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Mit Gleichstellungskonzept im Professorinnenprogramm erfolgreich

12. August 2013

Ruperto Carola erhält Anschubfinanzierung zur Berufung von drei Professorinnen

Mit ihrem positiv begutachteten Gleichstellungskonzept hat sich die Universität Heidelberg erfolgreich um eine Förderung im Rahmen des Professorinnenprogramms II des Bundes und der Länder beworben. Die Ruperto Carola kann damit maximal drei Professorinnen berufen, deren unbefristete Stellen in den ersten fünf Jahren jeweils über eine Anschubfinanzierung mit bis zu 150.000 Euro jährlich gefördert werden.

Der Fokus liegt dabei auf sogenannten vorgezogenen Professuren, bei denen in spätestens fünf Jahren eine Neuberufung erfolgen wird und die mit der Finanzierung aus dem Professorinnenprogramm für diese Übergangszeit parallel besetzt werden können. Darüber hinaus ist auch möglich, Regelberufungen auf bereits freie Professuren zu fördern. Auf diesem Weg freiwerdende Mittel investieren die Hochschulen im Gegenzug in zusätzliche gleichstellungsfördernde Maßnahmen.

Das Gleichstellungskonzept der Universität Heidelberg für die Jahre 2013 bis 2017 zielt darauf, mit dem Instrument der Zeit- und Zielvorgaben den Anteil von Frauen in Spitzenpositionen und in Leitungsfunktionen zu erhöhen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Karriere- und Personalentwicklung für Nachwuchswissenschaftlerinnen. Zudem sollen verstärkt Studentinnen für die naturwissenschaftlichen Fächer, in denen sie häufig unterrepräsentiert sind, gewonnen werden.

In der Bewertung der Gleichstellungsmaßnahmen in den Jahren 2009 bis 2013 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Ruperto Carola mit ihrem Abschlussbericht über die Umsetzung der „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ der Spitzengruppe zugerechnet. Nach Ansicht der DFG-Gutachtergruppe handelt es sich bei den Aktivitäten und Instrumenten der Universität Heidelberg um ein bereits erfolgreich etabliertes Konzept, das weitergeführt und durch weitere innovative Ansätze ergänzt wird.

An der ersten Ausschreibungsrunde zum zweiten Teil des Professorinnenprogramms haben sich nach Angaben der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz insgesamt 131 Hochschulen aus allen 16 Bundesländern beteiligt. 43 Hochschulen reichten erstmals ein Gleichstellungskonzept ein, 29 davon wurden positiv bewertet, insgesamt waren es 96. Für die zweite Auflage des Programms stellen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die beteiligten Bundesländer bis zum Jahr 2017 zusammen wieder 150 Millionen Euro zur Verfügung.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 11.07.2014
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