3 MINUTEN WISSENSCHAFT: WIE LESE ICH KEILSCHRIFT?

"Wie lese und editiere ich Keilschrift?" Dieser Frage gingen Kristina Sieckmeyer und Saskia Baderschneider gemeinsam mit den Partnern des SFB 933 nach. Entstanden ist ein kurzes, informatives Video im Format "3 Minuten Wissenschaft", das Sie hier ansehen können.

 
ARCHÄOLOGIE ZUM ANFASSEN: POTENZIALE AUSSERSCHULISCHER LERNORTE

Im Rahmen der Kompakttage der HSE zum Master of Education fand im Oktober ein Workshop zum Thema "Archäologie zum Anfassen: Potenziale außerschulischer Lernorte" statt.

Den Bericht zum Workshop finden Sie hier. Dr. Polly Lohmann hat zudem einen Beitrag zum Thema "Archäologie und Schule - Überlegungen zum Potenzial der Heidelberger Antikensammlung als außerschulischer Lernort" verfasst. Den gesamten Artikel finden Sie hier.

 
Heidelberger Schriftstücke. Sammlung und Forschung.

Im Rahmen der Führungsreihe sind sehr lesenswerte Berichte zu den einzelnen Veranstaltungen in den Sammlungen entstanden, die auf dem Blog des SFB 933 gefunden werden können.

 

 

Sammlungen

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Die Universität Heidelberg beherbergt eine Reihe hochkarätiger Sammlungen von hohem wissenschaftlichem Wert. Einige davon sind vor kurzem unter dem Dach des HCCH zusammengeführt worden. Hierzu zählen die Abguss- und Antikensammlung (betreut vom Institut für Klassische Archäologie), die Ägyptische Sammlung (betreut vom Institut für Ägypologie), die Uruk-Warka-Sammlung, eine Dauerleihgabe des Deutschen Archäologischen Instituts (betreut vom Institut für Assyriologie), sowie die Numismatische Sammlung (betreut vom Seminar für Alte Geschichte und Epigraphik). Zusammen umfassen diese  Sammlungen zahlreiche Artefakte aus ganz unterschiedlichen Kulturen, Regionen und Epochen, von der frühesten Schriftentstehung in Mesopotamien und Ägypten über die mediterranen Hochkulturen bis hin zur christlichen Spätantike.

Die Zusammenführung dieser altertumswissenschaftlichen Sammlungen ermöglicht eine Vernetzung der Sammlungen untereinander und stärkt das Lehrpotential der beteiligten Fächer sowie die praxisnahe Ausbildung der Studierenden an originalen Objekten. Die Artefakte der Sammlungen spiegeln in ihrer Vielfalt einen wichtigen Teil des Kulturellen Erbes früher Hochkulturen wider; hervorragend ergänzt werden sie durch die Sammlungen der institutionellen Mitglieder.

Eine zentrale Rolle kommt den Sammlungen im Lehrangebot des neuen Master-Studiengangs „Cultural Heritage und Kulturgüterschutz“ zu. Das Lehrangebot umfasst neben der Quellenkunde auch den richtigen Umgang mit verschiedenen Quellengattungen, Grundlagen des Sammlungsmanagements sowie die Präsentation und -vermittlung von Kulturerbe im öffentlichen Raum.

Die Sammlungen sind daher nicht nur für Forschung und Lehre von zentraler Bedeutung. Sie fundgieren auch als Schnittstelle zwischen Universität und Öffentlichkeit. Mit  ihrem Wissen  um die Geschichte, Herkunft und Verwendung antiker Artefakte können die sammlungsbetreuenden Wissenschaftler*innen dazu  beitragen, ein Verständnis für die Idee des Kulturellen Erbes und seiner Verortung in der heutigen Welt zu vermitteln.

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Letzte Änderung: 23.01.2019
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