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Christoph Mauntel M.A.

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Dissertationsprojekt
Forschung und Lehre

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Historisches Seminar der Universität Heidelberg

Büro:
Grabengasse 3-5
Zi 220
Tel. 06221/54-2455
Fax 06221/54-2267
Email: christoph.mauntel@zegk.uni-heidelberg.de

Sprechstunden während des Semesters und in der vorlesungsfreien Zeit sind auf einer separaten Übersicht nachzulesen.
 

Zur Person

Juni 2011
Stipendiat des DHI Paris

Seit März 2010
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Heidelberg

Februar 2010
Magister Artium (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)
Thema der Magisterarbeit: „Symbole und Rituale in spätmittelalterlichen Aufständen.“

2005-2010
Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Osteuropäischen Geschichte und Slavistik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

2004-2005
Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Politikwissenschaft und Osteuropäischen Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen

2003-2004
Zivildienst bei der Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück, Ausgrabungsprojekt Schnippenburg
 

Dissertationsprojekt

Gewalt im spätmittelalterlichen Frankreich (Arbeitstitel)

Die Geschichte der Gewalt kann im 20. Jahrhundert nur als Problemgeschichte gedacht werden: Gewalt ist unerwünscht und generell negativ, wird sie dennoch ausgeübt, bedarf sie der besonderen Legitimierung. Das Mittelalter dient uns aus dieser Sicht heraus als Gegenwelt, als "ferner Spiegel", dessen oft beschworene "Finsternis" im populären Geschichtsbild vor allem mit exzessiver Gewaltausübung verknüpft ist. Auch der wissenschaftliche Blick kann sich diesem modernen Problembewusstsein nicht entziehen - so wird häufig unbewusst ein moderner Maßstab zugrunde gelegt, wenn mittelalterliche Kriege oder Hinrichtungen als "grausam" beschrieben werden.

Vor diesem Hintergrund soll das mittelalterliche Verständnis von Gewalt in seiner kulturellen Alterität untersucht werden. Es geht dabei nicht um die Rekonstruktion und Analyse von Handlungen an sich, sondern um deren zeitgenössische Interpretation und Verarbeitung und damit um ein besseres Verständnis der Bedeutung, die Gewalt für die mittelalterliche Welt hatte: Wie wurde über Gewalt gedacht? Über welche Gewalt wird in den Quellen berichtet, wie wird sie beschrieben, wie gewertet? Abschließend soll danach gefragt werden, was die Zeitgenossen selbst unter Gewalt verstanden haben.

Als Untersuchungsobjekt bietet sich das spätmittelalterliche Frankreich an, da diese Zeit von vielfältigen, auf unterschiedlichen Ebenen angesiedelten Konflikten geprägt war, die mit Gewalt ausgetragen wurden. Als Quellen werden hauptsächlich Chroniken, Traktate und Rechtsquellen ausgewertet.


 

Forschung und Lehre

  • Publikationsliste (pdf)
     
  • Vorträge (pdf)

  • Lehrveranstaltungen vergangener Semester:

    WS 2011/12  Proseminar
    "Denn wir haben kein anderes Haupt, außer dem König!" Politische Ordnungen im spätmittelalterlichen Europa.
     
    WS 2010/11  Proseminar
    Bogenschützen, Bauernaufstände und Bankenkrise. England und Frankreich im Hundertjährigen Krieg.

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 10.05.2012
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