Didaktische Szenarien 2

Blended Learning / Teil-Virtualisierung

Bei dem Modell "Blended Learning" spielen E-Learning und der Einsatz digitaler Bildungsmedien eine große Rolle. Wesentliche Elemente der Lehrveranstaltung finden nicht mehr als Präsenzlehre statt, sondern Präsenzlernen und Onlinelernen ergänzen sich im Wechsel. Durch asynchrones Lernen wird für die Studierenden eine gößere zeitliche Flexibiltiät möglich.

In den Online-Phasen werden die zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten genutzt wie Lernplattform, Web-Based-Trainings, weitere Online-Lernmaterialien (Übungen, Simulationen, Videos o.ä) und Online-Kommunikationsmittel (Foren, Mail, Chat, Webkonferenz etc.).

Blended-Learning erfordert  eine gute Planung der inhaltlichen und zeitlichen Abstimmung zwischen Online- und Präsenzphasen. Die Online-Phasen sollten stets gut betreut und moderiert werden.

Denkbar sind hier Seminare, deren Termine teils im konventionellen Seminarraum stattfinden und teils in einem virtuellen Seminarraum per Webinar/Webkonferenz. Ein anderes Beispiel wären Vorlesungen, bei denen einige Lerninhalte im Selbststudium mittels Videos erarbeitet werden und die Präsenzphase dann für Diskussion & Übungen verwendet wird (Flipped Classroom). Forendiskussionen in Moodle, die gemeinsame Gestaltung eines Moodle-Kurs-Wikis oder die Erstellung und Nutzung von Podcasts wären weitere Beispiele.

Für Fächer, die im Teilzeitstudium studiert werden können, ist Blended Learning eine attraktive Möglichkeit (s.a. Präsentation Projektgruppentreffen 23.2.2011).

In unseren Praxisbeispielen finden Sie einige konkrete Anwendungen für Blended Learning an der Universität Heidelberg.

 DS2-BlendedLearning

 

vgl. Didaktische Szenarien: Anreicherung von Lehrveranstaltungen und Voll-Virtualisierung

Verantwortlich: E-Learning-Center
Letzte Änderung: 15.11.2018