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Germanistische Mediävistik

Das Fach Germanistische Mediävistik, das am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg angesiedelt ist, befasst sich mit der deutschen Sprache und Literatur von den Anfängen bis zum Ausgang des Mittelalters, also etwa vom 8. bis zum 15. Jahrhundert. Das Interesse des Fachs gilt sowohl den sprachgeschichtlichen als auch den literarhistorischen und soziokulturellen Wurzeln der deutschen Sprache und Literatur und schließt auch ihre Wechselbeziehungen zu Antike und Latinität, Christentum, Germanentum und Romania ein. Die Germanistische Mediävistik in Heidelberg ist dabei stärker literatur- als sprachwissenschaftlich ausgerichtet.

Breites Lehr- und Forschungsangebot

Die Breite ihres Lehrangebots spiegelt sich auch in den Forschungsschwerpunkten der Heidelberger Mediävistik. Im Zentrum stehen hier – unter anderem – die regionale Literaturgeschichtsschreibung deutscher und lateinischer Literatur, spätmittelalterliche Sach- und Fachliteratur, literaturtheoretische Fragestellungen, insbesondere der mittelalterlichen Gattungspoetik, die Überlieferung und Edition mittelhochdeutscher Literatur sowie kulturanthropologische und genderspezifische Aspekte der mittelalterlichen Literatur.

Altgermanistik mit europäischer Perspektive

Einen besonderen Schwerpunkt in Forschung und Lehre stellt die mediävistische Komparatistik dar, und zwar sowohl in lateinisch-deutscher als auch in französisch-deutscher Perspektive. So erforscht ein 2007 eingerichtetes und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes internationales Projekt die französisch-niederländisch-deutschen Literaturbeziehungen im hohen Mittelalter. Nicht zuletzt diese komparatistische Ausrichtung profiliert die Heidelberger Altgermanistik als eine kulturwissenschaftlich ausgerichtete Mediävistik in europäischer Perspektive.

Fachstudienberatung

Prof. Dr. Ludger Lieb
Sprechstunde während der Vorlesungszeit: Donnerstag 11:00-12:00 Uhr
E-Mail: ludger.lieb@gs.uni-heidelberg.de

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 27.03.2017
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