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Von der Informationsverarbeitung bis zu Computer-Gehirn-Schnittstellen

11. September 2015

Jahrestagung des Nationalen Bernstein Netzwerks Computational Neuroscience findet an der Universität Heidelberg statt – Öffentlicher Abendvortrag zum Thema Schmerztherapie

Von der Informationsverarbeitung im Gehirn über das Verhältnis von Wahrnehmung und Gedächtnis bis hin zu Computer-Gehirn-Schnittstellen in Form von Neuroprothesen reichen die Themen der Jahrestagung des Nationalen Bernstein Netzwerks Computational Neuroscience (NNCN), die vom 15. bis zum 17. September 2015 an der Universität Heidelberg stattfindet. Im Rahmen der Veranstaltung, zu der mehr als 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland erwartet werden, werden aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert und diskutiert. Der öffentliche Abendvortrag ist dem Thema Schmerztherapie gewidmet. Das NNCN ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Förderung der interdisziplinären Forschungsdisziplin Computational Neuroscience. Organisiert wurde die Tagung vom Bernstein Zentrum Heidelberg-Mannheim, das Teil dieses Netzwerks ist.

Während der Bernstein Konferenz, die zum siebten Mal stattfindet, werden mehr als 90 international renommierte Wissenschaftler aus der Physik, Mathematik, Biologie, Medizin, Informatik und Psychologie ihre Forschungsarbeiten in Vorträgen vorstellen halten und rund 220 Wissenschaftler Posterbeiträge präsentieren. Zum Programm gehören außerdem die Verleihung des Valentino Braitenberg Awards for Computational Neuroscience an Prof. Dr. Alexander Borst, den Direktor am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried, sowie die Auszeichnung eines Nachwuchswissenschaftlers mit dem Bernstein Preis für Computational Neuroscience. Im Rahmen des öffentlichen Abendvortrags wird Prof. Dr. Christian Büchel, Direktor des Instituts für Systemische Neurowissenschaften am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, einen Vortrag mit dem Titel „Schmerz, lass nach! Wie Schmerzen entstehen und therapiert werden können“ halten. Diese Veranstaltung findet am 15. September im Hörsaal 13 der Neuen Universität statt. Beginn ist um 20 Uhr.

Das Bernstein Netzwerk Computational Neuroscience wurde 2004 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen. Bislang hat das BMBF mit dieser Förderinitiative zahlreiche Forschungsprojekte in den bundesweiten Bernstein Zentren mit einem Gesamtvolumen von mehr als 180 Millionen Euro unterstützt. Teil des nationalen Bernstein Netzwerks ist auch das 2010 eingerichtete Bernstein Forschungszentrum in Mannheim und Heidelberg. Ihm gehören Wissenschaftlerteams der Universität Heidelberg und des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) an. Die Sprecherfunktion liegt bei Prof. Dr. Daniel Durstewitz vom ZI in Mannheim.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 11.09.2015
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