Häufig gestellte FragenInformationen zum Coronavirus

2. Juni 2020

Universität Heidelberg bereitet sich schrittweise auf Öffnung vor

Studienbetrieb startet digital – Forschung mit Einschränkungen und Schutzmaßnahmen möglich

Die nachfolgenden Regelungen berücksichtigen die Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg in der ab 2. Juni 2020 gültigen Fassung.

Die Vorlesungszeit des Sommersemesters hat an der Universität Heidelberg am 20. April 2020 begonnen. Der Studienbetrieb erfolgt digital. Zwingend erforderliche Präsenzveranstaltungen wie Prüfungen und Praxisveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume erforderlich machen, können seit dem 4. Mai 2020 durchgeführt werden, sofern die dafür erforderlichen Bedingungen eingehalten werden und die entsprechenden Genehmigungen vorliegen. Das Rektorat erteilt Ausnahmegenehmigungen für zwingend erforderliche Präsenzprüfungen und Lehrveranstaltungen. In jedem Fall müssen Gefährdungsbeurteilung und Hygienekonzept vorliegen sowie gegebenenfalls die Abstimmung mit der Arbeitssicherheit erfolgen. Die experimentelle Forschung an der Universität wird schrittweise wieder aufgenommen, wobei auch hier wie in allen Handlungsfeldern der Universität die Abstandsregeln, Hygienemaßnahmen und der Arbeitsschutz strikt eingehalten werden müssen.

Für alle Formen des Präsenzbetriebs tragen die Leiter der jeweiligen universitären Einrichtungen unter Beachtung der Schutzmaßnahmen die Verantwortung. Informationen zum eingeschränkten Präsenzbetrieb wurden im Newsletter der Verwaltung "Caroline" veröffentlicht, sowie an alle Dekanate und Einrichtungsleitungen versendet.

Der Rektor der Universität, Prof. Dr. Bernhard Eitel: „Wir werden im Interesse unserer Studierenden, unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Augenmaß den Universitätsbetrieb schrittweise wieder aufnehmen in dem Umfang, wie dies zu verantworten und gesetzlich zulässig ist.“

In der folgenden Übersicht sind die häufig gestellten Fragen zum Betrieb der Universität Heidelberg zusammengestellt; diese werden laufend aktualisiert. Detailinformationen sind auf den Seiten der jeweiligen Fakultäten und Institute sowie der Dezernate und Facheinrichtungen zu finden.

Universitätsbetrieb

Wird der Universitätsbetrieb aufrechterhalten und welche Regelungen gibt es?

Die Universität Heidelberg ist vom 20. April 2020 an in Abstimmung zwischen Rektorat und Personalrat in den eingeschränkten Präsenzbetrieb übergegangen. Unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene ist in den Gebäuden und auf dem Gelände der Universität die persönliche Zusammenarbeit in Präsenz auf Gruppen bis maximal zehn Personen beschränkt. Darüber hinaus ist es unter strikter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen – insbesondere der Abstands- und Hygieneregeln – in mehrstöckigen Gebäuden, weitläufigen Räumen oder Großraumlaboren möglich, dass mehr als zehn Personen oder mehrere Gruppen bis zu zehn Personen unabhängig voneinander jeweils ihrer eigenen Arbeit oder Forschung nachgehen. Begleitend erstellen die Verantwortlichen für die jeweiligen Bereiche der Universität Gefährdungsbeurteilungen zu Coronavirus-Risiken. Auf Grundlage dieser Beurteilungen wird der Bedarf an Arbeitsschutzausrüstung ermittelt. Neben der Präsenzarbeit wird es weiterhin verschiedene Arbeitsmodelle geben.

Können Gremiensitzungen in Präsenz stattfinden?

*Update* Unter Einhaltung aller Hygiene- und Schutzbestimmungen können Gremiensitzungen zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes in den Räumlichkeiten der Universität stattfinden. Dies betrifft die Dekanate, Fakultätsräte, Prüfungsausschüsse und -kommissionen, die Studienkommissionen, Promotions- und Habilitationsausschüsse, Berufungskommissionen und die Institutsdirektorien. Die erstmalige Sitzung eines Gremiums muss dem Rektorat schriftlich unter Verwendung des Formulars „Anzeige einer Präsenzsitzung“ mitgeteilt und die Einhaltung der Rahmenbedingungen durch den Vorsitzenden des jeweiligen Gremiums bestätigt werden.

Wie sind die Regelungen für die Arbeit im Homeoffice?

Aktuell gilt an der Universität Heidelberg eine Sonderregelung zur Arbeit im Homeoffice. Die jeweiligen Vorgesetzten entscheiden direkt und möglichst großzügig über die Arbeit im Homeoffice. Es muss lediglich ein Formular an das Personaldezernat zur Anzeige der vorübergehenden Heimarbeit übermittelt werden. Bei der Einrichtung der IT Infrastruktur kann das URZ behilflich sein (IT-Support: Tel. +49 6221 54-117). Die vorübergehend Heimarbeit ist jederzeit widerruflich und kann derzeit längstens bis zum 30. September 2020 vereinbart werden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite des Personaldezernats.

Wie kann ich erweiterte Notbetreuung für mein Kind beantragen?

Vom 27. April 2020 an besteht auch für Mitarbeiter/innen in nicht systemrelevanten Berufen die Möglichkeit, Notbetreuung für ihre Kinder zu beantragen. Voraussetzung ist, dass beide Erziehungsberechtigten beziehungsweise die oder der Alleinerziehende eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen und dabei unabkömmlich sind.

Um für Mitarbeiter*innen Zugang zur erweiterten Notbetreuung zu beantragen, muss der/die Leiter*in der Einrichtung, an der die Mitarbeiter*innen beschäftigt sind, den Vordruck zur dienstlich notwendigen Unabkömmlichkeit ausfüllen und an das Dezernat Personal senden. Das Dezernat Personal stellt dann eine Bestätigung der dienstlichen Unabkömmlichkeit aus und schickt diese an den/die Beschäftigten. Sofern vom Träger der Betreuungseinrichtung ein Vordruck zur Verfügung gestellt wird, kann dieser dem internen Formular beigefügt werden. 

Vom 27. April 2020 an bietet der KidsClub der Universität bis zur Wiederaufnahme des regulären Betriebs eine Notbetreuung an, die von Eltern genutzt werden kann, die Anspruch auf Notbetreuung haben.

Sind universitäre Gebäude und Einrichtungen öffentlich zugänglich?

Universitäre Gebäude und Einrichtungen sind für Universitätsmitglieder sowie die Angehörigen vertraglich verbundener Partnereinrichtungen – bis auf Weiteres jedoch nicht öffentlich – zugänglich. Kontaktaufnahme und individuelle Terminvereinbarungen mit dem Rektorat, der Universitätsverwaltung sowie den Infrastruktureinrichtungen und zentralen Betriebseinrichtungen erfolgen per E-Mail und Telefon. Museen, Sammlungen und die Gewächshäuser des Botanischen Gartens bleiben für den Publikumsverkehr geschlossen. Ebenfalls geschlossen sind weiterhin Sportstätten, Fachschaftsräume, Sozialräume und PC-Pools.

Können Konferenzen, Tagungen und größere universitäre Veranstaltungen stattfinden?

Konferenzen, Tagungen, Workshops etc. sowie andere öffentliche Veranstaltungen können zurzeit nicht durchgeführt werden. Dies gilt auch für überwiegend universitätsinterne Veranstaltungen wie Antritts- oder Abschiedsvorlesungen und Habilitationsvorträge. Besprechungen und Gesprächsrunden müssen unter Wahrung aller Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen durchgeführt werden. Auch hier werden digitale Formate empfohlen.

Gibt es eine zentrale Auskunft der Universitätsverwaltung?

Neben den bekannten Kommunikationswegen stellt die Universitätsverwaltung für Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen das Serviceportal Corona bereit. Hier werden Fragen und Anliegen im Kontext der Corona-Herausforderungen beantwortet oder an die zuständigen internen Ansprechpartner weitergeleitet.

Telefonische Erreichbarkeit:  06221 54 19191
Mo bis Do      8 bis 16 Uhr
Freitag            8 bis 15 Uhr

service.corona@uni-heidelberg.de

Studium und Lehre

Wann und wie beginnt der Vorlesungsbetrieb?

Die Vorlesungszeit des Sommersemesters hat an der Universität Heidelberg am 20. April 2020 begonnen. Der Studienbetrieb erfolgt digital. Zwingend erforderliche Präsenzveranstaltungen, die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume erforderlich machen, können seit dem 4. Mai 2020 durchgeführt werden, sofern die dafür erforderlichen Bedingungen eingehalten werden und die entsprechenden Genehmigungen vorliegen. Das Rektorat erteilt Ausnahmegenehmigungen für zwingend erforderliche Präsenzprüfungen und Lehrveranstaltungen. In jedem Fall müssen Gefährdungsbeurteilung und Hygienekonzept vorliegen sowie gegebenenfalls die Abstimmung mit der Arbeitssicherheit erfolgen. Rektorat, Universitätsverwaltung, Universitätsrechenzentrum, Fakultäten und zentrale Einrichtungen haben in den letzten Wochen mit Hochdruck daran gearbeitet, im Interesse der Studierenden, Wissenschaftler*innen sowie Mitarbeiter*innen die Grundlagen für digitale Kommunikationswege und den Einsatz digitaler Lehrformate zu schaffen. Weitere Informationen finden sich auf den Studiumseiten.

Finden Seminare und Vorlesungen im Sommersemester 2020 statt?

Wo immer möglich, kommen digitale Lehr- und Lernformate zum Einsatz. Bitte informieren Sie sich auf den LSF-Seiten, der Moodle-Plattform und den Webseiten der anbietenden Lehreinheiten über den aktuellen Stand dazu, ob und in welcher Weise die gewünschte Veranstaltung stattfinden wird. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie bitte den/die Dozenten*in.

Werden Prüfungen durchgeführt? Wann werden ausstehende Prüfungen nachgeholt?

Promotionsprüfungen können unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen im kleinsten Kreis (bis maximal zehn Personen) stattfinden.

Präsenzprüfungen können seit dem 4. Mai durchgeführt werden, wenn die entsprechenden Infektionsschutzregeln und die Bestimmungen des Arbeitsschutzes eingehalten werden. Ein entsprechender Antrag kann mit dem Formular „Antrag Präsenzprüfungen und Praxislehrveranstaltungen SoSe 2020“ gestellt werden. Das Rektorat erteilt auf der Grundlage der dargelegten Gründe sowie unter Berücksichtigung des Arbeitsschutzes, der vorliegenden Gefährdungsbeurteilung und des Hygienekonzept Ausnahmegenehmigungen.

Für mündliche Abschlussprüfungen in BA-, MA- und Staatsexamensstudiengängen reicht ab sofort die Anzeige mit dem Formular „Anzeige mündliche Abschlussprüfung SoSe 2020“ aus. Der bzw. die Prüfungsverantwortliche erklärt mit seiner/ihrer Unterschrift, dass die Angaben auf dem Vordruck eingehalten werden, die Gefährdungsbeurteilung vorliegt und die geltenden Infektionsrichtlinien eingehalten werden.

Können studienbegleitende Praktika aufgenommen oder fortgesetzt werden?

Angesichts der generell geltenden Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen sind studienbegleitende Pflichtpraktika ausgesetzt und werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Die Durchführung studienbegleitender Pflichtpraktika (zum Beispiel Industriepraktika), die nicht an der Universität stattfinden, liegt im Ermessen des Praktikumsgebers.

Forschung

Wie läuft der Forschungsbetrieb weiter?

Die experimentelle Forschung an der Universität wird schrittweise wieder aufgenommen. Unter Berücksichtigung der rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene ist die persönliche Zusammenarbeit in Präsenz auf Gruppen bis maximal zehn Personen beschränkt. Darüber hinaus ist es unter strikter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen – insbesondere der Abstands- und Hygieneregeln – in mehrstöckigen Gebäuden, weitläufigen Räumen oder Großraumlaboren möglich, dass mehr als zehn Personen oder mehrere Gruppen bis zu zehn Personen unabhängig voneinander jeweils ihrer eigenen Arbeit oder Forschung nachgehen. Wo und in welchem Umfang unter Wahrung dieser zwingend einzuhaltenden Standards Forschung durchgeführt werden kann, entscheiden die Leitungen der jeweiligen Arbeitsgruppen und universitären Einrichtungen.

Es gelten folgende Leitlinien:

  1. Eine eingeschränkte Wiederaufnahme der experimentellen Forschung kann unter strikter Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen vom 20. April 2020 an erfolgen.
  2. Die Zahl der Mitarbeiter*innen im jeweiligen Laborbereich muss so begrenzt werden, dass ein Abstand von 1,5 bis 2 Metern zu jeder Zeit gewährleistet ist. Dies wird am besten durch Aufteilung der Anwesenheit auf unterschiedliche Zeiträume zu erreichen sein, so dass zu jeder Zeit nur ein Teil der Mitarbeiter*innen im Labor tätig ist. Auch in den Bürobereichen sind die Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen zu jeder Zeit einzuhalten
  3. Es wird allen Mitarbeiter*innen empfohlen, einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen. Nicht erforderlich ist dieser Schutz, wenn sich die jeweilige Person alleine in einem Büro oder Funktionsraum aufhält oder eine Tätigkeit ausübt, bei der das Tragen des Schutzes eine erhöhte Gefährdung verursachen würde.
  4. Treffpunkte wie Coffee Points, Sozialräume usw. bleiben bis auf weiteres geschlossen.
  5. Die Leitungen der jeweiligen universitären Einrichtungen tragen Verantwortung dafür, dass die Vorgaben zur Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen konsequent umgesetzt werden.

Wie reagieren die Fördermittelgeber auf die aktuelle Situation?

Nationale und internationale Fördermittelgeber haben verschiedene Maßnahmen ergriffen, um auf die Einschränkungen bei der Forschungsarbeit ebenso wie im Projektmanagement zu reagieren. Das Forschungsdezernat hat Informationen zu entsprechenden Bekanntmachungen und Fristverlängerungen zusammengestellt, die laufend aktualisiert werden.

Zentrale Dienste

Kann die Universitätsbibliothek wieder genutzt werden?

Die Universitätsbibliothek in der Altstadt und ihre Zweigstelle Im Neuenheimer Feld öffnen stufenweise ihre Servicebereiche. Seit Dienstag, 28. April, sind die Informationszentren sowie die Ausleihen und Freihandbereiche zugänglich. Buchbestellungen und die Buchabholung vor Ort sind damit wieder möglich. Die Präsenzbereiche der Universitätsbibliothek in der Altstadt und in der Zweigstelle Im Neuenheimer Feld sind seit Montag, 4. Mai, eingeschränkt und unter Auflagen für Mitglieder der Universität und die Angehörigen vertraglich verbundener Partnereinrichtungen geöffnet.

Seit Montag, 11. Mai, haben zudem die folgenden drei großen Bibliotheken mit eingeschränktem Betrieb und stark reduziertem Arbeitsplatzangebot geöffnet: die Campus-Bibliothek Bergheim (WiSo), die Juristische Fakultätsbibliothek und die Bibliothek des CATS. Weitere Instituts- und Seminarbibliotheken werden schrittweise folgen.

Alle digitalen Angebote der Universitätsbibliothek stehen weiter wie gewohnt zur Verfügung. Die erweiterten digitalen Angebote werden aufrechterhalten, um Bibliotheksbesuche auf das zwingend erforderliche Maß zu beschränken. Der Dokumentlieferdienst HEDD (Heidelberger Electronic Document Delivery) wird auch weiterhin für Studierende der Universität Heidelberg angeboten. Gleiches gilt für die Bestellung von Büchern aus dem Bestand der Universitätsbibliothek für Mitglieder der Universität mit postalischer Lieferung nach Hause. Zahlreiche Verlage unterstützen die Universität Heidelberg durch die Freischaltung zusätzlicher oder bisher nicht lizenzierter Inhalte während der Coronavirus-Pandemie.

Über die Zutrittsbedingungen in die Gebäude und die digitale Bibliothek mit den erweiterten Serviceangeboten informiert die Universitätsbibliothek auf ihren Internetseiten.

Kann das Universitätsarchiv wieder genutzt werden?

*Update* Der Lesesaal des Universitätsarchivs kann seit Dienstag, 2. Juni 2020, mit Einschränkungen wieder genutzt werden. Maximal drei Personen dürfen nach vorheriger Anmeldung im Lesesaal arbeiten. Über Zutrittsbedingungen und Öffnungszeiten informiert das Universitätsarchiv auf seinen Internetseiten.

Können die Mensen wieder genutzt werden?

Seit Montag, 18. Mai, sind zwei Mensen des Studierendenwerks Heidelberg wieder geöffnet. Die Zeughaus-Mensa im Marstall sowie die Zentralmensa im Neuenheimer Feld sind von Montag bis Freitag, 11:00 – 14:00 Uhr, unter strikter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen – insbesondere der Abstands- und Hygieneregeln – wieder zugänglich.

Welche Dienste zur digitalen Zusammenarbeit und Lehre stehen zur Verfügung?

Das Universitätsrechenzentrum hat die derzeit verfügbaren digitalen Dienste auf einer Webseite zusammengestellt, die kontinuierlich um weitere Angebote ergänzt wird.

Internationales

Sind Dienstreisen und Auslandsaufenthalte in Rahmen des Studiums weiterhin möglich?

Dienstreisen ins Ausland werden bis auf Weiteres nicht genehmigt; bereits erfolgte Genehmigungen werden widerrufen. Das Rektorat fordert alle Beschäftigten nachdrücklich auf, Dienstreisen im Inland auf das unabdingbar notwendige Maß zu beschränken. Studierende, die studienbedingte Auslandsaufenthalte planen, werden dringend gebeten, derartige Reisen derzeit nicht anzutreten. Das Auswärtige Amt hat eine weltweite Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen ins Ausland ausgesprochen. Im Rahmen der von der Universität betreuten Austausch- und Stipendienprogramme sind bis auf Weiteres keine Reisen ins Ausland möglich. Ansprechpartner ist das Dezernat Internationale Beziehungen.

Was ist bei Rückkehr aus dem Ausland zu beachten?

Basierend auf bundeseinheitlichen Kriterien wird nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt grundsätzlich eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet: Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus einem anderen Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland nach Baden-Württemberg einreisen, sind verpflichtet, sofort nach der Einreise auf direktem Weg in ihre eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen ständig dort abzusondern; dies gilt auch für Personen, die zunächst in ein anderes Land der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Sie sind außerdem verpflichtet, unverzüglich die für sie zuständige Behörde zu kontaktieren und auf ihre Einreise hinzuweisen.

Verdachtsfall und Verhaltensempfehlungen

Was ist zu tun bei einem Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben?

Die Frage, ob ein Verdachtsfall vorliegt und ein Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt werden sollte, ist mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises zu klären. Es wird dringend davon abgeraten, ohne entsprechende Vorabsprache in die Praxis oder Notfallambulanz zu kommen. Unter der Telefonnummer 06221 522-1881 werden in diesem Zusammenhang Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit gegeben oder zur Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Das Telefon ist täglich von 7.30 Uhr bis 19.00 Uhr erreichbar. Kontakt per E-Mail ist möglich unter der Adresse impfen @ rhein-neckar-kreis.de. Ab 21 Uhr wenden sich Erwachsene telefonisch an die neue Infektionsambulanz unter der Telefonnummer 06221 56-8626. Für Kinder und Jugendliche ist die Notfallambulanz der Kinder- und Jugendmedizin zuständig. Sie ist über die Telefonnummer 06221 56-4823 erreichbar.

Was kann jeder Einzelne tun?

Alle Mitglieder der Universität Heidelberg sind aufgerufen, die Hygienemaßnahmen, wie sie zum Beispiel von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Bildungsreinrichtungen vorgegeben werden, zu befolgen. Bitte achten Sie im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes auf gute Händehygiene sowie auf die Husten- und Nies-Etikette und halten Sie Abstand zu anderen Personen. Räume sind angemessen zu lüften. Folgen Sie den von der Bundesregierung und den Ländern beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte.

Die Universität Heidelberg informiert laufend über ihre Planungen und Maßnahmen. Die Universitätsmitglieder werden gebeten, diese Internetseite sowie ihr E-Mail-Postfach regelmäßig auf Aktualisierungen zu kontrollieren.

Die Studierendenwerke und die Universitätsklinika machen die von ihnen getroffenen Maßnahmen auf ihren eigenen Internetseiten bekannt.