Bereichsbild
Biographische Zeittafel
1946
-52
Studium der Kunstgeschichte an der Universität Zürich.
1952 Promotion in Zürich.
1954
-55
Stipendiat in Venedig.
1955
-65
Konservator am Kunsthaus Zürich.
1963 Habilitation in Zürich.
1963
-66
Privatdozent und Assistenzprofessor an der Universität Zürich.
1963
-82
Mitglied der Publikationskommission des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft.
1966 Ernennung zum planmäßigen Extraordinarius für Neuere und Neueste Kunstgeschichte an der Universität Heidelberg.
1966
-69
Leiter der Abteilung für Neuere und Neueste Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Institut.
1967 Vertretung des Lehrstuhls Walter Paatz’.
  Persönlicher Ordinarius.
1969
-91
Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Neuzeit und Vorsteher des Kunsthistorischen Seminars an der Universität Bern.
1970
-81
Mitglied im Stiftungsrat von Pro Helvetia.
1970
-91
Mitglied der Berner Museumskommission.
1982
-92
Mitglied des Stiftungsausschusses des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft.
1991 Emeritierung.
2006 Eröffnung der Bibliothek Prof. Eduard Hüttinger/Schenkung
Annette Bühler
am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft.
 

1966 – 1969 Eduard Hüttinger – Öffnung zu Moderne und Gegenwart

Neuere und Neueste Kunstgeschichte in Heidelberg

Eduard Hüttinger, ca. 1970. © http://www.giulianobriganti.it/fileadmin/Affettivita/Huttinger/eduard_Huttinger.jpg.

Eduard Hüttinger, ca. 1970.
© http://www.giulianobriganti.it/fileadmin/Affettivita/Huttinger/eduard_Huttinger.jpg.

1960 versucht Walter Paatz vergeblich, den Honorarprofessor Klaus Lankheit (1913-1992) zur Vetretung der europäischen Kunstgeschichte von 1600 bis zur Gegenwart zu verpflichten. 1966 wird darauhin ein Extraordinariat für Neuere und Neueste Kunstgeschichte geschaffen und an Eduard Hüttinger (1926-1998) übertragen. 1967 wird daraus in ein persönliches Ordinariat für Hüttinger, nach der Berufung Peter Anselm Riedls 1969 wird der bis heute bestehende Lehrstuhl für Neuere und Neueste Kunstgeschichte geschaffen.

Publikationen zur klassischen Moderne

Giorgio de Chirico: Das Liebeslied (1914). © Elderfield, John: Das MoMA in Berlin. Meisterwerke aus dem Museum of Modern Art, New York. New York 2004, S. 120.

Giorgio de Chirico: Das Liebeslied (1914). © Elderfield, John: Das MoMA in Berlin. Meisterwerke aus dem Museum of Modern Art, New York. New York 2004, S. 120.

Schwerpunkthemen Hüttingers sind die Italienische, besonders die venezianische Kunst, die Holländische Malerei des 17. Jahrhunderts, sowie die internationale Kunstentwicklung des 19. und 20. Jahrhunderts. In seiner Zeit als Professor an der Universität Heidelberg publiziert Hüttinger hauptsächlich zur Malerei der klassischen Moderne. 1967 erscheint eine Monographie zu Edgar Degas, 1969 eine Monographie zu Giorgio de Chirico.

Rückkehr in die Schweiz

Max Bill: Unendliche Schleife (1974). © Foto: Volker Wagenitz, https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Bill#/media/File:Max_Bill_unendliche_Schleife_7890.JPG.

Max Bill: Unendliche Schleife (1974). © Foto: Volker Wagenitz, https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Bill#/media/File:Max_Bill_unendliche_Schleife_7890.JPG.

Bereits 1969 Jahren verlässt Hüttinger Heidelberg wieder, um an der Universität Bern den Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Neuzeit zu übernehmen, den er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1991 innehaben wird. Mit der Rückkehr in die schweizerische Heimat erschließt sich Hüttinger auch ein neues Forschungsgebiet: die Arbeiten des Schweizer Architekten und Bildhauers Max Bill (1908-1994). 1977 erscheint eine umfangreiche Monographie zum Werk Bills.

Publikationen (Auswahl)

  • Die Bilderzyklen Tintorettos in der Scuola di S. Rocco zu Venedig. Zürich 1962. (Dissertation)
  • Porträts und Profile: zur Geschichte der Kunstgeschichte. St. Gallen 1992.
  • Licht und Farbe: zur Kunstgeschichte Italiens. Zürich 2001.

Schülerinnen und Schüler (Auswahl, mit dem Jahr der Promotion)

  • Juerg Albrecht (1985)
  • Lukas Gloor (1985)
  • Therese Bhattacharya-Stettler (1986)
  • Bernard Fibicher (1986)
  • Tapan Bhattacharya (1987)
  • Marie Kraitrova (1987)
  • Jörg F. Zutter (1989)
  • Josef Helfenstein (1991)
  • Marc-Joachim Wasmer (1994)
  • Kathrin Kuenzi (1995)
  • Johann Markus Obrist (1997)

 

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Letzte Änderung: 20.10.2016
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