Handlungs- und VerhaltensempfehlungenInformationen zum Coronavirus

7. Februar 2020

Handlungs- und Verhaltensempfehlungen

Angesichts der aktuellen Entwicklungen bei der Verbreitung des Coronavirus (2019-nCoV) erreichen die Universität Heidelberg vermehrt Anfragen von Studierenden und Wissenschaftlern, die um Handlungs- und Verhaltensempfehlungen bitten. Die Universität verfolgt die Berichte des Robert-Koch-Instituts, der Weltgesundheitsorganisation, des Auswärtigen Amtes, der Gesundheitsbehörden sowie anderer nationaler und internationaler Facheinrichtungen zu diesem Thema und ist außerdem mit Virologen des Universitätsklinikums Heidelberg in Kontakt. Ein enger Austausch besteht auch mit den Partneruniversitäten in China. Ansprechpartner für eventuelle Reisen nach China sowie die Situation an den Partneruniversitäten sind die Partnerschaftsbeauftragten sowie das Dezernat Internationale Beziehungen.

Das Rektorat bittet alle Beschäftigten, nicht unbedingt erforderliche Dienstreisen nach China bis auf Weiteres zu verschieben. Genehmigungen für Dienstreisen in die Provinz Hubei und insbesondere in die Stadt Wuhan werden zurzeit nicht erteilt. Grundsätzlich sollten sich Reisende an den Vorsichtsmaßnahmen und aktuellen Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes, des Robert-Koch-Instituts und der Weltgesundheitsorganisation orientieren.

Studierende der Universität Heidelberg, die studienbezogene China-Aufenthalte planen, werden dringend gebeten, die Reisen derzeit nicht anzutreten. Im Rahmen der von der Universität betreuten Austausch- und Stipendienprogramme sind bis auf Weiteres keine Reisen nach China möglich. Ansprechpartner ist hier das Dezernat Internationale Beziehungen. Das Dezernat steht auch in direktem Kontakt mit den Studierenden, die sich aktuell in China aufhalten und berät sie über die Möglichkeiten einer vorzeitigen Rückkehr.

Beim Besuch von Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern sowie Studierenden aus China werden alle Gastgeber gebeten, die nötige Sorgfalt walten zu lassen und die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Gästen sowie zurückkehrenden Kolleginnen und Kollegen aus Risikogebieten wird empfohlen, bei der Einreise einen Test vornehmen zu lassen und diesen nach 14 Tagen zu wiederholen. Ihnen sollte die Möglichkeit eingeräumt werden, während dieser Zeit in ihrer Gastunterkunft, im Wohnheim oder zu Hause zu bleiben und wenn möglich von dort aus zu arbeiten.

In der Frage einer Testung berät das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das dazu ein Infotelefon eingerichtet hat. Unter der Telefonnummer 06221 522-1881 werden auch Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit gegeben oder zu der Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Das Telefon ist werktags von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr erreichbar. Kontakt per e-mail ist möglich unter der Adresse

impfen@rhein-neckar-kreis.de

Über die Risikogebiete informiert das Robert-Koch-Institut.

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