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Sexuelle Belästigung/Mobbing/ Stalking

Begriffserklärungen

Verhaltensweisen, die die Würde und Integrität einer anderen Person verletzen, bringen häufig ihre Benachteiligung im Arbeits- oder Studienumfeld mit sich. Wie in der Senatsrichtlinie Partnerschaftliches Verhalten festgehalten, duldet die Universität Heidelberg ein solches Verhalten nicht, sie legt  vielmehr Wert auf Respekt und Wertschätzung im Umgang miteinander. Alle Universitätsmitglieder, insbesondere diejenigen in Leitungs- und Führungspositionen und in der Lehre, sehen sich in der Verantwortung, dass Diskriminierung oder Belästigung nicht toleriert und nicht ignoriert werden.

Senatsrichtlinie Partnerschaftliches Verhalten der Universität Heidelberg

Interne Verfahrensregeln der Universität Heidelberg


Gegen sexuelle Belästigung, Mobbing und Stalking

Aufgabe der Wissenschaft ist es, gesellschaftliche Probleme zu erkennen, zu analysieren und Lösungen vorzuschlagen. Dies gilt auch für alle Formen herabwürdigenden Verhaltens.
 
Die Universität Heidelberg geht deshalb als Institution voran und übernimmt Verantwortung: Sie schafft eine Umgebung, in der sich alle Universitätsmitglieder sicher bewegen können und in der Respekt und Achtung den Umgang miteinander prägen.
 
Alle Universitätsmitglieder tragen dafür Sorge, dass Mobbing und Stalking, Diskriminierung und sexuelle Belästigung weder toleriert noch ignoriert werden. Diejenigen, die in Forschung und Lehre Leitungsverantwortung haben, schaffen ein Umfeld, in dem ein offener und wertschätzender Austausch von Meinungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen unabhängig von persönlichen Präferenzen, Herkunft, Geschlecht oder anderen Differenzmerkmalen möglich ist.
 
Die vorliegende Broschüre dokumentiert dieses Selbstverständnis der Universität Heidelberg und informiert über Verfahrenswege im Umgang mit herabwürdigendem Verhalten.
 
Broschüre: Gegen sexuelle Belästigung, Mobbing und Stalking - Unterstützungsangebote und Prävention

 
Belästigung
 

Unihd Hauptstr126 03Eine Person wird belästigt oder sexuell belästigt, wenn sie von einer anderen Person zum Objekt sexuell motivierter, unerwünschter Handlungen gemacht wird, die sie demütigen und in ihrer Würde verletzen.

Folgende Taten werden im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG § 3, Abs. 4) als Beispiele für sexuelle Belästigung aufgeführt:

  • unerwünschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen zu diesen
  • sexuell bestimmte unerwünschte körperliche Berührungen
  • Bemerkungen sexuellen Inhalts
  • unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornographischen Darstellungen.
     


Mobbing


Unihd Skulptur Hauptstr126 08Mobbing ist vom Bundesarbeitsgericht (BAG Beschluss vom 15.01.1997) als „das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte“ definiert worden. Begünstigt wird es „durch Stresssituationen am Arbeitsplatz, deren Ursachen u.a. in einer Über- oder Unterforderung einzelner Arbeitnehmer oder Arbeitnehmergruppen, in der Arbeitsorganisation oder im Verhalten von Vorgesetzten liegen können.“


 



Stalking


Unihd Skulptur Unibibliot 03Im Strafgesetzbuch (StGB § 185, § 238) wird Stalking (zu Deutsch auch Nachstellung) als Straftat betrachtet, die mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet wird. Als Stalking gelten:

  • Überwachung, Beobachtung oder Verfolgung einer Person
  • unerwünschte Anrufe, E-Mails, Briefe, Notizen
  • Nachstellung und Drohung einer Person oder einer ihr nahe stehenden Person
  • unerwünschte Geschenke oder Bestellung von Warensendungen.

 


Interne Verfahrensregeln der Universität Heidelberg

Interne Verfahrensregeln

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Ansprechpersonen
 

Wenn Sie ein vertrauliches Gespräch suchen, sich über die Möglichkeiten informieren möchten um eine für Sie belastende Situation zu klären, Auskunft zu rechtlichen Aspekten oder inneruniversitären Verfahrenswegen haben wollen, können Sie sich an die folgenden Ansprechpersonen wenden. Dazu führt das Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg in § 4 (9) aus: "(Die Ansprechpersonen) sind nicht an Weisungen gebunden. Sie wirken unbeschadet der Verantwortlichkeit von Organen und Gremien der Hochschule darauf hin, dass Mitglieder und Angehörige der Hochschulen vor sexueller Belästigung geschützt werden. Informationen über persönliche und sachliche Verhältnisse von Betroffenen dürfen nicht ohne deren Einverständnis an Dritte weitergegeben oder sonst verwertet werden."

 

Dr. Agnes Speck
Gleichstellungsbüro
Tel.: 06221 54-7697
E-Mail: Agnes.Speck@uni-heidelberg.de

 

Tobias Just, M.A.
Marsilius-Kolleg
Tel.: 06221 54-3981
E-Mail: just@mk.uni-heidelberg.de
 

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Normen und gesetzliche Grundlagen



Weiterführende Links

 

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 30.08.2018
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