Zum siebten Mal: Heidelberger Kinder-Uni vor dem Start
1.
März
2009
Anmeldung hat begonnen – Ab Freitag, 20. März geht es um die Kunst des Kochens, elektronische Nachrichten und das Blut
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Geschmack, moderne Kommunikation, Reisen im Mittelalter oder ganz einfach die Frage „Bist du ein Teenie?“ – Bei der nunmehr siebten Auflage der Heidelberger Kinder- und Jugenduniversität gehen die Dozenten verschiedensten wissenschaftlichen Problemen auf den Grund und zwar so, dass ihre zehn bis dreizehn Jahre alten Studenten es verstehen und anschließend ihre Eltern mit dem frischen Wissen überraschen können.
Den Anfang macht am Freitag, 20. März, um 16.30 Uhr im großen Chemiehörsaal im Neuenheimer Feld Nicole Marmé mit der Vorlesung „Cook & Look“. Das Chemielabor wird dabei in eine Küche verwandelt und es wird heiß. Warum machen wir unser Essen überhaupt warm? Was verändert sich durchs Kochen, Dünsten, Garen, Braten, Backen? Diese Fragen wird Nicole Marmé klären und am Ende dürfte jeder wissen, wozu eine Bratpfanne notwendig ist.
Am Samstag, 21. März, zieht die Kinder-Uni um in das Gebäude der Neuen Universität am Universitätsplatz. Hier wird um 13.30 Uhr Roland Wenzlhuemer die Geschichte der Nachrichtenübermittlung näher bringen. Wie war das, als es SMS noch nicht gab? Boten gab es bei den alten Griechen und gut 2000 Jahre später wurde die Telegraphie erfunden. Dazwischen lagen verschiedene andere Techniken der Nachrichtenübermittlung und Roland Wenzlhuemer wird erläutern, welche Vor- und Nachteile damit verbunden waren.
Der modernen Technik nimmt sich gleich im Anschluss daran Professor Michael Gertz vom Institut für Informatik an, wenn er die Funktionsweise des Internets den Mini-Studenten erläutert. Nach der Vorlesung dürfte dann klar sein, was passiert, wenn man irgendetwas im Internet anklickt und wie der Verkehr im Netz geregelt ist. Die kleinen Nachwuchsstudenten selbst stehen im Mittelpunkt der Vorlesung von Professor Franz Resch, dem Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, wenn die Frage „Bist Du ein Teenie?“ beantwortet wird. Die Gedanken und Gefühle der Teenies spielen dabei eine wichtige Rolle und am Ende der Vorlesung werden die Knirpse einiges mehr über sich selbst erfahren haben.
Der Geschmack ist das Thema der Vorlesung von Petra Schling vom Biochemie Zentrum Heidelberg (BZH), die das Veranstaltungsprogramm am Sonntag, 22. März, eröffnet. Was unsere Zunge und unser Gehirn beim Schmecken alles leisten ist enorm, müssen sie doch in Sekundenschnelle erkennen, ob etwas süß oder sauer schmeckt, und ob wir es wirklich herunterschlucken oder doch lieber ausspucken sollten.
Das Mittelalter wird den kleinen Schlauberger in zwei Workshops von Verena Türk und weiteren Kollegen vom Historischen Seminar näher gebracht. Da geht es etwa um das Reisen im Mittelalter. Was heute im Zeitalter von Flugzeugen und Automobilen eine einfache Sache ist, war damals sehr abenteuerlich. Wie die Menschen im Mittelalter ohne Kugelschreiber oder Füller geschrieben haben, ist Bestandteil des zweiten Workshops. Am besten man probiert das selbst einmal aus, beim Erstellen einer Königsurkunde mit Gänsekiel und Tinte. Das Blut spielt schließlich die bestimmende Rolle in der Vorlesung von Mathias Witzens-Harig von der Medizinischen Fakultät der Universität, wobei der Mediziner viele spannende Fragen rund um den roten Lebenssaft aufwirft. Oder hat sich schon jemand darüber Gedanken gemacht, ob es eine Zeit gab, in der Lebewesen ohne Blut auskamen?
Rückfragen von Journalisten bitte an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
Irene Thewalt
Tel. 06221 542310, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de
Den Anfang macht am Freitag, 20. März, um 16.30 Uhr im großen Chemiehörsaal im Neuenheimer Feld Nicole Marmé mit der Vorlesung „Cook & Look“. Das Chemielabor wird dabei in eine Küche verwandelt und es wird heiß. Warum machen wir unser Essen überhaupt warm? Was verändert sich durchs Kochen, Dünsten, Garen, Braten, Backen? Diese Fragen wird Nicole Marmé klären und am Ende dürfte jeder wissen, wozu eine Bratpfanne notwendig ist.
Am Samstag, 21. März, zieht die Kinder-Uni um in das Gebäude der Neuen Universität am Universitätsplatz. Hier wird um 13.30 Uhr Roland Wenzlhuemer die Geschichte der Nachrichtenübermittlung näher bringen. Wie war das, als es SMS noch nicht gab? Boten gab es bei den alten Griechen und gut 2000 Jahre später wurde die Telegraphie erfunden. Dazwischen lagen verschiedene andere Techniken der Nachrichtenübermittlung und Roland Wenzlhuemer wird erläutern, welche Vor- und Nachteile damit verbunden waren.
Der modernen Technik nimmt sich gleich im Anschluss daran Professor Michael Gertz vom Institut für Informatik an, wenn er die Funktionsweise des Internets den Mini-Studenten erläutert. Nach der Vorlesung dürfte dann klar sein, was passiert, wenn man irgendetwas im Internet anklickt und wie der Verkehr im Netz geregelt ist. Die kleinen Nachwuchsstudenten selbst stehen im Mittelpunkt der Vorlesung von Professor Franz Resch, dem Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, wenn die Frage „Bist Du ein Teenie?“ beantwortet wird. Die Gedanken und Gefühle der Teenies spielen dabei eine wichtige Rolle und am Ende der Vorlesung werden die Knirpse einiges mehr über sich selbst erfahren haben.
Der Geschmack ist das Thema der Vorlesung von Petra Schling vom Biochemie Zentrum Heidelberg (BZH), die das Veranstaltungsprogramm am Sonntag, 22. März, eröffnet. Was unsere Zunge und unser Gehirn beim Schmecken alles leisten ist enorm, müssen sie doch in Sekundenschnelle erkennen, ob etwas süß oder sauer schmeckt, und ob wir es wirklich herunterschlucken oder doch lieber ausspucken sollten.
Das Mittelalter wird den kleinen Schlauberger in zwei Workshops von Verena Türk und weiteren Kollegen vom Historischen Seminar näher gebracht. Da geht es etwa um das Reisen im Mittelalter. Was heute im Zeitalter von Flugzeugen und Automobilen eine einfache Sache ist, war damals sehr abenteuerlich. Wie die Menschen im Mittelalter ohne Kugelschreiber oder Füller geschrieben haben, ist Bestandteil des zweiten Workshops. Am besten man probiert das selbst einmal aus, beim Erstellen einer Königsurkunde mit Gänsekiel und Tinte. Das Blut spielt schließlich die bestimmende Rolle in der Vorlesung von Mathias Witzens-Harig von der Medizinischen Fakultät der Universität, wobei der Mediziner viele spannende Fragen rund um den roten Lebenssaft aufwirft. Oder hat sich schon jemand darüber Gedanken gemacht, ob es eine Zeit gab, in der Lebewesen ohne Blut auskamen?
Stefan Zeeh
© Rhein-Neckar-Zeitung
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Info: Die Anmeldung zu den Workshops ist unter www.kinderuni-heidelberg.de möglich. Für Rückfragen steht das Team der Kinderuniversität unter 06221 543763 und 06221 543403 zur Verfügung.
Rückfragen von Journalisten bitte an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de
Irene Thewalt
Tel. 06221 542310, Fax 542317
presse@rektorat.uni-heidelberg.de
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