Bereichsbild
Kontakt

Arbeitssicherheit/
Biologische Sicherheit

Im Neuenheimer Feld 325
69120 Heidelberg
Tel. +49 6221 54 2170
aus dem Kliniknetz: 115 2170
Fax +49 6221 54 2199
sicherheit@zuv.uni-heidelberg.de

Ansprechpartner:

Gruppe

 
News

Buschtrommel
(aktuelle Ausgabe)

Arbeiten an Sicherheits-werkbänken (Flyer)

 
Ankündigungen/ Veranstaltungen

Save the Dates:

15.03.-16.03.2018 -
Fortbildung in der Gentechnik

Sicherheitsbeauftragte:
neu bestellt oder interessiert?

 
Themen
Service

Betriebsanweisungen

Brandschutzhelferausbildung

Buschtrommel-Archiv

DaMaRIS

Dokumente/ Formulare

Links

Piktogramme

Rechtsgrundlagen

Sicherheitsbegehungen

Unterweisungsvorlagen

 
SUCHE

Ex- und Implosionsschutz

Glasapparaturen, in denen ein Über- oder Unterdruck herrscht, sind in besonderem Maß von der Möglichkeit einer Im- oder Explosion betroffen, so dass Schutz­maßnahmen gegen wegfliegende Glassplitter unerlässlich sind. Eine wirksame Schutzvorrichtung darf nicht beim Arbeiten stören, muss variabel im Aufbau, möglichst einfach in der Konstruktion, pflegeleicht, störungssicher und problemlos zu handhaben sein. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir an der Universität Heidelberg folgende Wege eingeschlagen:

Spezifische Ausführung der Abzug-Frontschieber

Abzug Die horizontal verschiebbaren Teilscheiben jedes Frontschiebers sind so dimensioniert, dass bei übereinander geschobenen Teilscheiben eine Umfassungsbreite von 50 cm nicht überschritten wird. So kann bei Bedarf eine Scheibe zwischen Körper und gefährlicher Apparatur platziert werden, um die man herumgreifen und die Apparatur ohne Gefahr für Kopf und Rumpf manipulieren kann. Der Frontschieber ist zudem mit einer Stellungs­überwachung ausgerüstet, die bei einer Öffnung des Schiebers über die 50 cm Öffnungshöhe der EN 14175 nach 10 Minuten einen durchdringenden Signalton abgibt und zum Schließen des Schiebers auffordert.

Schutzvorhänge für Vakuum-Anlagen

Rotationsverdampfer In Zusammenarbeit mit der Schlosserei der Chemischen Institute und der in Heidelberg ansässigen Laborbau Grittmann GmbH & Co.KG entwickelten wir einen Kunststoff-Lamellenvorhang, der um Rotationsverdampfer und Vakuumanlagen herumgebaut werden kann. Mittels Explosionsversuchen wurden die optimalen Lamellenbreiten und -dicken für eine sichere Zurückhaltung fliegender Glassplitter ermittelt. Die Unfallkasse Baden-Württemberg und die BG Chemie (jetzt BG RCI) haben uns die Effizienz des Lamellenvorhang als geeignete Lösung für sicheres Arbeiten mit druckbeaufschlagten Glasapparaturen im Labor bestätigt.

 

Verantwortlich: Sicherheit
Letzte Änderung: 13.06.2016
zum Seitenanfang/up