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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Juristische Fakultät


Prof. Dr. Gert Reinhart

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69117 Heidelberg
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Lebenslauf
Geboren 1934 in Stuttgart. Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in Stuttgart und Aalen, Abitur 1954 in Stuttgart. Studium der Rechtswissenschaft und der Volkswirtschaftslehre 1954-1958 an den Universitäten Heidelberg und Bonn, 1958 Erste Juristische Staatsprüfung Heidelberg. Nach dem Juristischen Vorbereitungsdienst des Landes Baden- Württemberg 1962 Zweite Juristische Staatsprüfung Stuttgart. Dann Wissenschaftlicher Assistent, Akademischer Rat, nunmehr Akademischer Direktor am Institut für ausländisches und internationales Privat- und Wirtschaftsrecht der Universität Heidelberg. Promotion (Doctor iuris utriusque) 1968 in Heidelberg; Habilitation (Dr. iur. utr. habil.) 1981 durch die Juristische Fakultät der Universität Heidelberg; Lehrbefugnis für Deutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung und Internationales Privatrecht. Seit 1987 außerplanmäßiger Universitätsprofessor in Heidelberg. Visiting Professor for Law, Cumberland Law School, Samford University, Birmingham/Alabama 1983. Fakultätsbeauftragter für die Partnerschaft mit der Rechtsfakultät Montpellier, Beauftragter des Rektors für die Beziehungen der Ruprecht-Karls-Universität zur Partneruniversität Montpellier I.

Forschungsinteressen
Rechtsvereinheitlichung, insbesondere Internationales Kaufrecht (UN-Kaufrecht, Kommentar 1991) und Internationales Privat- und Prozeßrecht (Internationales Vertragsrecht, Kommentar 1996); Wirtschaftsrecht, vor allem deutsches und europäisches Kartellrecht (Die vorsätzliche Zuwiderhandlung gegen das Kartellverbot, 1963); Privatrecht (Das Verhältnis von Formnichtigkeit und Heilung des Formmangels, 1969).

Studienempfehlungen
1. Ein ergänzendes Auslandsstudium entweder sofort nach der Zwischenprüfung oder im Anschluß an das Erste Juristische Staatsexamen ist zu empfehlen, dann aber mit dem Ziel, einen ausländischen akademischen Grad (Magister, Maitrise o.ä.) zu erwerben.
2. Die Zeit der Vorbereitung auf das Erste Juristische Staatsexamen ist hart, man muß sich ganz und gar auf das Jurastudium konzentrieren.
3. Die neu eingeführten Regelungen über "Freischuß" und 'Notenverbesserung" sind aus lernpsychologischen und didaktischen Gründen zu begrüßen. Man darf aber nicht übersehen, daß es sich eigentlich um eine zumindest der juristischen Berufstätigkeit fremde Denkart handelt: Es gibt in der juristischen Praxis keine "Freischüsse", die Entscheidung fällt hic et nunc, sie ist normalerweise endgültig, unwiederholbar und nur in seltenen Fällen verbesserbar.


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Verantwortlich: Der Dekan Webmaster's letzte Änderung: 13.10.1997