Forschungsprojekte

Das Projekt ist ein wissenschaftliches Teilprojekt in Kooperation mit dem Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO), der als Dachverband der Amateurmusik in Deutschland seit 2022 Akteur der Nationalen Demenzstrategie ist und in diesem Rahmen das Förderprogramm „Länger fit durch Musik“ betreut. Neben der Förderung von Projekten zum demenzsensiblen Musizieren leistet das Programm Aufklärungsarbeit und erforscht unter wissenschaftlicher Begleitung und auf Basis der Praxiserfahrungen der Ensembles die Bedarfe und Möglichkeiten für die Amateurmusik insgesamt. 

AMADE Presseinformation

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Identification of early signs of dementia among family, friends and communities plays a very important role in early diagnosis.
Supporting early detection encompasses public education programs and good access to information (Alzheimer's Disease International 2011).

Link zur Projekthomepage: DE-SIGN

 

 


 

 

 

 

Das GECONEU-Projekt hat das Ziel, ein Online-Lernprogramm zum Thema „Genetische Beratung“ für Studierende zu entwickeln. Das Programm soll dazu beitragen, dass sowohl die Ziele genetischer Tests als auch der Nutzen genetischer Beratung besser verstanden werden – sowohl auf individueller Ebene als auch in der Gesellschaft. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Integration gesellschaftsrelevanter Faktoren, indem Familien von Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen in die Entwicklung des Programms eingebunden werden. Dadurch wird nicht nur ihre Sichtbarkeit gestärkt, sondern auch ihr Wissensstand über genetische Beratung und Tests erhöht.  

Minipfeil Rot zum flyer
 

Link zur Projekthomepage: GECONEU

 

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Das PACo-Projekt untersucht die Auswirkungen körperlicher Aktivität auf die kognitive und körperliche Gesundheit im Erwachsenenalter und Alter. Ziel des Projektes PACo (Physical Activity and Cognition in Middle and Late Adulthood: Insights from National Cohort Studies and Mobile Sensing Using Machine Learning) ist es, eine strategische Kooperation zwischen dem KIT (Prof. Beigl, Prof. Ebner-Priemer, Prof. Stiefelhagen) und der Universität Heidelberg (Prof. Bauer; Prof. Steib; Prof. Wrzus) aufzubauen. Geplant ist die Vorbereitung eines gemeinsamen DFG-Graduiertenkollegs zum Thema "Körperliche Aktivität und kognitive Leistungsfähigkeit im mittleren und höheren Erwachsenenalter". Das Projekt wird im Rahmen der Heidelberg Karlsruhe Strategic Partnership (HEiKA-STAR) für zwei Jahre gefördert. 

Link zur Projekthomepage: Thats HEICA

 

Veränderung von Affektdynamiken im Alltag sehr alter Erwachsener: Die Rolle von Vulnerabilitäten, aber auch Stärken. 
Dieses Forschungsvorhaben untersucht emotionale Erfahrungen im sehr hohen Alter (80+), wobei aus einer lebensspannenpsychologischen Perspektive das Zusammenspiel von Vulnerabilitäten und Stärken im Alltag betrachtet wird. Hochaltrige Personen aus Berlin, Heidelberg und Luxemburg (N = 360) werden über einen Zeitraum von 18 Monaten mehrfach befragt. Zu den ersten drei Messzeitpunkten nehmen die Teilnehmenden zusätzlich an einer einwöchigen Ecological-Momentary-Assessment-Erhebung teil, in der sie mehrmals täglich über ihre Emotionen und Stressreaktionen im Alltag berichten. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis der Affektdynamiken, des Stresserlebens und der Bewältigungsprozesse im sehr hohen Alter zu gewinnen.

 

 

Projekt: Smartes Altern im kommunalen Kontext: Untersuchung intelligenter Formen von Selbstregulation und Ko-Regulation unter Realbedingungen (SMART-AGE). In diesem interdisziplinären Projekt, das von der Universität Heidelberg koordiniert wird, untersuchen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Medizin, Psychologie, Soziologie, Sportwissenschaft, Informatik und weiterer Disziplinen die Rolle vernetzter intelligenter Assistenzsysteme für die Lebensqualität im Alter. Ziel des Projekts ist ein besseres Verständnis der Voraussetzungen und Potentiale einer erfolgreichen Nutzung digitaler Assistenzsysteme im höheren Alter. Die eingesetzten Assistenzsysteme dienen u. a. der sozialen Vernetzung, der Abfrage von Gesundheitsinformation, dem Erhalt bzw. der Steigerung körperlicher Fitness sowie der Unterstützung bei eingeschränkter physischer Funktionalität durch ein Exoskelett.


Link zur Projekthomepage SMART AGE

 

 

 

 

Das Programm „TRIALOG-Demenz“ zielt darauf ab, eine wichtige Anlaufstelle für Menschen mit Demenz und ihre pflegenden Angehörigen im Großraum Heidelberg/Mannheim zu bieten. Es umfasst wöchentliche Seminare zu Themen wie Prävention, Diagnose, Therapie, herausforderndes Verhalten und Stressbewältigung. Diese Seminare bilden die Grundlage für Angehörigengruppen, in denen die Pflegebelastung verringert und die Lebensqualität von Menschen mit Demenz sowie ihrer Angehörigen verbessert werden sollen. Ein zentraler Ansatz des Programms ist der „Trialog“, ein gleichberechtigtes Gespräch zwischen Menschen mit Demenz, pflegenden Angehörigen und Therapeuten, das bereits in der Borderline-Therapie erfolgreich etabliert wurde. Ziel ist es, den Austausch und das Vertrauen zu fördern und den Angehörigen die Unterstützung und das Wissen zu vermitteln, die sie benötigen, um ihre Pflegeaufgaben besser zu bewältigen.

Trialo Logo Birgit Farben Png

 

Derzeit beschäftigen sich sechs (Post-)Graduierte mit selbstgewählten Projekten zum Thema Alter(n). Die Nachwuchswissenschaftler kommen aus verschiedenen Disziplinen, die von Psychologie, Epidemiologie, Gerontologie, Musikwissenschaft bis zur Sportwissenschaft reichen.


 

Das Projekt „KI-gestützte Sprachassistenz für ältere Menschen mit und ohne Behinderung: Alltagsvalide Messung unter Einbezug automatisierter Emotions- und Spracherkennung“ untersucht, wie ältere Menschen mit KI-basierten Systemen zur Sprachassistenz, wie z. B. Amazon Alexa, umgehen, wie die Nutzung emotional erlebt wird und welche Chancen und Herausforderungen dadurch für die Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe entstehen. Dabei werden ältere Menschen mit und ältere Menschen ohne kognitive Behinderung betrachtet.

 

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Bundesministerium für Gesundheit
Laufzeit 2024-2025

Thema I Mitarbeit im Projekt des BMCO, wissenschaftliche Begleitung: Demenzwissen, Einstellung zu Demenz, Selbstvertrauen in der Pflege von Men
schen mit Demenz und kognitive Reserve unter Amateurmusizierenden.


Förderung

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 19.12.2025
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