Aktuelle RegelungenInformationen zum Coronavirus

18. November 2020

Umsetzung der Corona-Verordnungen an der Universität Heidelberg

Die nachfolgenden Regelungen an der Universität Heidelberg berücksichtigen die Corona-Verordnung Studienbetrieb und Kunst sowie die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in ihren jeweils gültigen Fassungen.

Es gilt für die Handlungsfelder der Universität Forschung, Lehre und Wissenstransfer der Grundsatz, dass so viel Präsenz angestrebt wird, wie unter Berücksichtigung der rechtlichen Bestimmungen sowie der geltenden Hygiene- und Sicherheitsbedingungen möglich und zu verantworten ist. Die aktuelle Corona-Verordnung gibt vor, dass der Präsenz-Studienbetrieb der Universität, inkl. Prüfungen, zunächst bis zum 30. November ausgesetzt ist und auf Online-Lehrformate umgestellt wird. 

Allgemeine Regelungen

Das Betreten universitärer Einrichtungen ist nur denjenigen Personen erlaubt, bei denen keine der in der Corona-Verordnung Baden-Württemberg definierten Ausschlussgründe, wie z. B. typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, vorliegen. Ein Hinweis auf die geltenden Zutritts- und Teilnahmeverbote sollte an sämtlichen Gebäude- und Bereichseingängen angebracht werden (Ausdruck: DIN A5 bis A3). 

Abstand: Zentrale Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus bleiben die Abstandspflicht von 1,5 Metern, die grundsätzlich für alle Räume, Flächen und Verkehrswege gilt, eine ausreichende Belüftung in den Gebäuden sowie die allgemeinen Hygieneregeln (Desinfektion, Handhygiene usw.).

Maskenpflicht: Zusätzlich zur Abstandspflicht muss auf allen für den Publikumsverkehr geöffneten Bereichen der Universität sowie in den Hochschulgebäuden auf allen Verkehrswegen und -flächen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Gesichtsvisiere sind dabei nicht als gleichwertig zu einem textilen Mund-Nasen-Schutz anzusehen. Bei Veranstaltungen, auch in angemieteten Räumlichkeiten, gilt die Maskenpflicht während der gesamten Veranstaltungsdauer. Personen, die nachweislich aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind und dies durch ein Attest belegen, können unter der Voraussetzung der Einhaltung entsprechender Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise eine erhöhte Raumlüftung, vergrößerte Abstände zwischen den betreffenden Sitzplätzen und die Zuweisung von Randplätzen, dennoch die Gebäude der Universität betreten und an Veranstaltungen teilnehmen. Je nach situativer und räumlicher Gegebenheit sind diese Maßnahmen mit der Abteilung Arbeitsschutz abzustimmen.

Weiterhin gilt die Handreichung der Arbeitssicherheit der Universität zum Präsenzbetrieb, welche u.a. das Hygienekonzept Corona und die Handlungshilfe Corona einschließt. Die notwendigen Maßnahmen für die jeweiligen Orte und Räumlichkeiten leiten sich somit unverändert von den Gefährdungsbeurteilungen der Einrichtungen ab. Diese müssen regelmäßig geprüft, aktualisiert und – beispielsweise hinsichtlich Lüftungsmaßnahmen –  ergänzt werden. Grundsätzlich empfiehlt sich, in Räumen ohne automatische Lüftung die Fenster alle 15 Minuten für jeweils 5 Minuten zu öffnen, idealerweise mit zusätzlicher Querlüftung. Für Rückfragen steht die Abteilung Arbeitssicherheit zur Verfügung.

Für die Durchführung von Präsenzveranstaltungen tragen die jeweiligen Veranstaltungsleiter*innen dafür Sorge, dass die geltenden Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Im Falle der Nachverfolgung einer Infektion kann gegebenenfalls hierfür eine kurzfristige Bestätigung zur Vorlage beim Gesundheitsamt erforderlich sein.

Studium und Lehre

Der Präsenz-Studienbetrieb der Universität, inkl. Prüfungen, ist ausgesetzt und wird auf Online-Lehrformate umgestellt. 

Ist eine Lehrveranstaltung zwingend erforderlich, um eine erfolgreichen und ordnungsgemäßen Studienverlauf im Wintersemester sicherzustellen, und zugleich nicht durch den Einsatz elektronischer Informations- und Kommunikationstechnologie oder andere Fernlehrformate ersetzbar, so kann für die folgenden Formate eine Ausnahmegenehmigung beantragt werden, die laut Corona-Verordnung vom Rektorat erteilt werden muss: 

  1. Praxisveranstaltungen, insbesondere die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume, einschließlich Sportstätten, an den Hochschulen erfordern, insbesondere Laborpraktika, praktische Ausbildungsanteile mit Patientenkontakt unter Einhaltung der Vorgaben der Klinika und Lehrkrankenhäuser, Präparierkurse, sowie Veranstaltungen mit überwiegend praktischen Unterrichtsanteilen
  2. Prüfungen, insbesondere Abschlussprüfungen

Die Verantwortlichen bestätigen bei Antragsstellung das zwingende Erfordernis einer Präsenzveranstaltung sowie das Vorliegen eines entsprechenden Hygienekonzeptes bzw. einer Gefährdungsbeurteilung Corona inkl. Lüftungskonzept. Zur Antragstellung werden Formulare zur Verfügung gestellt. Für Veranstaltungsreihen kann eine Übersicht als Anlage einem einzelnen Antrag beigefügt werden.

In jeglichen Veranstaltungen der Lehre, auch im Labor, besteht grundsätzlich die Verpflichtung, einen Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 m einzuhalten. Ausnahmen können nur zugelassen werden, wenn die Unterschreitung des Mindestabstands aus besonderen Gründen erforderlich ist oder durch andere Schutzmaßnahmen ein ausreichender Infektionsschutz gewährleistet ist. Die Kohorten- bzw. Kleingruppenregelung ist bis 30.11. ausgesetzt, d.h. diese kann derzeit keine Grundlage für eine Ausnahmeregelung bilden. Eine geplante Unterschreitung des Mindestabstandes ist bei der Beantragung einer Ausnahmegenehmigung für Präsenzveranstaltungen anzugeben und zu begründen.

Der Zugang zu Lernplätzen kann nur noch nach Voranmeldung erfolgen. 

Die Maskenpflicht wird auf den gesamten Studienbetrieb ausgeweitet und gilt während der Lehrveranstaltungen jetzt auch für die Dozenten. Ebenfalls besteht eine Maskenpflicht bei Präsenzveranstaltungen im Freien sowie in Eingangsbereichen vor Hochschulgebäuden oder in Anstell- und Wartebereiche im Freien.

Zugang zu Hochschulgebäuden

*Update* Gebäude und Einrichtungen der Universität sind derzeit nur für Mitglieder und Angehörige der Universität sowie folgende Personengruppen zugänglich:

  • Wissenschaftliche oder akademische Kooperationspartner von Universitätsmitgliedern
  • Patienten sowie Probanden wissenschaftlicher Studien
  • Angehörige und Gastforschende von Partnereinrichtungen
  • Zur Aufrechterhaltung des Universitätsbetriebs erforderliche Dienstleister
  • Beschäftigte des Universitätsklinikums, des Universitätsbauamtes sowie des Studierendenwerks 
  • Mieter der Universität, um zu den von ihnen angemieteten Räumen zu gelangen
  • Lieferanten und oder Auftragnehmer von Universität, Universitätsbauamt, Universitätsklinikum oder Mietern der Universität
  • Bewerberinnen und Bewerber im Zusammenhang mit Vorstellungsgesprächen
  • Externe Mitglieder von Hochschulgremien zu Sitzungen
  • Beschäftigte anderer Behörden (beispielsweise MWK, Rechnungshof, Unfallkasse, Regierungspräsidium, Stadt Heidelberg etc.) im Zusammenhang mit deren dienstlichen Aufgaben
  • Förmlich eingeladene Gäste der Universität
  • Beschäftigte und geladene Gäste der Verfassten Studierendenschaft
  • Angehörige und Mitglieder anderer Einrichtungen zu dienstlichen oder Studien- Zwecken

Dies schließt auch den Botanischen Garten und die Sportanlagen mit ein.

Seit dem 19. Oktober 2020 dürfen Hochschulgebäude in der Regel nur noch zu Zwecken der Hochschulen genutzt werden. Überlassungen an externe Nutzer sind nur mit Genehmigung des Rektorats möglich.

Zusammenkünfte und Veranstaltungen

Für alle Veranstaltungen muss ein Hygienekonzept erstellt und eine Datenerhebung durchgeführt werden. Dies betrifft unter anderem genehmigte Lehrveranstaltungen, Praktika und Prüfungen sowie Gremien- und Fachschaftssitzungen und Treffen im Rahmen des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs. Die maximale Teilnehmerzahl für Veranstaltungen liegt derzeit bei 100 Teilnehmenden. Dies schließt auch Prüfungen mit ein. Zufällige Ansammlungen und Zusammenkünfte sind grundsätzlich nur mit bis zu 10 Personen erlaubt.

Datenerhebung

Die Corona-Verordnungen verpflichten die Universität dazu, bei allen Besucher*innen, Nutzer*innen und Teilnehmenden an Veranstaltungen folgende Daten zu erfassen: Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit, sowie die Telefonnummer. Die Pflicht zur Datenerhebung gilt bei allen Veranstaltungen, insbesondere Lehr-, Prüfungs- und Zulassungsveranstaltungen, Nutzung von Bibliotheken oder anderen Einrichtungen der Universität mit Studienbetrieb, Nutzung von reservierungspflichtigen Übungs-, Lern- und Arbeitsräumen nach Voranmeldung, Verpflegungs- und Versorgungseinrichtungen mit Besucherverkehr sowie im Studierendenportal und anderen Beratungs- und Verwaltungseinrichtungen mit Besucherverkehr. Bei Lehrveranstaltungsreihen ist eine Datenerhebung bei jeder einzelnen Veranstaltung und jedem Termin erforderlich. Diese Dokumentationen dienen der Nachverfolgung möglicher Infektionsketten und müssen vier Wochen lang aufbewahrt und danach datenschutzkonform (z.B. in Datenschutzcontainern oder durch Löschung) vernichtet werden.

Die Kontaktdatenerfassung wird wo immer möglich elektronisch durch Scannen eines QR-Codes beim Betreten der Räumlichkeit durchgeführt. Jede Person, die im Rahmen einer Veranstaltung einen Raum mit elektronischer Kontaktdatenerfassung betritt, ist dazu verpflichtet, mit einem selbst mitgebrachten elektronischen Gerät mit Scan-Funktion, wie z.B. einem Smartphone, den QR-Code einzuscannen und ihre oben genannten Kontaktdaten in die entsprechenden Eingabefelder einzugeben. Eine zusätzliche papierbasierte Datenerfassung erfolgt in diesen Räumen nicht. In zentral organisierten Räumen mit fester Bestuhlung erfolgt die Datenerhebung durch Scannen des auf dem jeweiligen Sitzplatz angebrachten QR-Codes. Weitere Verfahren zur elektronischen Datenerhebung sind in Vorbereitung.

Nur wenn eine elektronische Kontaktdatenerfassung aus besonderen Gründen nicht möglich ist, wird auf eine papierbasierte Datenerfassung zurückgegriffen. Hierzu wurden Formulare zur Datenerhebung vorbereitet, die von der jeweiligen Einrichtung im (beschreibbaren) ersten Teil ausgefüllt und danach in der erforderlichen Menge ausgedruckt werden können. Individuell ist der zweite Teil dann von den Besucher*innen, Nutzer*innen und Teilnehmenden der jeweiligen Veranstaltung auszufüllen.

Eine Datenschutzerklärung ergänzt die in Papierform bereitgestellten Formulare zur Datenerhebung und muss in dieser Konstellation ebenfalls ausgelegt werden. Bei einer elektronischen Erfassung steht diese Datenschutzerklärung online über die Erfassungsoberfläche zur Verfügung. Zusammenfassend werden diese Regelungen in einer Handreichung zur Datenerhebung sowie zum Zutritts- und Teilnahmeverbot dargestellt.

Nachverfolgung von Infektionen

Werden von Seiten des Gesundheitsamtes Informationen zur Nachverfolgung von Infektionen angefordert, so koordiniert die Universität von zentraler Seite eine Zusammenstellung der erforderlichen Kontaktdaten und räumlichen Kontaktsituationen. Hierfür stehen die Einrichtungen und Fakultäten unterstützend für kurzfristige Rückfragen und Weiterleitung von Kontaktinformationen zur Verfügung. Betroffene Kontaktpersonen werden durch das Gesundheitsamt informiert. Bei Kontaktpersonen der RKI-Kategorie II kann dies in Ausnahmefällen auch direkt durch eine zentrale Stelle der Universität erfolgen. 

Das Führen und – im Falle einer Infektion – freiwillige Bereitstellen von „persönlichen Kontakttagebüchern“ erleichtert eine Kontaktnachverfolgung. Zudem empfiehlt die Universität die Nutzung der Corona-Warn-App der Bundesregierung.

Weitere wichtige Informationen

Regelungen für die Arbeit im Homeoffice

Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen rund um Corona werden die jeweiligen Einrichtungsleitungen angehalten, für Ihre Verantwortungsbereiche zu prüfen, ob und in welcher Form die Möglichkeit der Vorübergehenden Heimarbeit möglich und sinnvoll ist. Die jeweiligen Vorgesetzten entscheiden direkt über deren Gewährung, zur Anzeige muss ein Formular an das Personaldezernat übermittelt werden. Bei der Einrichtung der IT Infrastruktur kann das URZ behilflich sein (IT-Support: Tel. +49 6221 54-117). Die vorübergehende Heimarbeit ist jederzeit widerruflich und kann derzeit längstens bis zum 31. Januar 2021 vereinbart werden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite des Personaldezernats.

Konferenzen, Tagungen und größere universitäre Veranstaltungen

Konferenzen, Tagungen und Workshops etc. der Universität können nach den Bestimmungen der aktuellen Corona-Landesverordnung unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, der maximalen Teilnehmerzahl sowie der Zutritts- und Teilnahmeregelungen durchgeführt werden. Dies gilt auch für Antritts- oder Abschiedsvorlesungen und Habilitationsvorträge.

Zentrale Auskunft der Universitätsverwaltung

Neben den bekannten Kommunikationswegen stellt die Universitätsverwaltung für Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen das Serviceportal Corona bereit. Hier werden Fragen und Anliegen im Kontext der Corona-Herausforderungen beantwortet oder an die zuständigen internen Ansprechpartner weitergeleitet.

Telefonische Erreichbarkeit:  06221 54-19191
Mo bis Do      8 bis 16 Uhr
Freitag            8 bis 15 Uhr

service.corona@uni-heidelberg.de

Forschungsbetrieb

Es gelten die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene sowie die Zutritts- und Teilnahmeregelungen.

Forschungstätigkeiten im Laborbereich

Seit 1. August 2020 kann bei reinen Forschungstätigkeiten im Laborbereich der Abstand von 1,5 m unterschritten werden, sofern die Forscher in festen Kleingruppen von bis zu 4 Personen arbeiten, ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird und in den Räumlichkeiten den Hygieneanforderungen der Corona Verordnung, insbesondere der ausreichenden Belüftung, Rechnung getragen wird. Es gelten die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene sowie die Zutritts- und Teilnahmeregelungen. Ausnahmen von der Abstandspflicht sind nicht möglich, wenn das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus Gründen des Arbeitsschutzes nicht zulässig ist.

Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek in der Altstadt und ihre Zweigstelle Im Neuenheimer Feld sowie die dezentralen Bibliotheken haben ihre Servicebereiche, die Ausleihen und Freihandbereiche geöffnet. Buchbestellungen und die Buchabholung vor Ort sind damit wieder möglich. Die Präsenzbereiche der Universitätsbibliotheken sind unter den geltenden Auflagen geöffnet. Der Zugang zu Lernplätzen kann nur noch nach Voranmeldung erfolgen.

Alle digitalen Angebote der Universitätsbibliothek stehen wie gewohnt zur Verfügung. Die erweiterten digitalen Angebote werden aufrechterhalten, um Bibliotheksbesuche auf das zwingend erforderliche Maß zu beschränken. Der Dokumentlieferdienst HEDD (Heidelberger Electronic Document Delivery) wird auch weiterhin für Studierende der Universität Heidelberg angeboten. Gleiches gilt für die Bestellung von Büchern aus dem Bestand der Universitätsbibliothek für Mitglieder der Universität mit postalischer Lieferung nach Hause. Zahlreiche Verlage unterstützen die Universität Heidelberg durch die Freischaltung zusätzlicher oder bisher nicht lizenzierter Inhalte während der Coronavirus-Pandemie.

Universitätsarchiv

Der Lesesaal des Universitätsarchivs kann mit Einschränkungen wieder genutzt werden. Maximal drei Personen dürfen nach vorheriger Anmeldung im Lesesaal arbeiten. Es gelten die Zutritts- und Teilnahmeregelungen sowie die Pflicht zur Datenerhebung.

Digitale Dienste

Das Universitätsrechenzentrum hat die derzeit verfügbaren digitalen Dienste auf einer Webseite zusammengestellt, die kontinuierlich um weitere Angebote ergänzt wird.

Dienstreisen

Dienstreisen innerhalb Deutschlands sind möglich. Grundsätzlich ist jedoch zu prüfen, ob Reisen verschoben oder durch digitale Formate und Veranstaltungen ersetzt werden können. Die Einrichtungen entscheiden selbstständig, ob eine Dienstreise genehmigt wird. Rechtliche Regelungen vor Ort und auf der Dienstreise müssen beachtet werden. Werden Hochschulveranstaltungen – gleich welcher Art – außerhalb der Hochschule durchgeführt, gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung Baden-Württemberg, es sei denn vor Ort gibt es strengere Anforderungen, dann gelten diese.

Dienstreisen ins Ausland werden in der Regel nur für jene Länder genehmigt, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt. In diesen Fällen gelten die vorgenannten Regelungen für Inlandsreisen entsprechend. Dies gilt für Studierende, Doktorand*innen, Mitarbeiter*innen und Wissenschaftler*innen ebenso wie für Gastwissenschaftler*innen.

Rückkehr aus dem Ausland

Für die Ein- bzw. Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland gilt die Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen in der jeweils geltenden Fassung.

Für Beschäftigte, die sich aufgrund der Verordnung in häusliche Quarantäne begeben müssen, erfolgt durch die/den Vorgesetze/n eine Mitteilung an das Dezernat Personal über die behördlich angeordnete Quarantäne sowie den anschließenden Dienstantritt.

Verdachtsfall und Verhaltensempfehlungen

Was ist zu tun bei einem Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben?

Die Frage, ob ein Verdachtsfall vorliegt und ein Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt werden sollte, ist mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises zu klären. Es wird dringend davon abgeraten, ohne entsprechende Vorabsprache in die Praxis oder Notfallambulanz zu kommen. Unter der Telefonnummer 06221 522-1881 werden in diesem Zusammenhang Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit gegeben oder zur Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Das Telefon ist täglich von 7.30 Uhr bis 19.00 Uhr erreichbar. Kontakt per E-Mail ist möglich unter der Adresse impfen @ rhein-neckar-kreis.de. Ab 21 Uhr wenden sich Erwachsene telefonisch an die neue Infektionsambulanz unter der Telefonnummer 06221 56-8626. Für Kinder und Jugendliche ist die Notfallambulanz der Kinder- und Jugendmedizin zuständig. Sie ist über die Telefonnummer 06221 56-4823 erreichbar.

Was kann jeder Einzelne tun?

Alle Mitglieder der Universität Heidelberg sind aufgerufen, die Hygienemaßnahmen, wie sie zum Beispiel von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Bildungsreinrichtungen vorgegeben werden, zu befolgen. Bitte achten Sie im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes auf gute Händehygiene sowie auf die Husten- und Nies-Etikette und halten Sie Abstand zu anderen Personen. Räume sind angemessen zu lüften. Folgen Sie den von der Bundesregierung und den Ländern beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte.