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Personalien

Dezember 2013

 

Einen Ruf nach Heidelberg haben erhalten:

Dr. Anna Lisa Ahlers, Mercator Institute for China Studies (MERICS), Berlin, auf die W1-Juniorprofessur „Transkulturelle Studien (Sinologie) – Wirtschaft und Gesellschaft Chinas und Ostasiens“ mit „Tenure Track“ (Philosophische Fakultät)

Dr. Daniel König, Goethe-Universität Frankfurt am Main, auf die W3-Professur „Transcultural Studies with a focus on Asia and Europe (mit historisch-philosophischem Schwerpunkt)“ (Philosophische Fakultät)

Juniorprofessor Dr. Andreas Vasilache, Universität Bielefeld, auf die W3-Professur „Transcultural Studies with a focus on Asia and Europe (mit sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt)“ (Philosophische Fakultät)

Prof. Dr. Roland Wenzlhuemer, Universität Innsbruck (Österreich), auf die W3-Professur „Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt des 19. und 20. Jahrhunderts“ (Philosophische Fakultät)

 

Einen Ruf nach Heidelberg haben angenommen:

Dr. Jonas Dovern, Universität Heidelberg, auf die W1-Juniorprofessur „Makroökonomik“ (Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)

Prof. Dr. Christoph Kern, Universität Lausanne (Schweiz), auf die W3-Professur „Bürgerliches Recht und Prozessrecht“ (Juristische Fakultät)

Priv.-Doz. Dr. Peter Schmidt, Bayerische Akademie der Wissenschaften, München, auf die W3-Professur „Kunstgeschichte – Schwerpunkt Mittelalter“ (Philosophische Fakultät)

Dr. Rocio Sotillo, European Molecular Biology Laboratory (EMBL), Monterotondo (Italien), auf die W3-Professur „Molekulare Grundlagen thorakaler Tumoren“ (Medizinische Fakultät Heidelberg, gemeinsame Berufung mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum)

Dr. Yana Vaynzof, University of Cambridge (Großbritannien), auf die W1-Juniorprofessur „Physikalische Grundlagen der Organischen Elektronik“ (Fakultät für Physik und Astronomie sowie Centre for Advanced Materials)

 

Einen Ruf nach Auswärts hat angenommen:

Prof. Dr. Mark Podolskij, Fakultät für Mathematik und Informatik, auf die Professur „Probability Theory and Statistics“ (University of Aarhus, Dänemark)

 

Einen Ruf nach Auswärts haben abgelehnt:

Prof. Dr. Aurel Croissant, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, auf eine Professur verbunden mit der Position des Direktors der School of International, Political & Strategic Studies am College of Asia & the Pacific (Australian National University, Canberra)

Prof. Dr. Jan Stievermann, Theologische Fakultät und Heidelberg Center for American Studies, auf die W3-Professur „Amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte“ (Universität Tübingen)

 

Zum Honorarprofessur wurde bestellt:

Thomas Hampson, US-amerikanischer Sänger, Gründer der „Hampsong Foundation“ (Philosopische Fakultät)

 

Die Bezeichnung "Außerplanmäßiger Professor" wurde verliehen an (Für die Dauer der Lehrbefugnis):

Priv.-Doz. Dr. Jana Jünger (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Priv.-Doz. Dr. Walter Mier (Fakultät für Biowissenschaften)

Priv.-Doz. Dr. Erik Popp (Medizinische Fakultät Heidelberg)

 

Ehrungen - Auszeichnungen - Ernennungen:

Die Radiological Society of North America (RSNA) hat Dr. Paul Apfaltrer, Funktionsoberarzt und Nachwuchswissenschaftler am Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin der Medizinischen Fakultät Mannheim, mit dem Resident Trainee Research Prize ausgezeichnet. Der mit 1.000 US-Dollar dotierte Preis wurde dem Arzt während der diesjährigen RSNA-Konferenz Anfang Dezember 2013 in Chicago (USA) verliehen. Er erhielt die Auszeichnung der radiologischen Fachgesellschaft für eine Studie zu einem speziellen Bildnachrekonstruktionsverfahren in der Computertomographie.

 

Prof. Dr. Ralf Bartenschlager
Prof. Dr. Ralf Bartenschlager

Träger des mit 250.000 Euro dotierten Lautenschläger-Forschungspreis 2013 ist Prof. Dr. Ralf Bartenschlager von der Medizinischen Fakultät Heidelberg, der als Virologe am Universitätsklinikum Heidelberg tätig ist. Die Auszeichnung gelte einer „international anerkannten Forscherpersönlichkeit, die sich durch herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgewiesen hat“, so der Preisstifter und Ehrensenator der Ruperto Carola, Dr. h.c. Manfred Lautenschläger. In seinen Arbeiten befasst sich Prof. Bartenschlager mit der molekularen Biologie des Hepatitis-C-Virus, zu dessen Erforschung hat er einen wegweisenden Beitrag geleistet hat. Dem Wissenschaftler ist es zunächst gelungen, erstmals ein reproduzierbares Zellkultursystem auf der Basis eines sogenannten Minigenoms und später ein vollständiges Vermehrungssystem für diesen Virus in Zellkulturen zu entwickeln. Die festliche Verleihung des höchstdotierten Forschungspreises eines privaten Stifters in Deutschland hat am 6. Dezember 2013 an der Universität Heidelberg stattgefunden. Der Preis wird alle zwei Jahre für besondere Leistungen in der Spitzenforschung vergeben.

 

Privatdozent Dr. Sönke Bartling, Oberarzt und Leiter des Geschäftsfelds Translationale Medizin am Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin der Medizinischen Fakultät Mannheim der Ruperto Carola, ist zusammen mit zwei Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) mit dem Interventionspreis der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR) ausgezeichnet worden. Den mit 2.500 Euro dotierten Preis teilt sich Dr. Bartling mit Prof. Dr. Marc Kachelrieß und Dr. Jan Kuntz von der Abteilung Medizinische Physik in der Radiologie am DKFZ. Die Fachgesellschaft würdigt mit diesem Preis eine gemeinsame Arbeit aus dem Bereich der Grundlagenforschung in der radiologischen Interventionsführung. Die Preisverleihung fand im Rahmen der DGNR-Jahrestagung Mitte Oktober 2013 in Köln statt.

 

 

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hat zusammen mit der Stiftung für Seelische Gesundheit vier Wissenschaftler und junge Forscher des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim für herausragende Arbeiten ausgezeichnet. Die höchste Auszeichnung der DGPPN, die Wilhelm-Griesinger-Medaille, erhielt Prof. Dr. Heinz Häfner. Damit würdigt die Fachgesellschaft die Leistungen des langjährigen ZI-Direktors und Leiters der Arbeitsgruppe Schizophrenieforschung an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in der Erforschung und Versorgung psychischer Erkrankungen. Der DGPPN-Forschungspreis für Ärztliche Psychotherapie wurde an Prof. Dr. Christian Schmahl, Leitender Oberarzt und Arbeitsgruppenleiter an der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin vergeben. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung gilt seinen klinischen und experimentellen Forschungsleistungen im Bereich der ärztlichen Psychotherapie. Die besten Dissertationen junger Wissenschaftler aus der Psychiatrie und der Psychotherapie wurden mit dem DGPPN-Promotionspreis – Hans-Heimann Preis ausgezeichnet. Das Preisgeld von insgesamt 24.000 Euro ging an drei Tandems, darunter das Team Dr. Sandra Melanie Meier mit Betreuerin Prof. Dr. Marcella Rietschel, Wissenschaftliche Direktorin der Abteilung Genetische Epidemiologie in der Psychiatrie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit. Nathalie Holz von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters konnte den mit 500 Euro dotierten DGPPN-Posterpreis entgegennehmen. Die Auszeichngen wurden während des Jahreskongresses der Fachgesellschaft Ende November 2013 in Berlin vergeben.

 

Für einen Beitrag mit Forschungsergebnissen zur Neubildung von Blutgefäßen, die Juniorprofessor Dr. David Hassel vom Universitätsklinikum Heidelberg gemeinsam mit Kollegen in der Fachzeitschrift „Circulation Research“ veröffentlicht hat, ist der Wissenschaftler von den Herausgebern des renommierten Journals mit dem „Best Manuscript Award“ ausgezeichnet worden. Der Award wird jedes Jahr an die Erstautoren der fünf besten Artikel vergeben. Die publizierten Arbeiten zeichnen sich durch eine hohe Relevanz für die aktuelle Forschung aus. Prof. Hassel ist als Arbeitsgruppenleiter in der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie der Medizinischen Klinik tätig.

 

Der Heidelberger Historiker Prof. Dr. Thomas Maissen ist in das Preisverleihungskomitee der italienisch-schweizerischen „Fondazione Internazionale Premio Balzan“ berufen worden. Die 1956 gegründete Stiftung prämiert herausragende Forscher, Wissenschaftler und Künstler und vergibt dazu jährlich vier Balzan-Preise, die mit je 750.000 Schweizer Franken dotiert sind. Preisträger und Fachgebiete der Preise in den Geistes- und Sozialwissenschaften, der Kunst, den Naturwissenschaften und der Medizin werden von einem internationalen Komitee bestimmt, dem 20 renommierte Wissenschaftler angehören. Thomas Maissen, der eine Professur für Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt Frühe Neuzeit am Historischen Seminar der Ruperto Carola innehat, ist derzeit als Direktor des Deutschen Historischen Instituts Paris (DHIP) tätig.

 

Manfred Schmidt
Prof. Dr. Manfred G. Schmidt

Prof. Dr. Manfred G. Schmidt vom Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg hat die Ehrendoktorwürde der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern (Schweiz) erhalten. Die Fakultät würdigt damit Prof. Schmidts „wegweisende Forschung zur Wirkung von politischen Parteien sowie zu Voraussetzungen und Folgen von demokratischen und autokratischen politischen Systemen“. Wie es in der Laudatio heißt, hat der Wissenschaftler auch wichtige Analysen zur schweizerischen Politik vorgelegt und sich für das Institut für Politikwissenschaft der Berner Universität engagiert. Die Ehrung fand am 7. Dezember 2013 statt.

 

 

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Prof. Dr. Irmgard Sinning

Prof. Dr. Irmgard Sinning vom Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg erhält den Leibniz-Preis 2014 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Das teilte die DFG nach der Entscheidung des Hauptausschusses am 5. Dezember 2013 mit. Die Wissenschaftlerin verbindet in ihrer Forschungsarbeit Biochemie, Biophysik und Strukturbiologie „auf höchstem Niveau“, wie es in der DFG-Würdigung heißt. Die Auszeichnung – es ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland – ist mit einem Preisgeld von 2,5 Millionen Euro verbunden. Die Mittel kann Prof. Sinning für künftige Forschungsaktivitäten einsetzen. Im Mittelpunkt ihrer Untersuchungen stehen bestimmte Proteinkomplexe, die dafür sorgen, dass unterschiedliche Membranproteine zu den für sie bestimmten Zielmembranen in den jeweiligen zellulären Kompartimenten gebracht werden. Zur Aufklärung eines wichtigen Transportprozesses habe Prof. Sinning, so die DFG, eine Reihe grundlegender Beiträge geleistet. Die Preisverleihung wird im März 2014 in Berlin stattfinden.

 

Der Ärztliche Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, Prof. Dr. Christof Sohn, ist vom Berufsverband der Frauenärzte, Landesverband Rheinland-Pfalz, mit der Ernst-Graefenberg-Medaille ausgezeichnet worden. Der Verband würdigt damit Prof. Sohns langjährigen Einsatz für die Fort- und Weiterbildung in der Gynäkologie und sein Engagement in der Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Fachärzten und Klinik. Die Medaille ist nach dem deutschen Gynäkologen Dr. Ernst Graefenberg (1881 bis 1957) benannt.

 

Kathleen Vohs
Prof. Dr. Kathleen Vohs

Die Universität Heidelberg wird gastgebende Institution sein für die amerikanische Psychologin Prof. Dr. Kathleen Vohs, die mit dem Anneliese Maier-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet wird. Kathleen Vohs, die an der University of Minnesota lehrt und forscht, erhält die mit jeweils 250.000 Euro dotierte Auszeichnung zusammen mit sieben weiteren Geistes- und Sozialwissenschaftlern aus dem Ausland, wie die Stiftung am 17. Dezember 2013 bekannt gegeben hat. Die Preisträger wurden von Kooperationspartnern an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen nominiert, mit dem Preisgeld sollen über einen Zeitraum von fünf Jahren Forschungskooperationen mit den Fachkollegen in Deutschland finanziert werden. Prof. Vohs’ wird mit Prof. Dr. Klaus Fiedler vom Psychologischen Institut der Ruperto Carola zusammenarbeiten.

 

Felix Wieland
Prof. Dr. Felix Wieland

Für hervorragende Forschung auf dem Gebiet der Molekularen Lebenswissenschaften hat Prof. Dr. Felix Wieland, Forschungsgruppenleiter am Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg (BZH), den diesjährigen „HMLS Investigator Award“ erhalten. Der langjährige BZH-Direktor konnte den mit 100.000 Euro dotierten Preis der „Heidelberg Molecular Life Sciences“ (HMLS) am 12. Dezember 2013 entgegennehmen. Die Auszeichnung gilt insbesondere auch Prof. Wielands Engagement für die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Heidelberg und sein langjähriges Wirken in der Heidelberger „Life Sciences Community“, um Strukturen und Verbindungen über institutionelle und fachliche Grenzen hinweg zu fördern. Die Initiative HMLS ist Teil des im Zukunftskonzept der Ruperto Carola verankerten Forschungsschwerpunktes „Molekular- und zellbiologische Grundlagen des Lebens“. Darin eingebunden sind die Fakultät für Biowissenschaften, die Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim, das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, das Deutsche Krebsforschungszentrum und das European Molecular Biology Laboratory.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 05.02.2014
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