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Sexuelle Belästigung/Mobbing/Stalking

Corona-Pandemie

Liebe Ratsuchende,
wir sind selbstverständlich auch während der Corona-Pandemie für Sie da! Bei Problemen mit Mobbing, Stalking, sexueller Belästigung, beziehungsweise Beratungsanliegen zu den Themen, können Sie uns weiterhin zu den Bürozeiten via E-Mail erreichen. Wir können dann einen persönlichen, einen telefonischen, oder einen Termin via Video vereinbaren. Natürlich finden die Beratungen unter Wahrung der notwendigen Abstands- und Hygieneregelungen statt. Und bei dem Videokonferenzprogramm der Universität ist Datensicherheit gewährt. Selbstverständlich wird auch weiterhin alles zu diesen Themen von uns vertraulich behandelt.

 

Anfragen, Beratungsgespräche, Terminabsprachen und Informationen

Prof. Dr. Peter Kirsch
Zentralinstitut für seelische Gesundheit, Mannheim
E-Mail: peter.kirsch@zi-mannheim.de

 

Prof. Dr. Christiane Schwieren
Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften
E-Mail: christiane.schwieren@awi.uni-heidelberg.de


Dr. Agnes Speck
Gleichstellungsbüro
E-Mail: Agnes.Speck@uni-heidelberg.de


Vertrauensanwältin für Fragen im Zusammenhang mit sexualisierter Diskriminierung, sexueller Belästigung und Gewalt

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) stellt seit dem 15. November 2020 mit Michaela Spandau eine Vertrauensanwältin, um Betroffenen und Institutionen bei Fragen im Zusammenhang mit sexualisierter Diskriminierung, sexueller Belästigung und Gewalt zu helfen.
Sie kann Betroffene unterstützen, wenn sie Fragen haben, die sie unabhängig von der Hochschule besprechen wollen. Auch die Ansprechpersonen der Hochschule können sich mit Fragen an die anwaltliche Vertrauensperson wenden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kontakt:

Frau Rechtsanwältin Michaela Spandau (Javitz & Spandau Rechtsanwälte)
Immenhofer Straße 5, 70180 Stuttgart
Tel: 0711 673 53 70
E-Mail: vertrauensanwaeltin-mwk@rechtsanwaelte-is.de

 


 
 
In der besonderen Situation wegen der Corona-Pandemie (Ausgehbeschränkungen) wächst die Sorge um die Zunahme der häuslichen Gewalt. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" ist erreichbar unter 08000-116-016. Kinder und Jugendliche können sich an die „Nummer gegen Kummer" (116 111) wenden, für Eltern gibt es das „Elterntelefon" (0800 111 0550).  Die Pressemitteilung der Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey finden Sie hier.
 
Zudem möchten wir auf die No-Stalk-App des „Weissen Rings“ hinweisen. Betroffene von Stalking können die Handlungen des Täters mithilfe dieser App beweiskräftig sichern und dokumentieren (Fotos, Videos, WhatsApp, Sprachnachrichten). Weitere Informationen zur App finden Sie hier.
 

 

 

 
 
Studierende der Fakultät für Philosophie haben an den drei Instituten Südostasien Institut, Heidelberg Center für Transkulturelle Studien und Institut für Anthropologie der Universität Heidelberg eine Umfrage zu den Themen sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt durchgeführt. Befragt wurden nur Studierende dieser drei Institute. Den Bericht zur Umfrage finden Sie hier.  
 

 


Informationspaket

Foto_SexBel2019Mit den Informationen über die Verfahrenswege bei Sexueller Belästigung und Diskriminierung können sich Betroffene ebenso wie mögliche Ansprechpartner niedrigschwellig über das etablierte Vorgehen an der Universität Heidelberg orientieren.

In dem Informationspaket finden Sie:

  1. ein Formblatt zur Dokumentation von Gesprächen mit Betroffenen
  2. Informationen zum Führen von Gesprächen mit Betroffenen
  3. das Schaubild zu den internen Verfahrensregeln an der Universität Heidelberg.

Außerdem wollen wir Sie noch einmal auf die "Senatsrichtlinie Partnerschaftliches Verhalten" hinweisen.  

Auch die "Broschüre gegen sexuelle Belästigung, Stalking und Mobbing, Unterstützungsangebote und Prävention"
informiert über Verfahrenswege im Umgang mit herabwürdigendem Verhalten, über rechtliche Grundlagen des Vorgehens gegen sexuelle Übergriffe, den Umgang mit Mobbing, Stalking und Diskriminierung. Die Broschüre beschreibt auch, wie Universitätsmitglieder in kritischen oder beunruhigenden Situationen reagieren können.

Informationen zum Präventivprogramm "Walk Safe" finden Sie hier.


Ansprechpersonen
 

Wenn Sie ein vertrauliches Gespräch suchen, sich über die Möglichkeiten informieren möchten um eine für Sie belastende Situation zu klären, Auskunft zu rechtlichen Aspekten oder inneruniversitären Verfahrenswegen haben wollen, können Sie sich an die folgenden Ansprechpersonen wenden. Dazu führt das Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg in § 4 (9) aus: "(Die Ansprechpersonen) sind nicht an Weisungen gebunden. Sie wirken unbeschadet der Verantwortlichkeit von Organen und Gremien der Hochschule darauf hin, dass Mitglieder und Angehörige der Hochschulen vor sexueller Belästigung geschützt werden. Informationen über persönliche und sachliche Verhältnisse von Betroffenen dürfen nicht ohne deren Einverständnis an Dritte weitergegeben oder sonst verwertet werden."

 

Prof. Dr. Peter Kirsch
Zentralinstitut für seelische Gesundheit, Mannheim
Tel.: 0621 1703-6501
E-Mail: peter.kirsch@zi-mannheim.de

 

Prof. Dr. Christiane Schwieren
Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften
Tel.: 06221 54-2953
E-Mail: christiane.schwieren@awi.uni-heidelberg.de

 

Dr. Agnes Speck
Gleichstellungsbüro
Tel.: 06221 54-7697
E-Mail: Agnes.Speck@uni-heidelberg.de

 

 Weitere Anlauf- und Beschwerdestellen Adobe

 

 


 

Partnerschaftliches Verhalten
 

Verhaltensweisen, die die Würde und Integrität einer anderen Person verletzen, bringen häufig ihre Benachteiligung im Arbeits- oder Studienumfeld mit sich. Wie in der Senatsrichtlinie Partnerschaftliches Verhalten festgehalten, duldet die Universität Heidelberg ein solches Verhalten nicht, sie legt  vielmehr Wert auf Respekt und Wertschätzung im Umgang miteinander. Alle Universitätsmitglieder, insbesondere diejenigen in Leitungs- und Führungspositionen und in der Lehre, sehen sich in der Verantwortung, dass Diskriminierung oder Belästigung nicht toleriert und nicht ignoriert werden.

Senatsrichtlinie Partnerschaftliches Verhalten der Universität Heidelberg

 


 
Was ist das? - Belästigung
 

Unihd Hauptstr126 03Eine Person wird belästigt oder sexuell belästigt, wenn sie von einer anderen Person zum Objekt sexuell motivierter, unerwünschter Handlungen gemacht wird, die sie demütigen und in ihrer Würde verletzen.

Folgende Taten werden im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG § 3, Abs. 4) als Beispiele für sexuelle Belästigung aufgeführt:

  • unerwünschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen zu diesen
  • sexuell bestimmte unerwünschte körperliche Berührungen
  • Bemerkungen sexuellen Inhalts
  • unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornographischen Darstellungen
     


Was ist das? - Mobbing


Unihd Skulptur Hauptstr126 08Mobbing ist vom Bundesarbeitsgericht (BAG Beschluss vom 15.01.1997) als „das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte“ definiert worden. Begünstigt wird es „durch Stresssituationen am Arbeitsplatz, deren Ursachen u.a. in einer Über- oder Unterforderung einzelner Arbeitnehmer oder Arbeitnehmergruppen, in der Arbeitsorganisation oder im Verhalten von Vorgesetzten liegen können.“


 



Was ist das? - Stalking


Unihd Skulptur Unibibliot 03Im Strafgesetzbuch (StGB § 185, § 238) wird Stalking (zu Deutsch auch Nachstellung) als Straftat betrachtet, die mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet wird. Als Stalking gelten:

  • Überwachung, Beobachtung oder Verfolgung einer Person
  • unerwünschte Anrufe, E-Mails, Briefe, Notizen
  • Nachstellung und Drohung einer Person oder einer ihr nahe stehenden Person
  • unerwünschte Geschenke oder Bestellung von Warensendungen

 


Interne Verfahrensregeln der Universität Heidelberg

Foto Grafik Verfahrensregeln_2020_dt

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 Normen und gesetzliche Grundlagen



Weiterführende Links

 

Verantwortlich: E-Mail
Letzte Änderung: 13.02.2021
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