Bereichsbild

Dr. Maciej Klimiuk

Dr. Maciej Klimiuk ist zu Gast am Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients – Semitistik der Ruperto Carolaklimiuk

 

Dr. Maciej Klimiuk forscht am Lehrstuhl für Semitistik (Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients) seit September 2014 im Rahmen des Forschungsstipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung. Der aus Polen stammende Gastwissenschaftler beschäftigt sich am Lehrstuhl für Semitistik mit den semitischen Sprachen und Kulturen - vorzugsweise mit den verschiedenen Aspekten der Phonologie und Morphophonologie in den arabischen Dialekten. Während seines zweijährigen Aufenthalts plant er das Problem der Pausalformen in den arabischen Dialekten zu beschreiben.

 

Dr. Klimiuk studierte in den Jahren 2004-2009 Arabistik und Islamwissenschaft an der Universität Warschau und wurde im Jahr 2012 an der Fakultät für Orientalistik in Warschau promoviert. In seiner Doktorarbeit besprach Dr. Klimiuk Phonologie und Morphologie des arabischen Dialekts von Lattakia (die Stadt an der syrischen Küste). Der Wissenschaftler war schon an der Universität Heidelberg in Jahren 2006-2007 und im Jahr 2011 als DAAD-Stipendiat und studierte auch in Surabaya (Indonesien), Amman und Damaskus. In Syrien machte er mehrmals sprachwissenschaftliche Feldforschungen. Außer den verschiedenen Fragen der arabischen Dialektologie und den semitischen Sprachen, beschäftigt sich Dr. Klimiuk mit der modernen arabischen Kultur, den austronesischen Sprachen (insbesondere Indonesisch und Maduresisch) und der indonesischen Kultur.

 

„Semitistik in Heidelberg hat eine angenehme und familiäre Atmosphäre, die sehr schwer in großen Instituten zu finden ist. Trotz dessen, dass das Institut für Semitistik sehr klein ist, ist es weltweit eines der wichtigsten Zentren der Forschung über die arabischen Dialekte. Ein unverzichtbares Element der Semitistik ist eine große und reiche Bibliothek, in der ich die ganze Zeit nicht nur Bücher über semitische Sprachen finde“, sagt Dr. Klimiuk. 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 28.01.2015
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