakarzinome. Stephan Singer ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Pathologischen Institut des Universitätsklinikums Heidelberg tätig. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten von Dr. Singer steht der biologische Prozess der Tumorsuppression im Hinblick auf den sogenannten Kernporenkomplex (NPC). Der Mediziner will Veränderungen der NPC-Zusammensetzung bei der Leberkrebsentstehung untersuchen und ihre funktionelle, diagnostische und langfristig therapeutische Relevanz analysieren. Der Rektor der Universität Heidelberg, Prof. Dr. Bernhard Eitel, überreichte die Urkunden für den in diesem Jahr mit 150.000 Euro dotierten Preis, der auf beide Wissenschaftler aufgeteilt wurde, während einer festlichen Veranstaltung am 17. Juli 2014 in der Aula der Alten Universität.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 09.09.2014
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