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Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Juristische Fakultät


Prof. Dr. Eva Graul

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Lebenslauf
Studium: zunächst ein Semester der Mathematik und evang. Theologie für das höhere Lehramt, seit 1973 der Rechtswissenschaften in Marburg. 1978 erstes, 1981 zweites juristisches Staatsexamen. Von Anfang 1982 bis Ende 1984 Mitarbeiterin in einer zivilrechtlichen BGH-Kanzlei. Anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin, dann wissenschaftliche Assistentin in Marburg (Strafrecht). 1989 Promotion (bei D. Meurer) mit einer Arbeit über abstrakte Gefährdungsdelikte und 1993 Habilitation (bei D. Meurer) fur die Fächer Strafrecht und Strafprozeßrecht mit einer Schrift über die Offenkundigkeit im Strafprozeß. Im WS 1993/ 94 Lehrstuhlvertretung in Frankfurt a. M.; im SS 1994 Lehrstuhlvertretung in Heidelberg. Ende 1994 Professorin an der Universität Heidelberg.

Forschungsinteressen
Materielles Strafrecht mit Schwerpunkt im Allgemeinen Teil (Deliktsaufbau, Rechtfertigungsgründe - Irrtumsproblematik, Mittäterschaft). Im Besonderen Teil die Delikte gegen Gemeinschaftswerte.

Studienempfehlungen
Da das Examen das Ziel des Studiums ist, sollte man darauf auch zielstrebig hinarbeiten. Angesichts der enormen Stoffülle scheint mir bei Einzelproblemen der "Mut zur Lücke" unausweichlich; wichtiger ist das Durchschauen der Grundstrukturen und systematischen Zusammenhänge. Grundsätzlich gilt: verstehen bringt immer mehr als auswendig lernen, auch bei Einzelproblemen, denn was man verstanden hat, behält man dauerhafter und insbesondere mit den unverzichtbaren Argumenten, die einem Standpunkt überhaupt erst Relevanz verleihen. Was den "Freischuß" anbelangt, so erscheint mir dieser nicht für jeden erstrebenswert. Nach meinem Eindruck wäre es häufig effektiver gewesen, sich ggf. etwas später, aber nach sorgfältigem Studium und gründlicher Vorbereitung zum Examen zu melden, als letztlich dieselbe Zeit für einen zweiten Examensdurchgang zur Notenverbesserung aufzuwenden, wobei dann doch nicht das individuelle Optimum erreicht wird, wie es bei einer konzentrierten Vorbereitung ohne zweimaligen Examensstreß zu erreichen gewesen wäre.


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