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Heidelberg Center for
Ibero-American Studies

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LEHRVERANSTALTUNGEN IM WINTERSEMESTER
AKTUELLE VORTRÄGE

"Del Páramo del Ángel, a la Selva del Darién: transitando entre la lealtad del control", Beitrag zum Thema "Securitización y migración", Congreso Internacional Violencias en las Migraciones. Del cuerpo al Estado. Mexiko, 24. September 2021. Organisation: UNAM, Colegio de Michoacán, Universidad Autónoma Metropolitana de México.

 
AKTUELLE PUBLIKATIONEN

Álvarez Velasco, S. (im Druck): “Where is she?”. The Long Year. Sugrue, Thomas J. & Zaloom, Caitlin (Hrsg.). New York: Columbia University Press.

 

Álvarez Velasco, S. (im Druck): “Ecuadorean Migrant Smuggling: A Diversity of Contemporary Patterns and Dynamics”. In: Kyle, David & Achilli, Luigi (Hrsg.). Global Human Smuggling: Control, Chaos, and Creativity, 3. Ed. Baltimore: Johns Hopkins University Press.

 

Álvarez Velasco, S. (im Druck): “Between Hostility and Solidarity: The Production of the Andean Region–Southern Cone Transit Migratory Corridor”. In: Herrera, Gioconda & Gómez, Carmen (Koord.). Migration in South America. Serie Regional Reader. London: Springer/Imiscoe.

 

Álvarez Velasco, S. (im Druck): “En búsqueda de un lugar: tránsitos irregularizados por las Américas”. In: Rivera Sánchez, María Guadalupe Liliana; Herrera Mosquera, Gioconda & Domenech, Eduardo Enrique (Koord.). Movilidades, derecho a migrar y control fronterizo en América Latina y el Caribe. México: CLACSO-siglo XXI.

 

Álvarez Velasco, S. (im Druck): “Tránsitos migratorios irregularizados”. In: Ceja Cárdenas, Iréri; Álvarez Velasco, Soledad & Berg, Ulla D. (Hrsg.). Migraciones. Colección Palabras Clave. CLACSO y Universidad Autónoma de México.

 

Álvarez Velasco, S. (im Druck): “Aquí entendí lo que significa tener la piel negra” Resintiendo y resistiendo al racismo del país de la “ciudadanía universal”. Antología de Racismo en el Ecuador. Quito: Colectivo Resistencia Cimarrones.

 

Jun.-Prof. Dr. Soledad Álvarez Velasco

Forschung
Publikationen

Oscar Loureda

HCIAS Juniorprofessorin “Migration and the Americas”

Affiliation: Fakultät für Chemie und Geowissenschaften, Geographisches Institut
Kooperation: Heidelberg Center for American Studies   

 

 

Soledad Álvarez Velasco wurde am King’s College London in Humangeographie promoviert, erwarb einen Masterabschluss in Sozialanthropologie an der Universidad Iberoamericana (Mexiko) sowie einen Bachelorabschluss in Soziologie an der Universidad San Francisco (Quito, Ecuador).

Bevor Soledad Álvarez Velasco im September 2021 an die Universität Heidelberg berufen wurde, war sie von Februar 2020 bis August 2021 als Postdoctoral Research Fellow am Seminar für Vergleichende Kulturwissenschaften der University of Houston tätig.

Sie ist Mitglied des Zusammenschlusses von Geograph*innen, Sozialwissenschaftler*innen und Aktivist*innen Critical Geography Collective of Ecuador, der sich mit der Beantwortung theoretischer und praktischer Fragen zu den wachsenden territorialen Spannungen in Ecuador beschäftigt; der Arbeitsgruppe Grupo de Trabajo (GT): Fronteras: movilidades, identidades y comercios des Lateinamerikanischen Rates der Sozialwissenschaften; und der Colectiva Infancia, einem internationalen Forschungsnetzwerk mit Schwerpunkt auf Migration von Kindern in den Amerikas. 2018 erhielt Colectiva Infancia einen Förderpreis der National Geographic Foundation für die Entwicklung des zweisprachigen Multimedia-Projekts Children On The Move An Ethnographic Mosaic of the Americas.

Sie ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Fachzeitschrift Refugees and Conflict sowie der lateinamerikanischen Fachzeitschrift Périplos, die auf Migrationsforschung spezialisiert ist. Sie ist Gründerin und Co-Koordinatorin des transnationalen digitalen Projekts (Im)Mobilities in the Americas and COVID-19.

 

Forschung

Soledad Álvarez Velasco untersucht die Zusammenhänge zwischen Mobilität, Kontrolle und räumlichen Veränderungen in den Amerikas. Sie konzentriert sich auf die Schnittstelle zwischen irregulärer Süd-Nord-Migration, Grenzkontrollregimen, der Entstehung von Migrationskorridoren in den Amerikas und dem Kampf der Migrant*innen in diesen transnationalen Räumen.

Soledad Álvarez Velascos Forschung bezieht Perspektiven der kritischen Geographie, der kritischen Migrations- und Grenzforschung, sowie der feministischen politischen Geographie ein. Ihre Forschung vereint eine vielschichtige und historische Analyse mit einer multi-sited ethnography und einer digitalen Ethnographie auf der Grundlage einer migrantenzentrierten Perspektive, um die räumlichen und zeitlichen Migrationsströme zu entschlüsseln. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Andenregion, insbesondere Ecuador, um die Dynamiken der Migration lateinamerikanischer, karibischer, afrikanischer und asiatischer Migrant*innen in die USA zu verstehen. Ihre Arbeit untersucht auch, wie die Externalisierung der US-Grenzkontrollpolitik in den südamerikanischen Staaten zusammen mit den Unstimmigkeiten der jeweiligen nationalen Migrationspolitik zur systematischen globalen Bildung einer selektiven Migrationskontrolle dient. Des Weiteren untersucht sie die irreguläre Migration von unbegleiteten Migrantenkindern über den ausgedehnten Korridor zwischen Südamerika, Mexiko und den USA, sowie die transnationalen Schmugglernetzwerke, die in diesem Korridor agieren, und die physischen und digitalen Infrastrukturen, die die Mobilität mittels der Migrationskorridore des Kontinents begünstigen.

Laufende Projekte

  • Buchprojekt Mobility, Control, and the Production of Space in Ecuador (2023), geplante Veröffentlichung bei Routledge, London, als Teil der Border Regions Series.

Das Buch untersucht und beantwortet folgende Frage: Welche Dynamiken interagieren in der Entwicklung von Ecuador als globalem Raum für irreguläre Migrationsströme in die USA? Auf der Grundlage historischer und ethnografischer Untersuchungen, die sich auf die konkreten und digitalen Alltagsauseinandersetzungen von Migrant*innen aus der Karibik, dem Nahen Osten und Afrika sowie von ecuadorianischen Abgeschobenen (allesamt irreguläre Migrant*innen auf der Durchreise von Ecuador in die USA) konzentrieren, analysiert das Buch die Vergangenheit und Gegenwart der Rolle Ecuadors als globalen Raum für Migrationsströme und Plattform für illegale Migration, die aus den ungelösten Spannungen zwischen menschlicher Mobilität und Kontrollpolitik entsteht. Zudem wird die sogenannte "postneoliberale" Phase der ecuadorianischen „Bürgerrevolutionsregierung“ (2007-2017) beleuchtet, in der das Land eine äußerst fortschrittliche Verfassung im Bereich der Migration verabschiedete. Wie das Buch jedoch aufzeigt, ist die ungelöste historische Spannung zwischen Mobilität und Kontrolle im Land der vermeintlichen "universellen Staatsbürgerschaft" weit davon entfernt, überwunden zu werden, und die Auswirkungen des externalisierten Kontrollregimes der USA Richtung Süden sind paradoxerweise allgegenwärtig und verstärken Ecuadors Zustand als globalen Raum für Migrationsströme und Migrant*innenschmuggel. Das Buch analysiert einen wenig untersuchten Fall eines Landes als globalen Raum von Migrationsströmen innerhalb Amerikas und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Forschung.

 

  • Mobilities, Control and Spatial Struggles across the Americas in a (post) pandemic context

Auf Grundlage der Ergebnisse des digitalen internationalen dreisprachigen Projekts (Im)mobility in the Americas and COVID-19, das die Dynamik von Mobilität und Kontrolle in 19 verschiedenen Ländern vergleicht (Kanada, USA, Mexiko, Guatemala, El Salvador, Nicaragua, Honduras, Costa Rica, Panama, Haiti, Dominikanische Republik, Kuba, Kolumbien, Ecuador, Peru, Chile, Argentinien, Bolivien und Brasilien), untersucht die Forschungsarbeit folgende mit der Pandemie zusammenhängende Themen:

  1. Die räumlichen und zeitlichen Zusammenhänge zwischen nordwärts und südwärts führenden Migrationskorridoren in den Amerikas;
  2. Die Folgen der Zerstörung der Lebensverhältnisse der Migrant*innen und die Verstärkung der irregulären Migration durch diese Korridore;
  3. Der regionale sozioökonomische und politische Druck, der durch diese Migrationsströme auf die Gesellschaften und Staaten entlang der Migrationskorridore entsteht;
  4. Die neuen Methoden, mit denen die USA ihre Grenzen zu den Amerikas externalisieren;
  5. Die Verschärfung des heterogenen lateinamerikanischen Migrationskontrollregimes und seine verheerenden Auswirkungen auf die Migrant*innenbevölkerung;
  6. Die Formen des Widerstands und des Überlebens von Migrant*innen während ihrer Aufenthalts- und Wartezeiten in einem äußerst feindseligen, rassistischen und fremdenfeindlichen Umfeld.

 

Publikationen

Monographien

  • Álvarez Velasco, Soledad (2016): Frontera Sur Chiapaneca: el muro humano de la violencia. Análisis de la normalización de la violencia hacia los migrantes indocumentados en tránsito [Chiapas' Southern Border: The Human Wall of Violence. An analysis of violence normalization towards undocumented migrants in transit]. Mexico: Universidad Iberoamericana de México and Centro de Investigaciones y Estudios Superiores en Antropología Social, CIESAS.

Herausgeberschaften

  • Álvarez Velasco, Soledad & Guillot Cuéllar, Sandra (2012): Entre la violencia y la invisibilidad. Análisis del proceso de migración indocumentada de la niñez y adolescencia ecuatoriana a Estados Unidos [Between Violence and Invisibility. An analysis of Ecuadorian unaccompanied children and adolescents in the migratory process to the U.S.] Quito: SENAMI.

Koordination von Special Issues

Wissenschaftliche Artikel und Buchbeiträge

Buchkapitel

  • Álvarez Velasco, Soledad; Casas-Cortés, Maribel; Cobarruvias, Sebastián & De Genova, Nicholas: “Prologo”. Europa/crisis: Nuevas palabras clave en la 'crisis' en y de 'Europa'. Mitherausgegeben von De Genova, Nicholas & Tazzioli, Martina. Madrid: Editorial La Catarata.
  • Álvarez Velasco, Soledad (2021): “Entre la movilidad y el control: la producción de una zona extendida de tránsito migratorio entre la región Andina-Centroamérica-México. En Salvador Maldonado (Editor). Soberanías en vilo. Miradas desde la seguridad ciudadana en América Latina. México: El Colegio de Michoacán, México.
  • Álvarez Velasco, Soledad (2019): “Ecuador-México-US.: la producción de una zona de tránsito entre políticas de control y la autonomía de la migración”. In: Cordero, B; Mezzadra, M. & Varela, A.(Koord.): América Latina en movimiento. Autonomía de la migración, fronteras y nuevas geografías de lucha. México: BUAP-Traficantes de Sueños: México.
  • Álvarez Velasco, Soledad (2018): “Ecuador”. Migrant Smuggling Data and Research: A global review of the emerging evidence base. Volume II. IOM, Geneva.
  • Escobar García, A. & Álvarez Velasco, S. (2013): “Family and School Reconfiguration: The Case of Ecuadorian Highland Migration to Spain”. In: Cortina, Jerónimo & Ochoa Reza, Enrique (Hrsg.): New Perspectives on International Migration and Development (Initiative for Policy Dialogue). New York: University of Columbia Press.
  • Álvarez Velasco, Soledad (2012): “Imágenes de violencia contemporánea: aproximaciones a la realidad del corredor migratorio México-Estados Unidos”. En Yerko Castro (coord.), La migración y sus efectos en la cultura. México: CONACULTA.
  • Álvarez Velasco, Soledad (2011): “¿Guerra en silencio? Una aproximación etnográfica a la violencia normalizada hacia los migrantes indocumentados en tránsito por la frontera sur chiapaneca”. In: Agudo Sanchíz, Alejandro & Estrada Saavedra, Marco (Hrsg.): (Trans) Formaciones del Estado en los márgenes de Latinoamérica, imaginarios alternativos, aparatos inacabados y espacios transnacionales, México, El Colegio de México y Universidad Iberoamericana.
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Letzte Änderung: 11.10.2021
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