Starke Anspannung: Stresslevel deutscher Hochschüler ist laut einer Befragung hoch weiter
Starke Zahlen: 6000 haben sich zum aktuellen Wintersemester neu immatrikuliert weiter
Starke Studie: Strategiepapier unterstreicht die Bedeutung des Campus Im Neuenheimer Feld weiter
Anlaufstellen
Verwaltung und Beratung für Studierende an einem Platz weiter

 

Semesterkalender als PDF weiter

 

Hier gibt's Infos und Hilfe weiter

 

Karriere
Career Service der Ruperto Carola feiert zehnten Geburtstag weiter

 

Das komplette Semesterprogramm des Career Service (pdf) weiter

 

Alle Veranstaltungen des Hochschulteams im Winter (pdf) weiter

 

Seminare der Graduiertenakademie im Wintersemester (pdf) weiter

 

Management-Programm der Uni erneut ausgeschrieben weiter

 

Heidelberger Olympia-Morata-Förderung bringt Frauen voran weiter

 

Im Open-Access-Publikationsfond weiter

 

Neuer Rahmenvertrag für die Verwendung von Schriftwerken weiter

 

Infos vom „StuRa“-AK Lehramt weiter

 

Förderpreis ausgeschrieben (pdf) weiter

 

Studienfinanzierung
Die wichtigsten Änderungen auf den Internetseiten des DSW weiter

 

Elektronische BAföG-Antragstellung jetzt deutschlandweit möglich weiter

 

Begabtenförderungswerke heben Sätze analog zum BAföG an weiter

 

„StudierendenRat“ der Heidelberger Uni vergibt Notlagenstipendien weiter

 

Aktuelle Studie legt teils gravierende Benachteiligungen offen (pdf) weiter

 

Zahl der Kredite nimmt ab (pdf) weiter

 

Aus den Instituten & Fakultäten
Beide Fakultäten glänzten beim Ersten Staatsexamen weiter

 

Der Hochschulsport bewegt weiter

 

Das Zentrale Sprachlabor weiter

 

Ausstellung zum Jubiläum weiter

 

UB präsentiert Historie der Europäischen Kunstgeschichte weiter

 

Festveranstaltung zum Jubiläum des Pathologischen Instituts (pdf) weiter

 

Kolloquium des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin weiter

 

Montagskonferenz des IÜD (pdf) weiter

 

Matinee des COS zur biologischen Forschung in der Neuen Uni (pdf) weiter

 

ZI sucht Probanden (pdf) weiter

 

Teure vier Wände
Theresia Bauer half bei der Aktion „Studis suchen Zimmer“ (pdf) weiter

 

Minister Peter Hauk sah sich Heidelberger Wohnheime an (pdf) weiter

 

DSW fordert mehr staatliche Hilfe für Bau und Erhalt von Wohnheimen weiter

 

Studie beleuchtet die Wohnsituation in Hochschulstädten weiter

 

Studentenwohnpreisindex von IW Köln und DREF (pdf) weiter

 

Neues Bundesmeldegesetz fordert Anmeldebestätigung weiter

 

Filmkiste
Die Vorträge des Studium Generale vom Sommer als Videos weiter

 

Campus-TV hat sich im Labor von Prof. Bernd Jähne umgeschaut weiter

 

Licht gegen chronische Wunden weiter

 

Der SWR hat bei Prof. Karl Mann vom Zentralinstitut nachgehakt weiter

 

Prof. Joachim von Braun referierte über Bioökonomie weiter

 

Klimaforscher des HCE durchforsten den Nürnberger Raum weiter

 

„Gaia Sky“ lädt zur Reise durch unsere Milchstraße ein weiter

 

Film der städtischen Aktion „#woparkstdudenn“ weiter

 

Erkenne Dich selbst weiter

 

Reportage des DSW zur digitalen Hochschulrevolution weiter

 

Journal@RupertoCarola
Ausgabe 7/16 vom 21. Oktober 2016
Redaktion
Archiv
Veranstaltungskalender

Mittwoch, 22.11.2017

07:00
Uhr

12:15
Uhr

Prof. Johannes Bergerhausen
Hochschule Mainz, Studiengang Kommunikationsdesign

18:00
Uhr

Prof. Dr. Andreas Schmidt-Colinet (Wien)
weiter Zum Veranstaltungskalender
Angerichtet
Was es heute zu essen gibt ... weiter

 

Studierende schälten für die ökologisch gute Sache (pdf) weiter

 

Die Mensen der Studentenwerke weiter

 

Termine & Tipps
Das Kursprogramm der Zentralen Studienberatung (pdf) weiter

 

Bibliothek bietet Kurse, Beratungen und Online-Lernmaterialien weiter

 

Die Unterstützungsangebote rund um die Uni im Überblick weiter

 

Tipps für Erstsemester weiter

 

Es heißt wieder „Vorhang auf“ für den „theatercampus“ weiter

 

Jüdische Kulturtage (pdf) weiter

 

Viele nützliche Infos auf den Internetseiten des „KlinikTicker“ weiter

 

Die Workshops des Studierendenwerks weiter

 

Tagung zur NS-Zeit im Universitätsarchiv (pdf) weiter

 

Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg weiter

 

Internationales
... zwischen Gastroenterologen aus Heidelberg und Hong Kong weiter

 

Förderung für Forschung am Cluster „Asien und Europa“ weiter

 

Die Programme der Ruperto Carola fürs Auslandsstudium weiter

 

Vortragsreihe „Baden-Württemberg Seminar“ am HCA weiter

 

ICI-Club des Studierendenwerks weiter

 

Prof. Lutz H. Gade wird in Frankreich ausgezeichnet weiter

 

Delegation aus Heidelberg war in Montpellier zu Gast weiter

 

Interkulturelles Zentrum sucht Erinnerungsstücke weiter

 

Neue Bewerbungsrunde für „kulturweit“ gestartet weiter

 

GAIN-Jahrestagung in Washington, D.C., war ein Gewinn weiter

 

Aus der Forschung
Gravitationswellen entstehen früh weiter

 

Bundesforschungsministerium unterstützt Verbundprojekt weiter

 

DKFZ an 50 Millionen Euro teurem Vorhaben beteiligt weiter

 

Land fördert Projekte zur Vermeidung von Tierversuchen weiter

 

Kaum erforschte Ebene der Genregulation rückt in den Fokus weiter

 

So genannte Nanobodies sind BMBF eine Million Euro wert weiter

 

Zwei neue Forschungsvorhaben am Heidelberger Myelomzentrum weiter

 

Kliniken im Land nehmen Kampf gegen Antibiotikaresistenz auf weiter

 

Dr. Diederik Kruijssen hat die Sternentstehung im Auge weiter

 

Klimaforscher Dr. Jörg Lippold untersucht Ozeanströmungen weiter

 

Blick zurück
Vor der UB „falsch abgestellte“ Räder wurden einkassiert weiter

 

Städte-Studie sieht Heidelberg auf Platz neun in Deutschland weiter

 

Die Debatte in Wort und Film weiter

 

German U15 fordert Neujustierung des Akkreditierungssystems weiter

 

URZ war Gastgeber des „bwHPC“-Symposiums weiter

 

Einblicke in die Interprofessionelle Gesundheitsversorgung weiter

 

„BoGa-Zentrum“ übergeben weiter

 

44 haben jüngst ihre Ausbildung an der Ruperto Carola begonnen weiter

 

english
Aufschlussreiche Aufnahmen:

Vielsagende Stummfilme

Von Mirjam Mohr

Plakat The Gift Box

Es waren drei ungewöhnliche Filme, die unter den Titeln „The Shore“, „The Gift Box“ (Foto: privat) und „Crossroad“ vor rund 250 begeisterten und überwiegend jungen Zuschauern im Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) in Heidelberg gezeigt wurden: Über die Leinwand flimmerten Filmszenen in Schwarz-Weiß, die sich mit Untertitel-Tafeln auf Chinesisch und Deutsch abwechselten. Im Stil entsprachen die Filme chinesischen Stummfilmen der 1920er- und 1930er-Jahre – gedreht wurden sie aber im Jahr 2016 von Heidelberger Studierenden.

Anlässlich der „Golden Chopstick Film Gala“ im DAI wurden diese Filme von einer Jury aus Lehrenden der Ruperto Carola in verschiedenen Kategorien präsentiert und ausgezeichnet. Das Ganze war das Ergebnis eines ungewöhnlichen Lehrangebots am Heidelberg Centre for Transcultural Studies, das der Humboldt-Gastwissenschaftler Prof. Paul Pickowicz von der University of California im US-amerikanischen San Diego ins Leben gerufen hat, der als führender Wissenschaftler auf dem Gebiet der modernen chinesischen Geschichte gilt. Gemeinsam mit Liying Sun, wissenschaftliche Assistentin am Institut für Sinologie der Universität Heidelberg, veranstaltete er im Sommersemester erstmals an einer deutschen Hochschule das Seminar „Chinese Silent Cinema 1920–1935“, das Pickowicz außer in San Diego bereits zweimal in China und einmal in Großbritannien angeboten hatte. weiter


Unabhängiges Unikino:

Action im Hörsaal

Von Oliver Fink

Hörsaal 13

In der Neuen Universität in der Heidelberger Altstadt finden nicht nur Vorlesungen und Vortragsveranstaltungen verschiedener Fächer statt. Regelmäßig werden die Hörsäle 13 (Foto: Universität/Altenkirch) und 15 mittwochs ab 19 Uhr zum Kino umfunktioniert: Jedes Semester präsentiert hier eine Gruppe Heidelberger Studierender ein abwechslungsreiches Programm, dessen Spektrum von Hollywood-Blockbustern über Liebeskomödien bis zu Independent-Filmen reicht. Kult geworden ist dabei die Vorführung der „Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann (1944), die alljährlich in der Weihnachtszeit knapp 400 Zuschauer in den Saal lockt.

„Im Grunde sind wir ein unabhängiges Kino und können frei entscheiden. Zugleich sind wir aber auch Teil des bundesweiten Netzwerks ‚Unifilm‘, das uns in erster Linie bei rechtlichen Fragen unterstützt und sich auch um die Filmlizenzen kümmert“, erläutert die Medizinstudentin Siv-Ann Husmann, die bereits seit rund zwei Jahren als mittlerweile dienstälteste Mitarbeiterin im Heidelberger „UniKino“-Team mitwirkt. Gezeigt werden die Filme per Beamer auf Großleinwand, um – „trotz härterer Sitzplätze“ – für echtes Kino-Gefühl zu sorgen. Welche Filme das Publikum zu sehen bekommt, wird gemeinsam entschieden. weiter


Lexikalischer Lehrinhalt:

Wikipedia-Beitrag statt Hausarbeit

Von Oliver Fink

Wiki-Eule

Zu den üblichen Leistungsnachweisen an der Universität gehört die Hausarbeit, mit der das wissenschaftliche Schreiben geübt werden soll. In einem Seminar an der Universität Heidelberg wurde nun eine Alternative erprobt: Statt der klassischen Hausarbeit konnten die Studierenden einen Artikel für die Online-Enzyklopädie Wikipedia (Foto: Fink) verfassen.

„(Schreib-)Maschinen und Gesellschaft: Philosophische und soziologische Perspektiven auf ‚Neue Medien‘ und ihre Technik“ lautete das Thema des Seminars, das Philosophiedozent Christian Vater gemeinsam mit Friederike Elias vom Institut für Soziologie im vergangenen Wintersemester angeboten hatte. In einer dazugehörigen AG wurden die Studierenden im Umgang mit der Wikipedia und ihren Spielregeln geschult. Unterstützung erhielten die beiden Dozenten von dem Heidelberger Geschichtsstudenten und erfahrenen Wikipedianer Heiko Fischer: „Die Mitarbeit bei Wikipedia hat mich bereits vor dem Studium mit wissenschaftlichen Schreibtechniken vertraut gemacht. Dass auch an der Uni Heidelberg jetzt eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dieser Online-Enzyklopädie begonnen hat, begrüße ich sehr.“ weiter


english
Innovativer Infektiologe:

Empfehlung für den Nobelpreis

Prof. Ralf Bartenschlager

Den mit 250 000 Dollar dotierten Lasker~DeBakey-Preis für klinisch-medizinische Forschung hat Prof. Dr. Ralf Bartenschlager (Foto: Universitätsklinikum Heidelberg) erhalten, Virologe und Krebsforscher an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Ruperto Carola, am Universitätsklinikum und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Der Lasker-Preis, den die New Yorker Lasker Foundation jährlich in drei Kategorien vergibt, ist die höchste medizinisch-wissenschaftliche Auszeichnung in den USA. Viele Preisträger haben später den Medizin-Nobelpreis erhalten. Bartenschlager war es mit seiner Arbeitsgruppe erstmals gelungen, das Hepatitis C-Virus im Labor zu vermehren. Damit schuf er die wesentliche Voraussetzung dafür, zielgerichtete Medikamente gegen das Virus zu entwickeln. Ralf Bartenschlager ist erst der dritte deutsche Forscher, der den Lasker~DeBakey Award für klinisch-medizinische Forschung erhielt.

„Ich freue mich außerordentlich und bin zutiefst dankbar für die Auszeichnung“, sagte er in seiner ersten Stellungnahme, „vor allem danke ich auch meinen Mitarbeitern und Kollegen, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, diese erfolgreichen wissenschaftlichen Arbeiten zum Hepatitis C-Virus zu leisten.“ Gleichzeitig gab der Geehrte zu bedenken: „Der Preis spornt uns dazu an, diesen tückischen Krankheitserreger weiter zu erforschen. Wenn man die weltweite Verbreitung des Virus bedenkt, wird klar, dass es noch lange nicht besiegt ist. Es fehlt nach wie vor ein Impfstoff, der vor der Infektion schützt; und viel zu viele Menschen sind ohne es zu wissen mit dem Hepatitis C-Virus infiziert.“ Bartenschlager bekam den Preis gemeinsam mit Charles Rice (Rockefeller University, New York, USA) und Michael Sofia (Arbutus Biopharma, USA). weiter


Gesteigerte Gelassenheit:

Astronom lehrt irdische Achtsamkeit

Von Ute von Figura (Text und Foto)

Prof. Reinhard Mundt

„Schließe deine Augen, nimm eine aufrechte und entspannte Haltung ein und spüre achtsam deinen Atem: das Heben der Bauchdecke beim Einatmen, das sanfte Senken beim Ausatmen.“ Mit ruhiger, besonnener Stimme leitet Reinhard Mundt, pensionierter Professor der Ruperto Carola, den Achtsamkeits-Abend im Buddhistischen Meditationszentrum an. Jeden Donnerstag treffen sich hier im Heidelberger Stadtteil Handschuhsheim Männer und Frauen aller Altersstufen in der Gruppe „Achtsamkeit und Meditation“. Gemeinsam ist ihnen der Wunsch nach innerer Ruhe und Gelassenheit, nach einem entspannten Umgang mit den eigenen Gefühlen und nach mehr Zufriedenheit.

Bloßes Stillsitzen und das Beobachten des Atems sollen derart wirkmächtig sein? „Ja“, bekräftigt Reinhard Mundt, „die aus dem Buddhismus entlehnten Techniken können uns helfen, ausgeglichener und glücklicher zu werden.“ Der Wissenschaftler spricht aus eigener Erfahrung: 2007, aus einer persönlich belastenden Situation heraus, begann er, sich mit den Lehren der Achtsamkeit zu beschäftigen; seit nunmehr über fünf Jahren leitet er selbst Meditationsabende. Als „klugen Egoismus“ bezeichnet er das: „Wenn man etwas lehrt, lernt man persönlich am meisten.“ Allerdings handle es sich bei den Techniken der Meditation mitnichten um bloßes Stillsitzen, vielmehr gehe es um das absichtsvolle Praktizieren achtsamer Konzentration – und das erfordere eine gehörige Portion Disziplin. weiter


english
Lange Lavazunge:

Die Katastrophe blieb bislang aus

Chao Vulkan in Nordchile

Für eine vulkanische Supereruption mit katastrophalen Folgen hätten die Magma-Ansammlungen ausgereicht, die sich in den Anden gebildet hatten – sie sind jedoch nicht zum Ausbruch gekommen. Derartige Ausbrüche, bei denen enorme Mengen an Magma ausgeworfen werden, stellen die größten vulkanischen Ereignisse auf der Erde dar. Forscher des Instituts für Geowissenschaften der Universität Heidelberg fanden gemeinsam mit Kollegen aus den USA heraus, dass sich in der Altiplano-Puna-Region (Bild: Landsat 8, U.S. Geological Survey) seit der letzten Supereruption vor etwa 2,9 Millionen Jahren kontinuierlich ein Magmavolumen von supervulkanischen Dimensionen gebildet hatte.

Diese Magmen gelangten aber nicht in einer katastrophalen Eruption an die Oberfläche sondern erstarrten durch langsame Abkühlung als so genannte plutonische Gesteine in der Tiefe. „In einer supervulkanischen Eruption werden mehr als 1000 Kubikkilometer große Mengen an Magma ausgespien, das sich zuvor in oberflächennahen Reservoiren angesammelt hat“, erläutert Prof. Dr. Axel Schmitt vom Institut für Geowissenschaften: „Diese Speicher werden wiederum aus tieferen Stockwerken in der Erdkruste und dem darunterliegenden Erdmantel gespeist. Während der Eruption brechen die überlagernden Gesteinsschichten in die entleerte Magmakammer ein, wobei sich Kessel, Calderen genannt, mit Durchmessern von bis zu 100 Kilometern bilden können.“ weiter