Bereichsbild

☎ NOTFALL-Rufnummern 

 
Kontakt

Arbeitssicherheit /
Biologische Sicherheit

Im Neuenheimer Feld 325
69120 Heidelberg
Tel. +49 6221 54 12331
aus dem Kliniknetz: 115 12331
E-Mail Umschlag

Ansprechpartner:

Foto Team Arbeitssicherheit / Biologische Sicherheit Herbst 2019

 
News

Buschtrommel Nr. 48 "Zukunftsträchtige und sichere Bürogestaltung" (Sonderausgabe)

Kurztipps zum Lüften
Tipps zum Lüften von Räumen ohne technische Lüftung.

 
Ankündigungen/ Veranstaltungen

Die Begehungstermine für 2023 sind online!

 
Themen
Service
 
Sitemap

Sitemap Icon Rot Inhaltsverzeichnis

 
SUCHE

Beleuchtung - ASR A3.4

Eine ausreichende Beleuchtungsstärke ist sowohl für die Durchführung von Arbeitsaufgaben, als auch für ein ermüdungsfreies Wohlbefinden des Menschen wichtig. Da es auch Arbeitsplätze gibt, an denen die Arbeitsaufgabe eine geringere Helligkeit erfordert, gibt die Arbeitsstättenregel Externer Inhalt ASR A3.4 Beleuchtung * einen Überblick über die arbeitsplatzspezifischen Vorgaben zu den Beleuchtungsstärken. Dabei wird zwischen der natürlichen Beleuchtung ( Externer Inhalt Kap. 4 Beleuchtung mit Tageslicht )* und der künstlichen Beleuchtung Externer Inhalt Kap. 5 Künstliche Beleuchtung in Gebäuden )* unterschieden.

„Eine Beleuchtung mit Tageslicht ist der Beleuchtung mit ausschließlich künstlichem Licht vorzuziehen.“ ( Externer Inhalt Kap. 4.1 Ausreichendes Tageslicht )*,

da die positiven Wirkungen auf den Menschen ausreichend bekannt sind. Das allgemeine Wohlbefinden wird gesteigert und Müdigkeitserscheinungen deutlich reduziert. Dadurch wird die Fehlerhäufigkeit durch die Beschäftigten verringert. Von ausreichendem Tageslicht kann man ausgehen, wenn der Tageslichtquotient größer 2% beträgt. Der ASR liegt die Faustregel zugrunde, dass die Forderung nach ausreichend Tageslicht erfüllt ist, wenn das Verhältnis von lichtdurchlässiger Fenster-, Tür- oder Wandfläche zur Raumgrundfläche von mindestens 1:10 eingehalten wird.

Schematische Skizze der Berechnung des Tageslichtquotient D

Ermittlung des Tageslichtquotienten:
(Quelle: BGI/GUV-I 7007 „Tageslicht am Arbeitsplatz – leistungsfördernd und gesund", 2009, S. 10, Bild 2)

Durch die Realisierung von ausreichendem Tageslichteinfall dürfen Beschäftigte allerdings nicht geblendet werden Externer Inhalt Kap. 4.2 Maßnahmen zur Begrenzung der Blendung )*.

Um auch die Sicherheitszeichen als solche problemlos wahrzunehmen, muss auch die Farbwiedergabe durch eine künstliche Beleuchtung korrekt sein. Die Farbwiedergabe wird durch eine dimensionslose Zahl zwischen 0 und 100 beschrieben (Farbwiedergabeindex Ra), die die Wirkung einer Lichtquelle auf den Farbeindruck des Menschen von einem Objekt beschreibt. Je höher der Farbwiedergabeindex ist, desto besser stimmt der Farbeindruck des Menschen mit der Realität überein.

Typische Beleuchtungsstärken in Arbeitsräumen sind in Externer Inhalt Anhang 1 der ASR A3.4 * angegeben. Am Beispiel des Punktes 4 „Büros und büroähnliche Arbeitsplätze“ der Tabelle im Anhang 1 wird ersichtlich, dass die Mindestbeleuchtungsstärken von 200 lx (Archiv) bis 750 lx (Technisches Zeichnen von Hand) reichen. Aus diesem Grund müssen auch die Beleuchtungsstärken arbeitsplatzspezifisch ermitteln und realisiert werden.

*nur aus dem Campusnetz erreichbar!

Verantwortlich: Sicherheit
Letzte Änderung: 28.06.2021
zum Seitenanfang/up