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Leben und Werk des Nikolaus von Kues

16. Februar 2016

Der Universalgelehrte und Heidelberger Alumnus ist Thema einer kleinen Ausstellung im Universitätsarchiv

Screenshot

Foto: Dr. Michael Schwarz

Die Büste zeigt Prof. Dr. Ernst Hoffmann (1880 bis 1952), der von 1922 bis 1935 Professor für Philosophie und Pädagogik an der Ruperto Carola war und vom nationalsozialistischen Regime zwangsemeritiert wurde. Er war erster Leiter der Cusanus-Kommission an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; die Büste ist eine Leihgabe des Instituts für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg.

Leben und Werk des Universalgelehrten Nikolaus von Kues (1401 bis 1464) greift eine Vitrinenausstellung im Universitätsarchiv auf. Anlass ist der 600. Jahrestag seiner Immatrikulation an der Universität Heidelberg. Die Ausstellung präsentiert neben dem Matrikeleintrag – er stellt die erste Nennung seines Namens in den Quellen überhaupt dar – eine Biographie mit Lebensdaten sowie unter anderem Fotos seiner wichtigsten Wirkungsstätten und Editionen seiner Werke.

Nikolaus von Kues

Bild: gemeinfrei

Nikolaus von Kues

Im ersten Studienhalbjahr 1416 wurde Nikolaus von Kues – in lateinischer Form Nicolaus Cusanus – an der gerade einmal 30 Jahre alten Universität Heidelberg immatrikuliert. Hier absolvierte er das Grundstudium in der Artistenfakultät, auf das schon bald das Studium des Kirchenrechts in Padua folgte. Engere Verbindungen zur Universität über die Studienzeit hinaus haben offenbar nicht bestanden. Später traf Nikolaus von Kues jedoch in verschiedenen öffentlichen Funktionen auf frühere Heidelberger Lehrer. Aber erst eine heftige doktrinäre Auseinandersetzung mit dem Theologen und Universitätsrektor Johannes Wenck brachte ihn in Heidelberg wieder in Erinnerung. Nikolaus von Kues wirkte als Theologe, Philosoph, Mathematiker, Diplomat und Rechtsgelehrter. Er gilt als einer der ersten deutschen Humanisten am Übergang vom Spätmittelalter zu Früher Neuzeit.

Zusammengestellt wurde die Ausstellung mit Exponaten aus den Beständen des Universitätsarchivs und privaten Leihgaben von Dr. Dagmar Drüll-Zimmermann gemeinsam mit Judith Meyer und Prof. Dr. Fletcher DuBois. Sie ist im Gebäude des Archivs, Akademiestraße 4-8, dienstags und mittwochs von 9 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12.30 Uhr geöffnet. Sie wird bis zum 25. Mai 2016 zu sehen sein.

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 16.02.2016
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