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Raumtemperaturen

Am 10. Juni 2010 hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die Arbeitsschutzrichtlinie zur Raumtemperatur neu erlassen. Neu ist darin vor allem, dass jetzt überhaupt eine Obergrenze für „normale“ Arbeitsräume definiert wurde: Sie beträgt 35 °C.

Üblicherweise sollte eine Temperatur von 26 °C jedoch nicht überschritten werden. Bei höheren Außentemperaturen muss in dem betreffenden Raum zumindest die Möglichkeit bestehen, die Sonne „auszusperren“, z. B. durch Rollos oder Jalousien.  Darüber hinaus sind - je nach Einzelfall - sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen, welche die Hitze vermindern; das können sein:

  • effektive Steuerung des Sonnenschutzes (z. B. Jalousien geschlossen halten)
  • effektive Steuerung der Lüftungseinrichtungen (z. B. Nachtauskühlung)
  • Reduzierung der inneren thermischen Lasten (z. B. elektrische Geräte nur bei Bedarf betreiben)
  • Lüftung in den frühen Morgenstunden
  • Nutzung von Gleitzeitregelungen zur Arbeitszeitverlagerung
  • Lockerung der Bekleidungsregelungen
  • Bereitstellung geeigneter Getränke (z. B. Trinkwasser)


Die Mindesttemperatur in Arbeitsräumen bei überwiegend sitzenden Tätigkeiten beträgt 20 °C. Weitere Informationen zum Thema auch in unserem Artikel "Hitzefrei" im Echo 1/2009.

 

Seitenbearbeiter: Personalrat
Letzte Änderung: 31.03.2011