Bereichsbild
Veranstaltungen

So, 04.12.2022

10:00 Uhr

Universitätsgottesdienst

Prof. Dr. Christoph Strohm

So, 11.12.2022

10:00 Uhr

Universitätsgottesdienst

Prof. Dr. Angela Rinn

Di, 13.12.2022

11:15 Uhr

Gastvorlesung: Catholics, Jews, and the Liberal Protestant Christ

Prof. Dr. Dr. h.c. Mark Chapman

So, 18.12.2022

10:00 Uhr

Universitätsgottesdienst

Dr. Katrin König

Sa, 24.12.2022

17:00 Uhr

Universitätsgottesdienst

Prof. Dr. Peter Lampe

Alle Termine & Veranstaltungen

Aktuelles

Praktische Theologie:
Poimenik (Seelsorgewissenschaft)

Jun.- Prof. Dr. Annette Haußmann

 
Haußmann, Annette, 2,27.06.22Theologisches Seminar der Universität Heidelberg
Lehrstuhl Poimenik (Seelsorgewissenschaft)
Postanschrift: Kisselgasse 1,
69117 Heidelberg
Besucheranschrift:  Karlstr. 16 (Zi. 404),
69117 Heidelberg
T: 06221-54 3323
Sprechstunde: n.V

 

 

                                      

Lehrveranstaltungen

 

WS 2022/2023: Elternzeit

 

 

Laufende Forschungsprojekte

 

 

  • Ehrenamt in der Seelsorge fördern

    Die ehrenamtliche Ausbildung von Seelsorgenden wird in Baden seit längerer Zeit sehr erfolgreich durchgeführt. Das Projekt untersucht, wie sich ehrenamtliche Seelsorge beschreiben und stärken lässt. Dazu werden verschiedene Seelsorgefelder und die bestehenden Seelsorgeausbildungen von Ehrenamtlichen durch qualitative und quantitative Zugänge evaluiert. Es werden Vorschläge generiert, wie diese künftig weiterentwickelt werden können. Gesamtziel des Projektes ist eine Stärkung ehrenamtlicher Seelsorgearbeit in verschiedenen Feldern der Seelsorge, die wertvolle Arbeit leisten und zum langfristigen Aufbau von Sorgegemeinschaften beitragen. Diese Arbeit soll in ihrem Wert sichtbar sowie langfristig erhalten und vertieft werden. Das Projekt wird gemeinsam mit dem Zentrum für Seelsorge durchgeführt und von der Evangelischen Landeskirche in Baden gefördert.
  • Sorgegemeinschaften und Solidarität

    Um den aktuellen gesellschaftlichen und demografischen Herausforderungen zu begegnen, ist eine nachhaltige soziale Integration notwendig. Ein viel diskutiertes Konzept zur Schaffung sozialer Integration auf der Grundlage gesellschaftlicher Werte und solidarischer Praktiken ist das Konzept der Sorgegemeinschaften ("Caring Communities"). Obwohl dieses Konzept in der Literatur gut beschrieben ist, trifft es in der Praxis auf zahlreiche Hürden und die Auswirkungen auf Menschen, die von sozialer Desintegration bedroht sind, bleiben unklar. Zudem fehlt es an Wissen über die Bedingungen, unter denen Menschen bereit sind, solidarisch zu sorgen. Insbesondere pflegende Angehörige sind zunehmend belastet und leiden häufig unter sozialer Desintegration.
    Das Projekt ordnet das Konzept der Caring Communities als soziale Innovation in das umfassendere Konzept der sozialen Freiwilligenarbeit ein. Es zielt darauf ab, Selbst- und Gruppenregulierungsprozesse auf der Ebene von institutionellen Akteuren, Freiwilligen und pflegenden Angehörigen zu untersuchen, indem Strukturen, Bedingungen, Mechanismen und Auswirkungen generationenübergreifender Solidaritätspraktiken identifiziert werden. Im Fokus stehen Bedingungen für die Etablierung und Aufrechterhaltung von Sorgegemeinschaften, Motive des individuellen sozialen Engagements und der Mehrwert spezifischer Formen des sozialen Engagements, etwa seelsorgliche und psychosoziale Unterstützung. Auf diese Weise soll ein besseres und praxisrelevantes Verständnis von Sorgegemeinschaften gewonnen werden.
    Wir untersuchen Sorgegemeinschaften aus einer individuellen und systemischen Perspektive, um die Bedingungen, Mechanismen und Dynamiken der Gruppen- und Selbstregulierung im Zusammenhang mit der sozialen Integration, dem Engagement und der Beteiligung innerhalb dieser Gemeinschaften zu verstehen. Die Dynamik wird in zwei Teilprojekten mit qualitativen und quantitativen Ansätzen untersucht. Zusätzlich werden Transferaktivitäten in den gesellschaftlichen, kirchlichen und wissenschaftlichen Bereich durchgeführt.

    Explorer Project EXPSOLIDARITY im FoF4, gemeinsam mit Jun.-Prof. Dr. Kathrin Ackermann (Politikwissenschaften) und Dr. Stefanie Wiloth (Gerontologie)

    Laufzeit: Okt 2021 – Sept 2023, 142.300 €

  • Digitale Kommunikation und Seelsorge

    Digitalisierung und digitale Interaktionsformen prägen unsere Kommunikationskultur mehr denn je. Für die Seelsorge sind diese Entwicklungen von großer Bedeutung, eröffnen sich dadurch doch neue Formen der Begegnung und der gegenseitigen Sorge, die nicht auf die leiblich-räumliche Begegnung angewiesen sind. Seelsorge findet in einer großen Vielfalt in digitaler Kommunikation statt, deren unterschiedliche Formen differenziert und in ihrer Eigentümlichkeit beschrieben werden müssen. Sowohl öffentliche Seelsorge auf Kanälen wie Youtube, oder Plattformen wie Instagram, als auch anonymierste, vom Seelsorgegeheimnis geschützte Kommunikation durch Seelsorgeplattformen etwa der Telefonseelsorge oder Apps wie dem Krisenkompass der TS sind Neuerungen, die es wahrnehmen gilt. Eine Wertschätzung digitaler Formen von Seelsorge und Zuwendung ist gerade angesichts des erheblichen Aufwandes digitaler Kommunikation angezeigt und weitere Reflexionen zur Gestalt, Reichweite und Chancen digitaler Seelsorgeangebote sind notwendig.
     

  • Spiritualität im Pfarrberuf

    Der Spiritualitätsbegriff sowie seine Einbindung in pastorale Leitbilder, pastoraltheologische Entwürfe sowie pastorale Praxisvollbezüge erlebt momentan Konjunktur. In jüngster Zeit ist zunehmend die Forderung nach spiritueller Kompetenz im Theologiestudium und Pfarramt laut worden. In pfarramtlichen Dienstleistungen wird der spirituellen Weiterbildung Zeit eingeräumt, Spiritualität soll zur Burnout-Prophylaxe im Pfarramt einen Beitrag leisten, darüber hinaus aber ebenso im privaten wie im beruflichen Alltag von Pfarrer*innen präsent sein. In dieser Gemengelage offenbart sich nicht nur der komplex verwendete Spiritualitätsbegriff als reflexionsbedürftig, sondern auch das Zusammenspiel von Spiritualität und Lebensform, Professionalitätsverständnis, Amt und Person sowie die Perspektive auf kirchliche Transformationsprozesse.

Abgeschlossene Forschungsprojekte

 

  • Seelsorge in der Coronakrise

    Dazu ein neuer Blogpost: Seelsorge in Krisenzeiten - Einige Ergebnisse zur Seelsorgeforschung während der Covid-19- Pandemie - Zwischen Tradition und Moderne

    Die Pandemie hat seit 2020 gravierende Veränderungen im gesellschaftlichen Zuammenleben hervorgerufen. Die Seelsorge war in ihren verschiedenen Feldern stark davon beeinflusst. Einerseits konnte sie durch Kontaktbeschränkungen und soziale Restriktionen nicht mehr wie gewohnt stattfinden bzw. haben Veränderungen durch institutionelle Vorgaben und Regeln zum Zuammenleben das Tun von Seelsorgenden herausgefordert. An vielen Stellen sind aber auch neue Ideen und Zugänge zur Seelsorge entstanden, die Menschen in diesen schwierigen Zeiten gestärkt und unterstützt haben. Dies zeigte, dass gerade in Krisenzeiten seelsorgerliche und diakonische Formen der Unterstützung von großer Bedeutung sind. Dadurch wurde offenkundig, welche wichtige Aufgabe Seelsorge in diesen Zeiten gesellschaftlich erfüllt.

    Um die Herausforderungen, Veränderungen und Voraussetzungen der Seelsorge in Krisenzeiten näher beschreiben und reflektieren zu können, wurde im Frühjahr 2020 am Ende des ersten Lockdowns und im Winter 2021 während des zweiten Lockdowns eine Befragung von Seelsorgenden in ganz Deutschland durchgeführt. Die Studie soll dazu beitragen, Seelsorgende in ihrem Tun wahrzunehmen und zu stärken, Ansätze zur Wahrnehmung von Seelsorge weiter zu verbessern.
  • Publikationsprojekt "Die Entdeckung der inneren Welt und Psychologie in theologischer Perspektive"

    Die religions- und geistesgeschichtlichen Grundlinien der Entdeckung der "inneren Welt" des Menschen reichen von der Antike bis in die Gegenwart. Das vorliegende Buch zeichnet die Aktualität des besonders in der Moderne immer spannungsvolleren Verhältnisses zwischen Theologie und Psychologie anhand historischer und gegenwärtiger Problemfelder nach und hat dabei vor allem die Potenziale ihrer interdisziplinären Wiederannhäherung von Augen: Im Rückgriff auf den Gefühlsdiskurs der jüngeren Vergangenheit loten die Beiträge neue Verbindungslinien der zumeist hochspezialisierten theologischen, psychologischen und anthropologischen Forschungsperspektiven auf die "innere Welt" der Religion aus.

    (The historical foundations of the discovery of man´s "inner world" in the history of religion and the humanities extend from antiquity to the present. This book traces the relevance of the increasingly tense relationship between theology and psychology, especially in the modern era, by means of historical an contemporary issues and, above all, focuses on the potentials of their interdisciplinary reconnection: in recourse to the discource on emotions of the recent past, the contributions explore new lines of connection between the mostly highly specialised theological, psychological and anthroplogical research perspectives on the "inner world" of religion.)
  • Publikationsprojekt: "Seelsorge lernen, stärken, reflektieren". Das Zentrum für Seelsorge als Schnittstelle von Aus- und Fortbildung, Praxis und Wissenschaft"

    Das "Zentrum für Seelsorge" ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Seelsorgepraxis und wissenschaftlich-theologisch fundierter Poimenik, die von der Evangelischen Kirche in Baden sowie von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg getragen wird. Seit nun zwölf Jahren besteht das Zentrum und hat die Herausforderungen von gesellschaftlichen und kirchlichen Strukturveränderungen, theologischen Begriffsbildungen und Entwicklungen in der Landschaft der seelsorgerlichen Aus- und Fortbildung ebenfalls eine dynamische Wandlungsgeschichte mitvollzogen. Im Jubiläumsband kommen verschiedene Stimmen zu Wort, die historische Transformationsprozesse beschreiben, auf gegenwärtige Trends eingehen, theologische, pastoralpsychologische und interdisziplinäre Perspektiven ausloten, Praxiskonzepte sowie künftige Herausforderungen und Lösungsansätze dazu bedenken.
  • Fachgespräch Integrative Seelsorge

    Integrativität steht für das Anliegen, verschiedene Ansätze der Seelsorge als plurales Phänomen zu stärken. Notwendig und hilfreich ist heute eine vielgestaltige, theorie- und methodenreiche Seelsorge, die am Individuum und der jeweiligen Situation ausgerichtet ist. In den Praxisfeldern von Seelsorge und verstärkt auch in der Fortbildung ist diese Pluralität längst sichtbar. Auch in der theoretischen Fundierung wird Seelsorge immer pluraler: Sie lernt von einer Vielzahl an psychologischen Therapieschulen und -methoden, wie der tiefenpsycholoigschen und systemischen Verhaltenstherapie, der Gestalttherapie, Geprächstmethoden aus der humanistischen Psychologie, aber auch beispielsweise von der Kognitiven Verhaltenstherapie. Diese Entwicklungen korrespondieren mit Integrationstendenzen innerhalb der Psychologie, aber auch mit der Ausdifferenzierung von pastoralen Arbeitsfeldern und der Gesellschaft insgesamt . Doch was ist das Verbindende in all dieser Pluralität, wo liegt die theologische Einheit der vielen Seelsorgeansätze? Wie kann Integration unterschiedlicher poimenischer Anliegen und psychologischer Grundannahmen gelingen? Liegt darin überhaupt ein Gewinn? Was unterscheidet Integration von Pluralität? Und welche Herausforderungen sind zu beachten? Müssen Seelsorgende nun etwa sämtliche Therapie- und Seelsorgekonzepte beherrschen? 
    Die Beiträge sind erschienen im Frühjahr 2022:

    Haußmann, Annette (Hg.): Integrative Seelsorge? Neue und bewährte Perspektiven. Wege zum Menschen. 2022-04-05 | Journal issue. DOI: 10.13109/weme.2022.74.issue-3

Aktuelles/ Neue Publikationen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Tagungen und Veranstaltungen

  • Fachtagung Miteinander füreinander sorgen. Sorgende Gemeinschaften als Aufgabe von Seelsorge und Diakonie“
    am Mo., 22.05.23 und Di., 23.05.23
    im Schmitthennerhaus in 69117 Heidelberg.
    (Programm folgt in Kürze.)

  • Pastoral and Spiritual Care in Pluralistic Societies (Special Issue Religions) - Call for Paper and Invitatio

 

 

Lehrstuhlteam Poimenik, 2022

 

Wissenschaftliche Hilfskräfte und Doktorand*innen

 

 

Norina Christa Ullmann Norina Christa Ullmann (Mag. Theol.)
 

Promotionsprojekt: "Integrative Seelsorge und Religionspsychologie - wie Seelsorge
einen gesundheitsförderlichen Glaubensvollzug stärken kann"

E-Mail: norina.ullmann@ts.uni-heidelberg.de


 

 

 

 

 Carina KammlerCarina Kammler (Mag. Theol.)

 

Promotionsprojekt: "Seelsorge im anthropologischen Spannungsfeld von  Selbstwirksamkeit und Kontingenzerfahrung - zum Umgang mit einem Balanceakt und den darin liegenden Chancen für die Seelsorge "

E-Mail: carina.kammler@ts.uni-heidelberg.de

 

 

 

 

 

Olivia OdrasilOlivia Odrasil (Mag. Theol.)
 

Promotionsprojekt: "Akteure in Sorgegemeinschaften. Ressourcen und Konflikte"

E-Mail: olivia.odrasil@ts.uni-heidelberg.de

 

 

 

 

 

Studentische Hilfskräfte

Sophia Marie Gerson

Verena Hiesinger

Simon Nemet

Carlotta Wegner

Laura Raeder

 

 

Sekretariat Poimenik
(Christiane Hemberger-Ullrich, Marion Vogler)

Öffnungszeiten:

Mo 9.30-11.30 Uhr (Frau Hemberger-Ullrich)

Do 9.30-11.30 Uhr (Frau Vogler)

Besucheranschrift: Karlstr. 16 (Zi. 402), 69117 Heidelberg

Postanschrift: Kisselgasse 1, 69117 Heidelberg

Tel.: 06221- 543609

E-Mail: sekretariat.poimenik@ts.uni-heidelberg.de
 

 

 


 

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Letzte Änderung: 07.11.2022
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