Bereichsbild
Veranstaltungen

So, 21.04.2019

10:00 Uhr

Universitätsgottesdienst

Pfarrer PD Dr. Hans-Georg Ulrichs

Mi, 24.04.2019

07:00 Uhr

Abendmahlsgottesdienst mit anschl. Frühstück

So, 28.04.2019

10:00 Uhr

Universitätsgottesdienst

Predigt: Dr. Sabine Schmidtke Liturgie: apl. Prof. Dr. Michael Plathow

Mo, 29.04.2019

18:15 Uhr

Diskussion: Neue Medien - neuer Inhalt?

Mo, 29.04.2019

18:30 Uhr

Meeting the power of development in post-apartheid South Africa: What has the religious sector and its leadership achieved?

Prof. Dr. Ignatius Swart, University of the Western Cape in Kapstadt (Südafrika), Religion and Theology Department

Alle Termine & Veranstaltungen

Aktuelles

Predigten Sommersemester 2015

19.07.2015: Dekanin Prof. Dr. Ingrid Schoberth über Apg 2,41-47

Liebe Gemeinde, und heute in besonderer Weise – zum Semesterschluss – liebe Studierende, der Predigttext für den heutigen 7. Sonntag nach Trinitatis, – unserem Semesterabschlussgottesdienst – passt besonders gut. Das war ein erster Eindruck bei der Vorbereitung für diesen Gottesdienst, dass das Thema heute ganz konkret mit dem zu tun hat, was wir heute feiern, nämlich Gottesdienst und Abendmahl und damit dieses Semester abschließen. Nicht irgendwie profan eine Promotionsfeier veranstalten, sondern in einem gottesdienstlichen Rahmen mit Text und Predigt, im Hören und Singen und Beten, etwas verabschieden, woran wir gelernt haben, uns auf das Neue ausrichten, eine Studienwechsel vielleicht oder auf die Examensvorbereitung zugehen. Nicht immer ist es so, dass ein Predigttext sich in die Gegenwart so stimmig einfügt, wie bei unserem Text heute. Heute entdecken wir mit der ersten Gemeinde in Jerusalem, was es bedeutet, dem Leben eine eigene Form zu geben, entdecken wir was es heißt, aus Gottes Wort seinen Alltag gestalten zu lassen:
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12.07.2015: MdB Katrin Göring-Eckardt im Festgottesdienst der 4. Heidelberger Summer School zu Musik und Religion

Liebe Schwestern und liebe Brüder, liebe Gemeinde, Ist euch zum Jubeln heute Morgen? Ist euch zum Jubeln heute Morgen? „Meine Seele erhebt den Herrn und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilandes“. Mit diesem Lobgesang antwortet Maria, die wichtigste Frau der Bibel, auf zwei erfreuliche Feststellungen. Erstens: Sie hat gerade vom Erzengel Gabriel die Botschaft überbracht bekommen, dass sie einen Sohn gebären wird. Zweitens: Ihre Verwandte Elisabeth ist ebenfalls schwanger, obwohl sie als unfruchtbar galt. Gute Nachrichten also, da kann man schon mal einen Lobgesang anstimmen. Sie könnte auch sagen, was soll der Quatsch. Sie könnte sagen: wie soll ich das schaffen. Sie könnte sagen: ich ignorier das alles einfach.
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05.07.2015: Pfarrer Dr. Martin-Christian Mautner über Lk 8,1-3

Liebe Gemeinde. Nanu! Die Kundigen unter ihnen werden gestutzt haben: Diesen Text aus dem Lukas-Evangelium, den ich uns eben las, werden Sie nicht erwartet haben. Vermutlich haben Sie ihn überhaupt noch nie als Grundlage für eine Predigt in einem unserer Gottesdienste gehört. Wie denn auch – ist er doch erst für die Neuordnung der Predigttexte ab dem Reformationsjubiläum 2017 für den heutigen 5. Sonntag nach Trinitatis vorgesehen. Weil die hiesige Studierendengemeinde sich bereit erklärte die vorgesehenen Bibelabschnitte für ein Jahr vorab zu erproben, deshalb also stellen wir uns diesem Text, über den vermutlich erstmalig in der Peterskirche gepredigt wird. Jung ist er also, neu – und durchaus im doppelten Sinne: einigermaßen unerhört.
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28.06.2015: Prof. Dr. Martin Hailer über Bachkantate "Allein zu dir, Herr Jesu Christ" (BWV 33)

Liebe Gemeinde, »Ich erinnere mich eines Gesprächs, das ich vor 13 Jahren in Amerika mit einem französischen jungen Pfarrer hatte. Wir hatten uns ganz einfach die Frage gestellt, was wir mit unserem Leben eigentlich wollten.« So schreibt es der Theologe Dietrich Bonhoeffer in einem Brief an seinen Freund Eberhard Bethge. »Vor 13 Jahren«, das 1931 gewesen, als Bonhoeffer zu Studien und Vorlesungen in New York war. Er sah sich um in der Theologie der neuen Welt und hatte sie wohl auch gemocht. Manche rieten ihm, zu bleiben, er aber hielt es fern von dem, was er als seine Aufgabe verstand, nicht aus, und reiste 1931 zurück nach Deutschland. Die Monate in den USA hatte Bonhoeffer offenbar nicht vertändelt, denn es will schon etwas heißen, »ganz einfach« die Frage zu stellen, »was wir mit unserem Leben eigentlich wollten.«
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21.06.2015: Prof. Dr. Gerd Theißen über Hez 18,1-4.21-24.30-32

Im 6. Jh. v. Chr. sprach der jüdische Prophet Hezekiel einen der humansten Sätze der Religionsgeschichte. Im Namen Gottes sagt er: Ich habe keinen Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass sich der Gottlose bekehre von seinen Wegen und lebe. Warum ist dieser Satz so human, human im doppelten Sinne: Er entspricht unserem Leben, wie es ist und wie es sein soll? Mit jedem Menschen beginnt etwas Neues in der Welt. Jeder ist ein Neubeginn. Keiner wurde gefragt, ob wir dies Leben wollen. Bei diesem Neubeginn sind wir ganz und gar passiv. Wenn wir für dieses ganz und gar passiv empfangene Leben dankbar sind, hat Gott unser Herz berührt – durch dieses Wunder unseres Daseins. Jeden Tag können wir es neu erleben oder könnten es neu erleben.
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31.05.2015: Prof. Dr. Peter Lampe über Jes 6,1-11

Liebe Gemeinde, ja, Amen! Beides steht in derselben Bibel: Gott kämpft leidenschaftlich, dass Israel ihn anhören möge. Beter aus Israel klagen, dass Gott sie nicht vernehme. Gestörte Kommunikation. Zwei reden—keiner hört. Jeder verschließt die Ohren vor dem anderen. Worte verwehen ins Leere. Gott greift nach einem Menschen, nach Jesaja, um näher an die Ohren des Volkes heranzukommen und dessen Herz zu berühren. Die Worte, die er Jesaja hören lässt, tönen leidenschaftlich: ‚Geh und sag diesem Volk: Hört her—aber ihr werdet ja sowieso nicht auf mich achtgeben! Seht her—aber ihr werdet ja sowieso euch nicht um mich scheren. Ihr werdet euch deshalb auch sicher nicht zu mir umdrehen und gesund werden.’ Gott—als leidenschaftlich werbender Liebhaber, von der Umworbenen verschmäht, und doch immer noch hoffend, Israel drehe sich nach ihm um, um zu gesunden. Gottes Worte brechen bitter, trotzig, sarkastisch hervor: Schaut doch her—aber ihr tut’s ja doch nicht mit euren benebelten Sinnen. Sarkasmus ist das vorletzte Mittel, die Umworbene aus der Reserve zu locken.
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17.05.2015: Hochschulpfarrer Dr. Hans-Georg Ulrichs über Röm 8,26-30

Liebe Gemeinde, vor unermesslichen Zeiten, als der ESG-Chor erst zwei Jahre lang existierte, manche der heutigen Sänger und Sängerinnen also noch Wolken schoben oder andere vorzeitliche Dinge taten, probten wir im Chor BWV 226, also Bachs Motette „Der Geist hilft unser Schwachheit auf“ – wir probten und brachten’s dann auch zur Aufführung. Das war für mich ein großes Erlebnis! Nie habe ich wohl tiefer erlebt, wie intensiv Musik einen biblischen Text interpretieren kann. Betonung und Auslegung gingen mir nahe – so nahe, dass ich auch nach über zwanzig Jahren bis heute diesen Bibeltext Römer 8,26 und 27 nicht lesen und erinnern kann, ohne nicht unwillkürlich die Bachschen Deutungen mitzusprechen und mitzudenken. Welch eine sinnliche Macht wirkt sich da aus?!
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10.05.2015: Prof. Dr. Michael Welker über 1 Tim 2,1-6

Im zweiten und dritten Kapitel des ersten Timotheus-Briefes haben wir die älteste Gemeindeordnung der christlichen Kirche vor Augen. Das sagen uns die neutestamentlichen Exegeten. Unser heutiger Predigttext ist also ein Auszug aus der ältesten christlichen Gemeindeordnung der Welt. Oberflächlich besehen, fällt zunächst die Fürbitte für die Herrscher auf und für ihre Machtausübung, „damit wir alle ungestört und ruhig leben können“. Blättern wir dann weiter in dieser Gemeindeordnung und lesen wir, dass die Frau sich still verhalten und unterordnen soll und dass die Bischöfe und Diakone als gute Familienväter ihre Kinder zu Gehorsam und Anstand erziehen sollen, so sind wir moderne und aufgeklärte Menschen vielleicht geneigt, diese Gemeindeordnung seufzend aus der Hand zu legen. Monarchistisches und patriarchales Gedankengut scheint diese Gemeindeordnung zu transportieren. Und damit sieht die Alte Kirche hier ziemlich alt aus. Sollte der Timotheus Brief vielleicht eher den Apokryphen zugeordnet und aus der Perikopenreihe herausgenommen werden?
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03.05.2015: Prof. Dr. Adolf Martin Ritter über 1 Sam 16,14-23

Liebe Gemeinde. Entsprechend der zur Erprobung freigegebenen neuen Perikopen­ord­nung ist, drei Wochen nach meiner vorigen Predigt­ver­pflich­tung auf dieser Kanzel, für heute er­neut ein alttestamentlicher Text zur Predigt vorge­schla­gen. Ich fand das, als ich den neuen Auftrag erhielt, sogleich hoch­erfreulich. Es kommt mir in­­zwi­schen um so mehr zupass, als, wie Sie vielleicht mitbekommen haben, das Alte Te­stament, als Grund­lage christlicher Ver­kün­digung und Glau­benslehre, gerade jüngst wieder ins Gerede gekommen ist, durch einen in aller Medienöffentlichkeit ausgetragenen Streit an der Berliner Theolo­gi­schen Fakultät nämlich, die ohnehin seit langem ungewöhnlich zerstritten ist.
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19.04.2015: Hochschulpfarrer Dr. Hans-Georg Ulrichs über 1 Petr 5,1-4

Am Anfang, liebe Gemeinde, am Anfang, da kann man noch träumen. Jetzt, am Anfang des Semesters, freuen sich die meisten auf das, was kommt: Interessante Themen, spannende Seminare, brillante Vorlesungen – soll es ja alles geben an der Uni – und dazu viele gute Begegnungen mit spannenden und lieben Menschen. Am Anfang, da kann man noch träumen. Jetzt, wo mit dem Frühlingsauftakt das Jahr so richtig zu leben beginnt, da freut man sich am aufblühenden Leben: in der Natur, im eigenen Umfeld und der Familie, bei einem selbst – mitsamt der Vorfreude, was die vielen hellen Monate, die nun vor uns liegen, noch an Lebenslust bringen werden. Am Anfang, da kann man noch träumen. Damals, als es los ging mit der Kirche, da freute man sich, allen auch schnell auftretenden Problemen zum Trotz, über eine Gemeinschaft ganz neuer Qualität, man freute sich der Menschen, die anders miteinander umgingen, als man es sonst wohl gewohnt war – was für eine gelingende Zukunft stand bevor!
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Letzte Änderung: 29.02.2016
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