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Dr. Marcel Böhles

Lehrstuhl für Zeitgeschichte

 

Funktion

Doktorand

 

Kontakt

E-Mail: mboehles@web.de

Zur Person

Marcel Böhles, geboren am 24. November 1984 in Ludwigshafen am Rhein, legte im Jahr 2004 sein Abitur am Max-Planck-Gymnasium in Ludwigshafen ab. Von 2004 bis 2010 studierte er an den Universitäten Heidelberg und Paris (Sorbonne IV) die Fächer Mittlere/Neuere Geschichte, Deutsche Philologie und Politische Wissenschaft. Seine anschließende – durch ein dreijähriges Promotionsstipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung geförderte – Doktorarbeit (abgeschlossen im Januar 2015) behandelte das pro-republikanische Abwehrbündnis Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold zur Zeit der Weimarer Republik. Sie erschien im August 2016 im Klartext-Verlag unter dem Titel „Im Gleichschritt für die Republik – Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im deutschen Südwesten 1924–1933“ (http://www.klartext-verlag.de/bookdetail.aspx?x=1&ISBN=978-3-8375-1485-8). Im Dezember 2016 wurde die Arbeit mit dem Friedrich-Ebert-Preis des Forschungsnetzwerks „Weimarer Republik“ der Universität Jena ausgezeichnet (http://www.weimarforschung.uni-jena.de/Forschungspreis/Preistr%C3%A4ger+2016.html).   
Nach seiner Promotion arbeitet Marcel Böhles seit 2016 als wissenschaftlicher Volontär am TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit – in Mannheim. Daneben ist er als freier Mitarbeiter für die Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ und als Besucherführer in der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte tätig.

 

 

Dissertation

'Im Gleichschritt für die Republik' – Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im deutschen Südwesten 1924–1933

Das 1924 gegründete Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund republikanischer Kriegsteilnehmer, stellte als überparteiliche Sammlungsbewegung der „Weimarer Koalition“ aus SPD, Zentrum und DDP den einzig ernstzunehmenden Versuch dar, Republikaner und Demokraten aus unterschiedlichen politischen Lagern im Kampf gegen die Feinde der Republik zu vereinen.

Marcel Böhles untersucht Wirken und Scheitern des Reichsbanners in einer Regionalstudie zu Baden und Württemberg. Im Vordergrund stehen dabei das ambivalente Verhältnis des Reichsbanners zu seinen Trägerparteien, sein erinnerungs- und symbolpolitischer Kampf um die Deutungshoheit des Weltkriegserlebnisses, das „biedere“ Innenleben des nach außen oft martialisch auftretenden Kampfbundes sowie die internen Auseinandersetzungen zu den Fragen von Legalität, Notwehr und Einsatz von Gewalt.

 

 

 

Lehrveranstaltungen

WS 2012/13
„Vom Erbfeind zum Erbfreund – Die Geschichte der deutsch französischen Beziehungen im 20. Jahrhundert“ (EPG II)

 

WS 2011/12
„Erinnerungskulturelle Debatten in der Berliner Republik“ (EPG II)

 

 

 

 

Seitenbearbeiter: Jost
Letzte Änderung: 24.08.2017
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