Bereichsbild
Veranstaltungen

So, 21.07.2019

10:00 Uhr

Universitätsgottesdienst

Predigt: Dekan Prof. Dr. Matthias Konradt Liturgie: Prof. Dr. Helmut Schwier

Di, 23.07.2019

18:15 Uhr

Informationsnetzwerke - Integration und Exploration heterogener Texte

Prof. Dr. Michael Gertz, Universität Heidelberg, Institut für Informatik

Mi, 24.07.2019

07:00 Uhr

Abendmahlsgottesdienst mit anschl. Frühstück

Mi, 24.07.2019

10:00 Uhr

Festakt der Theologischen Fakultät anlässlich der akademischen Abschlüsse des SoSe 2019 und zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an Herrn Karl Günther

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Aktuelles

Predigten Wintersemesterferien 2019

07.04.2019: Prof. Dr. Jörg Neijenhuis über Joh 18,28-19,5

Liebe Gemeinde! Was ist Wahrheit? Mit dieser berühmten Frage bringt der Evangelist Johannes das ganze Verhör und alle Anschuldigungen auf den Punkt. Denn Jesus sagt zu Pilatus, dass er die Wahrheit bezeugen will und dass sein Reich nicht von dieser Welt ist. Und wir haben im Ohr, dass Jesus von sich selbst sagt, er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Jesus sagt damit: Ich bin die Wahrheit. Und: Ich bin der König eines Reiches, das nicht wie das römische Reich von dieser Welt ist. Insofern formuliert Pilatus die Wahrheitsfrage ganz anders als Jesus: Pilatus fragt: Was ist die Wahrheit?; Jesus fragt: Wer ist die Wahrheit?
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24.03.2019: Dr. Carolin Ziethe über Jer 20,7-13

Stelle ausgeschrieben: Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde sucht motivierte Propheten oder Prophetinnen für die Vermittlung seines Wortes an seine Erwählten. Lassen Sie sich in die Nachfolge rufen. Sie haben bei dieser Stelle die einmalige Möglichkeit, diesen spannenden und zukunftsprägenden Prozess mit zu begleiten und ein Teil der vielfältigen Projekte des Unternehmens zu werden. Die Erwartungen an diese Position beinhalten Begeisterung, den Willen sich ansprechen zu lassen, Treue und Offenheit. Dafür wird Ihnen ein spannendes Arbeitsumfeld geboten, das Ihnen die Liebe Gottes täglich neu nahebringt. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihre lokale Filialleitung. Jede Bewerbung ist willkommen.
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17.03.2019: PD Dr. Doris Hiller über Joh 3,14-21

Der Baum wirft schon lange Schatten. In der Abenddämmerung macht er sich auf. Er muss ihn sprechen. Im Verborgenen. Heimlich. Bei Nacht. Nikodemus, mit den Worten der Schrift vertraut, wie kein anderer. Er muss es ihm einmal sagen. Dort, unter dem Baum, trifft er ihn. Wenn das seine Freunde wüssten, schriftgelehrt wie er. Es ist doch ausgemacht. Der Mann ist gefährlich. Gefährlich nah bei Gott. Ein Mann des Wortes, nicht der Schrift. Wort, das bei Gott war und Mensch geworden ist. Licht, das in der Finsternis scheint. Dieser Wanderprediger redet viel, wenn der Tag lang ist: rhetorisch klug, poetisch verdichtet. Haben seine Worte auch in der Finsternis bestand? Begreifen sie es?
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10.03.2019: Dr. Friederike Schücking-Jungblut über Hebr 4,14-16

„Piep piep“ – Albinus zieht sein Handy aus der Tasche. Eine neue Nachricht von Romanus ist eingegangen. Romanus, nein, so soll er den Freund doch nicht mehr nennen. Er heißt ja jetzt „Renatus“, seit er sich hat taufen lassen, seit er auch Christ geworden ist. Albinus sollte das im Speicher seines Handys mal ändern. Sonst nennt er ihn aus Versehen nochmal bei seinem früheren Namen. Letztes Mal ist der Freund richtig sauer geworden. Verständlich – schließlich ist für den die Taufe ein viel radikalerer Schritt gewesen als für ihn, Albinus, der er schon in einem christlichen Haus aufgewachsen ist. Ja, er kann verstehen, dass der Freund jetzt besonders deutlich als Christ erkennbar sein will. Obwohl er noch gar nicht so lange dabei ist bei den Brüdern und Schwestern, hat er schon Kontakte zu den führenden Kreisen, zu den klügsten Köpfen. Da will er nicht immer nur als der Neue gelten, ihm soll nicht unterstellt werden, dass er doch noch was Heidnisches an sich habe. Verständlich ist das.
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03.03.2019: Prof. Dr. Martin-Christian Mautner über Lk 10,38-42

Liebe Gemeinde. Liturgik zu unterrichten ist meine Aufgabe. Ich schätze das gemeinsame Nachdenken außerordentlich – mit Studierenden der Theologischen Fakultät ebenso wie mit denen der Hochschule für Kirchenmusik, mit den Vikarinnen und Vikaren unserer Landeskirche, mit Prädikantinnen und Prädikanten, mit Menschen in der kirchenmusikalischen Ausbildung für das Nebenamt, mit Ältestenkreisen, in Pfarrkonventen oder Bezirkssynoden. Die Gespräche und Diskussionen bereichern unerhört. Ich bin dankbar dafür. Zu Beginn einer Unterrichtsphase geht es immer wieder um die Fragen: Was ist überhaupt Liturgik?
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24.02.2019: Elisabeth Maikranz über Apg 16,9-18

Liebe Gemeinde, würden Sie auch gerne mal wieder verreisen? Oder haben sie womöglich ihre nächste Reise in dieser vorlesungsfreien Zeit schon geplant? Die wenigen Verse des Predigttextes lassen uns aus der im Südwesten der heutigen Türkei gelegenen Region Troas bis nach Griechenland reisen. Von Kleinasien nach Europa. Es gibt Reiseberichte, die Lust darauf machen, jetzt und sofort aufzubrechen. Sie beschreiben, was an fernen Orten passiert, deuten Situationen und Ereignisse und stellen uns fremde Welten vor Augen. Ich reise wirklich gerne, entdecke Neues und lasse mich vom Fremden herausfordern. Reisen ist ein Ausbrechen aus dem Alltäglichen, ein sich-selbst-neu-entdecken und verstehen lernen.
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17.02.2019: Pfarrer Steffen Banhardt über Pred 7,15-18

Liebe Gemeinde, Und – ist das nun gerecht? Die Meinungen zu dieser Frage haben schon zu ganz schön viel Streit in manchen Konfigruppen geführt. Ganz klar ungerecht, sagen die einen. Kann ja nicht sein, dass einige den ganzen Tag im Weinberg schuften, während andere den Tag faul rumhängen, um dann noch kurz für das selbe Geld eine Stunde ein bisschen was zu tun. Ganz klar gerecht, sagen die anderen. Der Besitzer des Weinbergs gibt allen für ihre Ar- beit so viel, wie sie zum Leben brauchen. Auch die, die keinen anderen Job gefunden haben, können so ihre Familie ernähren, müssen keinen Hunger leiden. Und außer- dem: niemand hat weniger bekommen, als abgemacht. Was soll daran also ungerecht sein?
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10.02.2019: Prof. Dr. Johannes Ehmann über Mk 4,35-41

Liebe Gemeinde, Die Jünger sind in einen Sturm geraten, weil sie Jesus nachgefolgt sind. Für diese unheim­liche Fahrt tragen nicht sie die Verantwortung; die Verantwortung trägt Jesus Christus allein … Nun hat sich der Sturm aufgemacht und uns überfallen, nun schlagen die Wellen mit einer brutalen Gewalt an unser Schiff. … (G. Bornkamm 1935) Das sind nicht meine Worte. Ich will Ihnen nachher erzählen, von wem sie stammen. Aber so viel muss uns am Anfang unseres Hörens schon einmal klar werden: Die Nachfolge Jesu, unser Sehnen, bei IHM sein und bleiben zu dürfen, macht das Leben nicht leichter. Christlicher Glaube kostet was, zu aller erst das beschauliche Idyll einer in sich ruhenden Religion. Nur Riesentanker und Flugzeugträger liegen ruhig im Wasser.
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06.02.2019: PD Dr. Heike Springhart - Verabschiedungspredigt

Ihr Lieben, das Entscheidende passiert am Fluss. Manchmal auch auf dem Fluss. Auf der Alten Brücke. Die einen eilen von der Vorlesung nach Hause zum Mittagessen, die anderen hechten zum Seminar. Meist mit dem typischen Alte-Brücke-Touristen-Ignorier-Scheuklappenblick. Im Slalom um die Menschen aus aller Welt. Mehr als einmal ist es mir so gegangen, dass ich erst im allerletzten Moment realisiert habe, dass zwischen all den Iphones, Sonnenhüten und Selfiesticks ein vertrauter TSH-Mensch lief. Entscheidendes ist passiert. Heute steht er anders am Fluss.
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Letzte Änderung: 11.10.2018
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