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Rektorat

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II. Aktuelle Vorgänge an der Universität
 
2. Neue Zusammensetzung des Universitätsrates

Der Universitätsrat kam im Berichtszeitraum insgesamt dreimal zusammen. Die Sitzung im Sommer 2003 war die letzte Sitzung in der ersten dreijährigen Amtsperiode. Inhaltlich standen die Kooperationen zwischen den Wissenschaftsstandorten Heidelberg und Mannheim sowie die Universitätsfinanzen im Mittelpunkt. Der Universitätsrat nahm das Finanzstatut der Universität zur Kenntnis und verabschiedete den Wirtschaftsplan für das Jahr 2004. Darüber hinaus wurden die zunehmend wichtiger werdenden Bereiche Rankings von Universitäten sowie das Selbstauswahlrecht von Hochschulen thematisiert. Abschließend erfolgte ein Resümee über die Erfahrungen der ersten Amtszeit.

Aus Sicht des Rektorats hat sich das Zusammenspiel zwischen externen und internen Mitgliedern des Gremiums sehr gut bewährt. Während die externen Mitglieder Impulse von außen in die Leitung der Universität einbringen, ist durch die Beteiligung der internen Mitglieder die unmittelbare Rückkoppelung mit der universitären Praxis möglich. Das Rektorat begrüßt es daher, ein solches zentrales Kontrollgremium für die Beratung von Strategiefragen zur Verfügung zu haben. Die in der ersten Amtszeit gewonnenen Erfahrungen werden in die Gestaltung der künftigen Arbeit einfließen. Das Rektorat arbeitet an der Umsetzung der vom Universitätsrat ausgehenden Impulse weiter.


Alter und neuer Vorsitzender: Dr. Cartellieri (rechts) und Dr. Dr. Bettermann (links).
Im Hintergrund: Ehrensenator Lautenschläger (links) im Gespräch mit Professor Kirchhof (rechts)

Rektor Hommelhoff dankte dem Vorsitzenden Herrn Dr. Cartellieri sowie den weiteren ausscheidenden Mitgliedern Frau Dr. Buhlmann, Frau Professor Kahmann, Frau Professor Terberger, Herrn Professor Sellin, Herrn Professor Wolfrum, Herrn Dr. Schleich und Herrn von Friedeburg für ihren engagierten, auch zeitlich sehr fordernden Einsatz für die Universität.

Mit dem 01.10.2003 begann die zweite Amtszeit des Universitätsrates. Der Rat besteht seitdem aus folgenden externen Mitgliedern:

  • Herrn Dr. Dr. Peter Bettermann (Vorsitzender), Persönlich haftender Gesellschafter der Freudenberg und Co. KG in Weinheim und Sprecher der Unternehmensleitung,
  • Herrn Professor Dr. Walter Kröll, Präsident der Hermann von Helmholtz- Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren,
  • Herrn Manfred Lautenschläger, Ehrensenator der Universität Heidelberg und Gründer sowie Aufsichtsratsvorsitzender der MLP AG,
  • Herrn Botschafter a.D. Avi Primor,
  • Frau Professor Dr. Karin von Welck, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder,
  • sowie einem weiteren Mitglied, das noch vom Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zu ernennen ist.
Die universitären Mitglieder des Rates sind:
  • Herr Bundesverfassungsrichter a.D. Professor Dr. Paul Kirchhof (stellvertretender Vorsitzender),
  • Herr Professor Dr. Stefan Maul, Ordinarius für Assyriologie an der Philosophischen Fakultät,
  • Herr Professor Dr. Peter Comba, Professor für Anorganische Chemie an der Fakultät für Chemie und Geowissenschaften,
  • Frau Dr. Blanche Schwappach, Forschungsgruppenleiterin am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH),
  • Frau Dr. Anette Kämmerer, Akademische Oberrätin am Psychologischen Institut der Fakultät für Verhaltens- und Empirische Kulturwissenschaften,
  • Herr Jens Marx als Vertreter der Studierenden sowie
  • Herr Gerd Apfel, Vorsitzender des Personalrates der Universität, als Vertreter der nichtwissenschaftlich Beschäftigten der Universität.

Zu Beginn der ersten Sitzung der zweiten Amtszeit wurde Herr Dr. Peter Bettermann zum Vorsitzenden gewählt. Herr Professor Kirchhof wurde in seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Der Universitätsrat möchte eine Mentalität fördern, die Veränderung als Chance begreift und mit allen Mitgliedern der Universität, neben dem Rektorat insbesondere mit dem Senat und allen Professoren, einen konstruktiven Dialog führen.

Um seine Beratungen über zentrale Entwicklungsbereiche der Universität auch außerhalb der Sitzungen vertiefen zu können, beschloss der Universitätsrat auf seiner Sitzung im Herbst 2003 die Bildung von vier Ausschüssen, die seine inhaltlichen Schwerpunkte widerspiegeln:

  1. Strategieausschuss, Vorsitz: Herr Professor Kröll
  2. Fundraising-Ausschuss, Vorsitz: Herr Botschafter a. D. Primor
  3. Ausschuss für Lehre, Vorsitz: Frau Professor von Welck
  4. Finanzprüfungsausschuss, Vorsitz: Herr Dr. Bettermann
Im Rahmen der Strategiedebatte kam, wie schon in der ersten Amtszeit, der weiteren Entwicklung und Kooperation der beiden Medizinischen Fakultäten der Universität eine zentrale Rolle zu. Zu diesem Thema fand eine Sondersitzung im Dezember 2003 statt, auf der die Weichen für das Vorgehen im kommenden Jahr gestellt wurden. In Abstimmung mit dem Universitätsrat und den Entscheidungsträgern der beiden Medizinischen Fakultäten und Universitätsklinika in Heidelberg und Mannheim wurde ein Bericht an den Wissenschaftsrat beraten, der die Ausweitung und Intensivierung konkreter Kooperationsprojekte zwischen den Medizinstandorten Heidelberg und Mannheim darstellt. Nicht zuletzt aufgrund der politischen Rahmenbedingungen und der zunehmenden Komplexität des Bereiches Medizin konnte die Beratung noch zu keinem endgültigen Abschluss führen. Der Universitätsrat wird daher auch künftig in diesem Bereich gefordert sein. Die Erstellung einer von den zuständigen Gremien verabschiedeten Strukturund Entwicklungsplanung der Medizinischen Fakultäten bis zum Sommer des Jahres 2004 gibt hierfür konkrete Vorgaben, auf deren Einhaltung der Universitätsrat, wie vom Universitätsgesetz her vorgesehen, mit Sorgfalt achten muss.



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