Bereichsbild
Veranstaltungen

So, 16.12.2018

10:00 Uhr

Universitätsgottesdienst

PD Dr. Heike Springhart

Mo, 17.12.2018

18:15 Uhr

InFoDiTex: Computer lesen anders

Mareike Schumacher, Universität Hamburg, Institut für Germanistik,

Mi, 19.12.2018

07:00 Uhr

Abendmahlsgottesdienst mit anschl. Frühstück

So, 23.12.2018

10:00 Uhr

Universitätsgottesdienst

apl. Prof. Dr. Johannes Ehmann

Mo, 24.12.2018

17:00 Uhr

Universitätsgottesdienst / Heiligabend

Predigt: Prof. Dr. Jan Christian Gertz Liturgie: Hochschulpfarrer PD Dr. Hans-Georg Ulrichs

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Aktuelles

1st Summer School of Digital Humanities: Distant Reading - Potentials and Applications

 

Vorhaben

“Like it or not, today’s literary-historical scholar can no longer risk being just a close reader: the sheer quantity of available data makes the traditional practice of close reading untenable as an exhaustive or definitive method of evidence gathering. Something important will inevitably missed.” (Matthew L. Jockers, Macroanalysis (2013), p. 7)

 

“It’s a moment of euphoria, for quantitative literary history: like having a telescope that makes you see entirely new galaxies. And it’s a moment of truth: so, have the digital skies revealed anything that changes our knowledge of literature?“ (Mark Algee-Hewitt et al., Canon/Archive. Large-scale Dynamics in the Literary Field (2016), p. 1)

 

Mithilfe maschineller Methoden sind Forscherinnen und Forscher immer besser in der Lage, gewaltige Datenmengen („Big Data“) zu bearbeiten und neue Erkenntnisse zu liefern, die Beobachtungen aus textnahen Close-Reading-Prozessen stützen oder auch widerlegen können. Doch welche Bedingungen müssen gegeben sein, um derartige Untersuchungen betreiben zu können? Wie unterscheiden sich die Methoden digitaler Texterschließung (Distant Reading – Macroanalysis – Stylometrics)? In welchen Bereichen lässt sich Distant Reading in den Textwissenschaften anwenden (Diskursanalyse, Netzwerkanalyse, Sentiment Analysis, Autorship Attribution, Topic Modelling...)? In welchem Verhältnis stehen Distant und Close Reading? Welche Werkzeuge stehen derzeit der Spitzenforschung zur Verfügung? Was könnte zukünftig noch möglich sein? Und schließlich: Welchen Beitrag können quantitative Verfahren bei der Erschließung von Texten leisten und wo liegen ihre Grenzen?
 
Die 1st Summerschool of Digital Humanities bildet den Auftakt zu einem verstärkten Dialog zwischen GeisteswissenschaftlerInnen und ComputerspezialistInnen am Standort Heidelberg. Der Fokus wird in diesem Jahr auf die Arbeit an Texten gerichtet. In einem viertägigen Intensivprogramm erhalten die TeilnehmerInnen einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten von Distant Reading und die neusten Entwicklungen auf diesem Gebiet. Zugleich sind sie eingeladen, eigene textbasierte Projekte mit digitaler Komponente vorzustellen, sich an der methodischen Diskussion über Chancen und Grenzen von Distant Reading zu beteiligen und aktiv an der Bedarfsanalyse und Konzeption zukünftiger Nutzungskonzepte mitzuwirken.

 

 

 

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Letzte Änderung: 08.05.2017
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