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Florian Herrle ist Teilnehmer der ersten Nachwuchsakademie Klinische Studien

5. Mai 2008

Deutsche Forschungsgemeinschaft schult Wissenschaftler bei der Konzeption wissenschaftlicher Studien

Wie patientennahe und spannende klinische Fragestellungen in wissenschaftlich hochwertige klinische Studien umgesetzt werden können, lernen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizin und der Medizinischen Biometrie auf der ersten Nachwuchsakademie, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Thema "Klinische Studien" ab dem heutigen Montag, 5. Mai, in Bad Nauheim durchführt. Zu den 20 ausgewählten Teilnehmern, die sich dort für eine Woche treffen, gehört auch Dr. Florian Herrle, Arzt der Chirurgischen Universitätsklinik Mannheim.

Florian Herrle und sein Kollege Dr. Jens Jonescheit bereiten derzeit eine Studie zum Vergleich von zwei verschiedenen Vakuum-Behandlungstechniken bei Patienten mit schwerer Bauchfellentzündung vor. Diese beim Auswahlverfahren der DFG erfolgreiche Projektskizze wird er in Bad Nauheim renommierten Experten aus dem In- und Ausland vorstellen. Ziel der Akademie ist es, die ausgewählten Projektstudien "fit" zu machen für ein Begutachtungskolloquium der DFG im Herbst 2008. Im Anschluss daran entscheidet die DFG über die Bewilligung der Forschungsprojekte. Dabei geht es um eine Anschubfinanzierung von 50000 Euro für ein Jahr.

Mit der im Rahmen der Exzellenzinitiative konzipierten Nachwuchsakademie, die von Prof. Dr. Ulf Müller-Ladner, Leiter der Abteilung für Rheumatologie und Klinische Immunologie der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim und Lehrstuhl für Innere Medizin mit Schwerpunkt Rheumatologie der Justus-Liebig-Universität Gießen, koordiniert wird, setzt die DFG einen weiteren Baustein zur Förderung hochwertiger klinischer Studien. So hat sie in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung das Sonderprogramm Klinische Studien initiiert, das seit 2005 mehr als 50 klinische Studien von medizinischen Hochschulen fördert.

Für Rückfragen von Journalisten:
Dr. Monika Mölders
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Dr. Michael Schwarz
Universität Heidelberg
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