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Prof. Peter Voß

Peter Voß

Peter Voß, ehem. Gründungsintendant des SWR, Professor für Medien an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe, und seit 2009 Präsident der Quadriga Hochschule Berlin.

Geboren 1941 in Hamburg und aufgewachsen in Lübeck, studierte er an der Universität Göttingen zuerst Germanistik und Anglistik, dann Soziologie. Nach dem Studium arbeitete er zunächst bei verschiedenen Zeitungen, bevor er von 1971 bis 1977 Nachrichtenredakteur beim ZDF war. 1977 ging er als Korrespondent nach Berlin, 1978 zum Fernsehmagazin Report München beim Bayerischen Rundfunk. 1981 kehrte er zum ZDF zurück, wo er 1983 zum Redaktionsleiter des heute-journals, 1985 zum Hauptredaktionsleiter Aktuelles und 1990 auch zum stellv. Chefredakteur aufstieg.

1993 wurde Professor Voß Intendant des Südwestfunks in Baden-Baden. Von 1998 bis 2007 war er Gründungsintendant des Südwestdeutschen Rundfunks (SWR). Die Fusion von Südwestfunk (SWF) und Süddeutschem Rundfunk (SDR) gehört zu seinen medienpolitischen Leistungen. Von ihm gingen wichtige Impulse und Initiativen aus, die dem Ziel dienten, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu festigen und zu stärken. 1999/2000 war er Vorsitzender, danach Stellvertretender Vorsitzender der ARD. Er vertrat den Senderverbund federführend bei den internationalen Gemeinschafts-programmen ARTE und 3-SAT, im Verwaltungsrat der Europäischen Rundfunk-Union (EBU) sowie im Online-Bereich und brachte im SWR nachhaltige Strukturreformen und Programmoffensiven auf den Weg.

Von 2001 bis 2007 moderierte er den ARD-Presseclub, bereits seit 1994 moderiert er bei 3-SAT die Gesprächssendung "Peter Voß fragt..." (Bühler Begegnungen). Als Professor der HfG Karlsruhe legte er seine theoretischen Positionen in zahlreichen Publikationen nieder.

Professor Voß trat auch als Lyriker hervor ("Zwischen den Kratern", 2000). Er ist Schirmherr der Gastro-Liga, die sich u.a. der Bekämpfung des Darmkrebses widmet, und Gründungsvorsitzender der Stauffenberg-Gesellschaft Baden-Württemberg, die die Erinnerung an den Widerstand im Dritten Reich wach halten will. 2007 wurde er mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg geehrt.

Zu seinen zahlreichen Publikation gehören „Südwest 2000. Zur Neuordnung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Südwesten. Fakten, Positionen, Argumente. (Südwestfunk, 1995). „Rundfunk, Freiheit und Menschenrechte“ (Hrsg.) (Baden-Baden, 1996); „Mündigkeit im Mediensystem - hat Medienethik eine Chance?“ (Nomos, 1998); „Rundfunk in Bewegung“ (Nomos, 1998); ), „Revolution im Rundfunk?“ (Nomos, 1999); „Wem gehört der Rundfunk? Medien und Politik in Zeiten der Globalisierung“ (Nomos, 2002); und „Lauter Schwierige Patienten“ (mit Marcel Reich-Ranicki, Propyläen, 2002).

Verantwortlich: Geschäftsstelle Universitätsrat
Letzte Änderung: 28.01.2014
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