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Aktuelle RegelungenMaßnahmen der Universität zum Schutz vor dem Coronavirus

25. November 2022

Corona-Schutzmaßnahmen an der Universität Heidelberg

Die Universität legt den Handlungsrahmen für ein sicheres Wintersemester in Präsenz fest.

Wie bereits die beiden vergangenen Semester findet auch das Wintersemester 2022/2023 grundsätzlich in Präsenz statt. Die Universität flankiert die Präsenzveranstaltungen durch Online-Formate, hybride Lehrangebote, die digitale Bereitstellung von prüfungsrelevanten Materialien und Ähnliches, um die Teilhabe aller Studierenden unverändert sicherzustellen.

Für alle Veranstaltungen und Flächen des Studienbetriebs gilt bei Nichteinhaltung des Mindestabstands in Innenräumen:

  • Dringende Empfehlung für alle Studierenden, eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen
  • Pflicht zum Tragen von mindestens einer medizinischen Maske für alle weiteren anwesenden Personen, inklusive der Lehrenden

Abgesehen vom Studienbetrieb besteht in allen Bereichen der Universität für alle Anwesenden bei Unterschreitung des Mindestabstands in Innenräumen die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske.

Die nachfolgenden Regelungen an der Universität Heidelberg berücksichtigen insbesondere die Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg gegen die Ausbereitung des Virus SARS-CoV-2 in ihren jeweils gültigen Fassungen.

Corona-Schutzimpfung

Der entscheidende Schlüssel für die weiterhin fortschreitende Rückkehr in die gewohnten Universitätsabläufe ist unverändert eine möglichst hohe Impfquote aller Beteiligten.

Die Universität Heidelberg bietet daher erneut und bis zunächst 13. Dezember 2022 in Kooperation mit dem Studierendenwerk wöchentliche Impfmöglichkeiten für alle Mitglieder der Universität an, insbesondere für Studierende sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Kinder ab 12 Jahren. Diese und weitere Impfaktionen werden über die Website der Universität veröffentlicht.

Zudem bieten zahlreiche Hausarztpraxen Termine für Corona-Schutzimpfungen an und es gibt immer wieder weitere Aktionen von mobilen Impfteams in Heidelberg und Umgebung. Für Corona-Impftermine während der Arbeitszeit kann für Beschäftigte eine Freistellung erfolgen.

Regelungen für Präsenzveranstaltungen

Die wichtigsten Regelungen für Präsenzveranstaltungen der Universität, insbesondere hinsichtlich der Maskenpflicht, sind entsprechend der jeweiligen Gültigkeiten in vereinfachten Übersichten zusammengeführt und nachfolgend erläutert.

Abstand

Grundsätzlich besteht eine Abstandsempfehlung in Innenräumen. In den Veranstaltungen der Universität kann jedoch auf die Einhaltung des Mindestabstands verzichtet werden, wenn dies für den Dienstbetrieb bzw. für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich ist und dauerhaft während der Veranstaltung eine Maske getragen wird. Gesonderte Regelungen gelten in Veranstaltungen des Studienbetriebs.

Maskenpflicht

In allen Räumlichkeiten der Universität gilt auch weiterhin bei Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern grundsätzlich eine Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske. Allein für Studierende besteht diese Regelung nur als dringende Empfehlung. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden die hierfür erforderlichen medizinischen Masken durch die Universität nach wie vor kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Für Rückfragen zur Verwendung von medizinischen Masken oder FFP2-Masken sowie die diesbezügliche Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilungen steht den Führungskräften und Beschäftigten die Abteilung Arbeitssicherheit als erster Ansprechpartner zur Verfügung. Generell ist zu empfehlen, die Tragezeit auf das Nötigste zu begrenzen und mögliche Tragezeitpausen zu nutzen.

3G-Regel

In der Universität besteht keine 3G-Regelung mehr. Nachweiskontrollen sind somit weder in Gebäuden noch Veranstaltungen der Universität erforderlich und aus datenschutzrechtlichen Gründen auch nicht mehr zulässig.

Weitere allgemeine Regelungen

Weiterhin gilt die Handreichung der Arbeitssicherheit der Universität zum Präsenzbetrieb, welche u.a. das Hygienekonzept Corona und die Handlungshilfe Corona einschließt. Die notwendigen Maßnahmen für die jeweiligen Orte und Räumlichkeiten leiten sich somit unverändert von den Gefährdungsbeurteilungen der Einrichtungen ab. Diese müssen regelmäßig geprüft, aktualisiert und ergänzt werden. Grundsätzlich empfiehlt sich auch weiterhin, in Räumen ohne automatische Lüftung die Fenster alle 15 Minuten für jeweils 5 Minuten zu öffnen, idealerweise mit zusätzlicher Querlüftung. Für Rückfragen steht die Abteilung Arbeitssicherheit zur Verfügung.

Für die Durchführung von Präsenzveranstaltungen tragen die jeweiligen Veranstaltungsleitungen dafür Sorge, dass die geltenden Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

Corona-Testung

Mitarbeitende der Universität, die mindestens einen Tag pro Woche in Präsenz arbeiten, wird ein Corona-Schnelltest pro Woche kostenfrei angeboten. Mitarbeitende, die mindestens zwei Tage pro Woche in Präsenz arbeiten und

  • in häufigem Kontakt mit Publikumsverkehr bzw. Studierenden stehen oder 
  • deren Arbeitssituation eine Einhaltung des Mindestabstands regelmäßig nicht zulässt,

können zwei Corona-Schnelltest je Woche in Anspruch nehmen. Die Antigen-Schnelltests können über die zentralen Beschaffungsstellen durch die jeweiligen Einrichtungsleitungen angefordert werden.

Die Ausstellung von Testbescheinigungen von Seiten der Universität ist unverändert nicht zulässig. Jedoch stehen zahlreiche öffentlichen Testangebote der Stadt Heidelberg für die Ausstellung von qualifizierten Testnachweisen weiterhin zur Verfügung.

Weitere wichtige Informationen

Regelungen für die Arbeit im Homeoffice

Zum 1. September 2022 wurde das Instrument der Vorübergehenden Heimarbeit durch die Möglichkeit zur Vereinbarung von Telearbeit abgelöst. 

Bei der Einrichtung der IT Infrastruktur kann das URZ behilflich sein (IT-Support: Tel. +49 6221 54-117). Jegliches Vorgehen gilt vorbehaltlich der Vorgaben in den jeweiligen Corona-Verordnungen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite des Personaldezernats.

Zentrale Auskunft der Universitätsverwaltung

Neben den bekannten Kommunikationswegen stellt die Universitätsverwaltung für Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen das Serviceportal Corona bereit. Hier werden Fragen und Anliegen im Kontext der Corona-Herausforderungen beantwortet oder an die zuständigen internen Ansprechpartner weitergeleitet.

Telefonische Erreichbarkeit: 06221 54-19191
Mo bis Do      8 bis 16 Uhr
Freitag            8 bis 15 Uhr
service.corona@uni-heidelberg.de

Forschungsbetrieb

Es gelten die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene sowie die Zutritts- und Teilnahmeregelungen.

Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek und deren Zweigstellen sind regulär geöffnet. Die Nutzungsmöglichkeiten der Universitätsbibliotheken orientieren sich an den oben dargelegten Vorgaben der jeweils gültigen Corona-Verordnung und den örtlichen Gegebenheiten. Bitte konsultieren Sie für etwaige Sonderregelungen die Webseiten der jeweiligen Bibliothek.

Alle digitalen Angebote der Universitätsbibliothek stehen wie gewohnt zusätzlich zur Verfügung. Für alle Mitglieder der Universität besteht die Möglichkeit der Bestellung von UB-Beständen zur Lieferung per Post (bei Übernahme der Versandkosten durch die bestellende Person). Ergänzend hat die Bibliothek ihr E-Books-Angebot für Studium und Lehre massiv ausgebaut. Zahlreiche Verlage unterstützen die Universität Heidelberg durch die Freischaltung zusätzlicher oder bisher nicht lizenzierter Inhalte während der Coronavirus-Pandemie.

Universitätsarchiv

Das Universitätsarchiv ist für den Publikumsverkehr geöffnet, es besteht keine 3G-Pflicht mehr.

Digitale Dienste

Das Universitätsrechenzentrum hat die derzeit verfügbaren digitalen Dienste auf einer Webseite zusammengestellt, die kontinuierlich um weitere Angebote ergänzt wird.

Dienstreisen

Dienstreisen innerhalb Deutschlands sind möglich. Grundsätzlich ist jedoch zu prüfen, ob Reisen verschoben oder durch digitale Formate und Veranstaltungen ersetzt werden können. Die Einrichtungen entscheiden selbstständig, ob eine Dienstreise genehmigt wird. Rechtliche Regelungen vor Ort und auf der Dienstreise müssen beachtet werden. Werden Hochschulveranstaltungen – gleich welcher Art – außerhalb der Hochschule durchgeführt, gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung Baden-Württemberg, es sei denn vor Ort gibt es strengere Anforderungen, dann gelten diese.

Dienstreisen ins Ausland werden in der Regel nur für jene Länder genehmigt, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt. In diesen Fällen gelten die vorgenannten Regelungen für Inlandsreisen entsprechend. Dies gilt für Studierende, Doktorand*innen, Mitarbeiter*innen und Wissenschaftler*innen ebenso wie für Gastwissenschaftler*innen. Eine Corona-bedingte Reisewahrung liegt jedoch aktuell für kein Land vor.

Rückkehr aus dem Ausland

Für die Ein- bzw. Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland gilt die Coronavirus-Einreiseverordnung in der jeweils geltenden Fassung.

Für Beschäftigte, die sich aufgrund der Verordnung in häusliche Quarantäne begeben müssen, erfolgt durch die/den Vorgesetze/n eine Mitteilung an das Dezernat Personal über die behördlich angeordnete Quarantäne sowie den anschließenden Dienstantritt.

Verdachtsfall und Verhaltensempfehlungen

Was ist zu tun, wenn ein Mitglied der Universität typische Corona-Symptome aufweist, positiv getestet wurde oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte?

*Update* Bei Krankheitszeichen, die auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 hindeuten können, sollte man sich zu Hause isolieren und telefonisch durch die Hausärztin / den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefonnummer 06221 116 117) beraten lassen. Es wird auch weiterhin dringend davon abgeraten, ohne entsprechende Vorabsprache in eine Praxis oder Notfallambulanz zu kommen. Seit dem 16. Dezember 2022 sind positiv auf das Corona-Virus getestete Personen nicht mehr dazu verpflichtet, sich in häusliche Quarantäne zu begeben, solange sie fünf Tage lang bei Kontakt zu anderen Personen durchgängig eine medizinische oder FFP2-Maske tragen. Dies gilt ebenso im Freien bei Unterschreitung des Mindestabstands. Unverändert obliegt es den infizierten Personen selbst, potentielle enge Kontaktpersonen zu informieren. Für Letztere gilt die Empfehlung, ihre persönlichen Kontakte für einen Zeitraum von fünf Tagen nach Möglichkeit zu reduzieren.

Eine erste Hilfestellung zur Einschätzung eines Infektionsrisikos und zur Orientierung bzgl. der Verhaltensregeln bietet das Informationsangebot der Bundezentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sowie die Corona-Hotline 06221 522-1881 (Mo-Fr 8:00-12:00 Uhr). Außerhalb der genannten Zeiten wenden sich Erwachsene telefonisch an die Infektionsambulanz unter der Telefonnummer 06221 56-8626. Für Kinder und Jugendliche ist die Notfallambulanz der Kinder- und Jugendmedizin zuständig. Sie ist über die Telefonnummer 06221 56-4823 erreichbar.

Im Falle einer Infektion innerhalb der Universität steht zudem den Betroffenen ein zentrales Team zur Beratung und Unterstützung zur Verfügung.

Kontakt 
Telefon: 06221 54-19191
E-Mail: service.corona@uni-heidelberg.de

Was kann jeder Einzelne tun?

Alle Mitglieder der Universität Heidelberg sind aufgerufen, die Hygienemaßnahmen, wie sie zum Beispiel von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Bildungsreinrichtungen vorgegeben werden, zu befolgen. Bitte achten Sie im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes auf gute Händehygiene sowie auf die Husten- und Nies-Etikette und halten Sie Abstand zu anderen Personen. Räume sind angemessen zu lüften.