Archiv

2018

Exkursion der Forschungsgruppe “Sustainable Development Goals”

04.11.2018

Am 11.10.2018 erhielten Studenten des IPW die Gelegenheit im Rahmen ihres Forschungspraktikums zu den “Sustainable Development Goals” der Vereinten Nationen an einem Workshop im Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn teilzunehmen. Neben dem Einblick in die Arbeit und Umgebung des DIE wurden auch methodische Kenntnisse für die Arbeit mit den sogenannten “Voluntary National Reviews”, der Hauptquelle des gemeinsamen Forschungsprojektes von Frau Prof. Dr. Tosun und des DIE, vermittelt. Neben der Mitarbeit am gemeinsamen Forschungsprojekt, bot sich im Workshop zudem auch die Möglichkeit, eigene zum Thema entwickelte Forschungsarbeiten vorzustellen.

Refugees, Borders and Membership Conference

30.10.2018

IPW-Mitarbeiterin und Doktorandin Marilena Geugjes wurde ausgewählt, auf der internationalen „Refugees, Borders and Membership Conference“ in Malmö, Schweden zu sprechen. Die Konferenz wurde vom Malmö Institute for Studies of Migration, Diversity and Welfare der Universität Malmö veranstaltet. Marilena Geugjes sprach im Panel des EU-Horizon 2020-Projekts „Novamigra“ zu kollektiv geteilten, identitätskonstuierenden Normen und Werten in Dänemark und Schweden und deren Implikationen für die Integration von Immigrant*innen.

Reimut Zohlnhöfer veröffentlicht Sammelband zu Regierung Merkel III

20.09.2018

Gemeinsam mit Thomas Saalfeld (Universität Bamberg) hat Reimut Zohlnhöfer einen Sammelband herausgegeben, der eine umfassende politikwissenschaftliche Bilanz der Bundesregierung aus CDU / CSU und SPD von 2013 bis 2017 zieht. In 27 Untersuchungen werden die Rahmenbedingungen des Regierens analysiert, also die strategische Positionierung von Regierungs- und Oppositionsparteien, das Abstimmungsverhalten im Bundestag, die Rolle des Bundesverfassungsgerichts, das Koalitionsmanagement, der Einfluss von Verbänden oder der Medien. In einem zweiten Teil werden die größten Herausforderungen zwischen 2013 und 2017 diskutiert, insbesondere die Migrationsfrage, aber auch die Krise der Europäischen Integration. Zudem werden die wichtigsten Entscheidungen in allen relevanten Politikfeldern, von der Finanz- und Sozialpolitik bis zur Umwelt- und Außenpolitik systematisch beschrieben, erklärt und bewertet. Dies wird die Frage beantwortet, wo die Regierung weit reichende Reformen durchführt, wo Stillstand vorherrschte und mit welchen Einflussfaktoren beides zu erklären ist.
 
Reimut Zohlnhöfer und Thomas Saalfeld (Hrsg.), 2019: Zwischen Stillstand, Politikwandel und Krisenmanagement. Eine Bilanz der Regierung Merkel 2013-2017, Wiesbaden: Springer VS.

Fakultätstag der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 2018

20.08.2018

Der Fakultätstag 2018 findet am Freitag, den 9. November 2018, um 16:30 Uhr in der Neuen Aula (Neue Universität am Universitätsplatz) statt.

In einem feierlichen Rahmen werden die Absolvent*innen und Promovierten der Fächer Soziologie, Politische Wissenschaft und Wirtschaftswissenschaften verabschiedet. Als Gastredner hat die Fakultät Prof. Dr. Michael Zürn, Direktor der Abteilung "Global Governance" am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Professor für Internationale Beziehungen an der FU Berlin, gewinnen können.
 

Praktikumsbörse am Campus Bergheim

20.07.2018

Normalerweise ist es still in der Campus Bibliothek Bergeheim. Doch Anfang Juli änderte sich das für einige Stunden, als über 150 Studierende die Bibliothek bevölkerten um mit regionalen Praktikumsgebern ins Gespräch zu kommen.  
Das IPW organisierte für diesen Abend zusammen mit dem Career Service der Universität Heidelberg und den Fachschaften Economics, Politikwissenschaft und Soziologie erneut einen Abend des Austauschs zwischen Studierenden des Campus Bergheim und regionalen Unternehmen, Forschungsinstituten sowie Bildungseinrichtungen. Neben Großunternehmen wie KPMG oder MLP fanden sich auch Heidelberger Start-Ups wie getsafe oder planW ein, um ihre Praktikumsstellen anzubieten. So zeigte sich eine große Bandbreite an Tätigkeitsfelder für die angehenden Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler*innen.  
Begleitet wurde der Abend von einem breiten Rahmenprogramm rund ums Thema Bewerbung. Studierende der Übung „Studium und dann? Vorbereitung zum Berufseinstieg nach dem Studium der Politikwissenschaft“ nutzen ihr neu erlangtes Wissen und halfen ihren Kommilitonen bei der Verbesserung ihrer Bewerbungsunterlagen. Der Career Service half mit „10 Bewerbungs-Hacks“ kompakt in einem Vortrag verpackt und im Untergeschoss konnten professionelle Bewerbungsfotos gemacht werden. 
Die Organisatoren der Praktikumsbörse hoffen, dass sich aus dem erfolgreichen Abend viele interessante Praktika für die Studierenden ergeben und planen bereits eine Neuauflage im nächsten Jahr.

Konferenz zu "Social Cohesion in Africa: Concept and Measurement" am DIE (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik) in Bonn

13.07.2018

Wie kann soziale Kohäsion konzeptualisiert werden? Welche spezifischen Formen und Typen sozialer Kohäsion können in Subsahara-Afrika identifiziert werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Politikwissenschaftler*innen aus Europa, Asien, Südamerika und Subsahara-Afrika vom 9. bis 10. Juli 2018 in Bonn. Das IPW war durch Prof. Dr. Jale Tosun und Anne-Marie Parth vertreten. Der Workshop trug zur Vertiefung und Stärkung der Kooperation zwischen dem DIE und IPW bei. Nähere Informationen zu den Inhalten des Workshops können unter folgender Seite abgerufen werden.

Sonderausgabe des Marsilius-Kolleg erschienen

13.06.2018

In der neu erschienen Sonderausgabe der Online-Zeitschrift Forum Marsilius-Kolleg mit dem Titel „Grüne Gentechnik - Naturwissenschaftliche Grundlagen und Besonderheiten des öffentlichen Diskurs“ liefert unsere Institutsdirektorin Prof. Jale Tosun in Kooperation mit Thomas Rausch einen spannenden Beitrag zum Thema "Grüne Gentechnik: Naturwissenschaftliche Grundlagen und Besonderheiten des öffentlichen Diskurse" (zum Artikel). Die komplette Ausgabe finden Sie unter folgendem Link.

“Publish or Perish? Publish and Flourish!” – Der erste heiDOCS Publisher Evening an der Fakultät

13.06.2018

Am 24.Mai 2018 fand der erste heiDOCS Publisher Evening „Publish or Perish? Publish and Flourish!“ für alle Promovierenden an der Fakultät statt.
Doktoranden und Doktorandinnen der Fakultät diskutierten gemeinsam mit Herausgeberinnen und Herausgeber von international renommierten Zeitschriften und Verlagen Möglichkeiten und Strategien der Veröffentlichung eigener Forschungsergebnisse. Gäste waren Prof. Jeff Haynes (Democratization), Prof. Jale Tosun (Policy Sciences), Marie-Claire Antoine (Lynne Rienner Publishers) und Dr. Johannes Gläser (Springer Ökonomie & Politikwissenschaft). 
Der Publisher Evening wurde von dem Doktorandenkonvent und der Graduiertenakademie unterstützt und ist eine von mehreren heiDOCS-Qualitätsmaßnahmen, die die Doktorandenausbildung nachhaltig und umfassend fördern sollen.

Workshop zu „The Civilian Control – Military Effectiveness Nexus”

05.06.2018

Am IPW fand vom 25. Mai bis 27. Mai 2018 der Workshop „The Civilian Control – Military Effectiveness Nexus“ statt. Organisiert von Prof. Aurel Croissant und Prof. Thomas Bruneau (Naval Postgraduate School, Monterey) diskutierten Sozialwissenschaftler aus den USA, Europa, Asien, dem Nahen Osten und Lateinamerika über das Verhältnis von ziviler Kontrolle und militärischer Effektivität in demokratischen, hybriden und autoritären Regimekontexten. Aus den Reihen des IPW nahmen Aurel Croissant, Tanja Eschenauer, Jil Kamerling, Zeynep Sentek und Carmen Wintergerst an dem Workshop teil. Die auf dem Workshop diskutierten Papiere werden in Form eines Sammelbands bei Lynne Rienner veröffentlicht werden, voraussichtlich im Frühjahr 2019.

Zukunftsangst – Politisches Entscheiden in einer komplexen Welt

04.06.2018

In der Veranstaltung am 22. Juni 2018 steht das zunehmende gesellschaftliche Empfinden einer komplexen, krisengeprägten und instabilen Welt im Fokus. Zuweilen scheinen heutige moderne Gesellschaften in kollektive Zukunftsangst zu verfallen, da politische und ökonomische Strukturen weniger krisenfest sind als angenommen. Für die Entscheidungsträger entsteht daher eine Dilemmasituation, zwischen akutem Handlungsdruck und langfristigen Lösungen.

Das Programm beginnt mit einem Eröffnungsvortrag von Prof. Klaus Mainzer, welcher sich grundlegend mit dem Komplexitätsproblem auseinandersetzt. Anschließend werden zwei Working Groups, mit den Schwerpunkten Künstliche Intelligenz, Autonomisierung, Digitalisierung und Technikfolgenabschätzung (Prof. Michael Decker und Prof. Klaus Mainzer), gebildet. Im Fokus steht die Frage, wie politische Entscheidungsträger angesichts potenziell gefährlicher technologischer Neuerungen zu adäquaten und ethisch vertretbaren Richtungsentscheidungen gelangen können. Für das Programm, inklusive Abendbuffet, wird um eine Teilnahmegebühr von 15 Euro (5 Euro ermäßigt) gebeten. Weitere Informationen und die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie hier.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Katholischen Universitätszentrum Heidelberg, des Forums für internationale Sicherheitund des Instituts für Politische Wissenschaft.

Südkoreanische Antikorruptionsbehörde besucht IPW

04.06.2018

Am 28. Mai 2018 war eine Delegation der südkoreanischen Anti-Corruption & Civil Rights Commission (http://www.acrc.go.kr/en/index.do) zu Gast am Institut für Politische Wissenschaft. Die Gruppe informierte über die Anti-Korruptionspolitik der neuen Regierung von Präsident Moon Jae-in und diskutierte mit Professor Aurel Croissant, Asienkoordinator des Bertelsmann Transformation Index (BTI, https://www.bti-project.org/en/home/) und der Sustainable Governance Indicators (SGI, https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/our-projects/sustainable-governance-indicators-sgi/) die Ergebnisse der aktuellen BTI und SGI-Berichte.

Veranstaltung der Schader-Stiftung Darmstadt in Kooperation mit Prof. Dr. Michael Haus

24.05.2018

Wenn von Familien-, Arbeitsmarkt- oder Integrationspolitik die Rede ist, gilt Schweden allgemein als Vorzeigeland. Eine flächendeckende Kinderbetreuung, die volle Integration von Frauen und Männern in den Arbeitsmarkt und auch die Integration von Zugezogenen scheinen eine Selbstverständlichkeit zu sein. Doch was sind die Rahmenbedingungen für diesen Erfolg? Inwiefern kann Deutschland von Schweden lernen? Welche Erkenntnisse können Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in Deutschland aus einem Vergleich der beiden Staaten ziehen und in welchen Punkten ist das schwedische Modell eben nicht übertragbar?​ Michael Haus, Professor für Moderne Politische Theorie am IPW, organisiert hierzu in Zusammenarbeit mit der Schader-Stiftung am 05. & 06. Juni den Workshop "Lernen vom besten Land der Welt - ein Blick aus Deutschland auf Schweden". Die Veranstaltung, die auch eine öffentliche Abendveranstaltung „Schweden von A - Ö“ beinhaltet, findet in den Räumen der Stiftung in Darmstadt statt. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Spitzenposition für IPW im CHE-Ranking

19.05.2018

Am 08.05 wurde das neueste CHE-Ranking veröffentlicht. Das IPW ist bei knapp der Hälfte der gerankten Items in der Spitzengruppe vertreten und bei allen Weiteren in der Mittelgruppe. Berücksichtigt man etwa die für den Masterstudiengang wichtigen Kriterien "Betreuung durch Lehrende, Lehrangebot, Bibliotheksausstattung, Internationale Ausrichtung und Forschungsreputation", so landet das Institut auf Rang drei im Gesamtclassement. "Die Ergebnisse des Rankings sind eine tolle Bestätigung für die gute Arbeit, die unsere Dozierenden und Mitarbeitenden in den vergangenen Jahren geleistet haben. Gleichzeitig ist es aber auch ein Ansporn, um uns in den kommenden Jahren noch weiter zu verbessern und die sehr gute Positionierung auszuzbauen." (Tobias Ostheim, Studiengangskoordinator).

Datensatz zur Messung von militärischem Einfluss vorgestellt

11.04.2018

In dem Blogbeitrag "Military Influence: the Hidden Power of Men in Uniform" haben Tanja Eschenauer und Jil Kamerling für den Bertelsmann Transformation Index (BTI) ihren Datensatz zur Messung von militärischem Einfluss vorgestellt. Der Datensatz ”The Political Roles of the Military (PRM)” umfasst Informationen zu 120 demokratischen und autokratischen Ländern im Zeitraum von 1999 bis 2016 und entstand gemeinsam mit Professor Aurel Croissant an der Professur für Vergleichende Politikwissenschaft. 

Wie reden wir miteinander und hören wir einander zu?

04.04.2018

Wie wir miteinander reden, hat einen hohen Einfluss auf die Art und Weise, wie politische Probleme gelöst werden. Wenn Argumente keine passenden Gegenargumente finden und wenn sich exklusive Subgruppen mit eigener Sprache herausbilden, dann ist das nicht nur Ausdruck verschiedener Redearten, sondern auch ein Zeichen gesellschaftlicher Spaltung.
Bis zum 11. April ist die Veranstaltungsanmeldung über lsf noch möglich. In diesem Zuge möchten wir euch auf die ÜK „Wie reden wir im Jahr 2018 miteinander?“ aufmerksam machen, die von Anne-Marie Parthund dem Arbeitskreis „Lehre vervielfalten“ geleitet wird. Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation mit der Stadt Heidelberg, dem DAI Heidelberg, der Jungen Uni, dem Stura und den „real world economics“ organisiert.
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier.

Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist erfolgreich in der heiDOCS-Initiative – mehr als 230.000 Euro zusätzlich für die Doktorandenausbildung

03.04.2018

Als erste Fakultät der Universität hat die Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ein Programm zur Weiterentwicklung der akademischen Rahmenbedingungen der Doktoranden entwickelt und vom Rektorat der Ruperto Carola die Finanzierungszusage für die Implementierung der geplanten Maßnahmen erhalten. Durch ihre Vorreiterrolle in der heiDocs-Initiative ist es der WISO-Fakultät möglich in den kommenden drei Jahren zusätzliche Mittel in Höhe von insgesamt mehr als 230.000 Euro in die Doktorandenausbildung zu investieren.
Damit wird das Verfahren der Individualpromotion nachhaltig und umfassend gefördert.
Der von der Arbeitsgruppe der drei Institute (AWI, IPW, MWI) unter Beteiligung der Doktorandenvertreter*innen ausgearbeitete Maßnahmenkatalog sieht die Förderung von Individualanträgen in einem kompetitiven Bewerbungsverfahren vor. Gefördert werden (1) Mobilitäts- und Internationalisierungsmaßnahmen, (2) gemeinsame Initiativen der DoktorandInnen wie Workshops und Konferenzen; (3) professionelle Lektoratsarbeiten bei Publikationen sowie (4) der Erwerb von promotionsbezogenen Datensätze.

Die Qualität von Demokratie, Marktwirtschaft und Regierungsführung in Entwicklungs- und Schwellenländern ist auf den niedrigsten Stand seit zwölf Jahren gefallen.

23.03.2018

Das zeigt die aktuelle Ausgabe des Transformationsindex der Bertelsmann Stiftung(BTI), der regelmäßig die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in 129Entwicklungs- und Schwellenländern untersucht. 40 Regierungen, darunter auch solche aus fortgeschrittenen Demokratien, haben in den vergangenen zwei Jahren den Rechtsstaat beschnitten, und in 50 Ländern wurden politische Freiheiten eingeschränkt. Zahlreiche Regierungen finden kein Rezept gegen wachsende soziale, ethnische und religiöse Konflikte – oder schüren diese Spannungen oftmals sogar. Laut BTI leben weltweit immer mehr Menschen nicht nur in ungleichen, sondern auch in repressiven Regimen: Aktuell werden 3,3 Milliarden Menschen autokratisch regiert, so viele wie noch nie seit Start der Untersuchung. Ihnen stehen 4,2 Milliarden Menschen gegenüber, die in Demokratien leben. Von den 129 untersuchten Ländern stuft der BTI 58 als Autokratien und 71 als Demokratien ein. Problematisch sei auch, dass in immer mehr Demokratien Bürgerrechte beschnitten und rechtsstaatliche Standards ausgehöhlt werden. Ehemalige Leuchttürme der Demokratisierung wie Brasilien, Polen oder die Türkei gehören zu den größten Verlierern im BTI. Der BTI untersucht seit 15 Jahren Entwicklungen, Niveaus und Prozesse der Transformation zu Demokratie, Rechtsstaat und sozialpolitisch eingehegter Marktwirtschaft. Zusammenfassungen der neuen Ergebnisse finden sich hier sowie der Projektwebseite. Die politikwissenschaftliche Begleitung des Projekts liegt seit 2014 am Heidelberger Institut für Politische Wissenschaft, bei Herrn Dr. Peter Thiery und Professor Aurel Croissant.

Das IPW auf dem Siegertreppchen

18.03.2018

Am 14. Und 15. März 2018 fand das Abschlussmeeting des EU-COST Netzwerk INOGOV in Brüssel statt. Gleich zwei Mal war das IPW bei der Verleihung des alljährlichen Best Paper Prizes, der insbesondere die Arbeiten von Nachwuchswissenschaftler*innen würdigt, vertreten. IPW Mitarbeiterin und Doktorandin Nicole Schmidt gewann den INOGOV Best Paper Prize 2018 für Ihren Artikel "Scientific Advice and Administrative Traditions: The Role of Chief Scientists in Climate Change Adaptation" (zusammen mit N. Teschner und M. Negev). Der Artikel ist  bei Review of Policy Research im Erscheinen. Der Preis ist mit 3.000 € für die Open Access Gebühr dotiert. 

​Der Artikel „Mapping states' Paris climate pledges: Analysing targets and groups at COP21” von Dr. Paul Tobin (University of Manchester), in Ko-Autorenschaft mit Nicole Schmidt, Prof. Dr. Jale Tosun und Dr. Charlotte Burns (University of  York) wurde mit dem honorary Best Paper Prize 2018 ausgezeichnet und entstand während eines Forschungsaufenthaltes an der Universität Heidelberg im Sommer 2016.

 

Kick-off Treffen des Verbundforschungsprojekts „Veränderung durch Krisen? Solidarität und Entsolidarisierung in Deutschland und Europa“ (Solikris)

01.03.2018

Am 27. und 28. Februar kamen die Forscher des Verbundforschungsprojekts Solikris am Kölner Standort des Leibnitz Instituts für Sozialwissenschaften (GESIS) zu einem Kick-Off Meeting zusammen. Der Forschungsverbund umfasst GESIS, das Wissenschaftszentrum Berlin und die Ruperto Carola. Für das Heidelberger Projektteam nahmen Frau Prof. Dr. Jale TosunJulia Weißund Bettina Schuck an dem Workshop teil. Im Mittelpunkt des 2-tägigen Workshops stand die inhaltliche Abstimmung der einzelnen Teilprojekte. Das Heidelberger Projektteam wird sich während der dreijährigen Projektlaufzeit vorrangig mit den Auswirkungen von Krisen auf junge Erwachsene beschäftigen. Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier

2017

Das IPW bei der UN-Klimakonferenz in Bonn

18.11.2017

Im Rahmen ihres Forschungspraktikums am Lehrstuhl Tosun haben die MA-Studentinnen Christine Reiner und Friederike Bickmann die Möglichkeit, bei den derzeit laufenden internationalen Klimaverhandlungen in Bonn teilzunehmen. Im Fokus ihrer Arbeit liegen die Themen Agrarpolitik und Ernährungssicherheit.
Auch Doktorand*innen des IPW sind vertreten: Maximilian Jungmann und Martina Vetrovcova arbeiten zur klimabedingten Migration und richten ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die Inselstaaten. Nicole Schmidt besucht durch ihre Anbindung zur Beobachtergruppe der Research and Independent Non-Governmental Organizations (RINGOS) Verhandlungssitzungen, die sonst von der Öffentlichkeit ausgeschlossen sind. Ihre Notizen zum Thema Anpassung und zukünftige Berichterstattung sowie alle weiteren Aufzeichnungen zu den verhandelten Artikeln des Pariser Abkommens können hier aufgerufen werden. 

Einen Erfahrungsbericht von Friederike Bickmann finden Sie hier.

Lesen Sie mehr...

Webmaster: E-Mail
Letzte Änderung: 10.04.2019
zum Seitenanfang/up