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Lehramtsoption

Die Lehramtsoption besteht aus einem bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Lehrangebot sowie zwei berufsorientierenden Praktika im Umfang von insgesamt 20 ECTS-Punkten. Sie kann die für die Bachelorstudiengänge vorgeschriebenen Übergreifenden Kompetenzen (ÜK) ersetzen und ist eine der Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang mit dem Abschlussziel Master of Education (M.Ed.).

Die Lehramtsoption wird durch die Rahmenregelung zur Lehramtsoption in den Bachelor-Studiengängen der Universität Heidelberg geregelt.

 

Elemente der Lehramtsoption in Verantwortung der Bildungswissenschaften

Folgende Elemente der Lehramtsoption werden in Verantwortung der Bildungswissenschaften angeboten:

  • Einführung in die Schulpädagogik (3 ECTS-Punkte)
  • Einführung in die Pädagogische Psychologie (3 ECTS-Punkte)
  • Grundlagenmodul Bildungswissenschaften (4 ECTS-Punkte)
  • 3-wöchige Berufsorientierende Praxisphase (BOP) 1 (4 ECTS-Punkte)
  • 2-wöchige Berufsorientierende Praxisphase (BOP) 2 (2 ECTS-Punkte)

Prüfungsordnung für die bildungswissenschaftlichen Studienanteile in der Lehramtsoption der Bachelorstudiengänge (vom 03.02.2016).

Berufsorientierende Praxisphase - BOP 1 und 2

Für den polyvalenten Zwei-Fach-Bachelor sind innerhalb der Lehramtsoption zwei Berufs­orientierende Praxisphasen (kurz: BOP) vorgesehen. Diese gehören zu den bildungs­wissenschaftlichen Anteilen der Lehramtsoption und werden durch Workshops an der Universität vor- und nachbereitet. Beide Praxisphasen sollen Einblicke in das Berufsfeld Lehrer/in und andere bildungsbezogene Berufsfelder ermöglichen und damit zur Berufsorientierung in der Bachelorphase beitragen.

Die Berufsorientierende Praxisphase 1 (BOP1) ist durch die Rahmen VO-KM  vorgegeben. Sie muss im Umfang von drei Wochen Vollzeit an den jeweiligen öffentlichen und mit Genehmigung des Regierungspräsidiums anerkannten privaten Schulen für das Lehramt Gymnasium absolviert werden. Die Zuteilung der Plätze erfolgt über eine zentrale Online-Plattform des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport.

Die Berufsorientierende Praxisphase 2 (BOP2) ist ein Spezifikum der Universität Heidelberg, die damit die Berufsorientierung zusätzlich fördern möchte, und kann an der gleichen Schulart, einer anderen Schulart oder einer anderen Bildungseinrichtung absolviert werden. Für die BOP2 sind zwei Wochen vorgesehen, die auch studienbegleitend geleistet werden können. Praktikumsplätze für BOP2 müssen in Selbstsuche organisiert werden, wobei die Universität diese in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg durch ein Praxisnetzwerk unterstützt.

Vor dem Beginn beider Praxisphasen ist ein gemeinsamer Workshop zur Vorbereitung derselben zu absolvieren; dieser ist Voraussetzung für die Aufnahme der Praktika. Nach Abschluss der jeweiligen Praxisphase findet eine separate Nachbereitung statt. Die Begleitveranstaltungen werden am Bildungswissenschaftlichen Institut der Universität Heidelberg angeboten, die Anmeldung erfolgt über das LSF.

Die berufsorientierenden Praktika sind Bestandteil der Bachelor-Phase und werden bildungswissenschaftlich begleitet (vgl. Externer Inhalt § 6 Abs. 9 Satz 4 RahmenVO-KM). Sie können nicht vor dem Beginn des Studiums absolviert werden. Orientierungspraktika, die vor dem Studium absolviert worden sind, können daher nicht anerkannt werden.

Beratung zu den bildungswissenschaftlich verantworteten Elementen der Lehramtsoption bieten die Beraterinnen und Berater am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg an.

Weitere Informationen:

Beide Praxisphasen:

Berufsorientierende Praxisphase 1:

Berufsorientierende Praxisphase 2:

 

Elemente der Lehramtsoption in Verantwortung der Fächer

Folgende Elemente der Lehramtsoption werden in Verantwortung der Fächer angeboten:

  • Fachdidaktikmodule im Umfang von jeweils 2 ECTS-Punkten pro Fach

Beratung zu den von den Fächern verantworteten Elementen der Lehramtsoption bieten die Fachstudienberaterinnen und Fachstudienberater der Universität Heidelberg an.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 07.09.2017
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