Aktuelle RegelungenMaßnahmen der Universität zum Schutz vor dem Coronavirus

26. November 2021

Umsetzung der Corona-Verordnungen an der Universität Heidelberg

*Update* Der Zutritt zum Gelände der Universität Heidelberg ist nur noch mit einem gültigen 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) zulässig. 

*Update* Studium und Lehre: 
Ab Montag, 29. November 2021, gilt in allen Präsenzveranstaltungen des Studienbetriebs die 2G-Regel, nur in Prüfungen und Praxisveranstaltungen verbleibt weiterhin die 3G-Regel. Die Überprüfung erfolgt im Rahmen einer Vollkontrolle. Zugleich verlängert die Universität die kostenlosen Testangebote für Studierende bis Weihnachten.

*Update* Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität können zweimal wöchentlich die kostenlosen Testangebote der universitären Testzentren nutzen. 

Die nachfolgenden Regelungen an der Universität Heidelberg berücksichtigen die Corona-Verordnung Studienbetrieb sowie die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gegen die Ausbereitung des Virus SARS-CoV-2 in ihren jeweils gültigen Fassungen. Derzeit gilt landesweit die sogenannte Alarmstufe II.

Die aktuellen Corona-Verordnungen sollen verlässliche Rahmenbedingungen vorgeben, damit das Wintersemester auf Basis der 2G-Regel – geimpft oder genesen – und der 3G-Regel – geimpft, genesen oder getestet – weitmöglich in Präsenz stattfinden kann. Die Universität Heidelberg wird im Wintersemester grundsätzlich auch weiterhin ihre Studienveranstaltungen in Präsenz anbieten und diese durch Online-Formate, hybride Lehrangebote, die digitale Bereitstellung von prüfungsrelevanten Materialien und Ähnliches flankieren, um die Teilhabe aller Studierenden sicherzustellen.

Studium und Lehre

*Update* Das Wintersemester 2021/2022 findet grundsätzlich weiterhin in Präsenz statt. Aufgrund des angespannten Infektionsgeschehens und der derzeit ausgerufenen Alarmstufe II gilt jedoch ab Montag, 29. November 2021, für alle Präsenzveranstaltungen des Studienbetriebs in Innenräumen sowie bei der Nutzung studentischer Lernplätze außerhalb der Universitätsbibliotheken die 2G-Regel. Dies bedeutet, dass eine Teilnahme nur nach Vorlage eines gültigen Impf- oder Genesenennachweises an Lehrveranstaltungen in Präsenz erfolgen kann. Nur bei Prüfungen und Praxisveranstaltungen (z.B. Laborpraktika), die zwingend Präsenz erfordern, gilt weiterhin die 3G-Regel, d.h. hier ist die Vorlage eines gültigen Testnachweises (Antigen-Schnelltest 24h, PCR-Test 48h) möglich. Für Lehrende und Mitwirkende gilt in allen Veranstaltungen des Studienbetriebs die 3G-Regel. 

*Update* Ebenfalls ab 29. November 2021 erfolgt in allen Präsenzveranstaltungen des Studienbetriebs der Universität die Überprüfung der 2G- bzw. 3G-Nachweise im Rahmen einer Vollkontrolle. Diese Überprüfungen können entweder vor dem Gebäude oder direkt vor dem jeweiligen Veranstaltungsraum stattfinden. In einigen Räumlichkeiten der Universität wird diese Kontrolle montags bis freitags zu den üblichen Öffnungszeiten zentral-organisiert. In allen übrigen Veranstaltungsräumen und Gebäuden sind die Lehrenden bzw. Fakultäten hierfür verantwortlich und dokumentieren die Nachweiskontrolle in einem kurzen Formblatt. Die Durchführung von Stichproben ist nicht mehr möglich.

*Update* Der Zutritt zu den Universitätsbibliotheken und Archiven unterliegt der 3G-Regel, wobei nicht-immunisierte Studierende beim Bibliotheksbesuch einen Antigen- oder PCR-Testnachweis (3G) und externe nicht-immunisierte Bibliotheksnutzer einen PCR-Test (sog. 3G+) vorlegen müssen. Für die Abholung und Rückgabe von Medien in Bibliotheken und Archiven gilt keine 3G-Pflicht

3G-Regel für Gelände der Universität

*Update* Ab sofort ist der  Zutritt zum Gelände der Universität nur für jene Personen erlaubt, die einen gültigen 3G-Nachweis vorweisen können. Der neuen Fassung des Infektionsschutzgesetzes des Bundes folgend gilt diese Regelung auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität. 

Grundsätzlich sind die Leitungen der Einrichtungen und Institute für die Einhaltung der 3G-Regelung in ihren Zuständigkeitsbereichen verantwortlich. Mitarbeitende, die keinen gültigen 2G-Nachweis erbringen können, müssen für jeden Präsenzarbeitstag einen gültigen negativen Testnachweis vor Arbeitsbeginn erbringen. Zulässig sind hierfür ausschließlich Testnachweise aus öffentlichen sowie aus universitätseigenen Testzentren (Antigen-Schnelltest 24h, PCR-Test 48h).

Corona-Schutzimpfung

Der entscheidende Schlüssel für ein Wintersemester in Präsenz und eine Rückkehr in die gewohnten Universitätsabläufe ist weiterhin eine möglichst hohe Impfquote aller Beteiligten. Derzeit sind die niedergelassenen Ärzte eine wichtige Anlaufstelle für die Corona-Schutzimpfung, Termine für Auffrischungs-Impfungen bieten zahlreiche Hausarztpraxen an. Darüber hinaus gibt es immer wieder dezentrale Aktionen von mobilen Impfteams in Heidelberg und Umgebung. Die Universität Heidelberg wird baldmöglichst weitere Impfangebote für ihre Mitglieder und insbesondere für die Studierenden anbieten.

Regelungen für Präsenzveranstaltungen

Die Alarmstufe II bringt, neben den neuen 2G-Regelungen im Studienbetrieb, auch die Einführung der 2G+-Regelung für Teilnehmende an Kultur-, Informations- und Vortragsveranstaltungen mit sich. Die wichtigsten derzeit geltenden Regelungen für Präsenzveranstaltungen der Universität, insbesondere hinsichtlich der 2G- bzw. 3G-Nachweise, der Einhaltung des Mindestabstands, der Maskenpflicht und erforderlicher Genehmigung durch das Rektorat, sind in einer vereinfachten Übersicht zusammengeführt und nachfolgend weiter erläutert. 

Abstand

In den Veranstaltungen der Universität kann auf die Einhaltung des Mindestabstands verzichtet werden, wenn dies für den Dienstbetrieb bzw. für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich ist und dauerhaft während der Veranstaltung eine Maske getragen wird. Dennoch wird auch weiterhin das Abstandhalten als wesentliche Maßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus grundsätzlich für alle Räume, Flächen und Verkehrswege empfohlen.

Maskenpflicht

Auf dem Hochschulgelände außen und innerhalb aller Räumlichkeiten besteht grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen zuverlässig eingehalten werden kann, bestehen u.a. folgende Ausnahmen von der Maskenpflicht: 

  • Im Freien,
  • für Lehrende während des Vortrags,
  • am Arbeitsplatz, wenn der Raum alleine genutzt wird oder dieser auf Grundlage einer Corona-Gefährdungsbeurteilung für eine entsprechende Mehrfachbelegung ohne Maske zugelassen ist,
  • bei internen Dienstbesprechungen und Gremiensitzungen (Maskenpflicht dann nur bis zum Einnehmen des Sitzplatzes),
  • bei Unterschreitung des Mindestabstands außerhalb der Sportausübung (bspw. in der Kabine); während der Sportausübung besteht unabhängig vom Abstand keine Maskenpflicht.

Personen, die nachweislich aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind und dies durch ein Attest belegen, können unter der Voraussetzung der Einhaltung entsprechender Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise eine erhöhte Raumlüftung, vergrößerte Abstände zwischen den betreffenden Sitzplätzen und die Zuweisung von Randplätzen, dennoch die Gebäude der Universität betreten und an Veranstaltungen teilnehmen. Je nach situativer und räumlicher Gegebenheit sind diese Maßnahmen mit der Abteilung Arbeitsschutz abzustimmen.

Weitere allgemeine Regelungen

Weiterhin gilt die Handreichung der Arbeitssicherheit der Universität zum Präsenzbetrieb, welche u.a. das Hygienekonzept Corona und die Handlungshilfe Corona einschließt. Die notwendigen Maßnahmen für die jeweiligen Orte und Räumlichkeiten leiten sich somit unverändert von den Gefährdungsbeurteilungen der Einrichtungen ab. Diese müssen regelmäßig geprüft, aktualisiert und – beispielsweise hinsichtlich Lüftungsmaßnahmen –  ergänzt werden. Grundsätzlich empfiehlt sich, in Räumen ohne automatische Lüftung die Fenster alle 15 Minuten für jeweils 5 Minuten zu öffnen, idealerweise mit zusätzlicher Querlüftung. Für Rückfragen steht die Abteilung Arbeitssicherheit zur Verfügung.

Für die Durchführung von Präsenzveranstaltungen tragen die jeweiligen Veranstaltungsleitungen dafür Sorge, dass die geltenden Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Im Falle der Nachverfolgung einer Infektion kann gegebenenfalls hierfür eine kurzfristige Bestätigung zur Vorlage beim Gesundheitsamt erforderlich sein.

Zugang zu Hochschulgebäuden

Die Gebäude der Universität sind für alle ihre Mitglieder und Angehörigen, insbesondere für Studierende, wie gewohnt geöffnet. Zusätzlich ist der Zutritt folgenden Personengruppen – unter der Voraussetzung des Vorliegens eines gültigen 2G- bzw. 3G-Nachweises – gestattet:

  • Wissenschaftliche oder akademische Kooperationspartner von Universitätsmitgliedern
  • Patienten sowie Probanden wissenschaftlicher Studien
  • Angehörige und Gastforschende von Partnereinrichtungen
  • Zur Aufrechterhaltung des Universitätsbetriebs erforderliche Dienstleister
  • Beschäftigte des Universitätsklinikums, des Universitätsbauamtes sowie des Studierendenwerks 
  • Mieter der Universität, um zu den von ihnen angemieteten Räumen zu gelangen
  • Lieferanten und oder Auftragnehmer von Universität, Universitätsbauamt, Universitätsklinikum oder Mietern der Universität
  • Bewerber*innen im Zusammenhang mit Vorstellungsgesprächen
  • Externe Mitglieder von Hochschulgremien zu Sitzungen
  • Beschäftigte anderer Behörden (beispielsweise MWK, Rechnungshof, Unfallkasse, Regierungspräsidium, Stadt Heidelberg etc.) im Zusammenhang mit deren dienstlichen Aufgaben
  • Förmlich eingeladene Gäste der Universität
  • Beschäftigte und geladene Gäste der Verfassten Studierendenschaft
  • Angehörige und Mitglieder anderer Einrichtungen zu dienstlichen oder Studien- Zwecken
  • Besucher*innen zum Zwecke der Teilnahme an nach der Corona-Verordnung des Landes bzw. gemäß Rektoratsentscheidung zulässigen Veranstaltungen

Der Botanische Garten ist derzeit für den Publikumsverkehr aufgrund der Corona-Verordnung nicht zugänglich. 

Hochschulgebäude dürfen weiterhin nur zu Zwecken der Hochschulen genutzt werden. Anträge für Ausnahmen im Rahmen einer Überlassung an externe Nutzer (sog. Kultur-, Informations-, Vortragsveranstaltungen und Kursangebote für nicht-universitäre Zwecke) sind nur mit Genehmigung des Rektorats möglich (Kontakt: dezernat1@uni-heidelberg.de).

Test-Nachweise

Als Nachweis für einen negativen Test kann ein Schnelltestzertifikat eines öffentlichen Testzentrums verwendet werden, welches nicht älter als 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist. Nachweise von negativen PCR-Tests haben eine Gültigkeit von 48 Stunden. 

Zudem bietet die Universität zwei eigene Teststationen an, jeweils Montag bis Freitag, 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr: 

  • Campus Altstadt: Innenhof der Neuen Universität
  • Campus Im Neuenheimer Feld: Mensavorplatz

*Update* Für Studierende besteht hier bis einschließlich 23. Dezember 2021 ein kostenloses Testangebot. Mitarbeitende können sich hier zweimal wöchentlich testen lassen. Vor der Testung erfolgt eine Kontrolle eines Mitarbeiterausweises (z.B. Servicecard), bzw. Studierendenausweises, das zusätzliche Mitbringen einer vorausgefüllten Testbescheinigung wird zur Vereinfachung des Verfahrens empfohlen. Die Antigen-Schnelltests werden durch die Mitarbeitenden bzw. Studierenden unter Aufsicht selbst durchgeführt, das Testergebnis liegt nach ca. 15 Minuten vor. Ein negatives Testergebnis wird schriftlich bescheinigt und gilt 24 Stunden auf dem ganzen Gelände und für alle Präsenzveranstaltungen der Universität. Die Wegezeiten zum Testzentrum und Testdurchführung dürfen für Beschäftigte nicht als Arbeitszeit angerechnet werden. 

Für weitere qualifizierte Testnachweise stehen z.B. die öffentlichen Testangebote der Stadt Heidelberg zur Verfügung. Die eigenständige Ausstellung von Testbescheinigungen innerhalb der Institute und Einrichtungen sowie durch Veranstalter von hochschuleigenen und hochschulfremden Veranstaltungen zum Nachweis der 3G-Pflicht ist nicht mehr zulässig.

Zusätzlich stehen Studierenden, bei denen eine Schutzimpfung mit anderen als den in Deutschland vom Paul-Ehrlich-Institut zugelassenen Impfstoffen erfolgt ist, das heißt insbesondere internationalen Studierenden, bis mindestens 31. Dezember 2021 weiterhin kostenfreie Testungen des Bundes an zahlreichen öffentlichen Teststationen in Heidelberg zur Verfügung.

Datenerhebung

Die Corona-Verordnungen verpflichten die Universität im Rahmen der sogenannten Anwesenheitsdokumentation dazu, von allen Besucher*innen, Nutzer*innen von universitären Gebäuden und Flächen und Teilnehmenden an Veranstaltungen folgende Daten zu erfassen: Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit sowie die Telefonnummer. 

Die Pflicht zur Datenerhebung gilt bei allen Veranstaltungen, insbesondere für

  • Präsenzveranstaltungen und sonstige Präsenzformate des Studienbetriebs, wobei bei Veranstaltungsreihen für jeden einzelnen Termin eine Datenverarbeitung durchzuführen ist,
  • die Nutzung von Bibliotheken und Archiven mit Ausnahme der Abholung und Rückgabe von Medien,
  • die Nutzung von studentischen Lernplätzen auch außerhalb der Bibliotheken.

Diese Dokumentationen dienen der Nachverfolgung möglicher Infektionsketten und müssen vier Wochen lang aufbewahrt und danach datenschutzkonform (z.B. in Datenschutzcontainern oder durch Löschung) vernichtet werden.

Die Kontaktdatenerfassung wird wo immer möglich elektronisch durch Scannen eines QR-Codes beim Betreten der Räumlichkeit durchgeführt. Jede Person, die im Rahmen einer Veranstaltung einen Raum mit elektronischer Kontaktdatenerfassung betritt, ist dazu verpflichtet, mit einem selbst mitgebrachten elektronischen Gerät mit Scan-Funktion, wie z.B. einem Smartphone, den QR-Code einzuscannen und ihre oben genannten Kontaktdaten in die entsprechenden Eingabefelder einzugeben. Eine zusätzliche papierbasierte Datenerfassung erfolgt in diesen Räumen nicht. In zentral organisierten Räumen mit fester Bestuhlung erfolgt die Datenerhebung durch Scannen des auf dem jeweiligen Sitzplatz angebrachten QR-Codes. Weitere Verfahren zur elektronischen Datenerhebung sind in Vorbereitung.

Nur wenn eine elektronische Kontaktdatenerfassung aus besonderen Gründen nicht möglich ist, wird auf eine papierbasierte Datenerfassung zurückgegriffen. Hierzu wurden Formulare zur Datenerhebung vorbereitet, die von der jeweiligen Einrichtung im (beschreibbaren) ersten Teil ausgefüllt und danach in der erforderlichen Menge ausgedruckt werden können. Individuell ist der zweite Teil dann von den Besucher*innen, Nutzer*innen und Teilnehmenden der jeweiligen Veranstaltung auszufüllen.

Eine Datenschutzerklärung ergänzt die in Papierform bereitgestellten Formulare zur Datenerhebung und muss in dieser Konstellation ebenfalls ausgelegt werden. Bei einer elektronischen Erfassung steht diese Datenschutzerklärung online über die Erfassungsoberfläche zur Verfügung. Zusammenfassend werden diese Regelungen in einer Handreichung zur Datenerhebung dargestellt.

*Update* Die von der jeweiligen Führungskraft zu führenden Übersichten zur Kontrolle der 3G-Nachweise von Mitarbeitenden sind 6 Monate für Unbefugte jederzeit unzugänglich aufzubewahren und hiernach datenschutzkonform zu vernichten.

Nachverfolgung von Infektionen

Werden von Seiten des Gesundheitsamtes Informationen zur Nachverfolgung von Infektionen angefordert, so koordiniert die Universität von zentraler Seite eine Zusammenstellung der erforderlichen Kontaktdaten und räumlichen Kontaktsituationen. Hierfür stehen die Einrichtungen und Fakultäten unterstützend für kurzfristige Rückfragen und Weiterleitung von Kontaktinformationen zur Verfügung. Betroffene enge Kontaktpersonen werden seit Anfang November 2021 in der Regel durch die infizierte Person selbst informiert, nur in priorisierten Fällen übernimmt dies das Gesundheitsamt selbst.

Das Führen und – im Falle einer Infektion – freiwillige Bereitstellen von „persönlichen Kontakttagebüchern“ erleichtert eine Kontaktnachverfolgung. Zudem empfiehlt die Universität die Nutzung der Corona-Warn-App der Bundesregierung.

Weitere wichtige Informationen

Regelungen für die Arbeit im Homeoffice

*Update* Der aktuellen Fassung des Infektionsschutzgesetzes des Bundes folgend erweitert die Universität Heidelberg wieder die Möglichkeit zur Vorübergehenden Heimarbeit. Dies jedoch vor dem Hintergrund, dass die Universität sich unverändert im vollen Präsenzbetrieb in Forschung und Lehre befindet und dieses auch verbleibt. 
Jegliche Heimarbeit unterliegt daher der Prämisse, dass der laufende Präsenzbetrieb in Forschung und Lehre weiterhin sichergestellt ist und der administrative Dienstbetrieb sowie alle Services und üblichen Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Arbeitsbereiche, die einen direkten Kontakt zu Ratsuchenden und somit eine Präsenz vor Ort erfordern, sind von der Möglichkeit zur Heimarbeit in der Regel ausgeschlossen. Heimarbeit ist jedoch grundsätzlich dann möglich, wenn Arbeitspakete gebildet werden können, die nicht zwingend am universitären Arbeitsplatz erledigt werden müssen. Die verantwortlichen Führungskräfte entscheiden somit eigenständig, in Abstimmung mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, über die Möglichkeit und Ausgestaltung der Heimarbeit und dokumentieren diese in geeigneter Form.

Die Vorübergehende Heimarbeit kann somit derzeit längstens bis zum 19. März 2022 vereinbart werden und ist jederzeit widerruflich. Hiernach bestehen weiterhin die bekannten Möglichkeiten zur Beantragung von Telearbeit. 
Bei der Einrichtung der IT Infrastruktur kann das URZ behilflich sein (IT-Support: Tel. +49 6221 54-117). Jegliches Vorgehen gilt vorbehaltlich der Vorgaben in den jeweiligen Corona-Verordnungen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite des Personaldezernats.

Zentrale Auskunft der Universitätsverwaltung

Neben den bekannten Kommunikationswegen stellt die Universitätsverwaltung für Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen das Serviceportal Corona bereit. Hier werden Fragen und Anliegen im Kontext der Corona-Herausforderungen beantwortet oder an die zuständigen internen Ansprechpartner weitergeleitet.

Telefonische Erreichbarkeit:  06221 54-19191
Mo bis Do      8 bis 16 Uhr
Freitag            8 bis 15 Uhr
service.corona@uni-heidelberg.de

Forschungsbetrieb

Es gelten die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene sowie die Zutritts- und Teilnahmeregelungen.

Universitätsbibliothek

Die Nutzung der Universitätsbibliotheken orientieren sich an den oben dargelegten Vorgaben der jeweils gültigen Corona-Verordnung und den örtlichen Gegebenheiten. Bitte konsultieren Sie für etwaige Sonderregelungen die Webseiten der jeweiligen Bibliothek.

Alle digitalen Angebote der Universitätsbibliothek stehen wie gewohnt zusätzlich zur Verfügung. Für alle Mitglieder der Universität besteht die Möglichkeit der Bestellung von UB-Beständen zur Lieferung per Post (bei Übernahme der Versandkosten durch die bestellende Person). Ergänzend hat die Bibliothek ihr E-Books-Angebot für Studium und Lehre massiv ausgebaut. Zahlreiche Verlage unterstützen die Universität Heidelberg durch die Freischaltung zusätzlicher oder bisher nicht lizenzierter Inhalte während der Coronavirus-Pandemie.

Universitätsarchiv

*Update* Das Universitätsarchiv ist für den Publikumsverkehr geöffnet. Der Zutritt zum Universitätsarchiv unterliegt der 3G-Regel, wobei nicht-immunisierte Studierende beim Besuch einen Antigen- oder PCR-Testnachweis (3G) und externe nicht-immunisierte Nutzer einen PCR-Test (sog. 3G+) vorlegen müssen. Für die Abholung und Rückgabe von Medien gilt keine 3G-Pflicht.

Digitale Dienste

Das Universitätsrechenzentrum hat die derzeit verfügbaren digitalen Dienste auf einer Webseite zusammengestellt, die kontinuierlich um weitere Angebote ergänzt wird.

Dienstreisen

Dienstreisen innerhalb Deutschlands sind möglich. Grundsätzlich ist jedoch zu prüfen, ob Reisen verschoben oder durch digitale Formate und Veranstaltungen ersetzt werden können. Die Einrichtungen entscheiden selbstständig, ob eine Dienstreise genehmigt wird. Rechtliche Regelungen vor Ort und auf der Dienstreise müssen beachtet werden. Werden Hochschulveranstaltungen – gleich welcher Art – außerhalb der Hochschule durchgeführt, gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung Baden-Württemberg, es sei denn vor Ort gibt es strengere Anforderungen, dann gelten diese.

Dienstreisen ins Ausland werden in der Regel nur für jene Länder genehmigt, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt. In diesen Fällen gelten die vorgenannten Regelungen für Inlandsreisen entsprechend. Dies gilt für Studierende, Doktorand*innen, Mitarbeiter*innen und Wissenschaftler*innen ebenso wie für Gastwissenschaftler*innen.

Rückkehr aus dem Ausland

Für die Ein- bzw. Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland gilt die Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen in der jeweils geltenden Fassung.

Für Beschäftigte, die sich aufgrund der Verordnung in häusliche Quarantäne begeben müssen, erfolgt durch die/den Vorgesetze/n eine Mitteilung an das Dezernat Personal über die behördlich angeordnete Quarantäne sowie den anschließenden Dienstantritt.

Verdachtsfall und Verhaltensempfehlungen

Was ist zu tun, wenn ein Mitglied der Universität typische Corona-Symptome aufweist, positiv getestet oder als enge Kontaktperson eingestuft wurde?

Die Universität hat hierfür Handlungsempfehlungen für Mitarbeiter*innen, Vorgesetzte und Führungskräfte, Studierende und Dozenten erarbeitet. Im Falle einer Infektion innerhalb der Universität steht zudem den Betroffenen ein zentrales Team zur Beratung und Unterstützung zur Verfügung.

Kontakt 
Telefon: 06221 54-19191
E-Mail: service.corona@uni-heidelberg.de 

Die Frage, ob ein Verdachtsfall hinsichtlich eines persönlichen, engen Kontaktes und somit das Erfordernis einer Absonderung vorliegt, ist individuell zu entscheiden und im Zweifelsfall mit dem zuständigen Gesundheitsamt zu klären. Eine Hilfestellung zur Einschätzung eines Infektionsrisikos und zur Orientierung bzgl. möglicher zusätzlicher Verhaltensregeln bietet das Informationsangebot der Bundezentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und des Robert Koch Instituts (RKI). Generell obliegt es seit Anfang November 2021 den infizierten Personen selbst, potentielle enge Kontaktpersonen zu informieren. Das Gesundheitsamt übernimmt dies nur in Situationen mit hohem Übertragungspotential und bei Beteiligung von Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf. 

Es wird dringend davon abgeraten, ohne entsprechende Vorabsprache in eine Praxis oder Notfallambulanz zu kommen. Unter der Telefonnummer 06221 522-1881 werden in diesem Zusammenhang Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit gegeben oder zur Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Das Telefon ist werktags von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr und am Wochenende von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr erreichbar. Außerhalb der genannten Zeiten wenden sich Erwachsene telefonisch an die Infektionsambulanz unter der Telefonnummer 06221 56-8626. Für Kinder und Jugendliche ist die Notfallambulanz der Kinder- und Jugendmedizin zuständig. Sie ist über die Telefonnummer 06221 56-4823 erreichbar.

Was kann jeder Einzelne tun?

Alle Mitglieder der Universität Heidelberg sind aufgerufen, die Hygienemaßnahmen, wie sie zum Beispiel von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Bildungsreinrichtungen vorgegeben werden, zu befolgen. Bitte achten Sie im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes auf gute Händehygiene sowie auf die Husten- und Nies-Etikette und halten Sie Abstand zu anderen Personen. Räume sind angemessen zu lüften. Folgen Sie den von der Bundesregierung und den Ländern beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte.