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KONTAKT

Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients
Schulgasse 2
69117 Heidelberg

Sekretariat:
anna.gosslar-weiss@ori.uni-heidelberg.de
Tel.: +49 (0) 6221 54 29 61
Fax: +49 (0) 6221 54 34 01

Öffnungszeiten:

Sekretariat & Bibliothek: Mo-Mi, 8:00-13:00, Do, 8:00-12:45

Nur Bibliothek: Do, 17:30-20:00, Fr, 17:30-20:00

 
AKTUELLES

Vorlesungsverzeichnis WiSe 2021/22
(Bitte beachten: Sie müssen sich für die Kurse per Mail anmelden. Für Details folgen Sie bitte dem Link.)

 

Die Philosophische Fakultät hat für die Studierenden eine Ansprechperson für psycho-soziale und studienbezogene Notlagen bestimmt. Die Ansprechperson ist  Prof. Dr. Gerrit Kloss. Seine Kontaktdaten finden Sie hier

 

Semitistik

Hinweise und Maßnahmen zur Covid 19-Pandemie

Die aktuell gültigen Regelungen der Universität Heidelberg für den Zutritt zu unseren Räumen finden Sie hier.
Wichtig: Sie versichern durch Ihr Eintreten, daß Sie weder an Symptomen von Covid-19 leiden, noch innerhalb der jeweils vergangenen 14 Tage in Kontakt zu einer infizierten Person standen!
Sollten Sie unser Institut besuchen wollen, vereinbaren Sie bitte vorher unbedingt per Mail einen Termin.  
Der Zutritt ist derzeit nur Mitgliedern der Universität gestattet. Details dazu finden Sie hier.

Das Fach Semitistik

Die Semitistik bzw. semitische Sprachwissenschaft überblickt in einzelsprachlicher und komparativer Perspektive die ganze semitische Sprachfamilie mit den primären Quellensprachen Arabisch (Klassisches Arabisch, Modernes Hocharabisch, gesprochene Dialekte), Aramäisch (ältere und moderne Varietäten) sowie Gǝʿǝz (Altäthiopisch). Weitere Sprachen sind an anderen Instituten angesiedelt: Akkadisch wird im Rahmen der Assyriologie gelehrt, Hebräisch (Bibel, Mischna, Ivrit) an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg und an der Theologischen Fakultät.
Semitische Sprachen sind von der Mitte des dritten Jahrtausends vor Christus bis zur Gegenwart in einem Sprachgebiet bezeugt, das den Nahen Osten sowie Nordafrika mitsamt Äthiopien umfasst. Die Semitistik widmet sich ihrem Gegenstand nicht nur mit sprachwissenschaftlichen und philologischen Methoden, sondern bezieht als Kultur- und Regionalwissenschaft auch Literatur, Geschichte, Religion und Gesellschaft in ihren Gesichtskreis ein.

Semitistik in Heidelberg

Das Ziel des Studiums sind solide Sprachkenntnisse in zwei (BA), bzw. drei (MA) semitischen Sprachen, Vertrautheit mit linguistischen und philologischen Methoden sowie umfassendes Grundlagenwissen über die Kulturen und Literaturen der semitischsprachigen Völker.
Die Heidelberger Semitistik vertritt in Forschung und Lehre den Grundsatz, dass die Verbindung älterer und moderner Varietäten der gewählten Sprachen essentiell zum Verständnis der sprachhistorischen Prozesse und zur Vertrautheit mit den typologischen Merkmalen dieser Sprachfamilie sind. Studierende erwerben daher verpflichtend Kenntnisse sowohl der klassischen geschriebenen, als auch der modernen gesprochenen Varietäten. Grosser Wert wird auf die Arbeit mit Quellentexten gelegt (literarische Werke, transkribierte Dialektaufnahmen).
Die in Heidelberg betriebene Forschung widmet sich vergleichend-typologischen und einzelsprachlichen Fragestellungen, bevorzugt in den Bereichen der Dialektologie, der Syntax und der Diskursgrammatik. Mit der Erarbeitung eines Lehrwerkes für Syrisch (Textbook of Syriac) werden didaktische Probleme semitischer Sprachen aufgegriffen und neue Konzepte in die Praxis umgesetzt.
Der Abteilung Semitistik ist die Forschungsstelle Aramäische Studien der Stiftung NISIBIN assoziiert.

Semitisches Tonarchiv

Ein Alleinstellungsmerkmal der Abteilung stellt das Semitische Tonarchiv dar, das Tondokumente einer Vielzahl lebender semitischer Sprachen zugänglich macht. Dadurch stellt es für die Erforschung der lebenden semitischen Sprachen und Dialekte, von denen etliche als bedroht gelten müssen, ein bedeutsames Tool dar. Die Inhalte des Tonarchivs werden laufend gepflegt und erweitert, zukünftig sollen etwa auch vermehrt Tondokumente aus bisher unterrepräsentierten Dialektgruppen wie etwa dem Nordostneuaramäischen oder Äthiosemitischen sowie bislang noch unpublizierte Dialektaufnahmen eingepflegt werden.
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Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 30.11.2021
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