Bereichsbild
Veranstaltungen

So, 28.04.2019

10:00 Uhr

Universitätsgottesdienst

Predigt: Dr. Sabine Schmidtke Liturgie: apl. Prof. Dr. Michael Plathow

Mo, 29.04.2019

18:15 Uhr

Diskussion: Neue Medien - neuer Inhalt?

Mo, 29.04.2019

18:30 Uhr

Meeting the power of development in post-apartheid South Africa: What has the religious sector and its leadership achieved?

Prof. Dr. Ignatius Swart, University of the Western Cape in Kapstadt (Südafrika), Religion and Theology Department

Mi, 01.05.2019

07:00 Uhr

Abendmahlsgottesdienst mit anschl. Frühstück

So, 05.05.2019

10:00 Uhr

Universitätsgottesdienst

Prof. Dr. Fritz Lienhard

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Aktuelles

Predigten Sommersemesterferien 2018

14.10.2018: Prälat Prof. Dr. Traugott Schächtele über 1 Kor 7,29-31

Liebe Gemeinde! Mit diesem Gottesdienst kommt die 110. Generalversammlung des Evangelischen Bundes zu ihrem Abschluss. Noch einmal weist uns das Thema dieser Tage die Richtung: „Das Wort vom Kreuz und Reform der Kirche.“ Und natürlich war diese Tagung mit der Wahl des Tagungsortes Heidelberg noch einmal dem 26. April 1518 gewidmet – dem Tag von Luthers Heidelberger Disputation vor 500 Jahren. Im Mittelpunkt der Predigt heute steht der für diesen 20. Sonntag nach Trinitatis vorgeschlagene Predigttext aus 1. Korinther 7. Der Text führt und zunächst vom Tagungsthema ein ganzes Stück weg. Paulus geht es um die Bedeutung der Ehe. Und um den – wie er meint - Vorzug, solche Bindungen erst gar nicht mehr einzugehen.
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07.10.2018: Prof. Dr. Peter Lampe über Dtn 8,7-18

Liebe Gemeinde! Count your blessings! Unübersetzbar, nur paraphrasierbar, bringt der Slogan den Predigttext auf den Punkt: Schwenk deinen Kamerafokus heute einmal weg von dem, was dir fehlt, was dich pisackt, schwenke hin auf das, was Dir Gutes widerfährt. Was nicht in der Zeitung steht. Nicht des Meldens wert erscheint. Was dir oft unter die Bewusstseinsschwelle rutscht. Ich könnte es mit Marc Aurel auch stoisch auf den Punkt bringen: „Denke lieber an das, was Du hast, als an das, was Dir fehlt. Suche von den Dingen, die Du hast, die besten aus und bedenke dann, wie eifrig Du nach ihnen suchen würdest, wenn Du sie nicht hättest.“
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30.09.2018: Hochschulpfarrer PD Dr. Hans-Georg Ulrichs über Jos 1,1-9

Liebe Gemeinde, in welcher Geschichte leben Sie? Womit fühlen Sie sich verbunden? Worin lassen Sie sich verstricken? Wahrscheinlich leben Sie – jedenfalls: auch – in der Geschichte Ihrer Familie und also Ihrer Herkunft – manche können ja regelrecht stolze Träger eines Familiennamens sein. Vielleicht fühlen Sie sich auch mit der Geschichte Ihres Heimatortes oder der Region verbunden – und dann muss man sogar in einer internationalen Universitätsstadt erklären, warum man hier ist, wenn man sich dazu „bekennt“. Möglicherweise lassen Sie sich sogar in unsere Nationalgeschichte verstricken – und empfinden gewisse Verantwortlichkeiten. In diesen kleinen und großen Geschichten finden sich Hinweise darauf, was unser Leben geprägt hat und warum wir so handeln, wie wir handeln. Wer wir sind, was wir tun, können wir zu einem Teil gewiss selbst entscheiden, und nicht das Unwichtigste ist, wie wir mit den Geschichten umgehen, in denen wir stehen – gewollt oder ungewollt.
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23.09.2018: Prof. Dr. Rainer Albertz über Jes 49,1-6

Liebe Universitätsgemeinde, Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass es im Verlauf der biblischen Geschichte und der Kirchengeschichte merkwürdigerweise häufig schlimme menschliche Katastrophen sind, die zu Durchbrüchen zu einer neuen, einer besseren Gotteserkenntnis führen? Für meine Generation, die noch im Zweiten Weltkrieg geboren wurde, geschah dies beispielhaft in der Weltkirchenkonferenz von 1948 in Amsterdam. Nach den furchtbaren Gräuel, dem millionenfachen menschlichen Elend und den gewaltigen Zerstörungen, die durch diesen Krieg – vor allem durch deutsche Schuld – über Europa und viele andere Teile der Welt gebracht worden waren, drangen die aus der Ökumene versammelten Kirchenvertreter zu der neuen Erkenntnis durch: „Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein.“
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16.09.2018: Prof. Dr. Martin-Christian Mauter über Lk 7,11-17

Liebe Gemeinde. Es beginnt geradezu idyllisch. In der schönen Hügellandschaft Galiläas, von südlicher Sonne umflort, bewegt sich eine Menschenmenge – ein buntes Völkergemisch „aus ganz Judäa und Jerusalem und aus dem Küstenland von Tyrus und Sidon“, so heißt es etliche Verse zuvor (Lk. 6, 17). Die Menge lagerte sich kurz zuvor auf einem Feld, um dem zu lauschen, um den sich alle scharen. Dort bekamen sie Wunderbares zu hören: Selig seid ihr! (Lk. 6, 20ff.) Und: Freut euch...und springt vor Freude; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel! (Lk. 6, 23) Von Liebe und Barmherzigkeit war außerdem die Rede (Lk. 6, 27ff.; Lk. 6, 36ff.) Was für eine Rede!
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09.09.2018: Prof. Dr. Manfred Oeming über 1 Sam 17

Liebe Gemeinde, der Ort, an dem unser heutiger Predigttext spielt, ist eine Art offenes Denkmal. Es ist ein stattlicher Hügel in Israel, den täglich mehrere hundert Menschen besuchen, am Wochenenden bis zu 2000. Ich verbringe seit sechs Jahren jeden Sommer wenigstens vier Wochen dort, um mit einem internationalen Team von ca. 100 Personen archäologische Ausgrabungen durchzuführen. Bisher haben mich durch die Förderung der Manfred- Lautenschläger-Stiftung auch über einhundert Studierende aus Heidelberg begleitet und in Aseka mitgearbeitet. Am Aufgang zum Tel Aseka steht seit einigen Wochen ein großes Schild, das den Besuchern erläutert, was sie da sehen. Darauf steht, dass es sich hier um die Lautenschläger-Azekah Expedition handelt, dass die Universitäten Tel Aviv und Heidelberg dabei sind, den Ort wissenschaftlich zu erkunden.
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26.08.2018: Prof. Dr. Johannes Ehmann über Lk 10,25-37

Liebe Gemeinde, was wir gehört haben, ist die einfache Geschichte von der Barmherzigkeit. Die ganz einfache; das macht sie so schwierig. Denke ich an meine Zeit im Kindergottesdienst zurück, dann war das eine von den Geschichten, von denen man nicht genug kriegen konnte: eine Geschichte wie ein Märchen von einem armen Mann, dem Böses passiert war und dem dann ein guter Mensch begegnete. Soviel wusste man schon: die Geschichte ging gut aus. Der Mann wurde gerettet. Spannung entstand dadurch, dass auch Menschen auftraten, deren Handeln einfach schlecht war, sogar ein Priester, also so was wie ein Pfarrer, und dann noch ein Levit, so was wie der Kirchendiener. Beide versagen. Und als Kind hatte man seine Freude daran, denn man hätte selber ja alles viel besser gemacht: dem armen Mann geholfen, und wie der Samariter ihn verbunden und ihn auf den Esel gesetzt.
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19.08.2018: Prof. Dr. Theo Sundermeier über Apg 9,43.10,21-35

Liebe Gemeinde, Über diesen Text aus der Apg. habe ich vor mehr als 30 Jahren schon einmal hier in der Peterskirche gepredigt. Es war meine erste Predigt auf dieser Kanzel, gleichsam meine „Antrittspredigt“. Was hat sich jetzt nach diesen Jahren verändert? Habe ich mich verändert? Wie spricht der Text heute in unsere so tief veränderte Weltwirklichkeit? Diese Veränderungen sind ja nicht zu übersehen: Der Klimawandel ist uns hautnah näher gekommen. Die digitale Revolution hat das soziale Klima tief verändert, wie wir an dem unerträglichen Austausch von Twitterbotschaften sehen.
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12.08.2018: PD Dr. Doris Hiller über 2 Sam 12,1-10.13-15

Gnade – wie gut, dass die Gnade am Anfang steht. Darum noch einmal und gewiss am Anfang: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und unserem Herrn, Jesus Christus. Amen Gnade, denn: Liebe Gemeinde, fast wäre der perfekte Mord gelungen. Wer einen Soldaten aus dem Weg schaffen will, schickt ihn am besten an vorderste Front. Der Coup gelingt. Der Soldat fällt. Doch was der Mörder nicht bedacht hat: Er wird mitgerissen. Ein tödlicher Sog hat ihn erfasst. Die Tat lässt sich nicht vertuschen. Das Mordmotiv ist zu offensichtlich. Eine schwangere Frau. Sex and Crime. – Es könnte die Drehbuchskizze eines in Echt-Zeit gedrehten Tatorts am Sonntagabend sein. Doch: Es ist Sonntagmorgen und das Drehbuch ist die Bibel. Mord und Totschlag auch dort. Ein delikates Verbrechen. Sex and Crime. Echt-Zeit eben. Wie im richtigen Leben. Hier und jetzt. Begierde und Macht.
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05.08.2018: Julia Nigmann über Jes 62,6-12

Jerusalem ist Jerusalem ist Jerusalem. So endet die Auslegung von Jürgen Ebach zum Bibeltext für den heutigen Sonntag, liebe Gemeinde. Mit dieser Anspielung auf Gertrude Steins bekanntes Diktum a rose is a rose is a rose is rose fordert der Alttestamentler, beim irdischen Jerusalem zu bleiben und nicht vorschnell ins himmlische abzuheben. Denn von der wirklichen, realen Stadt Jerusalem ist heute die Rede. Dies gilt es zu beachten, nicht nur, aber auch am Israelsonntag. Jerusalem ist also Jerusalem ist… faszinierend. Heilige Stadt, für Juden, Muslime und auch Christen.
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29.07.2018: Dr. Carolin Ziethe über 1 Kor 9,24-27

Ich stehe in einer großen Menschenmenge. Überall um mich herum Menschen in bunten T-shirts mit motivierenden Aufdrucken oder Werbeslogans. Handys oder Pulsuhren werden an den Armen befestigt, Kopfhörer zurechtgerückt, Schuhe gebunden. Ein freundlicher Moderator gibt letzte Tipps, dazwischen sorgt Musik für gute Stimmung. Über diesem bunten Treiben steht die Spannung. Ich kann sie fühlen, beinahe greifen. Dann ist es soweit. Alle zählen die letzten Sekunden rückwärts herunter… 4 – 3 – 2 – 1 – und dann erklingt er: der Startschuss. Langsam setzt sich die Menge in Bewegung und auch ich starte meinen zweiten Halbmarathon…
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Letzte Änderung: 12.10.2018
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