Semitic Dialectology

Die erste Überlieferung einer semitischen Sprache geht auf das 3. Jahrtausend v. Ch. zurück und somit umfasst der Forschungsgegenstand der Semitistik eine sprachgeschichtliche Entwicklung, die sich über mehrere Jahrtausende spannt. Da aber Schrift nur sekundär zur Sprache entsteht, bleiben die gesprochenen Dialekte der semitischen Sprachen die wichtigste Informations- und Innovationsquelle für diachrone und synchrone semitistische Sprachforschung zugleich.

Die Semitistik in Heidelberg gehört zu den weltweit bedeutendsten Forschungsstellen zur Dialektologie der semitischen Sprachen. Das systematische Erforschen der dialektalen Vielfalt u. a. des Arabischen, Aramäischen und Maltesischen, wird in der Heidelberger Semitistik mit kooperativen Arbeitsmethoden verbunden, was erfahrene und junge Forscher zugleich anspricht.

Die Konferenz Semitic Dialectology: Community, Continuum and Change bringt sowohl international bekannte DialektologInnen, wie auch NachwuchswissenschaftlerInnen zusammen, um die Schwerpunkte der Disziplin Semitistik gemeinsam zu betrachten und zu diskutieren. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die fachspezifischen Methoden der Feldforschung, Datengewinnung und -analyse, aktuelle Theorien und innovative Forschungsansätze.

Die Konferenz Semitic Dialectology: Community, Continuum and Change wird im Rahmen des Projektförderung "Kleine Fächer – Große Potenziale" als erste in der Veranstaltungsreihe 2018–2021 organisiert.

 

 

Veranstalter:

Semitistik, Seminar für Sprache und Kulturen des Vorderen Orients
Universität Heidelberg
Dr. Maciej Klimiuk
Schulgasse 2
69117 Heidelberg
Tel.: 06221 54 2961
E-Mail: maciej.klimiuk@ori.uni-heidelberg.de

Ansprechpartner:

Semitistik, Seminar für Sprache und Kulturen des Vorderen Orients
Universität Heidelberg
Anna Gosslar-Weiss
Schulgasse 2
69117 Heidelberg
Tel.: 06221 54 2961
E-Mail: anna.gosslar-weiss@ori.uni-heidelberg.de

 

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Letzte Änderung: 18.06.2019
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