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Bereichsbild

Geschichte (M.Ed.)

Inhalt des Teilstudiengangs
Aufbau des Teilstudiengangs
Zulassungsvoraussetzungen
Fachstudienberatung

Studienabschluss: Master of Education (M.Ed.)
  - vorausgesetzt, dass ein zweiter Teilstudiengang, bildungswissenschaftliche und schulpraktische Studien erfolgreich absolviert, und eine Masterarbeit in einem der Teilstudiengänge oder den Bildungswissenschaften angefertigt wurde
Bewerbungspflichtig: ja
Studienbeginn: WS/ SoSe
Regelstudienzeit: 4
Studienform: Teilstudiengang im Rahmen eines Vollzeitstudiums

 

Geschichtswissenschaft erfasst, analysiert und deutet menschliche Lebenswelten in ihrem zeitlichen Wandel und fragt nach den Ursachen und Bedingungen historischer Entwicklungen. Studierende der Geschichte im Master of Education erwerben die Fähigkeit, durch einen kritischen Umgang mit Informationen und deren Interpretation differenziertes Wissen zu generieren und dieses in seiner Relevanz für die schulische Bildung zu reflektieren.

 

Inhalt des Teilstudiengangs

Der M.Ed. Geschichte vermittelt in seinem fachwissenschaftlichen Teil spezialisierte Fachkenntnisse und die Fähigkeit, komplexe historische Phänomene eigenständig wissenschaftlich zu erschließen. Er umfasst die vier Epochendisziplinen Alte Geschichte, Mittelalterliche Geschichte, Neuere Geschichte (1500-1900) und Neueste Geschichte (ab 1900). Epochenbezogen können Studienleistungen dabei auch in den Spezialdisziplinen Amerikanische Geschichte, Osteuropäische Geschichte, Geschichte Südasiens, Geschichte Ostasiens, Geschichte des jüdischen Volkes, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Geschichte der Medizin, Historische Grundwissenschaften und Landesgeschichte erbracht werden.
Durch die enge Verknüpfung von individueller Forschung und Lehre spiegelt sich die Vielfalt geschichtswissenschaftlicher und geschichtsdidaktischer Forschungsprofile in der Lehre wider.
Die geschichtsdidaktischen Lehrveranstaltungen werden im Wesentlichen von den Fachvertretern an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg getragen. In ihnen beschäftigen sich die Studierenden mit der Planung, Gestaltung und Reflexion von Lernprozessen, insbesondere mit einer geschichtsdidaktisch begründeten Auswahl von Kompetenzen, Zielen, Inhalten, Methoden und Medien, unterschiedlichen Zugängen zu einem Thema (z. B. Forschungs-, Problem-, Gegenwartsorientierung), den Grundlagen von individueller Förderung, Differenzierung und fachbezogener Leistungsbewertung sowie den Grundlagen geschichtsbezogenen Kommunizierens und Reflektierens. 

 

Aufbau des Teilstudiengangs

In seiner Struktur verbindet der Studiengang unterschiedliche Typen von Veranstaltungen: einerseits solche, die forschungsbezogen vertiefte und aktuelle Fachkenntnisse in ausgewählten Teildisziplinen vermitteln, andererseits Veranstaltungen, in denen die exemplarische Anwendung von Kompetenzen historischen Arbeitens auf ausgewählte Themen im Vordergrund steht.
Ein Charakteristikum des Master of Education bildet die inhaltlich/methodische Verschränkung fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Lehrveranstaltungen. In diesem Zusammenhang erweitern und vertiefen die Studierenden ihr empirisches, konzeptionelles und theoretisches Wissen und setzen sich mit den (Re-)Präsentationen von Geschichte im öffentlichen, kulturellen und politischen Raum auseinander.
Die insgesamt vier fachwissenschaftlichen Veranstaltungen in den Modulen bzw. Modulbereichen Intensivmodul Vertiefung, (Intensivmodul) Fokus und Modul Perspektive (Übung, Oberseminar, Vorlesungen) sind so zu wählen, dass jede der vier Epochendisziplinen (Alte, Mittelalterliche, Neuere und Neueste Geschichte) berücksichtigt wird.
Das Verschränkungsmodul aus Fachwissenschaft und Fachdidaktik kann in zwei Varianten (I: Modul Methode verschränkt mit Fachdidaktik / II: Modul Fokus verschränkt mit Fachdidaktik) gewählt werden. Abhängig davon ergeben sich zwei Studienverlaufsvarianten (vgl. tabellarische Übersicht – diese ist hinsichtlich der zeitlichen Reihenfolge der Module unverbindlich). Nähere Erläuterungen finden sich im Modulhandbuch. Die Masterarbeit kann im Bereich Fachwissenschaft oder Fachdidaktik geschrieben werden.

Eine Übersicht über den Studienverlauf finden Sie hier.

Besonderer Teil der Prüfungsordnung

 

Fachspezifische Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzung ist ein bestandener lehramtsbezogener Bachelorabschluss im Fach Geschichte. Bei diesem muss der Anteil an fachwissenschaftlichen Leistungen im Fach mindestens 74 Leistungspunkte und der Anteil an fachdidaktischen Leistungen im Fach mindestens 2 Leistungspunkte betragen. Unter den fachwissenschaftlichen Leistungen müssen jeweils mindestens 15 Leistungspunkte in jeder der drei Epochendisziplinen Alte, Mittelalterliche sowie Neuere und Neueste Geschichte nachgewiesen sein.
Darüber hinaus sind folgende Sprachkenntnisse Voraussetzung:
1.    Lateinkenntnisse (Latinum);
2.    Kenntnisse (passives Lese-/Textverständnis) in Englisch und einer weiteren modernen Fremdsprache, die mindestens dem Kursniveau B 1 gemäß dem Common European Framework of Reference entsprechen.

Die fachspezifischen Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen sowie evtl. bei der Bewerbung einzureichende Unterlagen entnehmen Sie bitte dem hier verlinkten Besonderen Teil der Zulassungssatzung dieses Teilstudiengangs: Besonderer Teil der Zulassungssatzung

 

Fachstudienberatung

Dr. Werner Bomm
Historisches Seminar
Grabengasse 3-5, R 141
69117 Heidelberg

Beratung: Montag 10-13 Uhr, Donnerstag 14-16 Uhr
Telefon: +49 6221 54-2443
Email:werner.bomm@zegk.uni-heidelberg.de

 

Dr. Kilian Schultes
Historisches Seminar
Grabengasse 3-5, R 302
69117 Heidelberg

Beratung: Mittwoch 16-18 Uhr
Telefon:+49 6221 54-2504
Email:kilian.schultes@zegk.uni-heidelberg.de

 

Dr. Sebastian Kolditz
Historisches Seminar
Grabengasse 3-5, R 221
69117 Heidelberg

Beratung: Dienstag 10-12 Uhr
Telefon :+49 6221 54-2294
Email:sebastian.kolditz@zegk.uni-heidelberg.de

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 23.05.2018
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