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Universiade: Gold für Heidelberger Studentin Sarah Köhler

29. August 2017

Schwimmerin „knackt“ weiteren deutschen Rekord über 400 Meter Freistil – Silbermedaille für Speerwerfer Andreas Hofmann

Sarah Köhler

Foto: adh / Arndt Falter

Sarah Köhler (vorne) bei der Universiade in Taipeh

Erneut ein herausragender sportlicher Erfolg für Schwimmerin Sarah Köhler, Jura-Studentin an der Universität Heidelberg: Bei der Sommer-Olympiade in Taipeh (Taiwan) gewann die 23-Jährige Gold über 400-Meter-Freistil. Nach Angaben des Deutschen-Schwimmverbandes siegte sie im Finale am 26. August 2017 mit der Weltklassezeit von 4:03,96 Minuten, lag am Ende mit fast fünf Sekunden Vorsprung vorne und unterbot den deutschen „Uraltrekord“ von Anke Möhring (4:05,84) aus dem Jahr 1989 um fast zwei Sekunden.

Nur drei Tage zuvor hatte Sarah Köhler als erste deutsche Schwimmerin über 1.500 Meter Freistil die 16-Minuten-Marke „geknackt“ und dabei ebenfalls einen alten deutschen Rekord gebrochen. Dafür gab es Silber. Platz zwei belegte die mehrfache deutsche Meisterin auch über die Distanz von 800 Metern Freistil.

Sarah Köhler

Foto: adh / Arndt Falter

Andreas Hofmann beim Speerwurf-Wettbewerb

Mit einer Medaille für sportliche Höchstleistungen bei den Weltspielen der studentischen Athleten wurde auch Andreas Hofmann belohnt: Der 25-Jährige, Student der Sportwissenschaften an der Ruperto Carola, warf seinen Speer auf 91,07 Meter und musste nur einem Konkurrenten aus Taiwan mit einer Weite von 91,36 Metern den Vortritt lassen. Platz zwei und damit Silber für den Speerwerfer Hofmann im Finale am 26. August. Es war erst der zweite Speerwurf-Wettbewerb der Geschichte, in dem zwei Werfer die 91-Meter-Marke überbieten konnten, so der Deutsche Leichtathletik-Verband.

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Letzte Änderung: 29.08.2017
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