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Unsichtbare Netzwerke: Japanische Querrollen in deutschen Museumssammlungen um 1900 und in einer digitalen Zukunft

Projektleiterin: Prof. Dr. Melanie Trede (Institut für Kunstgeschichte Ostasiens)

Förderlinie: Kulturelles Erbe und Geschichte

Das Projekt “Unsichtbare Netzwerke” setzt sich fünf Ziele. Zunächst soll das kulturelle Erbe der seit dem späten 19. Jh. akquirierten narrativen Querrollen aus Japan in Berlin, Köln und Stuttgart kunst- und sammlungshistorisch erschlossen werden. Die Bedeutung von Querrollen steht in starkem Kontrast zur vom Japonismus-Geschmack geprägten Vorliebe für Holzschnitte, Schwertzierat und Gürtelschmuck. Deswegen bieten sich Querrollen als ein Paradebeispiel für die Untersuchung unterschiedlicher Sammlungsstrategien und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Ästhetiken der Weltkulturen um die Jahrhundertwende an.

Die zweite Aufgabe ist die wissenschaftliche Bearbeitung eines ausgewählten Pilotbeispiels der Querrolle Koyasu monogatari (Linden-Museum, Stuttgart). Die Ergebnisse sollen, dies ist das dritte Ziel, in einer digitalen Modellversion nach dem Vorbild der von der FoF3-geförderten “Digital Hachiman Handscrolls”-Website (http://hachiman.uni-hd.de/) einfließen. Schließlich soll viertens ein White Paper verfasst und fünftens ein Großantrag zur Durchführung der wissenschaftlichen, digitalen Erschließung der identifizierten Querrollen vorbereitet werden.

Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit zwischen der Projektleiterin und -mitarbeiterin des Instituts für Kunstgeschichte Ostasiens, der Heidelberg Research Architecture (Exzellenzcluster "Asia and Europe") sowie dem Linden-Museum durchgeführt.

E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 27.07.2016
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